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Veröffentlicht am 26.07.2020

Gut Ding will Weile haben: die Abenteuer des jungen Kelsar

Die Welt der Anderen - Zwei Pfade (High Fantasy Buch)
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Der junge Kelsar lebt friedlich mit seinen Eltern zusammen in einer Siedlung auf dem Planeten Drokar. Doch der Friede hält nicht lange an. Kurz nachdem Kelsar und sein Vater beschließen seine Mutter besuchen ...

Der junge Kelsar lebt friedlich mit seinen Eltern zusammen in einer Siedlung auf dem Planeten Drokar. Doch der Friede hält nicht lange an. Kurz nachdem Kelsar und sein Vater beschließen seine Mutter besuchen zu gehen, wird die Siedlung von Plukarer angegriffen. Machtlos muss Kelsar mitansehen, wie die Plukarer seine Mutter entführen und seinen Vater geblendet am Boden liegen lassen. In Kelsar reift der Entschluss stärker zu werden, damit er nie wieder machtlos mitansehen muss, wie Menschen, die er liebt, verletzt werden. Nachdem sein Vater eines Tages auch spurlos aus der Siedlung verschwindet, treibt die Sehnsucht auf ein neues Leben Kelsar an seine Siedlung zu verlassen und eigene Entscheidungen zu treffen. Eine spannende Reise beginnt, auf der Kelsar viele neue Orte entdeckt, Freundschaften schließt und sogar die Liebe kennenlernt.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Kelsar genau soviel Vorwissen über die Welt und ihre Bewohner mitbringt, wie der Leser selbst, sodass man mit Kelsar zusammen die Welt unvoreingenommen kennenlernen und sich selbst seine eigene Meinung zu den Zuständen auf Drokar bilden kann. So lernt man zunächst die Ferraner, das Volk von Kelsar kennen, die Alag, der weibliche Gegenpart zu den Ferranern, die Karus und die nicht gerade freundlich gestimmten Plukarer. Allerdings ist die Reise von Kelsar nicht nur auf Drokar beschränkt und im Laufe der Geschichte führt ihn sein Weg auch nach Seisur. Dort erwarten ihn z.B. interessante Völker, wie die Ekeks, Vögel mit einer nicht gerade üppig ausgestatteten Gedächtnisleistung.

Während seiner Reise trifft Kelsar immer wieder auf interessante Charaktere, wie z.B. einem uralten Sakren mit denen er tiefgründige Gespräche führt. Gerade in der Mitte des Buches kommen diese Dialoge gehäuft vor und regen den Leser automatisch zum Nachdenken an. Mir persönlich ging es so, dass ich überhaupt nicht das Bedürfnis hatte über diese Dialoge schnell hinweg zu lesen, sondern habe mir bewusst die Zeit genommen und bestimmte Stellen 2-3 Mal gelesen, um mich selbst zu fragen, wie ich zu einer gewissen Position stehe. Ein Zitat, das mir immer noch, auch nach dem Ende des Buches, im Kopf schwirrt, ist: „Wir alle haben die Wahl, ob wir handeln oder ob wir ertragen. Ob wir etwas tun, oder ob wir die Augen vor dem verschließen, was genau getan werden muss. Nicht nur für uns selbst, sondern für uns alle.“ Dieses Zitat soll nur stellvertretend für die vielen Stellen stehen, die mich berührt und mich zum Nachdenken angeregt haben.

Ebenso fand ich den Anfang des Buches sehr schön gewählt, da ich es mag, wenn die Geschichte am Ende beginnt und die Geschehnisse, wie es zu diesem Ende kam, nach und nach erzählt werden. Dies führt dazu, dass ich dann meistens nochmal den Anfang lesen muss und so alle Geschehnisse noch einmal Revue passieren lasse.

Mein absoluter Lieblingscharakter dieses Buches ist der kleine Begleiter von Kelsar, Avuk. Obwohl er gerade am Anfang nicht viel zu den Geschehnissen zu sagen hat, aber dafür zum Ende hin eine kleine Plaudertasche wird, habe ich ihn bereits direkt von Anfang an ins Herz geschlossen. Kelsar und Avuk bilden ein gutes Team und Avuk schafft es immer wieder nach einer traurigen Szene alle mit seinen Kommentaren aufzuheitern.

Demnach bleibt mir nur zu sagen, dass ich jedem dieses Buch empfehlen kann, der sich nur irgendwie für das Fantasy-Genre erwärmen kann. Das Buch enthält vielfältige Konflikte, Weisheiten und Lehren, dass auch jemand, der vielleicht dem Fantasy-Genre nicht so viel abgewinnen kann, seinen Spaß daran finden wird. Ich finde das Buch hat riesiges Potenzial und ich hoffe der Autor wird die Aufmerksamkeit dafür bekommen, die er durch das Schreiben dieses Buches verdient hat!

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Veröffentlicht am 23.07.2020

Verborgene Bedrohungen überschatten Andral

Feuer & Schatten
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Die Welt von Andral wird direkt zu Beginn von mehreren Bedrohungen überschattet. Die Tobor’ákin, sehnige, steinhäutige Wesen, greifen das Reich von Süden aus an und schaffen es durch ihre Brutalität und ...

Die Welt von Andral wird direkt zu Beginn von mehreren Bedrohungen überschattet. Die Tobor’ákin, sehnige, steinhäutige Wesen, greifen das Reich von Süden aus an und schaffen es durch ihre Brutalität und Unnachgiebigkeit ganze Dörfer und Städte dem Erdboden gleich zu machen. Zur gleichen Zeit bemerken die Bewohner von Ulerion, der Hauptstadt von Illwyss, dass jemand auf der Toteninsel, die ihnen direkt gegenüber liegt, Lichter entzündet hat. Ein schlechtes Zeichen, dass die Bevölkerung in Aufruhr versetzt, erinnert es sie doch an einen Krieg gegen einen der mächtigsten Magier, den es bis dato gegeben hat. Damit nicht genug lauern auch Assassinen verborgen in den Straßen von Ulerion und fordern nach und nach ihre Opfer, die alle miteinander verbunden zu sein scheinen. Konfrontiert mit dieser Ausgangssituation, müssen die Hauptcharaktere auch ihre jeweiligen Einzelschicksale bewältigen. Da wäre z.B. Zen, ein Magier der Feuergilde, der Zeuge einer Verschwörung seines Gildenmeisters wird und schnell merkt, dass eine Flucht, die einzige Option ist, um zu überleben oder Thóran Leinenhand, der sich bald in einer Zwickmühle zwischen seiner Pflicht und seinem persönlichen Familienglück befindet. Dies ist der Auftakt eines spannenden neuen Fantasy-Epos.

Besonders gut gefallen hat mir, dass es nicht nur einen Hauptcharakter gibt, sondern man die Welt von Andral aus vielen verschiedenen Augenpaaren erlebt und man somit auch verschiedene Meinungen und Perspektiven präsentiert bekommt. Wie soeben in der Zusammenfassung erwähnt gehören zu den Hauptcharakteren Zen und Thóran Leinenhand. Komplementiert werden sie durch Seido, einem Magier der Wassergilde und dem Überlebenden, der seit vielen Jahren auf den Straßen Ulerions lebt. Jeder hat seine eigene persönliche Geschichte und seinen eigenen individuellen Charakter. Dies hat z.B. bei mir dazu geführt, dass ich mit einigen Charakteren schneller warm wurde als mit anderen. Zen war für mich am Anfang ein kleines Sorgenkind, da er mir zu kleinkindhaft und verweichlicht vorgekommen ist. Jedoch wächst er im Verlauf der Geschichte an seinen Aufgaben und man sieht spürbar eine charakterliche Entwicklung am Ende des Buches, was mich versöhnlich zurückgelassen hat.

Neben den Hauptcharakteren gibt es auch viele Nebencharaktere, die im Gedächtnis bleiben und die Geschichte gut ergänzen. Da wäre z.B. Einfall, ein verrückter Wissenschaftler, Vika Feinklinge, die Wachführerin von Ulerion, Shiva, ein Menschenkind, das unter Elfen aufgewachsen ist oder Aschevogel, eine begnadete Heilerin, zu nennen.

Ebenso ist eine große Stärke des Buches, dass alle Einzelschicksale und kleineren Nebengeschichten miteinander verwoben sind und zum Ende hin auf einen gemeinsamen Nenner hinlaufen. Auch treffen sich die Hauptcharaktere im Verlauf der Geschichte immer mal wieder und geben in den unterschiedlichen Konstellationen ein richtig gutes Team ab.

Zudem hat der Autor eine gute Mischung aus lustigen und traurigen Szenen getroffen. Szenen, wie das Schicksal des Überlebenden oder die Machtlosigkeit der Hinterbliebenen einer Schlacht berühren und lassen den Schmerz gut nachempfinden, aber gleichzeitig gibt es auch genug Szenen, wie der Dialog der Räuber Grabbelhand und Faulzahn, die einen herzhaft lachen lassen. Ebenso kommt auch die Spannung nicht zu kurz und man fiebert, fast wie in einem Krimi, bei den Ermittlungen von Thóran und Vika in Ulerion mit und hofft sie finden schnell den Verantwortlichen der Morde an den Mitgliedern der letzten Wacht.

Demnach bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich jedem dieses Buch empfehlen kann, der gerne Fantasy-Bücher liest, in denen eine neue Welt erschaffen wird, die dazu einlädt, entdeckt zu werden und von der man schon jetzt einfach nicht genug bekommt. Ein rundum gelungener Auftakt!

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Veröffentlicht am 18.07.2020

Ein schöner Rücken kann auch entzücken

Man wird ja wohl noch träumen dürfen
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Die 27-jährige Thea Fuß hat sich ihren Traum Physiotherapeutin zu werden, entgegen aller Widerstände ihrer Oma, erfüllt und betreibt sogar schon eine kleine Praxis im Erdgeschoss eines Mietshauses in Hameln. ...

Die 27-jährige Thea Fuß hat sich ihren Traum Physiotherapeutin zu werden, entgegen aller Widerstände ihrer Oma, erfüllt und betreibt sogar schon eine kleine Praxis im Erdgeschoss eines Mietshauses in Hameln. Direkt gegenüber ihrer Praxis schließt sich die Praxis von Psychotherapeut Dr. Großer an, indem sie eine Oase der wertschöpfenden Konversation gefunden hat. Vervollständigt wird die kleine Wohngemeinschaft von der Sachbuchautorin Margarethe und dem Computer-Nerd Schröder, die im Obergeschoss ihre Wohnungen bezogen haben. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, verstehen sie sich von Anfang an außerordentlich gut und haben in dem Mietshaus quasi ihr eigenes kleines Paradies geschaffen. Allerdings ziehen bald darauf dunkle Wolken, in Form eines Investors, am Horizont auf. Dieser möchte das komplette Gebäude renovieren und setzt dazu die gesamte Wohngemeinschaft geradewegs auf die Straße. Dies wird zu einer ersten größeren Belastungsprobe für die kleine Wohngemeinschaft und sie lassen nichts unversucht, um ihr kleines Paradies doch noch zu retten. Neben dem Trubel rund um die Zwangskündigung, wird Thea noch zu allem Überfluss von ihrer Großmutter vorausgesagt, dass sie bald einen „blonden Mann“ heiraten wird. Damit nimmt das chaotische Leben von Thea Fuß ihren Lauf.

Besonders gut haben mir an diesem Hörbuch, die verschiedenen schrulligen Charaktere gefallen, die alle so liebenswert miteinander umgehen. Egal, ob ein Dr. Großer, der wie ein Dackel direkt angelaufen kommt, sobald Thea einen Fuß in die Praxis setzt oder ein Schröder, der ein nie endend wollendes Lager von Schokolade in seiner Dachwohnung beherbergt. Aller Charaktere tragen dazu bei, dass aus einer guten Geschichte, eine herzerwärmende Geschichte wird. Der besondere Star der Geschichte ist auf jeden Fall Theas Oma. Als robuste Seniorin teilt sie nonchalant ihr Weisheiten mit ihrer Umgebung und gibt Thea immer wieder zu verstehen, dass sie eben noch ein „Kindchen“ ist und noch nicht viel von der Welt versteht. Eben eine perfekte Oma.

Eine Sache, die dieses Hörbuch auch großartig macht, ist der Umgang mit traurigen Szenen. Es werden genau die kleinen feinen Nuancen getroffen, die eben das Leben mit sich bringen. Im ersten Abschnitt des Hörbuchs gibt es viele humorvolle Stellen, bei denen man herzhaft lachen kann, aber gerade im zweiten Abschnitt des Hörbuchs geht es um ernsthafte Themen, die mit dem nötigen Respekt aufgegriffen und thematisiert werden. Im Großen und Ganzen bleibt das Buch, aber eine humorvolle, herzerwärmende Geschichte.

Ein großer Verdienst daran hat die Sprecherin Vanida Karun. Sie hat das Hörbuch so eingesprochen, dass man das Gefühl hat, dass man einer guten Freundin dabei zuhört, wie sie ihre Geschichte erzählt. Ihre Stimme ist sehr nahbar und warm und verleiht der Geschichte etwas Lebendiges. Es macht einfach Spaß ihr zuzuhören. Auch schafft sie es, dass sich die Charaktere unterschiedlich anhören und die Oma hört sich auch wirklich, wie eine liebreizende, schrullige Oma an.

Demnach kann ich jedem dieses Hörbuch empfehlen, der eine gefühlvolle und herzerwärmende Geschichte sucht und Lust hat, eine liebevolle kleine Wohngemeinschaft in Hameln kennenzulernen!

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Veröffentlicht am 15.07.2020

Die wilden 20er-Jahre in Berlin

Fräulein Gold: Schatten und Licht
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Hulda Gold ist eine Hebamme im Berlin der 20er-Jahre. Die Nachwirkungen der Schrecken des 1. Weltkrieges bestimmen das Stadtbild und überall gibt es Armut und Elend. Hulda geht es den Umständen entsprechend ...

Hulda Gold ist eine Hebamme im Berlin der 20er-Jahre. Die Nachwirkungen der Schrecken des 1. Weltkrieges bestimmen das Stadtbild und überall gibt es Armut und Elend. Hulda geht es den Umständen entsprechend noch finanziell gut und sie nutzt jede freie Minute, um armen Menschen zu helfen, da sie der Ansicht ist, dass jeder Mensch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben hat. Dieser Altruismus führt aber dazu, dass sie bald darauf im Mittelpunkt einer Mordermittlung steht. Rita Schönbrunn, eine Prostituierte, wird eines Tages tot im Landwehrkanal aufgefunden und Hulda macht es sich zur Aufgabe, herauszufinden, wer Rita ermordet hat. Ihr zur Seite steht der Kriminalkommissar Karl North, der jedoch zunächst gänzlich andere Beweggründe hat und die Mordermittlungen erheblich ausbremst. Doch Hulda wäre nicht Hulda, wenn sie sich davon beeindrucken lassen würde.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte eng mit den geschichtlichen Ereignissen der 20er verwoben ist. Man erhält einen Einblick, welche Auswirkungen der Krieg auf die Wirtschaft hatte (Inflation, Belastung durch die Reparationszahlungen), aber auch welche Auswirkungen der Krieg auf einzelne Schicksale hatte (Familien werden auseinandergerissen, Kriegswaisen, gesundheitliche Versorgung, Wohnungsknappheit). Die Geschichte erhält so etwas Lebendiges und man kann durch die Erzählung fast das Leid und die Armut spüren.

Umso beeindruckender ist, dass die Autorin es schafft, vor diesem Hintergrund, eine packende und dichte Erzählung rund um Hulda Gold entstehen zu lassen. Das Schicksal einer einzelnen Hebamme dürfte zu dieser Zeit, hinter den geschichtlichen Geschehnissen, zurücktreten, aber die Erzählung schafft es ein weiteres Problem der damaligen Zeit zu beleuchten: die gesundheitliche Versorgung der schwangeren Frauen. Durch die Prüderie des Wilhelminismus ausgelöst, schämen sich die Frauen für die natürlichen Vorgänge ihres Körpers und der Staat bezahlt auch nicht für die Vorsorge der Schwangeren, sondern nur für die erfolgreiche Abwicklung der Schwangerschaft. Mit dieser schwierigen Situation konfrontiert, schafft es Hulda aber dennoch, für die Schwangeren da zu sein und ihnen eine hilfreiche Stütze in dieser schweren Zeit zu sein. Ein Zitat ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben, da die Situation treffend beschreibt: „Ein neues Leben begann, still und unbemerkt in dieser Mietskaserne, die wie eine Wabe im wimmelnden Bienenstock namens Berlin klebte“.

Auch haben mir die vielen unterschiedlichen Charaktere gefallen, die alle einen gewissen Wiedererkennungswert haben. Karl North, der noch mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen hat oder Bert, der Zeitungsverkäufer, der immer ein nettes Wort für Hulda auf den Lippen hat oder auch Frau Wunderlich, die ständig auf der Suche nach dem neusten Tratsch und Klatsch ist, aber am Ende doch das Herz am rechten Fleck hat.

Eine Sache, die ich auch besonders hervorheben möchte, ist das schöne Design des Buches. Der Schriftzug „Fräulein Gold“ ist in Gold geschrieben und hebt sich dadurch vom restlichen schwarz-weiß Cover schön ab. Ebenso finden sich in den Ecken des Covers goldene Art déco Elemente, die dem Buch etwas edles und wertiges geben. Im Buch befindet sich auch eine Karte von Berlin in den 20er-Jahre, was ich immer eine schöne Idee finde, da man so die einzelnen Schauplätze besser nachvollziehen kann. Demnach ist das Buch auch so ein echter Hingucker!

Ich kann für dieses Buch nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, da ich selten so einen schönen Genre-Mix aus Historie, Krimi und Liebesgeschichte gelesen habe!

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