Verlagsbeschreibung: Die talentiertesten Magier wurden auserwählt – aber nur die Klügsten werden überleben. Die Ereignisse in der Bibliothek von Alexandria spitzen sich zu, und jeder der sechs Auserwählten muss sich die Frage stellen, ob die Suche nach grenzenloser magischer Macht sie verändert. Wie sie sich selbst beschränken können, um menschlich zu bleiben. Oder wen sie verraten müssen, um ihre wahren Ziele zu erreichen.
Üblicherweise bin ich schon in der Lage, eine kurze Inhaltsangabe zu fertigen. Doch hier fiel es mir schwer, die Sache auf den Punkt zu bringen. Deshalb habe ich die Beschreibung des Verlags, die auch eher allgemein gehalten ist, kopiert. Mit dem „Beenden wollen einer Reihe“-Gen ist es so eine Sache. Wenn einen die Bücher, deren Cover sehr schön gestaltet sind, in der Bücherei anlachen und man dazu noch einem Urlaub entgegensieht, kann man schon mal in so eine Falle tappen.
Nun, es ist geschafft, die Reihe ist gelesen. Nachdem der zweite Band schon schwierig war, verliert einen der abschließende Band nun ziemlich gänzlich. Man beginnt eher darüber nachzudenken, welche unterschiedlichen Bedeutungen das Wort Komplex wohl hat. Soll das Buch einen Gebäudekomplex - das Archiv - vertreten oder soll es auf die Komplexität der Handlung hinweisen, die sich bei den Bewertungen möglicherweise mehreren Lesern nicht erschlossen hat. Oder soll man sich überlegen, welche Komplexe man entwickelt, weil man einfach nicht gepeilt hat, was das soll. Die Frage kann schlussendlich nicht beantworten. Vielleicht sollte man sich eher der Frage widmen, ab wann man Bücher abbrechen sollte, wenn sie einem nicht liegen. Am Positivsten zu sehen, ist die liebenswerte Danksagung der Autorin, für die es eine Aufrundung gibt.