Cover-Bild Der Teufel von Dundee
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 21.12.2022
  • ISBN: 9783442492510
Oscar de Muriel

Der Teufel von Dundee

Ein Fall für Frey und McGray 7
Peter Beyer (Übersetzer)

»Eine unglaublich unterhaltsame viktorianische Krimiserie!« The New York Times

Edinburgh 1890. Inspector McGray ertappt zwei Grabräuber auf dem Friedhof, und beim Anblick der Leiche gefriert ihm das Blut in den Adern. Der Toten wurde das Zeichen des Teufels ins Gesicht gebrannt. Dasselbe Zeichen taucht kurz darauf in Edinburghs Irrenanstalt auf, mit dem Blut eines getöteten Patienten an die Wand geschmiert. Beschuldigt wird die berüchtigste Insassin des Hauses: McGrays Schwester Amy, die ihre Eltern brutal ermordet haben soll. Verzweifelt wendet sich McGray an einen alten Freund: Ian Frey. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, um Amys Unschuld zu beweisen – und die Spur führt zurück zu jener schrecklichen Nacht, als der Teufel McGrays Elternhaus in Dundee heimsuchte …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2023

Lesehighlight

0

Was für ein fulminantes, spektakuläres Ende. So schließt sich der Kreis. Endlich erfahren wir was wirklich damals im Hause der McGrays geschah. Ich schließe das Buch mit einem lachenden und einem weinenden ...

Was für ein fulminantes, spektakuläres Ende. So schließt sich der Kreis. Endlich erfahren wir was wirklich damals im Hause der McGrays geschah. Ich schließe das Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn ich bedaure sehr, dass diese außergewöhnliche Krimireihe nun zu Ende geht.

Die beiden Ermittler sind mir im Laufe der Jahre sehr ans Herz gewachsen. Ich kann einfach nicht genug von dieser schönen, im viktorianischen Zeitalter angesiedelten Krimireihe bekommen. Deshalb hoffe ich sehr, der Autor lässt sich erweichen, irgendwann einen weiteren Fall der dem außergewöhnlichen Ermittlerduo Frey & McGray würdig ist zu schreiben.

Fazit: Ich bin begeistert! Aber auch traurig, dass diese unterhaltsame, schaurig schöne Krimireihe nun zu Ende geht. Jeder einzelne Band war ein Hochgenuss und Lesehighlight für mich! Atmosphärisch, emotional, spannungsgeladen, fesselnd. Unbedingt Lesen und vom Charme und Flair des viktorianischen Zeitalters verzaubern lassen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2023

Des Teufels letztes Gefecht

0

Edinburgh 1890, in mitten des Friedhofes, zwischen alten Gräbern ist Inspektor McGray zwei Grabräubern auf den Fersen, doch beim Anblick der geraubten Leiche scheint sich die Welt kurz schneller zu drehen. ...

Edinburgh 1890, in mitten des Friedhofes, zwischen alten Gräbern ist Inspektor McGray zwei Grabräubern auf den Fersen, doch beim Anblick der geraubten Leiche scheint sich die Welt kurz schneller zu drehen. Eingebrannt, starrt ihn das Zeichen des Teufels, auf dem Gesicht der Toten entgegen. Als das selbe Zeichen blutend von einer Wand in der Irrenanstalt tropft steht für das gemeine Volk schnell fest, wer die Schuld trägt- McGrays Schwester. Jene, die vor fast 7 Jahren vom Teufel besessen ihre Eltern tötete, ihren Bruder einen Finger kostete und seitdem Patientin dieser Anstalt ist. Frey und McGray müssen schnellstens Amys Unschuld beweisen, doch die Zeit sitzt ihnen im Nacken und der wahre Schrecken jener vergangenen Nacht in Dundee gibt keine Ruhe. Wird Amys Teufel sich offenbaren?

Ein letztes Mal müssen Frey & McGray alles an kluger Kombinationsgabe und rüpelhaftem Verhalten geben um Wahrheit zu finden. Doch die Wahrheit kann Erlösung und Schmerz zugleich sein. Der 7. und zugleich letzte Band aus Oscar deMuriels Feder, um okkulte Kriminalfälle im Edinburgh des 19. Jahrhunderts, ist ein fulminantes und würdiges Ende einer großartigen Reihe. Im Laufe der Jahre ist er sich seiner Linie immer treu geblieben, dennoch gab es ausgefeilte Fälle und eine stetige Charakterentwicklung, die bis zum Ende auf einander aufbaut. Für gewöhnlich neigt der Autor zu der ein oder anderen Länge, die es in diesem Fall jedoch nicht gab. Die Spannung wuchs kontinuierlich, was nicht zuletzt auch an den parallelen Handlungssträngen und der wechselnden Perspektive lag. Auch Freys Kombinationsgabe und McGrays rüpelhafte und charmant unflätige Durchsetzungskraft dürfen wir ein letztes Mal genießen aber gut festhalten, auf einige Plot Twists war selbst ich nicht gefasst. Dieser Band bringt endlich Licht in Nine Nails dunkle Vergangenheit, doch wo sich Licht befindet ist auch Schatten allgegenwärtig, lässt er sich in diesen ziehen? Rein theoretisch lässt sich dieses Buch auch einzeln lesen, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist und relevante Details aus vorangegangenen Büchern kurze Erwähnungen finden. Doch, um sich für die vorher spielenden Bücher nicht zu Spoilern und wirklich alle zusammenhänge verstehen zu können würde ich empfehlen sie der Reihe nach zu lesen. Es ist ein Erlebnis mit den Protagonisten 7 Jahre im Edinburgh des 19. Jahrhunderts, spannenden, mysteriösen und okkulten Kriminalfilmen auf den Grund zu gehen.

Fazit: ein aufregender und würdiger Abschluss dieser großartigen historischen Kriminalreihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2022

Spannend, humorvoll und einfach klasse!

0

OH MEIN GOTT! Das Warten auf dieses Buch hat sich sehr gelohnt.
Das Cover ist mal wieder sehr schlicht und dennoch passend zur Geschichte gehalten. Man kann einzelne Elemente der Handlung ausmachen, was ...

OH MEIN GOTT! Das Warten auf dieses Buch hat sich sehr gelohnt.
Das Cover ist mal wieder sehr schlicht und dennoch passend zur Geschichte gehalten. Man kann einzelne Elemente der Handlung ausmachen, was mir natürlich wieder sehr gefällt.
Auch der Schreibstil konnte mich wieder einmal von sich überzeugen. Alles wurde mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, sodass ich mir selber vorkam, als würde ich auf diese waghalsigen Abenteuer mit Frey und McGray gehen. Er war zudem leicht und flüssig zu lesen, wodurch ich regelrecht durch das Buch geflogen bin.

Nun etwas zur Handlung, wobei ich hier nicht allzu genau auf alles eingehen werde, da ihr mit so wenig Vorwissen wie möglich an dieses Buch rangehen sollt.
Dieser hier umschreiben Fall ist ein sehr persönlicher für mcGray. Aus diesem Grund habe ich noch mehr als sonst mit den beiden mitgefeiert, da es praktisch eine Herzensangelegenheit für den Schotten war.
Der Fall hatte es ganz schön in sich und ich war überrascht und auch schockiert von der Auflösung am Ende. Ich hatte schon ein paar kleine Vermutungen, doch letztendlich hatten sich diese nur teilweise bestätigt. McGray musste sich nochmal ziemlich doll mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und musste isch auch leider viele Beschimpfungen und Gehässigkeiten im Verlauf der Handlung anhören.
Auch Frey musste einige male vor Überraschung oder vor Bestürzung schlucken, wobei er mir echt leitgetan hat (Weswegen genau, müsst ihr schon selber herausfinden - lasst euch jedoch gesagt sein, dass es auch MICH sprachlos zurückgelassen hat).
Ich habe jede einzelne Sekunde beim lesen damit verbracht, mit den beiden mitzufiebern und zu -hoffen. Es war von Anfang bis Ende unfassbar spannend und hatte ich ein paar humorvolle Elemente, die so manche Situationen ein wenig aufgelockert haben. Die Bücher rund um Frey und Mcgray haben sich einen Riesen Platz in meinem Herzen sichern können und ich hoffe nun sehr, dass es eventuell noch ein paar mehr Bücher zu diesen beiden geben wird…

Insgesamt mal wieder ein klasse Buch, dass für ein paar sehr spannende und witzige Lesestunden gesorgt hat. Ich bin ein absoluter Fan von Frey und McGray und vermisse die beiden schon jetzt schrecklich. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung, gerade für die kalte Jahreszeit (lese solche Bücher einfach super gerne im Winter). Daher kann ich nicht weniger als 5/5 Sternen geben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2022

Frey und McGrays letzter Fall

0

Im viktorianischen Edinburgh hat der Handel mit Leichen Hochkonjunktur werden immer wieder auf dem Greyfriars Kirkyard die kürzlich bestatteten Leichname bei Nacht und Nebel ausgegraben und verhökert. ...

Im viktorianischen Edinburgh hat der Handel mit Leichen Hochkonjunktur werden immer wieder auf dem Greyfriars Kirkyard die kürzlich bestatteten Leichname bei Nacht und Nebel ausgegraben und verhökert. Adolphus „Nine Nails“ McGray soll diesem Spuk ein Ende bereiten und legt sich deshalb auf die Lauer. Er kann zwar die Leichenfledderer nicht dingfest machen, aber sie lassen bei ihrer Flucht ihre Beute zurück, an der ein schockierendes Detail ins Auge fällt. Im Gesicht des weiblichen Leichnams prangt das Zeichen des Teufels. Kurz darauf wird in der Königlichen Irrenanstalt ein Insasse ermordet und zeitgleich wird dort an einer Wand das mit Blut gemalte Zeichen des Teufels entdeckt. Hauptverdächtige in dem Mordfall ist Nine-Nails Schwester Pansy, die seit Jahren in dieser Anstalt verwahrt wird. Als der mittlerweile nach Gloucestershire zurückgekehrte Ian Frey von seinem ehemaligen Kollegen um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten wird, ist er zwar nicht begeistert, möchte ihn aber nicht hängen lassen, gilt es doch, Pansys Unschuld zu beweisen und das Rätsel um das Zeichen des Satans zu lösen.

In den vergangenen Jahren war das Erscheinungsdatum der Frey & McGray Neuerscheinung einer meiner Fixpunkte im Lesejahr. Aber manchmal muss man sich leider von liebgewonnenen Gewohnheiten verabschieden. So auch jetzt, denn „Der Teufel von Dundee“ schließt diese Reihe ab. Und bei allem Bedauern muss ich eingestehen, dass dies ohne Frage ein würdiger Abschluss ist, denn neben einer eigenständigen Story in gewohnter Qualität wird auch der Bogen zu den vorherigen Bänden geschlagen. Fragen, die im Verlauf der Vorgänger am Rande auftauchten und unbeantwortet blieben, obwohl sie der Klärung bedurft hätten, werden hier zufriedenstellend beantwortet. Mission accomplished, und zwar nicht nur höchst spannend und unterhaltsam, sondern auch absolut zufriedenstellend.