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Veröffentlicht am 20.01.2026

Auge um Auge

Das Unwetter
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Der Roman "Das Unwetter" von der norwegischen Autorin Brit Bildoen ist ganz anders, als ich es vorab erwartet hätte. Der Klappentext prangt im giftigen neongrün vom Buchrücken:
Sechs Menschen, drei Tage- ...

Der Roman "Das Unwetter" von der norwegischen Autorin Brit Bildoen ist ganz anders, als ich es vorab erwartet hätte. Der Klappentext prangt im giftigen neongrün vom Buchrücken:
Sechs Menschen, drei Tage- und ein Berg voller Lügen....
Das hört sich doch vielversprechend und nach Nervenkitzel und psychologischer Spannung an.
Der Plot hat aber sehr viele Trigger, wie zum Beispiel Quälerei oder Tod, die für Tier- oder Hundeliebhaber nur schwer erträglich sind und dass sollte man, meines Erachtens besser vorher wissen und auch Taschentücher bereit zu legen. Protagonisten der Story sind eine größere Familie, die sich zur „Goldenen Hochzeit“ der Eltern in einem abgelegenen Berghotel Innsetra zur Feier trifft. Die Autorin hat die Romanfiguren Dorte und Karl (Zwillinge), Anette, Jan Inge mit Familien-Hund Laban sowie die beiden Jubilare, gut erdacht und auch beschrieben. Die bürgerliche Fassade wirkt authentisch und die Familie könnte es so tatsächlich geben. Als Nebenfiguren gibt es noch den verheirateten Hotelbetreiber und Koch Ole sowie zwei unheimliche und zwielichtige Jäger. Die Erzählung gliedert sich in die Wochentage Freitag bis Sonntag und wird jeweils aus der Sicht von Dorte, Anette oder Karl geschildert.
Die Spannungskurve dümpelt so vor sich hin, am Freitag passiert nicht wirklich Spektakuläres, es ist eher wie bei einem Unwetter, was sich zusammenbraut und was man nur erahnen, aber noch nicht sehen kann. Am Samstag nimmt die Geschichte dann etwas Fahrt auf und lässt den Leser bestürzt, traurig und etwas fassungslos darüber nachdenken, was da gerade passiert. Tierquälerei, Tod, Angst, Wut und Rachepläne eines Familienmitglieds inbegriffen. Beim Lesen entstehen Bilder im Kopf, die man eigentlich so nicht möchte. Das Buch macht nachdenklich und bestürzt und der Höhepunkt ist, dass die „illegale Wolfsjagd“ der Jäger, mit vergifteten Frostschutzmittel-Ködern anders für Laban und die Verursacher endet, als man erwartet.
Ich möchte nicht zu viel verraten, diese Tat beeinflusst den weiteren Handlungsverlauf und ein Familienmitglied rächt sich „Auge um Auge“.
Das es nicht zu weiteren Katastrophen kommt ist ein „Roulette-Spiel“ sondergleichen. Als Leser denkt man spätestens jetzt über die „Verhältnismäßigkeit der Dinge“ nach.
Beim genaueren Hinsehen ist mir außerdem aufgefallen, dass das Buchcover von „Das Unwetter“ auch inhaltlich eher nicht zum Roman zu passen scheint. Als Betrachter sieht man dort ein Sprossen-Fenster und der Blick gibt eine schneebedeckte Landschaft wieder. Im Oktober scheint mir das eher ungewöhnlich und auch im Roman konnte ich dazu nichts lesen, denn dort wurde nur die trübe und nasse Umgebung beschrieben sowie die abgehende Schlamm und Geröll-Lawine, die das Hotel von der Umwelt abschneidet. Das würde ich bei einer Neuauflage ändern. Gut gefallen hingegen hat mir das Gedicht auf S.88:
„Doch ist der Weg an sich der Mühe wert

…wo du nur einmal schläfst, da ist der Raum, da ruhig dein Schlaf und voll Gesang dein Traum…“
(Karin Boye)


Fazit: *** Der Roman „Das Unwetter“ von Brit Bildoen ist im btb Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 234 Seiten, die mich nicht wirklich überzeugen konnten. Zu einem lag es an der Story, zum anderen mag ich als Tierliebhaberin, keine seitenlangen Todeskämpfe lesen. Auch das subtile und unterschwellige, dass einen als Leser immer auf den „großen Knall“ hat warten lassen, ohne dass augenscheinlich etwas passierte, war so neu für mich.


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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ballnächte

Darlington
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Mein neuester Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ von Jeanine Krock hat ein wunderschönes Cover. Als Betrachter sieht man ein junges, hübsches Paar, die sich leicht umschlungen halten. Sie hat ...

Mein neuester Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ von Jeanine Krock hat ein wunderschönes Cover. Als Betrachter sieht man ein junges, hübsches Paar, die sich leicht umschlungen halten. Sie hat eine lockige, anmutende Hochsteckfrisur und ein reichlich verziertes rosa Ballkleid. Um den Hals trägt sie eine Perlenkette. Bei ihm sieht man nur die untere Gesichtspartie sowie ein hellblaues hochwertiges Hemd. Im Hintergrund ist ein weißer Pavillon angedeutet. Am linken Bildrand sind rosa Blumen zu sehen. Der Schriftzug Darlington: Eine zauberhafte Saison ist in lila Hochglanz aufgedruckt. Auffällig ist ebenfalls eine glitzernde Umrandung mit Tigerkopf. Der Buchdeckel wirkt auf mich dadurch sehr romantisch und malerisch.
Das Buch startet mit einem Zitat von Buddha:

Loslassen ist der Schlüssel zum Glück.

Lesetechnisch begebe ich mich ins Frühjahr 1811 nach London. Als Leser lernt man die Darlington-Geschwister Tamira, Caroline, Georgiana, Henrietta sowie Anna Amalia kennen. Eine weitere Hauptfigur ist der Duke of Asherton Julian Weston. Die Figuren sind allesamt fiktiv. Die Darlingtons sind aus Indien geflohen und sollen In London eine „gute Partie machen“ und heiraten. Die Der Plot ist bezaubernd und ungewöhnlich und ein geheimnisvoller Mix aus Regency und Fantasy. Er spielt an mehreren, verschiedenen Schauplätzen und Handlungsorten, u. a. auch in Griechenland. Die Figuren sind liebevoll erdacht und gut beschrieben. Sie wirken meist sympathisch und authentisch auf mich. Die Wortwahl und die Beschreibungen der Autorin zur Literatur, Musik und Mode sind der Thematik angepasst und gut lesbar. Zum besseren Verständnis hat sie sogar an ein hilfreiches und praktisches Glossar am Ende des Romans gedacht, was mir sehr gut gefällt. Die prickelnden Momente und die „sonderbaren Begegnungen“ sind mir allerdings etwas zu abgefahren.
Der romantische Liebesroman und die Regency-Welt

Mein liebstes Zitat (S.448):

Die Fantasie besitzt die Macht, Grenzen aufzulösen und das Gute aus allen Welten miteinander zu verschmelzen. Oder das Schlechte!, sagte er und flog aus dem geschlossenen Fenster.

Ich bin sehr gespannt, ob es nach dem „Happy End“, noch eine Fortsetzung gibt, denn ich würde zu gerne erfahren, was die anderen Schwestern, in ihren Ball-Nächten noch erleben!

Fazit: **** Der Regency Romance Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison von Jeanine Krock ist im dtv Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat mit Epilog und Glossar 541 Seiten die mich gut in die damalige Zeit versetzt haben!

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Küsse unterm Mistelzweig …

Schottische Weihnacht in Bonny Bridge
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Mein neuester Roman „Schottische Weihnacht in Bonny Bridge“ von Julie Clairmont / Jeanine Krock hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Im kleinen Winterroman, der mit einem ...

Mein neuester Roman „Schottische Weihnacht in Bonny Bridge“ von Julie Clairmont / Jeanine Krock hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Im kleinen Winterroman, der mit einem wunderschönen, heimelig anmutenden Cover punktet, sieht man als Betrachter, rechts oben einen Mistelzweig mit roter Schleife. Am linken Bildrand ist ein prächtig geschmückter Tannenbaum mit vielen roten, weißen und grünen Kugeln zu sehen, darunter sind liebevoll verpackte Geschenke zu erahnen. Am rechten Bildrand sitzt ein dunkler Gordon Setter mit seidigem Fell. Im Hintergrund sieht man durch eine Butzen-Fensterscheibe, die Umrisse eines innig, küssendes Paares.
Die wichtigsten Protagonisten sind Gartenarchitektin Evie Clark, ihre Freundin Mairie, Bestsellerautor Connor Mac Lean, aus Südfrankreich Yale, David, Fleurie sowie Anthony, Duncan, Charlotte und Isla Murray. Nennenswert ist dazu Haushälterin Lexi und die zwei Gordons (Hunde) Suki & Gordon.
Der Plot spielt kurz vor Weihnachten im schottischen Dorf Bonny Bridge. „Garten-Fee“ Evie soll dort einen historischen Schlosspark begutachten, um die barocke Anlage, bei Auftragserteilung wieder herzurichten. Kicher, unterschiedlicher können Romanfiguren wohl nicht sein? Was meint ihr? Das wird bestimmt spannend! Jedes Kapitel im Buch ziert ein Mistelzweig, was ich sehr passend finde und zusätzlich für ein leichtes Vorfreudiges Kribbeln in meinem Bauch sorgt. Der Schreibstil und die Wortwahl, der mir vorher unbekannten Autorin, sagen mir sehr zu. Die Beschreibungen sind sehr bildhaft und lassen sich gut lesen. Als Stilmittel benutzt sie die figurale Erzählperspektive. Das schafft in meinen Augen eine gewisse Nähe und Distanz gleichermaßen. Die zahlreichen Charaktere sind zudem gut erdacht und fein, mit vielschichtigen differenzierten Eigenschaften, beschrieben. Die bunte Mischung wirkt erfrischend und authentisch auf mich, selbstverständlich passt die kleine Liebesgeschichte, die sich bei zwei Protagonisten anbahnt, ebenfalls. Beim Lesen, wärmt dass das Herz in der Winterzeit. Besonders gut gefallen haben mir zudem die Beschreibungen der Natur und Kultur, Sitten und Brauchtum. Selbstverständlich passen Legenden über Kobolde in Schottland perfekt und erklären beim Lesen auch die Entstehung des Ortes und der „Bonny Bridge“ im Titelschriftzug, was ich genial fand. Die Autorin hat sich zudem bemüht, dem Leser wissenswerte Fakten und Infos zum romantischen „Yule-Fest“, zahlreichen köstlichen regionalen Speisen (kicher, da hätte ich gerne die Rezepte im Anhang gehabt, denn ich koche leidenschaftlich gern) und den traditionellen schottischen Bräuchen. Leider ist das Büchlein ruckzuck durchgelesen und wie die Weihnachtsfeiertage viel zu schnell vorbei!

Fazit: ***** Der Roman „Schottische Weihnacht in Bonny Bridge“ von Julie Clairmont / Jeanine Krock ist bezaubernd und passt perfekt in die Winterzeit. Das broschierte Taschenbuch hat mit Leseempfehlung 191 Seiten. Und ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen, da ich wissen möchte, was die Romanfiguren weiter so erleben und ob der historische Garten wieder erblüht.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Māori …

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Endlich geht die Blumentöchter-Saga weiter und ich erfahre mehr. Darüber freue ich mich sehr, denn ich habe auch schon die Vorgänger der Serie „Die Blumentöchter“, „Die Wildblütentochter“ sowie die „Nelkentochter“ ...

Endlich geht die Blumentöchter-Saga weiter und ich erfahre mehr. Darüber freue ich mich sehr, denn ich habe auch schon die Vorgänger der Serie „Die Blumentöchter“, „Die Wildblütentochter“ sowie die „Nelkentochter“ mit großer Begeisterung gelesen. Diesmal führt mich der Roman ins wunderschöne Neuseeland. Das Buchcover ist ein Traum. Als Betrachter sieht man am rechten oberen und linken unteren Rand eine glitzernde Magnolie, darunter ist eine idyllische Seelandschaft mit Baum, Bergen und einem herrlichen Sonnenaufgang. Zu meiner großen Freude hat es einen herrlichen Magnolien-Farbschnitt, der fantastisch anzuschauen ist. Der Roman beginnt mit einer Widmung und einem Zitat von Victor Hugo:

„Jedes Mal, wenn wir eine Blume sehen, ist es, als würden wir das Flüstern der Natur hören“

Zur besseren Übersicht gibt es am Anfang einen Familien-Stammbaum. So weiß man als Leser, welche Tochter zu welcher Familie gehört. Das Buch startet mit einem packenden Prolog, im Jahr 2011, auf Neuseelands Nordinsel Rotorua. Im nächsten Kapitel geht es in die Gegenwart nach London. Es gibt einige Perspektiv- und Zeitwechsel, die für Spannung sorgen. Protagonistin im vorliegenden Band ist Magnolia, die als Umwelttechnikerin, einiges bewegt und mir sehr sympathisch ist. Aber auch ihre depressive Mutter Maia, ihre verstorbene Großmutter Rose, Kyle, Amiri sowie Steve Mitchell sind nennenswert und wichtig für den Plot. Der Schreibstil der Autorin Tessa Collins alias Silke Ziegler sagt mir sehr zu. Er ist leicht lesbar und verständlich. Besonders gut gefallen mir ihre atemberaubenden Naturbeschreibungen von Neuseeland und die gut recherchierten Einblicke ins Leben der indigenen Ureinwohner. Auch dieser Roman punktet wieder mit einem Familiengeheimnis, einem alten Flugticket und einem geheimnisvollen Schmuckstück, ein wenig Liebe und einem Neuanfang im Land der Kiwis. Ich möchte auf keinen Fall zu viel verraten, denn es ist ein herrliches Taschenbuch, was einen als Leser nach und nach in den Bann zieht und den Wunsch eines ausgiebigen Neuseelandurlaubs nährt.

Fazit: *****Der Roman „Die Magnolientochter“ von Tessa Collins ist im ullstein Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat mit Danksagung 496 Seiten die mir hervorragend gefallen haben und die ich daher frohen Herzens weiterempfehle. Und insgeheim freue ich mich schon auf das große Finale
„Die Rosentochter“ die es im August 2026 gibt.


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Veröffentlicht am 24.11.2025

Mörderisch ...

Eisnebel
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Mein neuester Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall besticht durch ein geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man einen vermeintlich abgegriffenen Einband mit einer schneebedeckten Berglandschaft. ...

Mein neuester Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall besticht durch ein geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man einen vermeintlich abgegriffenen Einband mit einer schneebedeckten Berglandschaft. Im Zentrum kann man mehrere von Tannen umsäumte, beleuchtete Gebäude erkennen. Hinter den Bergen ist der rotglühende Himmel eines Sonnenuntergangs zu sehen. Über dieser Landschaft prangt in Großschrift der in eisblau gehaltene Titel. Dieser ist auch haptisch fühlbar und im Glanzdruck. Aber am besten gefällt mir der sagenhafte Farbschnitt.
… Sie sind reich. Sie sind privilegiert. Und du bist nicht willkommen ...
Der Plot hat es in sich und hat auch einige Trigger, wie z.B. Blut, Tod, Sex oder Gewalt, die für Zartbesaitete für unruhige Nächte sorgen könnten. Der Spannungsbogen nimmt nach und nach Fahrt auf und sorgt mit einigen Wendungen auch für Überraschungseffekte. Der Schreibstil konnte mich nicht durchgehend überzeugen. Die Wortwahl und die Beschreibungen waren mir an manchen Stellen zu ordinär und platt. Und ich fand die Handlung jetzt auch nicht so krass, dass mir Gänsehaut beim Lesen kam oder das meine Schnappatmung einsetzte. Bei einem Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, erwarte ich da etwas mehr! Die wichtigsten Protagonisten sind Theodora, ihr Verlobter Connor, die Familie Dalton, Irina oder auch Mr. Vance, um nur einige zu nennen. Lesetechnisch begibt man sich in schneebedeckte Wälder, auf Berge und zu einem einsamen und abgelegenen Anwesen, dass „Idlewood“ genannt wird. Im luxuriösen Winterdomizil der Daltons, geht es dann ordentlich zur Sache, denn dort ist „die Neue“ nicht willkommen. Für Theo wird es nach und nach zur Zerreißprobe und ziemlich ungemütlich, da sie immer schärfere Drohnachrichten bekommt. Es gibt einige dunkle Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen und die „Familie“ immer unsympathischer wirken lassen. Mich hat der Lesestoff etwas an das alte Brettspiel Cluedo erinnert und als Leser rätselt man auch beim Lesen mit, was da wohl passiert sein könnte und wer dahintersteckt. Zu viel möchte ich euch selbstverständlich nicht verraten, denn es soll ja spannend bleiben!
Fazit: **** Der Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall ist im Piper Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 430 Seiten, die für „lesende Hobbydetektive“ prima geeignet sein dürften.

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