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Veröffentlicht am 13.05.2018

Mitreißend

Das Spiel der Königsmacher
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Heinrich I. greift nach der Macht. Nach dem Tod von Ludwig IV. ist das Land im Umbruch. Heinrich I. ergreift seine Chance und beruft ein Treffen der Adligen und Stammesführer des Ostfränkischen Reiches ...

Heinrich I. greift nach der Macht. Nach dem Tod von Ludwig IV. ist das Land im Umbruch. Heinrich I. ergreift seine Chance und beruft ein Treffen der Adligen und Stammesführer des Ostfränkischen Reiches zusammen. Doch die Pläne von Heinrich I. werden nicht nur sein Leben verändern, sondern auch derer, die ihm die Treu geschworen haben oder durch familiäre Bande an Heinrich I. gebunden sind. So ändert sich auch das Leben des sächsischen Kriegers Liuthar und der fränkischen Adligen Sarhild. Schnell werden die Menschen für Heinrich I. zu einem Spielball. Werden Freundschaften und Bündnisse halten?
Aus reinem Zufall habe ich mich mit dem Genre auseinandergesetzt und tatsächlich habe ich bis jetzt in diesem Bereich nur Bücher von Rebecca Gable gelesen. Ich war daher umso gespannter, ob mir auch Romane von anderen Autoren oder Autorin in diesem Genre gefallen. Ich kann nur sagen: Ja! Auch Priska Lo Cascio konnte mich mit einem unglaublich guten Roman begeistern, der durchtränkt ist von politischen Spielen, Kämpfen und tragischen Schicksalen. Aber auch Freundschaft, Liebe und das ganz normale Leben zu dieser Zeit erhalten Raum. Trotz der vielen Machtspielchen und den politischen Rangeleien ist es mit leicht gefallen dem Geschehen zu folgen und alles zu verstehen, denn die Autorin überfordert und unterfordert die Leser und Leserinnen nicht. Für mich wurde die Geschichte einfach in einer perfekten Schnelligkeit erzählt, sodass ich mir wichtige Sachen gut einprägen konnte und es dennoch nicht langweilig oder zäh wurde.


Schnell sind mir die Figuren ans Herz gewachsen, denn sie wirkten auf mich einfach sehr realistisch, denn die Autorin hat sich Zeit dafür genommen diese zum Leben zu erwecken. Die Figuren haben Hoffnungen aber auch Ängste und stehen oft im Zwiespalt mit ihren Gefühlen oder Entscheidungen. Sie treffen nicht immer die richtigen Entscheidungen, haben Vorurteile und auch die unterschiedlichen Schicksalsschläge haben Auswirkungen auf die Entwicklung der Figuren. Insgesamt wirken die Figuren dadurch sehr authentisch. Vor allem Sarhild und Thankmar, ein Sohn von Heinrich I., habe ich ins Herz geschlossen. Es hat mir einfach unglaublich Spaß gemacht zu beobachten, wie sich die Beiden weiterentwickeln und ihren ganz eigenen Weg gehen. Sarhild kann wirklich stur und gleichzeitig auch sehr liebevoll sein. Durch ihre intelligente und leidenschaftliche Art hat sie es zu dieser Zeit nicht immer ganz so einfach. Beide Figuren scheinen etwas verloren zu sein und Thankmar findet in Sarhild eine zweite Mutter, die seine aufgeweckte Art wirklich versteht.

Insgesamt konnte mich der Roman absolut überzeugen und ich war tatsächlich etwas traurig, als ich die letzten Seiten gelesen habe und so die liebgewonnenen Figuren wieder verlassen musste. Eine absolute Empfehlung, auch für Neulinge in diesem Genre, von mir!

Veröffentlicht am 17.04.2018

Genial!

Scythe / Scythe - Der Zorn der Gerechten
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In ferner Zukunft ist es den Menschen gelungen die perfekte Welt zu erschaffen. Es gibt keine Kriege mehr, niemand muss Hungern und auch die Krankheiten sind längst besiegt. Damit die Welt jedoch nicht ...

In ferner Zukunft ist es den Menschen gelungen die perfekte Welt zu erschaffen. Es gibt keine Kriege mehr, niemand muss Hungern und auch die Krankheiten sind längst besiegt. Damit die Welt jedoch nicht überbevölkert wird, müssen auch in einer perfekten Welt Menschen sterben. Die Aufgabe der Scythe ist es über den Tod und somit auch über das Leben zu entscheiden. Sie versuchen das Gleichgewicht der Welt aufrechtzuerhalten. Diese Aufgabe ist für viele Scythe nicht leicht, denn hätten sie Spaß am Morden währen sie dann nicht Monster? Citra und Rowan werden unfreiwillig in die Ausbildung zur Scythe gedrängt. Fortan werden die beiden in der Kunst des Tötens unterrichtet.



Nachdem ich den ersten Teil der Trilogie sehr mochte, musste ich unbedingt sofort den Folgeband lesen. Ich konnte es gar nicht abwarten zu erfahren, wie es mit den liebgewonnenen Figuren weitergeht und welche überraschende Wendungen sich Neal Shusterman noch ausdenkt. Zwischen dem ersten Band und dem zweiten lagen bei mir daher nur wenige Tage, sodass ich natürlich ohne Probleme wieder in die Geschichte rund um das Leben der Scythe einsteigen konnte.

Im ersten Teil gab es immer mal wieder Tagebucheinträge von verschiedenen Scythes. In diesem Teil erhält der Thunderhead Raum seine Gefühle und Beweggründe zu erläutern. Die kurzen Auszüge aus seinen Gedanken haben mir geholfen die künstliche Intelligenz besser zu verstehen und warum oder wieso der Thunderhead so handelt. Doch nach wie vor bin ich gegenüber der Figur etwas skeptisch, denn ich erwarte einfach immer einen großen Knall. Mir gefällt es einfach so gut, dass die Figuren nicht schwarz oder weiß sind, dass man überlegen muss, ob man sie mag oder nicht, man über sie spekulieren kann und so Raum für eigene Gedanken und Schlussfolgerungen hat.

Auch in diesem Teil konnte mich Shusterman mal wieder mit einigen Wendungen überraschen. Ich möchte jetzt aber nicht auf Beispiele eingehen, da ich sonst spoilern würde. Ich möchte meine Begeisterung aber einfach Luft machen. Es gelingt dem Autor meisterlich mich immer wieder auf die falsche Fährte zu führen und ich habe das Gefühl, dass bei Shusterman einfach (im positiven Sinne) alles möglich ist.

Zudem gefällt es mir, dass die Story nicht nur rasant und unterhaltsam ist, sondern auch zum Nachdenken. Im ersten Teil stand vor allem die Frage im Fokus, was eigentlich die perfekte Welt ist und ob eine perfekte wirklich glücklich macht. Der zweite Teil setzt sich vor allem mit moralischen Fragen auseinander. Wie viel darf man für Gerechtigkeit opfern oder gar andere Menschen benutzen? Gerade Jugendromane sind mir oft etwas zu oberflächlich und thematisieren mir zu wenig aktuelle oder wichtige Themen. Shusterman gelingt es aber die eben genannten Fragen und eine interessante und witzige Story zu verbinden.

Die Figuren entwickeln sich alle sehr realistische, denn das Geschehen des ersten Bandes geht nicht spurlos an ihnen vorüber. Alle werden durch wichtige Ereignisse geprägt und dies spiegelt sich auch im Handeln und Denken der Figuren wider.

Insgesamt konnte mich auch der zweite Teil der Reihe absolut überzeugen und ich kann den dritten Teil kaum erwarten. Ein spannender, rasanter und durchaus tiefgründiger Jugendroman.


© www.thebookpassion.de

Veröffentlicht am 17.04.2018

Grandioser Auftakt!

Scythe / Scythe – Die Hüter des Todes
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In ferner Zukunft ist es den Menschen gelungen die perfekte Welt zu erschaffen. Es gibt keine Kriege mehr, niemand muss Hungern und auch die Krankheiten sind längst besiegt. Damit die Welt jedoch nicht ...

In ferner Zukunft ist es den Menschen gelungen die perfekte Welt zu erschaffen. Es gibt keine Kriege mehr, niemand muss Hungern und auch die Krankheiten sind längst besiegt. Damit die Welt jedoch nicht überbevölkert wird, müssen auch in einer perfekten Welt Menschen sterben. Die Aufgabe der Scythe ist es über den Tod und somit auch über das Leben zu entscheiden. Sie versuchen das Gleichgewicht der Welt aufrechtzuerhalten. Diese Aufgabe ist für viele Scythe nicht leicht, denn hätten sie Spaß am Morden währen sie dann nicht Monster? Citra und Rowan werden unfreiwillig in die Ausbildung zur Scythe gedrängt. Fortan werden die beiden in der Kunst des Tötens unterrichtet. Schnell freunden sich Citra und Rowan miteinander an. Doch es gibt eine unerbittliche Regel: Nur einer der beiden kann ausgewählt werden…


Mittlerweile habe ich schon einige Utopien und Dystopien gelesen und leider folgten viele dem Schema F. So hatte ich oft das Gefühl „kennst du eine, kennst du alle“. Der Klappentext von „Scythe“ ließ mich jedoch auf einen kreativen und spannenden Roman hoffen, der sich vom restlichen Genre absetzen kann. Ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht! Die Ideen, die der Autor zu einer spannenden Geschichte verwoben hat, wirken einerseits realistisch und anderseits wieder nicht. Die Welt hat das Maximum an Wissen erreicht, sodass eigentlich fast alle Jobs, Unis und Forschungsgebiete unnötig sind, da es einfach nichts mehr zu erforschen gibt. Ich stelle mir das Leben der Figuren daher mehr als langweilig vor und dem Autor gelingt es durch verschiedene Figuren genau das rüberzubringen, das Leben ist Perfekt aber auch irgendwie furchtbar langweilig. Aber ob es wirklich realistisch, dass man jemals am Ende des Wissensstandes ankommt, sei mal dahingestellt. Eine künstliche Intelligenz namens Thunderhead regiert die Welt und sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft und sich alle an die Regeln halten. In diesem Roman wird die künstliche Intelligenz als absolut positiv dargestellt, was mich zunächst etwas verwundert, da künstliche Intelligenz oft eher als sehr negativ und als das Ende vom Leben dargestellt wird. Ich fand diese Tatsache recht erfrischend, auch wenn ich bezüglich des Thunderhead immer etwas skeptisch war und nur darauf gewartet habe, dass er etwas „böses“ macht. Das System der Scythe hat mir wirklich sehr gut gefallen, denn die Idee war mir absolut neu. Nur diese kleine Gruppe ist es erlaubt Menschen zu töten und dies darf auch nur nach strengen Regeln erfolgen, die mehr oder weniger von den verschiedenen Mitgliedern eingehalten werden.

Shusterman hat ein grandioses Händchen für überraschende Wendungen. Geschickt streut er Andeutung und verbindet diese absolut logisch wieder zu einer überraschenden Situation. Bei ihm konnte ich mich einfach nicht auf mein Gefühl verlassen, wie es weiter gehen könnte und genau das hat mir einfach so gut gefallen. Ich wurde immer wieder überrascht, sodass beim Lesen einfach nie Langeweile aufkam und ich mich immer gefragt habe, was als Nächstes passieren wird.

Der Schreibstil des Autors ist locker leicht und recht gradlinig. Er nutzt oft recht witzige Wörter, um die Hobbys der Zukunft zu beschreiben. Insgesamt ist der Schreibstil nicht zu anspruchsvoll aber auch nicht zu flapsig.

Der Reihenauftakt konnte mich mehr als begeistern und ich kann es kaum abwarten die anderen Teile der kreativen und mitreißenden Trilogie zu lesen.

© www.thebookpassion.de

Veröffentlicht am 27.03.2018

Tolle Fortsetzung

Das dunkle Archiv
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Irene Winters hat durch ihre Arbeit bei der unsichtbaren Bibliothek schon einige gefährliche Abenteuer erlebt. Doch so etwas wie Urlaub scheinen Irene und Kai nicht zu kennen und begeben sich schon wieder ...

Irene Winters hat durch ihre Arbeit bei der unsichtbaren Bibliothek schon einige gefährliche Abenteuer erlebt. Doch so etwas wie Urlaub scheinen Irene und Kai nicht zu kennen und begeben sich schon wieder auf ein neues Abenteuer. Überraschenderweise versucht eine Drachenfrau Irene für einen wichtigen Auftrag anzuheuern, doch dies ist strengstens verboten, denn die unsichtbare Bibliothek muss neutral agieren und darf sich nicht in die Politik der verschiedenen Völker einmischen. Irene lehnt daher das Angebot der Drachenfrau ab. Irene fühlt sich gezwungen dies der Bibliothek zu melden und versucht das Geheimnis, dass hinter dem Angebot steckt zu ergründen.


Nur wenige Reihen können mich so begeistern, dass ich immer sehnsüchtig auf den nächsten Band warte. Oftmals beginne ich eine Reihe und höre nach dem ersten oder zweiten Band auf weiterzulesen. Bei der Reihe rund um die unsichtbare Bibliothek ist dies jedoch ganz anders. Sehnsüchtig habe ich auf den nächsten Teil Reihe gewartet. Für mich stimmt bei der Reihe einfach alles, denn sie ist rasant, humorvoll und kreativ.

Gerade zu Beginn frage ich mich immer, in welches Abenteuer Irene sich wieder stürzt und vor allem, in welche Fettnäpfchen sie wieder tritt, denn das passiert ihr recht häufig. Das neuste Abenteuer führt Irene und Kai, ihr Lehrling, in ein New York der 20er-Jahre. Die Welten, die Genevieve Cogman in ihren Romanen erschafft strotzen einfach nur so voller tollen Ideen und bleiben dennoch authentisch. Geschickt fängt die Autorin die Atmosphäre der Stadt, durch die Beschreibung der vorherrschenden Mode, Sitten oder der Umgebung ein. Dabei verliert sie sich nicht in unnötige Beschreibungen, die mehrere Seiten lang sind, sondern lässt diese geschickt durch z. B. Dialoge mit in die Handlung einfließen.

Es würde sich nicht um einen Roman rund um Irene Winters und die unsichtbare Bibliothek handeln, wenn es keine aberwitzige Verfolgungsjagden geben würden, bei denen oft so einiges schiefgeht. Auch dieser Roman ist voller Spannung und brenzligen Szenen. Oft gelingt es Irene nur durch kreative und auch witzige Ideen zu entkommen.

In den vorherigen Bänden standen vor allem die Elfen im Vordergrund und so konnte man einiges über ihr politisches System, ihren Regeln und ihrer Lebensweise erfahren, sodass sie beispielsweise Chaoswelten lieben. In den vorherigen Bänden hat man nur wenige Informationen erhalten, gerade genug, um Kai etwas besser zu verstehen. Durch das zwielichtige Angebot der Drachenfrau muss Irene in die Welt der Drachen abtauchen und Informationen sammeln, sodass man einen tollen Einblick in das politische System der ordnungsliebenden Drachen erhält.

Insgesamt konnte mich auch der vierte Band der Reihe Überzügen und die Luft ist definitiv noch nicht raus! Eine rasante und humorvolle Geschichte.

Veröffentlicht am 11.10.2017

Geheimtipp

Esyia
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Suriku wünscht sich nur eins, endlich erwachsen zu sein und ein vollwertiger Krieger werden. Doch wie soll ihm dies in seinem Dorf gelingen? So entschließt er sich kurzerhand in die weite Welt hinauszuziehen, ...

Suriku wünscht sich nur eins, endlich erwachsen zu sein und ein vollwertiger Krieger werden. Doch wie soll ihm dies in seinem Dorf gelingen? So entschließt er sich kurzerhand in die weite Welt hinauszuziehen, um sich dort zu behaupten und Abenteuer zu erleben. Suriku ahnt nicht, dass dies sein größtes Abenteuer wird. Auf seinem Weg trifft Suriku Esyia, ein zartes und vor allem kleines Mädchen. Beide schließen sich für ihr großes Abenteuer zusammen und wollen herausfinden, woher Esyias stammt und wo ihre Wurzeln liegen. Zusammen stoßen sie auf Gut gehütete Geheimnisse und die Zukunft ihres Landes liegt in den Händen der beiden.

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Autoren oder Autorinnen, die mich überzeugen können und noch am Anfang ihrer Kariere sind. Ich war daher umso gespannter auf den Roman von Stephan Strauch, da ich zuvor noch nichts über seinen Roman gehört habe. Schon der Klappentext verspricht eine spannende Reise voller Magie und Überraschungen. Auch der Kampf zwischen Gut und Böse findet einen Platz in der facettenreichen Geschichte. Schnell merken Suriku und Esyia, dass jemand nicht will, dass Esyia die Geheimnisse ihrer Herkunft erforscht und sie werden erbarmungslos verfolgt. Die Verfolgung und die ständige Angst der beiden entdeckt zu werden erhöht den Spannungsbogen der Geschichte, sodass ich das Buch einfach nicht aus den Händen legen konnte.

Die Geschichte enthält eine Vielzahl von unterschiedlichen Wesen. So werden bekannt Wesen mit in die Geschichte eingebunden aber auch neu erdachte Wesen erhalten Raum in der Geschichte. Dabei fiel mir vor allem positiv auf, dass die Wesen nicht zu übertrieben Stereotypisch dargestellt werden, sondern Ecken und Kanten besitzen. Die rasanten Szenen und die eher ausgeschmückten Szenen, die vor allem zu Orientierung dienen wechseln sich harmonisch ab, sodass die Geschichte weder zu langsam noch zu schnell voranschreitet. Auch bei der Beschreibung der Welt und der Figuren hat der Autor ein gutes Maß gefunden. Oft wird man von zu vielen Beschreibungen erdrückt, sodass die Geschichte an sich kein Raum mehr erhält. Hier jedoch wird die Welt und die Umgebung beschrieben und zugleich der Geschichte genug Raum gegeben.

Suriku und Esyia könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie sehen nicht nur absolut unterschiedlich aus, sondern auch ihre Charaktere sind unterschiedlich und vor allem das machte für mich die Zusammenstellung sehr interessant.
Suriku ist ein heranwachsender und fühlt sich von seinem Dorf einfach nicht ernst genommen und dabei möchte er doch unbedingt männlich wirken. Er möchte sich unbedingt beweisen und versucht dies durch ein Abenteuer. Dabei macht er sich zunächst gar keine Gedanken über seine Umwelt und handelt zunächst erst einfach. Esyia ist zwar sehr klein aber charakterlich absolut groß. Sie nimmt oft kein Blatt vor dem Mund, verpackt es aber durchaus charmant und sie denkt oft eher an andere als an sich selbst.
Beiden konnte man bei ihrer Entwicklung zusehen und das hat mir unglaublich Spaß gemacht. Suriku wächst wirklich zu einem tollen Mann heran auch, wenn er zunächst einen anderen Plan hatte um erwachsener zu werden.

Insgesamt konnte mich "Esyia: Die Welt von Utvalin" von Stephan Strauch überzeugen. Ein spannender Roman über Freundschaft und über das Gute und Böse. Die Protagonisten waren mir, trotz kleiner Macken, sofort sympathisch. Ein absoluter Geheimtipp.


(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de
Autor: Stephan Strauch