Auf den Spuren vergessener Orte – von Britannia bis Vietnam
Karin Schuler (Übersetzer)
Nicht alle Wege führen nach Rom.
Die erste Geschichte der gesamten Antike, jenseits von Herrschaftszentren erzählt.
Die Antike, das ist für uns die Akropolis in Athen und das Kolosseum in Rom. Doch die spannendste Geschichte spielte sich fernab der kulturellen Machtzentren ab: an den Rändern der bekannten Welt, wo Identitäten aufeinanderprallten und kulturelle Kreuzungspunkte entstanden. Wie sah der Alltag dort aus? Owen Rees nimmt uns mit nach Volubilis, eine Berbersiedlung in Marokko, nach Co Loa im Tal des Roten Flusses in Vietnam und zu den Grabstätten im Rift Valley in Kenia. 13 Orte lassen uns die faszinierende Vielfalt des Altertums entdecken – und erzählen seine Geschichte komplett neu.
»Wer besser verstehen will, wie die Welt zu der geworden ist, die sie heute ist, sollte unbedingt dieses Buch lesen!« Daniel Meßner, Co-Host von
Geschichten aus der Geschichte
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Ich fand das Buch sehr interessant und lehrreich, dabei aber durchaus aus unterhaltsam und kurzweilig. Schon der Titel und die kurze Inhaltsbeschreibung haben mich neugierig auf das Buch gemacht, auch ...
Ich fand das Buch sehr interessant und lehrreich, dabei aber durchaus aus unterhaltsam und kurzweilig. Schon der Titel und die kurze Inhaltsbeschreibung haben mich neugierig auf das Buch gemacht, auch das Cover, das ich sehr gelungen und passend finde. Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen erfüllt. Ich empfehle es deshalb sehr gerne weiter.
„Eine unerzählte Geschichte der Antike“ von Owen Rees, erschienen 2025 im Aufbau Verlag, ist ein Sachbuch das Geschichte aus einem neuen Blickwinkel, jenseits des Mainstreams betrachtet.
Owen Rees nennt ...
„Eine unerzählte Geschichte der Antike“ von Owen Rees, erschienen 2025 im Aufbau Verlag, ist ein Sachbuch das Geschichte aus einem neuen Blickwinkel, jenseits des Mainstreams betrachtet.
Owen Rees nennt es selbst Ränder der bekannten Welt. „Die Ränder ergeben sich durch einen Mittelpunkt, den wir festlegen. Durch unsere Betonung der antiken Geschichte gewisser Kulturen sind wir darauf konditioniert, das als Rand der Welt zu betrachten, was die Griechen und Römer als solchen definierten.“
So begibt sich der britische Historiker auf eine spannende Reise zu Völkern und Kulturen, die in der offiziellen Geschichtsschreibung bestenfalls eine Randnotiz sind. Diese vergessenen Orte, die Oliver Rees gemeinsam mit dem Leser besucht, reichen von Britannia bis Vietnam.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert mit einzelnen Kapiteln zu bestimmten Orten:
Teil I - Vorgeschichte: Der Turkana-See (Kenia), Der Katarakt (Sudan), Megiddo (Israel)
Teil II - Die griechische Welt: Olbia (Ukraine), Naukratis (Griechenland), Massalia (Frankreich)
Teil III - Die Römische Welt: Hadrianswall (England), Volubilis (Marokko), Karanis (Ägypten)
Teil IV - Jenseits der klassischen Welt: Bilsk (Ukraine), Taxila (Pakistan), Co Los (Vietnam), Aksum (Äthiopien und Eritrea)
Seine Ausführungen sind klar und verständlich. Es gelingt ihm den Leser in unbekannte Welten zu entführen und viel Wissenswertes zu vermitteln. Seine besondere Stärke besteht darin Zusammenhänge aufzuzeigen. Die Kulturen existierten nie isoliert. Owen Rees erzählt eine fesselnde Geschichte der Antike und füllt einige Lücken im Wissen zu verschiedenen Kulturen und Völkern.
Der flüssige Schreibstil ist gut zu lesen und zu verstehen. So bereitet Geschichte Freude und Lust sie zu entdecken.
Ich kann dieses Buch allen historisch interessierten Lesern empfehlen und vergebe gern 5 Sterne.
Man denkt, man kennt die Antike. Säulen, Toga, Lorbeerkranz, Rom halt. Und dann kommt dieses Buch daher, nimmt den ganzen vertrauten Kram, schiebt ihn freundlich beiseite und sagt: Schau mal da hinten, ...
Man denkt, man kennt die Antike. Säulen, Toga, Lorbeerkranz, Rom halt. Und dann kommt dieses Buch daher, nimmt den ganzen vertrauten Kram, schiebt ihn freundlich beiseite und sagt: Schau mal da hinten, da passiert gerade Geschichte. Genau dort, wo man bisher nie hingesehen hat.
Owen Rees erzählt die Antike nicht von oben herab, nicht aus Marmorsälen und Triumphbögen, sondern aus Staub, Alltag und Begegnungen. Volubilis in Marokko, Co Loa in Vietnam oder Grabstätten im Rift Valley – Orte, die im Schulunterricht maximal eine Fußnote wären, werden hier zu Hauptdarstellern. Und plötzlich fühlt sich Geschichte nicht mehr fern oder elitär an, sondern überraschend nah.
Besonders stark ist dieses leise Staunen, das sich beim Lesen einstellt. Wie unterschiedlich Menschen lebten, glaubten, handelten – und wie ähnlich sie sich trotzdem waren. Handel, Macht, Angst, Hoffnung, Neugier. Alles da. Keine trockenen Jahreszahlen, sondern Geschichten, die hängen bleiben und im Kopf weiterspinnen.
Der Ton bleibt angenehm klug, ohne belehrend zu werden. Man merkt, wie gründlich recherchiert wurde, aber nichts wirkt schwer oder akademisch. Eher wie ein sehr guter Erzähler, der weiß, wann man Details braucht und wann man einfach laufen lassen muss. Mehrmals ertappt man sich dabei, gedanklich abzuschweifen und sich zu fragen, wie viele solcher Orte heute noch übersehen werden.
Am Ende bleibt das Gefühl, dass dieses Buch nicht nur die Antike neu erzählt, sondern auch den Blick auf Geschichte insgesamt verändert. Weg von den Zentren, hin zu den Rändern. Und genau dort wird es plötzlich richtig spannend.
Jeder hat in der Schule im Geschichtsunterricht etwas über verschiedene Epochen der Antike gelernt. Über das römische Reich, die griechischen Stadtstaaten Athen und Sparta, das Alte Ägypten oder Persien. ...
Jeder hat in der Schule im Geschichtsunterricht etwas über verschiedene Epochen der Antike gelernt. Über das römische Reich, die griechischen Stadtstaaten Athen und Sparta, das Alte Ägypten oder Persien. Dabei hat man in erster Linie die Sichtweise der überlieferten Sichtweise auf die entsprechende Reiche und Epochen aus dem zentralen Blickwinkel der antiken Metropolen selbst eingenommen - klar, denn das ist der Blickwinkel der gängigen Geschichtsforschung und -schreibung. Für diesen Blickwinkel gibt es eine scheinbar unerschöpflich umfangreiche Quellenlage.
In "Eine unerzählte Geschichte der Antike" verdreht der Autor Owen Rees nun für verschiedenste antike Reiche und Metropolen diesen Blickwinkel. Er betrachtet die Antike auf Basis der weitaus schlechteren Quellenlage, aber trotzdem wissenschaftlich fundiert, aus dem Blick der am Rande der Reiche liegenden Landstriche und Städte und gibt dabei interessante Einblicke in das Leben weit abseits der Metropolen. Hochinteressant zu lesen, wie am Rande der antiken Reiche gelebt wurde, wie der Kontakt und die hierarchische Stellung verschiedener "Standorte am Rande" waren, und wie stark (oder auch nicht stark) die Bindungen der "Randgebiete" an die zentrale Macht waren.
Das Buch bietet dem interessierten Leser umfangreiche Einblicke, setzt aber einige erweiterte Grundkenntnisse über die geschichtlichen Zusammenhänge voraus. Ist der Leser mit diesem Themenkomplex nicht zumindest ein wenig vertraut, wird es ihm schwer fallen, die Inhalte vollumfänglich zu verstehen und einzuordnen.
Mal ehrlich, wenn wir an die Antike denken, dann fällt uns das römische Reich ein und das alte Grichenland. Das ist für die meisten von uns die Antike. Aber das kann ja unmöglich alles gewesen sein. ...
Mal ehrlich, wenn wir an die Antike denken, dann fällt uns das römische Reich ein und das alte Grichenland. Das ist für die meisten von uns die Antike. Aber das kann ja unmöglich alles gewesen sein. Es hat doch bestimmt noch viel mehr gegeben oder? Natürlich hat es das, nur redet halt keiner darüber.
Für alle die sich dafür interessieren ist dieses Buch. Oween Rees beschäftigt sich im seinem Buch mit den Völkern die weniger bekannt sind. Er führt uns an die Ränder der bekannten Welt und erzählt uns die Geschichte der Antike ganz neu. So geht es zum Beispiel nach Vietnam, Britannien und Marokko. Insgesamt sind es dreizehn Orte, alle sehr spanne d und interessant.
Dieses Buch ist perfekt für alle Geschichtsfans , vor allem für die die denken, schon alles zu kennen, hier gibt es garantiert neues zu entdecken. Der Autor erzählt seine Geschichte in einem Schreibstil der es leicht macht das gelesen zu verstehen. So macht Geschichte Spaß.