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Veröffentlicht am 04.05.2022

Ich bin leider enttäuscht

More than Words
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2,5 Sterne

Klappentext:
Berühmter Komponist. Bad Boy. Der Junge, den sie nie vergessen konnte!

Als Teenager teilten Jessie und Callen ihre Träume und Hoffnungen miteinander. Doch dann verschwand Callen ...

2,5 Sterne

Klappentext:
Berühmter Komponist. Bad Boy. Der Junge, den sie nie vergessen konnte!

Als Teenager teilten Jessie und Callen ihre Träume und Hoffnungen miteinander. Doch dann verschwand Callen einfach aus Jessies Leben. Später erfährt sie, dass ihm der Durchbruch als Film-Komponist gelungen ist. Sie ahnt jedoch nicht, dass Callen auf dem Weg ist, sich selbst zu zerstören. Als sie sich zufällig in Paris über den Weg laufen, ist die alte Anziehung sofort wieder da - aber Callen erkennt sie nicht. Tief verletzt stürzt sich Jessie in ihren neuen Job als Übersetzerin. Doch als sie in dem Château an der Loire ankommt, wo ihre Forschungsgruppe untergebracht ist, läuft sie als Erstes Callen über den Weg, der hofft, dort endlich die Inspiration für seine Musik wiederzufinden ...



Meine Meinung:
Ich hatte wirklich, wirklich hohe Erwartungen an dieses Buch.
Bei Musik kann man bei mir nichts falsch machen, weil Musik uns fühlen, träumen und atmen lässt. Mit ein bisschen Herzblut und einem schönen Schreibstil, hätte mich das Buch also überzeugen können. Dachte ich jedenfalls.
Die ersten Seiten erfahren wir ein wenig über die Vergangenheit von Callen und Jessie, als die beiden noch Kinder waren.
Diese Seiten, haben mich wirklich extrem berührt, obwohl sie irgendwie auch weh getan haben.
Danach wurden für mich die Emotionen leider schwächer.
Die Leidenschaft von Callen für Musik kommt für mich nur in ein paar Szenen zum Vorschein und mir haben die Details gefehlt.
Zwar sind diese Szenen dann auch relativ stark, aber auf das ganze Buch über gesehen, fand ich es eher schwach.
An sich ist er mir irgendwie sympathisch, wenn er seine kalte Fassade fallen lässt, aber er hat sich nicht in mein Herz geschlichen und mich jetzt auch nicht riesig lächeln lassen.
Vielleicht weil er für mich sehr darauf bezogen wirkte, dass Intimität für ihn miteinander schlafen bedeutet, was prinzipiell nicht schlecht ist, mir aber persönlich zu viel wurde, da ich keine wirkliche Verbindung zwischen den Protagonisten spüren konnte - außer ihrer Vergangenheit vielleicht.
Vielleicht aber auch, weil er sich gegen Ende ein paar Mal wirklich derb verhalten hat.
Irgendwie haben die beiden harmoniert, aber das Gefühl beide zu kennen oder dass sie sich gegenseitig besonders gut kennen, hatte ich nicht.
Die Dialoge den beiden kamen mir manchmal ein bisschen gezwungen vor, weshalb ich mich nicht ganz fallen lassen konnte.
Außerdem entwickelt sich die Beziehung der beiden sehr schnell, wodurch ich keine richtige Bindung spüren konnte.
Jessie fand ich grundsätzlich sehr sympathisch, vor allem, wenn sie Callen die Stirn geboten hat und ihm nicht hat alles durchgehen lassen.
Von ihrer Leidenschaft fürs Französische und für Geschichte hat man ihr viel angemerkt und der weitere kleine Handlungsstrang, den man durch ihre Arbeit erhält, hat mir sehr gut gefallen.
Es gab ein paar mal Französische Floskeln oder Wörter, was mir persönlich keine Probleme bereitet hat, würde ich die Sprache nicht sprechen, sähe es jedoch anders aus, da die Begriffe nicht immer erklärt werden.
Der Schreibstil hat mir an manchen Stellen unheimlich gut gefallen und es war fast schon, als würde ich Kunst lesen.
Im nächsten Moment "gurtet sich" die Protagonistin an, was mich verwirrt hat.
Vielleicht lag es an der Übersetzung oder an mir, aber es kam mir so vor, als wäre das Buch nicht flüssig-schön geschrieben.
Vielleicht hat es aber auch mit dem historischen Hintergrund zu tun.
Bei diesem Buch muss ich außerdem sagen, dass eine Triggerwarnung fehlt.
Die End message fand ich schön, aber sie hätte von mir aus noch ein bisschen mehr Platz erhalten können, da für mich ein paar Sachen offen geblieben sind.
Das Ende kam grundsätzlich eher schnell und überraschend und ich finde es ein bisschen 'zu einfach gelöst'.

Fazit:
Mir persönlich hätte es besser gefallen wenn die Musik ein bisschen mehr thematisiert worden wäre und wir mehr Platz gehabt hätten, um darüber zu lesen. Der Schreibstil war teils wirklich sehr schön und poetisch.
Zu den Protagonisten konnte ich leider keine starke Bindung fassen, während mich ihre Vergangenheit jedoch stark berührt hat.
Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich für mich beide sehr schnell und auch dort hätte ich mir mehr Tiefgang und Gefühl erhofft. Außerdem fehlt meiner Meinung nach eine Triggerwarnung.

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Veröffentlicht am 22.04.2022

Voller Fernwehmomente

The Sea in your Heart
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Klappentext:
Ein Herz wie das Meer: stürmisch, wild und frei.

Lilja lebt für das Meer. Sie verbringt den Großteil ihres Arbeitstages auf dem Atlantik, um bei Whalewatching-Touren nach den sanften Riesen ...

Klappentext:
Ein Herz wie das Meer: stürmisch, wild und frei.

Lilja lebt für das Meer. Sie verbringt den Großteil ihres Arbeitstages auf dem Atlantik, um bei Whalewatching-Touren nach den sanften Riesen Ausschau zu halten. Privat engagiert sie sich in einer Umweltorganisation für den Schutz der Ozeane und nimmt an Protestaktionen gegen den Walfang teil. Dementsprechend wenig Zeit hat sie für Männer. Eine Beziehung steht definitiv nicht auf Liljas Prioritätenliste – bis sie im Licht von Islands Mitternachtssonne einen Mann kennenlernt, dessen Lächeln einfach unwiderstehlich ist. Sie verbringt eine magische Nacht mit ihm. Doch was Lilja nicht weiß: Jules ist jemand, auf den sie sich nie hätte einlassen dürfen …

Meine Meinung:
Liljas Liebe zu Walen und ihre Leidenschaft für das Meer war von der ersten Seite an spürbar.
Man merkt wie sehr für 'Wild & Free' brennt und wie ihr Herz mit jedem Schlag hinter dem steht, was sie tut.
Jules hat sich zurest ein bisschen versteckt und ich konnte nicht direkt hinter seine Fassade schauen, aber im Verlauf des Buches konnte man ihn ein bisschen besser kennenlernen.
Man muss hier aber sagen, dass man Lilja besser kennenlernt, als Jules, da das Buch aus ihrer Perspektive die Geschichte miterleben und somit auch in ihre Gedanken eingeweiht werden.
Die beiden zusammen haben mit jeder Seite die vergeht, schönere und bedeutsamere Momente, in denen man auch klar und deutlich das Knistern spüren kann.
Das Setting war wirklich wunderschön - wenn es auch an sich ein paar düstere Settings gab - und ich hatte defintiv ein paar mal Fernwehmomente.
Es scheint Kira Mohns Spezialität zu sein, die Umgebung in einem Buch so gut zu beschreiben, dass man es schon fast vor Augen hat und am liebsten gleich - in diesem Fall - nach Island reisen möchte.
Die Momente auf dem Meer und mit den Walen waren magisch - wenn auch ein oder zwei dunkle Momente dabei waren.
Einen kleinen Plottwist am Anfang fand ich ein bisschen vorhersehbar, sonst war die Handlung spannend und fesselnd.
Das Buch lässt sich sehr gut in einem Rutsch lesen.
Das Thema Walfang wurde passend und verständlich thematisiert und man bekommt gute Einblicke, auch wenn diese nicht immer leicht sind.
Die Nebencharaktere sind wirklich sehr sympathisch und man fiebert auch mit ihren Nebengeschichten mit.
Von mir aus hätte das Buch noch ein bisschen länger gehen können, damit sowohl die Protagonisten als auch die Geschichte mehr Tiefe bekommen.

Fazit:
Dieses Buch ist voller Fernwehmomente und magisch-traurigen Augenblicken.
Lilja schließt man sehr schnell ins Herz, von Jules habe ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht.
Die Thematik war wichtig und berührend dargestellt und hat die Liebesgeschichte nicht verdrängt.
Über ein paar Seiten mehr hätte ich mich jedoch nicht beschwert, denn es gibt für mich noch etwas Luft nach oben.

3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Leider schwächer als Band 1

Crush
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Klappentext:
Als Grace sich in Jaxon Vega verliebte und in seine gefährliche Welt eintauchte, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Jaxon ist der mächtige Sohn der herrschenden Vampirfamilie und ...

Klappentext:
Als Grace sich in Jaxon Vega verliebte und in seine gefährliche Welt eintauchte, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Jaxon ist der mächtige Sohn der herrschenden Vampirfamilie und auch Grace ist nicht, wer sie ihr ganzes Leben zu sein glaubte. Wenn sie in dieser Welt überleben will, muss Grace ihre neuen Fähigkeiten schnellstens meistern. Doch ihre Liebe zu Jaxon und das Leben ihrer Freunde sind in Gefahr. Beide zu retten, wird ein Opfer verlangen, von dem Grace nicht weiß, ob sie es zu erbringen bereit ist …

Meine Meinung:
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen, da Band 1 mich mit dem Humor, der Geschichte und der Spannung komplett überzeugen konnte.
Leider muss ich jetzt zugeben, dass ich enttäuscht wurde.
Ersteinmal haben sich die Protagonisten - sowohl Jaxon als auch Grace - in eine Richtung entwickelt, die ich nicht nachvollziehen bzw die mir leider gar nicht gefallen hat.
Nach Band 1 verändern sich beide so sehr - was prinzipiell eigentlich nichts schlimmes ist - dass ich sie manchmal nicht mehr ganz erkennen konnte.
Jaxons Verhalten war manchmal mehr als nur ein bisschen fragwürdig, während Grace nicht immer besser reagiert.
Auf unterschiedliche Art und Weisen schließen sich die beiden aus.
Währenddessen trifft Grace weitere Entscheidungen, die ich leider nicht nachvollziehen konnte.
Grundsätzlich hat mir die Tiefe bei den Protagonisten gefehlt.
Dann fand ich den Verlauf der Handlung teilweise sehr vorhersehbar und es waren keine besonders großen Überraschungen dabei.
Und ich muss zugeben, dass mir der Verlauf oft auch nicht gefallen hat.
Dadurch war das Buch weniger fesselnd als ich erwartet hatte.
Der Schreibstil hat mich meistens auch enttäuscht, da der Humor mich nicht so sehr packen konnte, wie im ersten Band.
Das Ende hat jedoch dem Buch noch eine positive Wendung verliehen, denn das konnte mich etwas mehr packen.
Auch da fand ich einen Aspekt sehr vorhersehbar, aber sonst bin ich gespannt, wie es weiter geht.

Fazit:
Zusammenfassend ist für mich persönlich Band 2 schwächer als Band 1. Die Protagonisten haben mir nicht mehr so gut gefallen und mir fehlte es ein wenig an Tiefe. Außerdem waren viele Plottwists vorhersehbar und besonders lustig fand ich das Buch leider auch nicht. Das Ende hat das Buch aber ein wenig gerettet.

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Ein wirklich toller Abschluss!

Das dritte Gesetz der Gefühle (Romantasy-Trilogie, Band 3)
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Klappentext:
Während Severin sich in seine Rolle als Zirkelführer fügt, tritt Katalina der Ordnung bei. Anstatt sich jedoch der ihr eingepflanzten Loyalität zu ergeben, lehnt sie sich insgeheim gegen dieses ...

Klappentext:
Während Severin sich in seine Rolle als Zirkelführer fügt, tritt Katalina der Ordnung bei. Anstatt sich jedoch der ihr eingepflanzten Loyalität zu ergeben, lehnt sie sich insgeheim gegen dieses fremde Gefühl auf und erfüllt die Aufträge des Aufstands. Vor Severin verheimlicht sie ihr doppeltes Spiel, zu viel ist zwischen ihnen vorgefallen, als dass sie ihm noch vertraut oder an eine gemeinsame Zukunft glaubt. Für Katalina zählt nur noch eins: Die Empathenwelt soll für alles büßen!
Diese Welt, die sie und Severin zusammengeführt und zugleich entzweit hat.
Diese Welt, in der die Gesetze nur dem Machterhalt dienen.
Diese Welt, deren Gefühllosigkeit endlich ein Ende haben muss.

Meine Meinung:
Eine wirklich spannende Romantasyreihe ging mit diesem Buch zu Ende.
Und es war für das Finale der Reihe wirklich sehr passend!
Wenn ich an die Protagonisten zurück denke, haben sich Katalina und Severin beide unheimlich stark weiterentwickelt.
Kata hat auf ihrer Reise so viel gelernt und hat immer ihren Weg gefunden. Sie ist eine starke Protagonistin, was ich vor allem in diesem Teil bewundert habe, da sie immer mehr für sich selbst einsteht und auch Severin ordentlich Kontra gibt, wenn er eine Bremse braucht.
Genau so eine Entwicklung habe ich mir von Kata gewünscht.
Auch Severins Entwicklung gefällt mir unheimlich gut, denn im Verlaufe der Reihe, hat er sich immer weiter geöffnet und Einblicke hinter seine Fassade gewährt. Seine Gefühle und Gedanken sind mit jedem Band besser nachvollziehbar geworden.
Die Beziehung zwischen den beiden wird in diesem Buch perfekt beschrieben und passt sehr zu den Protagonisten. Beim Lesen fühlt man sich sicher, sobald sie zueinander finden.
Die Handlung ist spannend, fesselnd und unvorhersehbar. Viele Plottwists, haben mich wirklich kalt erwischt! Vor allem nach dem Cliffhänger von Band 2 geht es fließend weiter ohne dass man sich wieder zurecht finden muss.
Die Welt der Empathen hat mich während des Lesens nie ganz losgelassen.
Den Schreibstil mochte ich wieder sehr gerne, denn sowohl gefühlvolle als auch spannende Szenen wurden wirklich gut aufs Papier gebracht.

Fazit:
Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Reihe es defintiv wert ist einen Blick rein zu werfen! Der finale Band konnte mich wie bereits die Vorgänger mit den starken Protagonisten, einer spannenden Handlung und einer faszinierenden Welt überzeugen.
Ich werde Katalina und Severin vermissen!

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Leider gar nicht mein Fall...

Vielleicht nie (Vielleicht-Trilogie - Band 2)
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Meine Meinung (Achtung Spoiler!):
Nachdem ich wirklich viel und sehr viel positives von dem Buch gehört habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen - die leider nicht erfüllt wurden.
Bereits im ersten Kapitel ...

Meine Meinung (Achtung Spoiler!):
Nachdem ich wirklich viel und sehr viel positives von dem Buch gehört habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen - die leider nicht erfüllt wurden.
Bereits im ersten Kapitel ist mir die toxische Freundschaft aufgefallen.
Die Protagonistin wird von ihrer Freundin dazu gezwungen bzw. gedrängt in eine Geisterbahn zu gehen - wozu es am Ende letztendlich nicht kommt - mit der Begründung, dass sie Geburtstag hat.
Das fand ich nicht nur schade, sondern irgendwie auch echt schlimm, weil damit ein völlig falsches Bild von einer gesunden Freundschaft vermittelt wurde.
Auch als es ihr in einem Moment nicht gut geht, sucht sie keine Hilfe bei ihren Freundinnen, weil diese aktuell beschäftigt sind und Spaß haben. Ich persönlich finde es wichtig, dass man in jeder Situation auf Freunde und Freundinnen zugehen kann und dort das Verständnis da ist, das in so einer Situation es keine Störung ist.
Mir persönlich hat dann der Handlungsverlauf nicht so gut gefallen und ich hatte mir irgendwie einfach etwas anderes vorgestellt und erhofft.
Außerdem wollte Joana sich unabhängig und frei fühlen und sie suchte deswegen nach einem One-Night-Stand, um sich zu beweisen, dass sie mutig ist, was ich persönlich schade finde.
Es ist okay, wenn Menschen One-Night-Stands haben und sich damit wohlfühlen! Ich persönlich sehe nur den Grund nicht, wieso man dadurch mutig sein soll, wenn in einem drinnen irgendwas dagegen strebt.
Das ist aber wie gesagt meine eigene persönliche Meinung und meine Sicht auf die Dinge.
Während Killian sich immer weiter in mein Herz geschlichen hat, wurde mir Joana immer unsympathischer.
Kilian merkt direkt wenn etwas nicht stimmt und spricht sie darauf an, respektiert aber ihre Grenzen, während Joana ein "aufblitzen" von Gefühlen erkennt, diese aber nie anspricht.
Kilian scheint sie in- und auswendig zu kennen und jede Reaktion zu bemerken und ich bin mir nicht sicher, ob ich das so gut finde. Einerseits ist es sehr aufmerksam und nobel, andererseits ist es auch wichtig, dass Protagonisten/-innen von sich aus Probleme ansprechen.
Gegen Ende des Buches macht jedoch auch Kilian etwas, das ich wirklich als respektlos empfunden habe und mehr als nur leichtsinnig. Dadurch konnte er mich auf Dauer leider auch nicht überzeugen.
Manchmal lebt Joana unter Killians Blick richtig auf und fühlt sich gerade selbstbewusst, wenn sie ihn ansieht. Das ist im Teil wirklich toll, aber mir hat es ein bisschen gefehlt, dass sie sich auch ohne ihn selbstbewusst fühlt. Gerade wenn Kilian in der Nähe war, wurde das Thema oft angesprochen und sonst eher ausgelassen.
Beim Schreibstil hatte ich das Gefühl, dass sich sehr viel wiederholt, beispielsweise verkriecht sich Joana sehr oft in ihr Schneckenhaus. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass sie das einfach sehr oft denkt und deswegen ist es mir negativ aufgefallen.
Sonst war der Schreibstil sehr locker und leicht.
Die Emotionen haben mir grundsätzlich etwas gefehlt, da Joana sehr viel erlebt hat, ich aber leider eher weniger davon fühlen konnte.

Fazit:
Zusammenfassend hat mich das Buch - trotz des Hypes - leider nicht wirklich überzeugt auf Grund der toxischen Freundschaft, der Entwicklung der Gefühle und weil das Buch mich persönlich sowohl emotional als auch inhaltlich nicht catchen konnte.

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