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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2026

Unvorhersehbar und emotional packend – ein Thriller auf Top-Niveau

Die Ärztin – Gefährlicher Besuch
2

​„Die Ärztin – Gefährlicher Besuch“ hat mich von der ersten Seite an absolut gefesselt. Besonders beeindruckend fand ich die geniale Spannungskonstruktion, die mich kaum hat aufatmen lassen. Ein großer ...

​„Die Ärztin – Gefährlicher Besuch“ hat mich von der ersten Seite an absolut gefesselt. Besonders beeindruckend fand ich die geniale Spannungskonstruktion, die mich kaum hat aufatmen lassen. Ein großer Pluspunkt sind die sehr kurzen Kapitel: Durch die ständigen Perspektivwechsel bleibt die Dynamik extrem hoch und man bekommt einen umfassenden Blick auf das Geschehen aus unterschiedlichen Sichtweisen.

​Was das Buch aber wirklich auszeichnet, sind die Charaktere. Das gilt nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für die Nebendarsteller, die hervorragend ausgearbeitet und erklärt sind. Sie sind so authentisch gezeichnet, dass ich mich sofort in sie hineinversetzen konnte. Man leidet und bangt förmlich mit den Figuren mit, was die Geschichte emotional sehr greifbar macht.

​Besonders hervorzuheben ist, dass die Handlung bis zum Schluss unvorhersehbar bleibt. Die Auflösung ist wirklich gelungen und man kann eben nicht von Anfang an sagen, wie das Ganze ausgeht. Insgesamt ein handwerklich hervorragender Thriller, der durch sein hohes Tempo, die tiefgründigen Charaktere und eine packende Story überzeugt. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Spannung
Veröffentlicht am 18.02.2026

Düstere Spannung bis zur letzten Seite: Wenn Fremde zu Schicksalsgefährten werden.

Fünf Fremde
2

Wer einen Thriller sucht, der nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern tief in die menschliche Psyche eintaucht, kommt an Romy Fölcks „Die fünf Fremden“ nicht vorbei.

​Romy Fölck beweist ein enormes ...

Wer einen Thriller sucht, der nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern tief in die menschliche Psyche eintaucht, kommt an Romy Fölcks „Die fünf Fremden“ nicht vorbei.

​Romy Fölck beweist ein enormes Talent darin, Charaktere zu zeichnen, die weit über das übliche Klischee hinausgehen. Die Figuren sind tiefgründig, greifbar und in ihrer Vielschichtigkeit so authentisch, dass man als Leser eine fast schon beklemmende Verbindung zu ihnen aufbaut.

Das Buch ist konsequent düster und atmosphärisch dicht erzählt. Die Spannung wird von der ersten Seite an aufgebaut und hält das Niveau bis zum Schluss, ohne dabei in plumpe Effekthascherei zu verfallen.

Besonders beeindruckend ist das kunstvolle Geflecht aus zahlreichen Handlungssträngen. Während man sich zwischendurch fragt, wie diese verschiedenen Pfade zusammenfinden sollen, führt die Autorin am Ende alles souverän zusammen. Jeder Strang wird logisch und befriedigend aufgelöst, was bei einer so komplexen Story eine echte Leistung ist.

​Fazit:
Ein packender, intelligenter und handwerklich hervorragend geschriebener Thriller. Wer auf tiefgründige Spannung und düstere Geheimnisse steht, wird dieses Buch lieben. Ein absolutes Lese-Highlight!

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Guter Schreibstil, aber schwächer als Band 1

Im Labyrinth der Furcht
1

Nach dem starken ersten Band war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Leider muss ich sagen, dass mich „Im Labyrinth der Furcht“ nicht so überzeugen konnte wie der Vorgänger.

​Schreibstil & Atmosphäre:
Eines ...

Nach dem starken ersten Band war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Leider muss ich sagen, dass mich „Im Labyrinth der Furcht“ nicht so überzeugen konnte wie der Vorgänger.

​Schreibstil & Atmosphäre:
Eines muss man Ethan Cross lassen: Er kann schreiben! Der Schreibstil ist wieder super flüssig und angenehm zu lesen. Man findet schnell in die Geschichte hinein und die Atmosphäre ist gewohnt düster. Dass es dabei zur Sache geht, ist man von der Reihe gewohnt und gehört zum Genre dazu – das war für mich absolut okay.

​Spannung & Story:
Hier liegt für mich der Knackpunkt: Obwohl das Buch handwerklich gut gemacht ist und mit den typischen Cliffhangern arbeitet, wollte die richtige Spannung diesmal nicht so recht aufkommen. Während der erste Band mich noch völlig mitgerissen hat, fehlte hier das gewisse Etwas. Das Buch ist insgesamt einfach eine Klasse schwächer als der überragende erste Teil.

​Fazit:
Ein solider Thriller, der vor allem durch den gewohnt guten Schreibstil punktet. Er kommt nicht an das Niveau des ersten Bandes heran, aber die Neugier auf die weiteren Entwicklungen bleibt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und hoffe, dass der nächste Band wieder mehr an die alte Stärke anknüpfen kann!

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Hohe Spannung und überzeugende Charaktere

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
7

Der Tote am Sandstrand von Nina Ohlandt und Jan F. Wielpütz ist ein ausgezeichneter Krimi.
​Was diesen Krimi besonders auszeichnet, ist der klare und flüssige Schreibstil. Man wird sofort in die Geschichte ...

Der Tote am Sandstrand von Nina Ohlandt und Jan F. Wielpütz ist ein ausgezeichneter Krimi.
​Was diesen Krimi besonders auszeichnet, ist der klare und flüssige Schreibstil. Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen, und die Beschreibungen der Ostseekulisse tragen maßgeblich zur dichten Atmosphäre bei.
​Ein großes Plus sind die Charaktere, die von den Autoren hervorragend gestaltet wurden. Protagonistin Hannah Bülow ist facettenreich und greifbar; man kann sich die Ermittler und die Verdächtigen direkt vor dem eigenen Auge vorstellen – eine Qualität, die nicht jedem Krimi gelingt.
​Die Geschichte bietet eine Fülle von Wendungen in der Handlung. Immer, wenn man glaubt, den Fall durchschaut zu haben, wird man aufs Neue überrascht. Diese geschickte Irreführung sorgt dafür, dass die Spannung bis zur letzten Seite erhalten bleibt. Bis zum Schluss ist man am Überlegen, wer tatsächlich der Täter gewesen sein könnte. Die Mischung aus dem aktuellen Mordfall und den tief verborgenen Geheimnissen der Vergangenheit sorgt für eine psychologisch fesselnde Lektüre.
​Fazit: Ein fesselnder Ostsee-Krimi, der mit seinem klaren Stil, den lebendigen Charakteren und der unerwarteten Auflösung überzeugt. Klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans!

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Schön für zwischendurch

Kasino
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Mit "Kasino" entführen uns Martina Sahler und Heiko Wolz in das mondäne Baden-Baden des Jahres 1848. Inmitten einer Zeit politischer Umbrüche und gesellschaftlicher Spannungen versuchen die Protagonisten, ...

Mit "Kasino" entführen uns Martina Sahler und Heiko Wolz in das mondäne Baden-Baden des Jahres 1848. Inmitten einer Zeit politischer Umbrüche und gesellschaftlicher Spannungen versuchen die Protagonisten, ihr Glück und ihre Zukunft neu zu gestalten. Die Autoren malen ein lebendiges Bild dieser Ära und lassen uns in die glitzernde, aber auch von Intrigen durchzogene Welt des Kasinos eintauchen.
Die Stärke des Romans liegt in seiner flüssigen und gut lesbaren Sprache. Man wird schnell in die Geschichte hineingezogen, was den Einstieg sehr leicht macht. Die Charaktere sind vielschichtig und ihre Schicksale fesseln von der ersten Seite an. Das historische Setting ist detailreich beschrieben und lässt die Atmosphäre der Vormärz-Zeit spürbar werden.
Allerdings gibt es auch Schwächen. Der Mittelteil der Geschichte wirkt stellenweise etwas zäh und langatmig, wodurch die Spannung nachlässt. Einige Handlungsstränge verlangsamen sich, bevor sie zum Ende hin in einem schnellen Tempo aufgelöst werden. Das Finale wirkt dadurch leider etwas überhastet und die verschiedenen Erzählstränge werden zu schnell und manchmal oberflächlich zusammengeführt, was dem komplexen Aufbau des Romans nicht ganz gerecht wird.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist "Kasino" ein unterhaltsamer Roman für alle, die historische Geschichten mit einem Hauch von Glamour und Intrigen mögen. Wer sich auf eine Zeitreise in das Baden-Baden des Jahres 1848 begeben möchte, wird hier gut unterhalten.
Fazit: Ein fesselnder historischer Roman mit flüssigem Schreibstil, dem ein etwas strafferes Tempo im Mittelteil und ein stimmigeres Ende gutgetan hätten.

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