Cover-Bild Der Fluch der Falodun Frauen
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blumenbar
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 13.10.2025
  • ISBN: 9783351051334
Oyinkan Braithwaite

Der Fluch der Falodun Frauen

Roman
Yasemin Dinçer (Übersetzer)

Der neue Roman der Bestsellerautorin über Familie, Schicksal und Verdammnis

Eniiyi wird an dem Tag geboren, an dem ihre Tante Monife begraben wird. Aufgrund der unheimlichen Ähnlichkeit mit Monife ist sich die Familie sicher: Sie ist ihre Reinkarnation. Die Frauen in Eniiyis Familie finden seit Generationen schon keinen Frieden, weil sie ihre geliebten Männer verlieren. Laut der Yorubapriesterin Mama G ist ein Fluch am Werk, der ihnen allen zum Verhängnis wird. Bleibt die Frage: Kann wenigstens Eniiyi dem Familienfluch und dem mysteriösen Schicksal, das Monife ereilt hat, entkommen? Oyinkan Braithwaite erzählt eine höchst originelle Geschichte über einen reinen Frauenhaushalt, über Dinge, die rational sind, und Dinge, die wir nicht erklären können. »Der Fluch der Falodun Frauen« ist lakonisch witzig, eindringlich und zieht uns hypnotisch in seinen Bann.

»Glänzend erzähltes Epos« Buchkultur

»Braithwaite beherrscht es, mit wenigen Worten maximale Wirkung zu erzielen.« DER SPIEGEL über »Meine Schwester, die Serienmörderin«

»Die Autorin zieht einen mit schwarzem Humor, Lakonie und Biss in den Bann.« STERN über »Meine Schwester, die Serienmörderin«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2025

Kann der alte Familienfluch gebrochen werden?

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Auf den Frauen der nigerianischen Yoruba-Familie Falodun scheint seit langem ein Fluch zu lasten: seit eine Urahnin im Kampf um einen Mann von dessen erster Frau verwünscht wurde, gibt es kein andauerndes ...

Auf den Frauen der nigerianischen Yoruba-Familie Falodun scheint seit langem ein Fluch zu lasten: seit eine Urahnin im Kampf um einen Mann von dessen erster Frau verwünscht wurde, gibt es kein andauerndes Liebesglück mehr für die Frauen aus dieser Familie: die Männer verlassen sie früh, kommen um oder die Frauen finden erst gar keinen passenden Partner: "Für dich wird es niemals gut ausgehen. Kein Mann soll dein Haus je sein Heim nennen. Wenn einer es versucht, wird er keinen Frieden finden. Mögen deine Töchter verflucht sein. Sie werden den Männern nachstellen, aber die Männer werden ihnen wie Wasser durch die Finger rinnen. Deine Enkelinnen werden unglücklich lieben. Deine Urenkelinnen werden sich vergeblich um Anerkennung bemühen. Deine Töchter, die Töchter deiner Töchter und alle Frauen nach ihnen werden der Männer wegen leiden." (S. 37)

Das ist nun schon viele Generationen her, doch die Geschichten über das mangelnde Liebesglück der bisherigen weiblichen Ahninnen werden in der Familie weitererzählt. Nun sind moderne Zeiten angebrochen, auch in Nigeria, und insbesondere in dieser sonst eigentlich sehr aufgeklärten und wohlhabenden Oberschichtfamilie, die in einem großen Haus lebt und bei der es normal ist, dass auch Frauen eine qualitativ hochwertige und lange Ausbildung genießen und dann in anspruchsvollen Berufen arbeiten.

Der Roman wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen: Ebun ist im Jahr 2000 eine junge Frau, lebt noch im großen, alten Falodun-Familienhaus, gemeinsam mit ihrer Mutter Kemi, ihrer Tante Bunmi, ihrer Cousine Monife und ihrem Cousin, und ist schwanger. Über den Vater des Babys spricht sie nicht, sie wird eine ledige Single-Mutter werden, unterstützt von ihrer Verwandtschaft. Doch noch während Ebuns Schwangerschaft geht ihre Cousine Monife eines Nachts in tiefer Verzweiflung nach einer unglücklichen Liebe ins Meer, um sich das Leben zu nehmen. Als Ebun schließlich ihre Tochter zur Welt bringt, sind alle komplett erstaunt: das neugeborene Baby sieht exakt so aus wie die verstorbene Monife, die Cousine ihrer Mutter.

Die Mutter der Verstorbenen möchte das Kind ihrer Nichte deshalb am liebsten "Motitunde" ("Ich bin wieder da") nennen, doch Ebun setzt sich durch, will ihre Tochter davor bewahren, nur im Schatten einer Verstorbenen leben zu müssen und nennt sie "Eniiyi": "Sie hätte alles gegeben, um Mo wiederzusehen. Sie hatte Mo geliebt. Sie konnte noch immer nicht glauben, dass sie fortan ohne sie durchs Leben gehen musste. Aber ihr Kind würde nicht das Gefäß sein, das ihre Cousine nutzen konnte, um in dieses Leben zurückzukehren. Man bekam nur ein einziges Leben, und Mo hatte entschieden, was sie mit ihrem machen wollte." (S. 42)

Auch später wird die kleine Eniiyi ihrer verstorbenen Verwandten exakt ähneln, sich bewegen wie sie, sprechen wie sie, eine ähnliche Persönlichkeit zeigen,... sodass nicht nur die Frauen aus der Familie, sondern auch viele andere Menschen, die Monife gekannt haben, völlig erstaunt sind und einige meinen, sie sei die zurückgekehrte Monife. Eine schwere psychische Last, mit der das Mädchen aufwächst - nur ihre Mutter Ebun versucht, sie zu bestärken, sie selbst zu sein.

Auch Monife lernen wir aus ihrer eigenen Perspektive kennen, in den Jahren 1994 bis zu ihrem tragischen Tod im Jahr 2000. Eine sehr selbstbestimmte junge Frau, die sich ihr Leben gestaltet, nicht auf den Mund gefallen und mutig ist. Von dem alten Familienfluch hat sie gehört und doch hat sie erst einmal mit "juju", dem afrikanischen Glauben an Hexerei und Flüche, nichts am Hut und fordert sogar selbstbewusst von einer Mamalawo, einer Art Hellseherin, bei der ihre Mutter viel Geld gelassen hat, dieses zurück... und doch werden sich am Ende die Geschehnisse rund um eine tragische Liebesgeschichte mit einem jungen Igbo-Mann aus einem sehr reichen Elternhaus so zuspitzen, dass sie keinen Ausweg mehr sieht, als ins Meer zu gehen (das ist übrigens die allererste Szene des Buches, also kein Spoiler).

Eine besonders interessante Perspektive war für mich die der heranwachsenden Eniiyi, die wir sowohl als kleines Mädchen zwischen 2006 und 2012 als auch als junge Frau 2024 bis 2025 kennen lernen. Schwer lasten die tragische Familiengeschichte und die Erzählung des Fluches auf ihr, doch mutig versucht sie, sich davon zu befreien, erkennt schon als Jugendliche, dass es ihr nicht gut tut, so viel Zeit mit ihren Verwandten zu verbringen und wünscht sich, ins Internat gehen zu dürfen, was ihr auch gewährt wird. Als junge Erwachsene studiert sie und will nach ihrem Masterabschluss als genetische Beraterin arbeiten, hat also einen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Das macht den Roman ganz besonders spannend, denn hier handelt es sich eigentlich um eine aufgeklärte und naturwissenschaftlich denkende junge Frau in der heutigen Zeit, die sich eben nicht von einem alten Familienaberglauben definieren lassen will, aber dennoch ständig von ihrer Umwelt damit konfrontiert wird, dass sie sie so sehr an die verstorbene Monife erinnert.

Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt wie mit diesem Buch. Es ist sehr interessant und abwechslungsreich erzählt, alle Szenen sind relevant und es ist keine einzige Sekunde auch nur das kleinste Fünkchen Langeweile beim Lesen aufgekommen. Gleichzeitig habe ich wie nebenbei einiges über das Leben von Oberschichtfrauen im modernen Lagos/Nigeria gelernt und insbesondere das Spannungsfeld zwischen den Resten des Glaubens an alte Hexerei-Traditionen und andererseits einem modernen, aufgeklärten Leben, insbesondere bei den jüngeren Frauengenerationen, sehr interessant gefunden.

Um die Geschichte plausibel zu finden, muss man übrigens nicht unbedingt an Hexerei glauben - die meisten Geschehnisse wären auch problemlos durch die Weitergabe dysfunktionaler familiärer Muster in Bezug auf die Partnerwahl und durch die Macht selbsterfüllender Prophezeiungen (Beziehungen scheitern natürlich eher, wenn man von vornherein davon ausgeht, dass sie zum Scheitern verurteilt sein müssen) erklären.

Ich kann das Buch allen, die eine gute Unterhaltung wünschen, die gerne Familiengeschichten lesen und sich für das Nigeria der heutigen Zeit interessieren, wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Immer ein Knaller!

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Mit Der Fluch der Falodun-Frauen beweist Oyinkan Braithwaite erneut, wie vielseitig und treffsicher sie erzählen kann. Auch wenn sich dieser Roman spürbar von ihren bisherigen Büchern unterscheidet, war ...

Mit Der Fluch der Falodun-Frauen beweist Oyinkan Braithwaite erneut, wie vielseitig und treffsicher sie erzählen kann. Auch wenn sich dieser Roman spürbar von ihren bisherigen Büchern unterscheidet, war er für mich wieder keine Enttäuschung – im Gegenteil. Die Geschichte schlägt eine deutlich mystischere Richtung ein, ohne dabei ihren feinen Humor und die emotionale Tiefe zu verlieren, für die ich Braithwaite so schätze.

Im Zentrum stehen mehrere Generationen der Falodun-Frauen, die von einem alten Familienfluch überschattet werden: Jede Frau, die sich zu sehr auf einen Mann einlässt, scheint ein tragisches Schicksal zu erwarten. Die Erzählung wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen und macht so deutlich, wie sehr Vergangenheit, Schuld, Geheimnisse und Erwartungen innerhalb einer Familie weitergegeben werden. Besonders spannend ist dabei die Frage, wie stark solche überlieferten Überzeugungen das eigene Leben tatsächlich beeinflussen – und ob man sich ihnen entziehen kann.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, was für mich ein großer Pluspunkt war. Die Geschichte ist hervorragend eingesprochen und gewinnt dadurch enorm an Atmosphäre. Stimmen, Emotionen und Stimmungen tragen die Handlung und lassen die Figuren sehr lebendig wirken. Gleichzeitig habe ich beim Hören gemerkt, dass mir an manchen Stellen Fußnoten oder kurze Erklärungen zu kulturellen Begriffen gefehlt haben, die im Text eine wichtige Rolle spielen. Gerade bei einem so stark kulturell geprägten Roman hätte das mein Verständnis stellenweise noch vertieft.

Trotzdem überzeugt der Roman durch seine starke Figurenzeichnung, seine kluge Struktur und die Art, wie Braithwaite traditionelle Glaubensvorstellungen mit modernen Lebensrealitäten verwebt. Mystik, Familiengeschichte und persönliche Selbstbestimmung stehen nebeneinander, ohne dass eines das andere dominiert. Einfach vortrefflich wieder!

Ich habe bisher jedes Buch von Oyinkan Braithwaite gelesen – und auch dieses reiht sich für mich nahtlos in ihre Werke ein. Anders, mutiger, stellenweise düsterer, aber genauso eindrucksvoll erzählt.

Veröffentlicht am 10.12.2025

Leben in Nigeria zwischen Tradition und Moderne

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Seit Generationen scheint auf den Frauen der Familie Falodun ein Fluch zu liegen - sie alle haben kein Glück mit ihren Männern, ziehen die Kinder alleine auf. Monife, die Protagonistin einer der beiden ...

Seit Generationen scheint auf den Frauen der Familie Falodun ein Fluch zu liegen - sie alle haben kein Glück mit ihren Männern, ziehen die Kinder alleine auf. Monife, die Protagonistin einer der beiden Zeitebenen stirbt und am Tag ihrer Beerdigung wird Eniiyi die Tochter ihrer Cousine geboren. Ist Eniiyi ihre Wiedergeburt? Optisch auf jeden Fall...
Der Debütroman von Oyinkan Braithwaite hatte mir sehr gut gefallen und auch mit diesem Buch schafft sie es, den Leser in die Kultur Nigerias abtauchen zu lassen. Die Darstellung der Gesellschaft, die speziellen Abläufe innerhalb der Familie, die kulturellen Unterschiede zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und der Spagat zwischen Moderne, Tradition und Glaube sind super beschrieben.
Was mich gestört hat ist der Punkt dass die Frauen zwar alle (erfolgreich) berufstätig sind aber die Handlungsebene überwiegend sich um ihre Beziehungen dreht. Weder Kollegen noch Freunde/Freundinnen spielen eine Rolle, die Charaktere bleiben diesbezüglich leider recht oberflächlich.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Verflucht zum Unglücklichsein?

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Die nigerianische Autorin Oyinkan Braithwaite hat mich mit ihrem Debütroman "Meine Schwester, die Serienmörderin" begeistert. Da war ich natürlich neugierig auf ihr neues Buch "Der Fluch der Falodun-Frauen". ...

Die nigerianische Autorin Oyinkan Braithwaite hat mich mit ihrem Debütroman "Meine Schwester, die Serienmörderin" begeistert. Da war ich natürlich neugierig auf ihr neues Buch "Der Fluch der Falodun-Frauen". Vorweg sei verraten: Dieses Buch ist ganz anders, auch wenn es ebenfalls um Familiendynamiken und energische Frauen geht.

Braithwaite erzählt auf mehreren Zeitebenen und Erzählperspektiven die Schicksale der Frauen der Familie Falodun, die seit Generationen unter einem Dach zusammenleben - dies auch, weil eine Vorfahrin samt aller weiblichen Nachkommen verflucht wurde, in der Liebe unglücklich zu sein. Hat dieser Fluch tatsächlich über Generationen hinweg Folgen, oder schafft der Glaube an ihn eine self fulfilling prophecy? Wie viel Einfluss haben die Frauen auf ihr Schicksal, welche Strategien wählen sie, um mit dem ominösen Fluch umzugehen? Und kann sich Geschichte wiederholen?

Zu den Dreh- und Angelpunkten gehört das Schicksal von Monife, die mit Mitte 20 Selbstmord begeht. Am Tag ihrer Beerdigung setzen bei ihrer Cousine Ebun vorzeitig Wehen ein - und ihre Tochter Eniiyi sieht der Toten wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich. Monifes trauernde Mutter Bunmi, ohnehin fest im Glauben an Juju und Zaubertränke verwurzelt, ist überzeugt: Das Kind ist die Wiedergeburt Monifes. Monifes Leben wird auch Eniiyi überschatten mit der Frtage, ob sie eine andere ist oder ein eigenständiger Mensch. Dabei ist es nicht hilfreich, dass Ebun eisern darüber schweigt, wer der Vater ihrer Tochter ist.

Sowohl das Drama Monifes wie auch der Umgang der übrigen Familienmitglieder damit werden nach und nach aufgedeckt. Braithwaite zeigt den Glauben an das Übernatürliche, der allen Modernitäten zum Trotz seinen Platz in der nigerianischen Kultur hat, aber auch die ethnischen Trennlinien des Vielvölkerstaates etwa zwischen Yoruba und Igbo. Ihre Protagonistinnen sind gerade aufgrund ihrer Schwächen und Fehler lebensnah und liebenswert, der Zusammenhalt der Familie über alle Streitigkeiten und Differenzen hinweg eindrücklich. Ein Buch, bei dem man lachen und nachdenklich werden kann, und das zugleich eine Ahnung vom bunten, chaotischen, komplizierten Nigeria aufkommen lässt.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Geisterzauber mit Witz und Frauenpower

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In Nigeria ticken die Uhren anders. Das kann man hier am Beispiel von Eniiyi verfolgen.

Eniiyi ist eine moderne junge Frau, emanzipiert, weltoffen, gebildet, aber als sie ihren neuen Freund mit nach Hause ...

In Nigeria ticken die Uhren anders. Das kann man hier am Beispiel von Eniiyi verfolgen.

Eniiyi ist eine moderne junge Frau, emanzipiert, weltoffen, gebildet, aber als sie ihren neuen Freund mit nach Hause bringt, dreht ihre Familie durch und ihre Mutter will ihr den Umgang mit dem jungen Mann verbieten. Dabei kennen sie ihn gar nicht.

Eniiyis Familie ist seit Generationen mit einem Fluch belegt, der bewirkt, dass keine der Frauen Glück in der Liebe hat. Noch dazu sieht Eniiyi aus wie das Ebenbild ihre Tante Monife, die am Tag von Eniiyis Geburt starb. Ist sie deren Reinkarnation?

In munteren Zeitsprüngen bekommt man hier die ganze Familiengeschichte erzählt, von der schönen Feromi, gegen die einst ein Fluch ausgesprochen wurde, weil sie einer Frau den Ehemann stahl, bis zu Eniiyi in der Gegenwart, die noch immer davon betroffen ist. Aber ist sie das wirklich, oder lässt der Aberglaube nur alles so aussehen?

Geschickt wird hier zwischen Aberglaube, Geisterzauber und Realität jongliert. Für alles könnte es zu jeder Zeit eine vernünftige Erklärung geben, aber dann ist da doch immer wieder etwas, was ein gar zu großer Zufall sein müsste. Aber Zufälle gibt es doch immer, oder nicht?

Oyinkan Braithwaite erzählt hier eine originelle Familiengeschichte voller Witz und Frauenpower, die Sogwirkung entfaltet und ganz viel nigerianischen Spirit transportiert.

Ich habe das Hörbuch gehört und hatte ein wenig Schwierigkeiten mit der Sprecherin. Sie liest grundsätzlich schön, verkörpert unterschiedlichste Rollen authentisch und lebendig, nur das Tempo ist gewöhnungsbedürftig. Sie spricht sehr schnell und liest trotzdem langsam, deshalb macht es auch nichts besser, wenn die Geschwindigkeit verstellt. Dafür muss ich einen Stern abziehen.

Ein tolles Buch ist es dennoch. Dicke Empfehlung!

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