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Veröffentlicht am 22.02.2021

Was für eine fesselnde und atemberaubende Fortsetzung - besser als Teil 1

Izara 2: Stille Wasser
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"Ich bin immer nur einen Gedanken entfernt." - Lucian

Da ich Band 2 direkt im Anschluss an Teil 1 gelesen habe, fiel mir der Einstieg enorm leicht und ich konnte sofort an die Geschehnisse aus Band 1 ...

"Ich bin immer nur einen Gedanken entfernt." - Lucian

Da ich Band 2 direkt im Anschluss an Teil 1 gelesen habe, fiel mir der Einstieg enorm leicht und ich konnte sofort an die Geschehnisse aus Band 1 anknüpfen. Der Schreibstil von Julia Dippel ist einzigartig. Sie hat so viel Witz, Sarkasmus und Gefühl in die Dialoge gelegt, dass ich mit allen Charakteren mitfühlen konnte.

Die Charaktere aus Band 1 kommen größtenteils wieder vor, was mich wahnsinnig gefreut hat. Ari, Lucian, Belial, Lizzy, Aaron, Ryan, Gideon, Victorius und Ramadon sind einfach großartige Charakter, die nicht besser hätten gezeichnet werden können. Jeder ist auf seine Art liebenswert und witzig. Von den Nebencharaktern ist mir besonders Bel ans Herz gewachsen, mit seiner charmanten, mächtigen, einschüchternden und vor allem aber humorvollen Art. Daher habe ich wahnsinnig gefreut zu erfahren, dass mit ihm einen Spin-off geben wird. Ari hat weiterhin eine tolle Entwicklung durchgemacht. Sie ist nach wie vor eine coole und taffe Protagonistin, die wunderbar austeilen aber auch einstecken kann. Sie hat immer mehr akzeptiert, dass sie ein mächtiges Halbblut ist und stellt sich mit ihrem Mut jeder noch so aussichtslosen Situation. Besonders toll finde ich es, dass Ari diejenige ist, die ihre Mitmenschen (dazu gehört auch Lucian) beschützt, wo es in der Regel doch eher andersherum ist. Ihre Cleverness und ihre stürmische Art haben nicht nur Bel und Lucian, sondern auch mich nachhaltig beeindruckt.

Ein neuer Charakter konnte ebenfalls mein Leser-Herz im Sturm erobern. Wir lernen in diesem Teil den großen Bruder von Lucian kennen. Elias ist zeitweise abgestellt, auf Ari aufzupassen und sollte sie eigentlich für den hohen Rat beaufsichtigen. Aber er entpuppt sich als loyaler Begleiter und Freund, auf den man sich auch in schlimmen Situationen verlassen kann.

Insgesamt schreitet die Handlung in Band 2 stetig voran und es bleibt eigentlich immer spannend. Ich mag rasante Geschichten sehr gerne, weshalb mir die Action, Spannung und das Tempo sehr zugesagt hat. Einige Aktionen von Ari konnten mich sehr überraschen. Der Cliffhanger am Ende hat mich allerdings völlig geschockt! Ich bin wahnsinnig froh, dass ich Band 3 zur Hand habe.

Fazit: die Geschichte überzeugt mit trockenem Humor, Gefühlen, Magie, Spannung, Action, Überraschungen, Sarkasmus und liebenswerten Charakteren. Ich kann diese Reihe nach wie vor jedem empfehlen, der gerne Fantasy im YA liest.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Schöne Geschichte mit Wohlfühlfaktor aber zu wenig Action

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)
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Die Hauptprotagonistin Quinn wurde schon sehr früh adoptiert und kann sich an ihre Kindheit vor der Adoption nicht erinnern. Sie trägt ein mysteriöses Tattoo im Nacken. Es ist zwar wunderschön, ...

Die Hauptprotagonistin Quinn wurde schon sehr früh adoptiert und kann sich an ihre Kindheit vor der Adoption nicht erinnern. Sie trägt ein mysteriöses Tattoo im Nacken. Es ist zwar wunderschön, aber niemand weiß, woher sie es haben könnte. Quinn quälen zudem merkwürdige Visionen. Als Quinn das erste Semester an der Universität verbringt, trifft sie Nathan, der sie zu Beginn der Geschichte in den Wahnsinn treibt. Sie ist fasziniert von ihm und spürt, dass Nathan unberechenbar ist. Nathan hütet ein Geheimnis, das etwas mit ihr und ihren Visionen zu tun hat. Er kann ihr bei der Suche nach ihrer Herkunft helfen, aber er sitzt dabei zwischen 2 Stühlen.

Das Cover hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Ich mag die Farben und die Verzierungen. Toll finde ich auch, dass dieses Buch ein weiteres Jugendbuch ohne Gesicht auf dem Cover ist. Nach dem Lesen finde ich es aber etwas schade, dass es keinen Bezug zur Geschichte gibt. Die Hintergrundgeschichte hätte bestimmt viele Gestaltungsansätze für das Cover geboten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Man kann die Geschichte hier abwechselnd aus Quinns und Nathans Perspektive verfolgen, was ich immer sehr mag. Perspektivwechsel können eine ganz neue Form von Spannung in die Geschichte bringen und auch hier empfand ich die Wechsel nicht als störend.

Die Idee zur Story finde ich einfach genial. Die Tribes, die Wandler und Sänger und die Tattoos bieten wahnsinnig viel Potenzial und die Geschichte kann sehr bildhaft erzählt werden.

Der Spannungsbogen und der Verlauf der Geschichte waren mir allerdings etwas zu flach. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Einzelband hier besser gewesen wäre. Dafür muss ich aber natürlich erst noch den zweiten Band lesen. Die Geschichte geht zwar gut und spannend los, aber wir treiben sehr lange auf eine Welle an Informationen vor uns hin und ich hatte leider nicht das Gefühl, die Einleitung schnell genug verlassen zu können. Es ist zwar nicht so richtig langweilig, aber durch die vielen Informationen und wenig Action, dümpelt man sehr lange vor sich hin.

Fazit: Ein angenehmes Buch, mit symphytischen Charakteren, das als Einzelband eventuell hätte richtig punkten können. So ließ aber die Spannung zu lange auf sich warten und es gab einfach zu wenig Action. Durch den Cliffhanger und die Hoffnung, dass es als Gesamtes eine tolle Geschichte ergibt, werde ich Band 2 lesen.

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Veröffentlicht am 09.02.2021

Ein genialer Auftakt, mit authentischen und anziehenden Charakteren und einer außergewöhnlichen Story

Izara 1: Das ewige Feuer
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Die Stimme der Sprecherin war sehr angenehm und sie konnte die Gefühle von Ari sehr gut transportieren. Auch die Personenwechsel konnte ich immer gut nachvollziehen, ohne dass sie ihre Stimme zu stark ...

Die Stimme der Sprecherin war sehr angenehm und sie konnte die Gefühle von Ari sehr gut transportieren. Auch die Personenwechsel konnte ich immer gut nachvollziehen, ohne dass sie ihre Stimme zu stark verstellt hätte. Stellenweise hätte ich mir ein etwas schnelleres Lesetempo gewünscht, da die "dramatischen" Pausen eher negativ aufgefallen sind.

Zu Beginn von Izara war ich etwas von den vielen Figuren, dem teilweise komplexen Wordbuilding und der Fantasywelt überfordert, in die uns Julia Dippel hier entführt. Aber je mehr ich eingetaucht bin, desto besser habe ich mich zurecht gefunden. Und irgendwann waren Begriffe wie Brachion oder Primus für mich kein Problem mehr.

Auch wenn mir der Einstieg nicht ganz so leicht fiel, mochte ich den Schreibstil sehr. Izara war das erste Buch der Autorin für mich und konnte mich gleich mit ihrer lockeren Art zu schreiben anfreunden. Besonders gut haben mir ihre Dialoge gefallen. Die Dialoge haben es fast immer geschafft, mich zum Lächeln oder Lachen zu bringen. Besonders die Dialoge zwischen Lucian und Ari waren sehr gelungen.

Die Story ist außergewöhnlich und verbindet Neues mit Altbekanntem sehr geschickt miteinander. Es tauchen immer wieder Rätsel auf und die Spannung bleibt immer auf einem gutem Level. Auch die actionreicheren Szenen fand ich immer sehr gelungen und rasant.

Nicht nur die Story und der Schreibstil konnten mich überzeugen. Letztendlich sind es in meinen Augen doch immer die Charaktere, die ein Buch wirklich lebendig werden lassen. Und hier gehören die Charaktere zu meinen absoluten Lieblingen. Ari ist taff, selbstständig, überhaupt nicht wehleidig oder mitleiderregend. Sie ist schlagfertig und mutig und konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen. Auch Lucian war einfach großartig. Er gehört definitiv zu den etwas außergewöhnlicheren Protagonistin. Er bevormundet Ari nicht und auch wenn sich fast immer um Aris Sicherheit sorgt, geht er auch gewisse "egoistische" Risiken ein, was ich sehr authentisch finde.

⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐

Izara hat absolutes Suchtpotenzial und ich freue mich schon wahnsinnig auf die kommenden Teile.

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Veröffentlicht am 09.02.2021

Ein genialer Auftakt, mit authentischen und anziehen Charakteren und einer außergewöhnlichen Story

Izara 1: Das ewige Feuer
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Zu Beginn von Izara war ich etwas von den vielen Figuren, dem teilweise komplexen Wordbuilding und der Fantasywelt überfordert, in die uns Julia Dippel hier entführt. Aber je mehr ich eingetaucht bin, ...

Zu Beginn von Izara war ich etwas von den vielen Figuren, dem teilweise komplexen Wordbuilding und der Fantasywelt überfordert, in die uns Julia Dippel hier entführt. Aber je mehr ich eingetaucht bin, desto besser habe ich mich zurecht gefunden. Und irgendwann waren Begriffe wie Brachion oder Primus für mich kein Problem mehr.

Auch wenn mir der Einstieg nicht ganz so leicht fiel, mochte ich den Schreibstil sehr. Izara war das erste Buch der Autorin für mich und konnte mich gleich mit ihrer lockeren Art zu schreiben anfreunden. Besonders gut haben mir ihre Dialoge gefallen. Die Dialoge haben es fast immer geschafft, mich zum Lächeln oder Lachen zu bringen. Besonders die Dialoge zwischen Lucian und Ari waren sehr gelungen.

Die Story ist außergewöhnlich und verbindet Neues mit Altbekanntem sehr geschickt miteinander. Es tauchen immer wieder Rätsel auf und die Spannung bleibt immer auf einem gutem Level. Auch die actionreicheren Szenen fand ich immer sehr gelungen und rasant.

Nicht nur die Story und der Schreibstil konnten mich überzeugen. Letztendlich sind es in meinen Augen doch immer die Charaktere, die ein Buch wirklich lebendig werden lassen. Und hier gehören die Charaktere zu meinen absoluten Lieblingen. Ari ist taff, selbstständig, überhaupt nicht wehleidig oder mitleiderregend. Sie ist schlagfertig und mutig und konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen. Auch Lucian war einfach großartig. Er gehört definitiv zu den etwas außergewöhnlicheren Protagonistin. Er bevormundet Ari nicht und auch wenn sich fast immer um Aris Sicherheit sorgt, geht er auch gewisse "egoistische" Risiken ein, was ich sehr authentisch finde.

⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐

Izara hat absolutes Suchtpotenzial und ich freue mich schon wahnsinnig auf die kommenden Teile.

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Veröffentlicht am 08.12.2020

Ein klassischer Mittelband mit Schwächen, überzeugt aber durch neue Charaktere und das gelungene Setting

Grischa 2: Eisige Wellen
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Eisige Wellen ist ein zweiter Teil der Darkfantasy-Trilogie. Der erste Teil konnte mich auf Anhieb überzeugen und ich war wie gefesselt von Alina, dem Dunklen und Rawka. Nach diesem vielversprechenden ...

Eisige Wellen ist ein zweiter Teil der Darkfantasy-Trilogie. Der erste Teil konnte mich auf Anhieb überzeugen und ich war wie gefesselt von Alina, dem Dunklen und Rawka. Nach diesem vielversprechenden Auftakt hat der zweite Teil auch unheimlich gut angefangen. Es geht rasant und spannend weiter und Alina muss sich erneut im Kampf beweisen. Nach dem Kampf und ihrer Rückkehr an den Hof des Zaren, geht es aber sehr lange nicht wirklich weiter und die Spannung ging leider fast gänzlich verloren. Erst am Ende nimmt die Geschichte dann wieder Fahrt auf, weshalb ich das Buch dann doch mit einem guten Gefühl beendet habe.

Während der ganzen Zeit merken wir aber dennoch, dass die Geschichte einem roten Faden folgt und wir dürfen miterleben, wie Alina sich verändert. Wir steigen tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hinab, was mich über den Story-Hänger hinweg getröstet hat. Die Charakterentwicklung von Alina, der Hauptprotagonistin, wurde hier wieder in den Fokus gestellt und blieb die ganze Zeit über nachvollziehbar. Ich finde Alina sehr authentisch, gerade weil sie sehr mit ihren Schwächen zu kämpfen hat. Man merkt, dass sie sich immer mehr nach Macht verzehrt und ihre Position genießt, aber sie versucht immer das Richtige zu tun und im Sinne Rawkas zu handeln.

Besonders angetan haben es mir die neuen Charaktere. Alina und Maljen treffen auf Sturmhond und seine Crew. Diese Freibeuter bringen ganz neuen Schwung und eine neue Note Humor in die Geschichte. Stormhond ist ein witziger, aber unberechenbarer Charakter, der die ein oder andere Überraschung bereit hält.

Maljen und Alina sind für mich von Anfang an kein Traumpaar gewesen und im zweiten Teil entfernen sie sich immer weiter voneinander. Ich frage mich, ob die beiden wirklich eine Zukunft haben können.

Der zweite Teil der Grischa-Trilogie hatte zwar zwischendrin seine Schwächen, konnte mich aber letztendlich überzeugen. Besonders überzeugend habe ich die neuen Charaktere, die Charakterentwicklung und das Setting empfunden.

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