Cover-Bild Der Tod kennt verschwiegene Pfade
Band 2 der Reihe "Der Eifeler Dorfschmied ermittelt"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: KBV
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 18.09.2024
  • ISBN: 9783954417018
Ralf Lano

Der Tod kennt verschwiegene Pfade

Kriminalroman aus der Eifel
Dorfschmied Karl ermittelt wieder
Der neue historische Fall aus Ralf Lanos Krimischmiede

Auf einer Schmuggeltour im heißen Sommer 1947 wird der erfahrene Kaffeeschmuggler Leopold Schilz im Wald bei Bitburg ermordet. Vorläufig wird der Ortsbürgermeister des Dörfchens Disselbach verhaftet, der am Tatort gesehen wurde. Der Mord ist der erste Fall für Kriminalkommissar Peters als Beamter bei der neuen Polizei von Rheinland-Pfalz. Er ahnt bald, dass etwas Größeres hinter der Sache steckt.

Der Organisator der Schmuggelaktivitäten in Bitburg ist der zwielichtige Thomas Schwarz. Um dessen finstere Machenschaften zu durchleuchten, heuert Peters den Dorfschmied Karl Bermes an, der sich mit den Hintergründen des lukrativen Kaffeeschmuggels gut auskennt. Gemeinsam mit dem Polizeianwärter Eddi Franken wird Karl in die Schmugglerbande eingeschleust. Gleich die erste Tour steht unter keinem guten Stern, denn Andrej, ein angeblicher ehemaliger polnischer Kriegsgefangener, wird schwer verletzt und ringt mit dem Tod. Es stellt sich heraus, dass Karls Mission viele Gefahren birgt.

Die Mordermittlungen führen schließlich von Bitburg zum Einödhof der Familie Schilz auf den Bergen bei Waxweiler, der während der Ardennenoffensive komplett zerstört wurde. Karl muss erkennen, dass die Hintergründe des Falls wesentlich tiefer wurzeln als gedacht …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2026

Im Schatten des Schmuggels

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Inhalt: Der Schmuggler Leopold Schilz wird in einem Wald bei Bitburg ermordet. Peters, Kriminalkommissar der neu gegründeten Polizei Rheinland-Pfalz, übernimmt die Ermittlungen und bittet den Dorfschmied ...

Inhalt: Der Schmuggler Leopold Schilz wird in einem Wald bei Bitburg ermordet. Peters, Kriminalkommissar der neu gegründeten Polizei Rheinland-Pfalz, übernimmt die Ermittlungen und bittet den Dorfschmied Karl Bermes, verdeckt in den Schmugglerkreisen Nachforschungen anzustellen.

Mein Leseeindruck: Mit dem zweiten Band kehren wir zurück zu Dorfschmied Karl Bermes nach Disselbach in die Eifel des Nachkriegsjahres 1947. Erneut gelingt es dem Autor, die Lebensrealität der Nachkriegszeit eindrucksvoll einzufangen. Mangel, Hunger, Tauschhandel und Schmuggel prägen den Alltag, während der Wiederaufbau, auch auf behördlicher Ebene, langsam beginnt. Das historische Setting wirkt auf mich überzeugend recherchiert und authentisch dargestellt.

Neben Karl und dem inzwischen deutlich sympathischer auftretenden Kommissar Peters begegnen wir auch weiteren bekannten Figuren aus dem ersten Band wieder. Dazu zählen die Lehrerin Fräulein Schneebach, der Bürgermeister und Pauline, die in einem Flüchtlingslager lebt. Bei Karl und Pauline hätte ich mir stellenweise gewünscht, ihnen einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben zu können.

Gleichzeitig bereichern neue Charaktere wie der Polizeianwärter Eddi die Geschichte. Besonders gelungen finde ich, dass alle Figuren glaubwürdig, lebendig und nahbar wirken.

Die Ermittlungen kommen zunächst nur langsam voran. Der Drahtzieher im Hintergrund bleibt undurchschaubar und schon bald wird deutlich, dass hinter dem Mord weit mehr steckt als zunächst vermutet. Ich habe bis zum Schluss eifrig mitgerätselt. Das spannende Finale und die schlüssige Auflösung konnten mich schließlich voll überzeugen.

Fazit: Ein gelungener historischer Krimi, der nicht nur mit einer interessanten Kriminalhandlung, sondern vor allem mit seinem atmosphärisch dichten und authentischen Nachkriegssetting überzeugt.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Bin gespannt auf die Fortsetzung

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Ralf Lano gelingt es erneut, mit feinem Gespür für Atmosphäre und historischen Details einen spannenden Kriminalfall in der Nachkriegs-Eifel zu erzählen. In „Der Tod kennt verschwiegene Pfade" begleiten ...

Ralf Lano gelingt es erneut, mit feinem Gespür für Atmosphäre und historischen Details einen spannenden Kriminalfall in der Nachkriegs-Eifel zu erzählen. In „Der Tod kennt verschwiegene Pfade" begleiten wir wieder den Dorfschmied Karl Bermes, - ein Mann, der trotz aller Widrigkeiten an seinen kleinen Ritualen festhält. Sein Tag beginnt nie ohne eine frisch aufgebrühte Tasse Kaffee, ein Luxus, der in dieser Zeit alles andere als selbstverständlich ist.
Als ein Kaffeeschmuggler ermordet aufgefunden wird, und deshalb sein Nachschub nicht mehr gesichert ist, beginnt eine Ermittlungsreise, die ihn an seine persönlichen Grenzen bringt.
Fräulein Schneebach, die resolute Lehrerin mit Herz und Verstand mischt auch wieder mit, sie ist in diesem Band zwar nicht im Zentrum der Ermittlungen, sorgt aber mit ihrer klugen, manchmal spitzen Art für wichtige Impulse. Ihre Szenen - etwa wenn sie mit trockenem Humor Karls Ermittlungen kommentiert oder mit überraschender Entschlossenheit auftritt - sind kleine Glanzlichter. Sie ist eine Figur, die ich nicht missen möchte: altmodisch im besten Sinne, mit einem klaren moralischen Kompass und einer gehörigen Portion Mut.
Lano schreibt ruhig, aber eindringlich. Die Spannung entwickelt sich schleichend, fast wie der Nebel, der sich über die Eifellandschaft legt. Und doch zieht einen die Geschichte immer tiefer hinein - nicht zuletzt wegen der glaubwürdigen Figuren, die mehr sind als bloße Ermittler oder Verdächtige. Sie sind Menschen mit Geschichten, mit Ecken und Kanten, mit Sehnsüchten und Schwächen.
Fazit:
Ein historischer Krimi, der weit mehr ist als nur ein Mordfall. Es geht um Verlust, Hoffnung und die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen - wie eine Tasse Kaffee am Morgen oder eine Lehrerin, die mehr sieht als andere. Für alle, die Krimis mit Tiefgang und Charakter lieben, ist dieses Buch ein echter Geheimtipp.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Mord im Gepäck

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Weiter geht’s mit dem zweiten Kriminalroman aus der Eifel. 1947 ziehen Schmugglerbanden durch die Eifel. Auf einer dieser Touren wird der Schmuggler Lupen-Leo erschossen. Dies ruft den Kriminalkommissar ...

Weiter geht’s mit dem zweiten Kriminalroman aus der Eifel. 1947 ziehen Schmugglerbanden durch die Eifel. Auf einer dieser Touren wird der Schmuggler Lupen-Leo erschossen. Dies ruft den Kriminalkommissar Peters erneut auf den Plan. Doch um an die Schmuggler heranzukommen, benötigt er tatkräftige Unterstützung. Hierfür hat er den Disselbacher Schmied Karl im Auge, der bereits in einem anderen Kriminalfall sehr hilfreich für ihn war. In Kombination mit dem Polizeianwärter Eddie sind die beiden ein gutes Ermittlerteam. Doch sie ahnen nicht, wie sehr sie sich in Gefahr begeben. Mir hat ja bereits der erste Teil dieser Krimireihe gut gefallen. Aber dieser hier hatte es mir richtig angetan. Die Figuren haben sich weiterentwickelt, haben noch mehr Konturen und Eigenschaften und wachsen einem schnell ans Herz. Die Kombination aus Historie und Regionalkrimi finde ich richtig gut gelungen. Die karge Nachkriegszeit mit ihrem Chaos und dem Versuch der Neuordnung ist ideal für spanende Kriminalfälle und deren Aufklärung. Eigentlich wollte ich heute nur ein paar Seiten lesen, konnte dann aber nicht mehr aufhören. So bin ich durch die Seiten gerauscht und habe mich völlig in der Geschichte verloren. Das Ende war rund und ich bin glücklich! Was will man mehr!

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Starke Fortsetzung

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Mord, Bohnenkaffee und kaputte Moral – der Schmied ermittelt wieder

Mit „Der Tod kennt verschwiegene Pfade“ schickt Ralf Lano seinen Dorfschmied Karl Bermes erneut ins Chaos der Nachkriegsjahre – irgendwo ...

Mord, Bohnenkaffee und kaputte Moral – der Schmied ermittelt wieder

Mit „Der Tod kennt verschwiegene Pfade“ schickt Ralf Lano seinen Dorfschmied Karl Bermes erneut ins Chaos der Nachkriegsjahre – irgendwo zwischen Schwarzmarkt, kaputter Infrastruktur und flackernden Moralresten. Und was soll man sagen? Es funktioniert wieder verdammt gut.

Ein Toter im Wald, ein Bürgermeister am Tatort, ein Kommissar ohne feste Strukturen – das Setup ist klassisch, aber Lano bringt frische Tiefe rein. Der Autor präsentiert ein ehrliches Nachkriegsgrau. Dass Bermes – kein Polizist, sondern Handwerker mit Hirn und Bauchgefühl – sich in eine Schmugglerbande einschleust, wirkt nicht erfunden, sondern logisch. Wenn keiner mehr weiß, wer Freund und Feind ist, hilft halt nur noch: selber machen.

Die Welt, die Lano zeichnet, ist kantig, glaubwürdig und bis in die Nebenrollen gut besetzt. Ob junger Polizeianwärter, dubioser Strippenzieher oder gebrochene Kriegsheimkehrer – jeder trägt sein Päckchen.

Lanos Stil bleibt schnörkellos, aber mit viel Gespür für Atmosphäre. Kein Satz zu viel, kein Pathos, aber immer dicht dran. Auch die historischen Details wirken nie aus dem Archiv gekramt, sondern wie gelebte Realität. Man erfährt viel, ohne belehrt zu werden.

Fazit: Ein historischer Krimi ohne Zuckerguss, mit Substanz, Tempo und einem Ermittler, der keine Marke braucht, um zu überzeugen. Wer auf echte Typen, klare Sprache und moralische Grauzonen steht, ist hier genau richtig.

9/10

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Kaffee, Zigaretten und Mord – Regionalkrimi aus der Eifel

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Auch der zweite Band von Ralf Lano hat es wieder in sich. Karl, der Dorfschmied versucht weiterhin mit seinen Eltern die Nachkriegszeit zu überstehen. Überall herrscht Mangel, Schmuggel und Tauschhandel ...

Auch der zweite Band von Ralf Lano hat es wieder in sich. Karl, der Dorfschmied versucht weiterhin mit seinen Eltern die Nachkriegszeit zu überstehen. Überall herrscht Mangel, Schmuggel und Tauschhandel stehen hoch im Kurs und Polizei und Behörden sind noch im Aufbau in den unterschiedlichen Besatzungsgebieten. Alle versuchen zurecht zu kommen und wenn es Schmuggel ist…

Die Geschichte beginnt mit dem Tod eines Schmugglers, der auf einer Tour erschossen wird. Die Protagonisten aus Band eins erscheinen wieder auf der Bildfläche, KK Peters, Fr. Schneebach die Lehrerin, der ungeliebte Bürgermeister und Pauline aus dem Lager. Die Geschichte startet langsam und beleuchtet das Leben und die Schwierigkeiten in der Nachkriegszeit, das drunter und drüber, was Nazis das entkommen ermöglicht und dem schwierigen Wiederaufbau des Landes.

Diesmal stehen die Disselbacher nicht im Fokus, die Schmuggler und deren Aktivitäten sind im Mittelpunkt. Die Ermittlungen verlaufen sehr zäh und es scheint kein vorwärtskommen zu geben. Zum Schluss erweist sich der Fall als viel verzweigter als angenommen und die Auflösung ist wirklich gut konstruiert.
Die Figuren sind gut gezeichnet, nur Karl ist mir im Verlauf etwas zu „unbeholfen“ im Umgang mit Pauline, da kann es mal voran gehen, herrjeh aber auch! Peters gefällt mir deutlich besser als in Band 1 und dann Eddi…..

Fazit:
Ein spannender historischer Krimi, gut recherchiert und mit viel Nachkriegsatmosphäre. Für mich etwas schwächer als Band 1, aber insgesamt eine schöne Krimireihe, die ich gerne weiterlese.

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