Cover-Bild Unter dem Kreidekreis
26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ruhland
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Heranwachsen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 435
  • Ersterscheinung: 07.01.2019
  • ISBN: 9783885091684
Regina Reichart-Corbach

Unter dem Kreidekreis

Ein Roman über die Liebe und doch kein Liebesroman. Eine einfühlsame Streitschrift für das Leben jenseits von Trennung, Umgang und Verweigerung. Ein Plädoyer für Veränderung. Ein Junge wird entführt. Die Mutter hadert mit ihrer Arbeit als Verfahrensbeistand. Als in ihr der Verdacht wächst, dass die Entführung etwas mit ihrer Arbeit zu tun haben könnte, folgt sie einer Spur nach Holland. Während ihr Sohn auf sich allein gestellt ist, gerät ihr bislang unverwüstliches Selbstbild ins Wanken.
Wie Marie haben auch die anderen Erwachsenen mit den Herausforderungen der Zweierbeziehung, der Kleinfamilie in einer modernen Gesellschaft und dem digitalen Zeitgeist zu kämpfen. Die wahren Helden der Geschichte sind jedoch die Kinder. Was geschieht, wenn Kinder versuchen, sich selbst zu helfen, weil ihre Eltern sie vor lauter eigenen Sorgen aus dem Blick verlieren? Der fremdgewordene Vater, die abgelehnte Mutter, machtlose Fachkräfte … Ist eine Weiterentwicklung möglich? Regina Reichart-Corbach legt einen eindringlichen Roman über Männer, Frauen und Kinder vor, die über sich selbst hinauswachsen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2019

Einfühlsam

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Marie Quest arbeitet als Verfahrensbeistand und hat täglich mit Kinder auch gescheiterten Beziehungen zu tun. Sie kennt die große Leid wenn die Kinder auf einmal mit die harten Welt konfrontiert werden, ...

Marie Quest arbeitet als Verfahrensbeistand und hat täglich mit Kinder auch gescheiterten Beziehungen zu tun. Sie kennt die große Leid wenn die Kinder auf einmal mit die harten Welt konfrontiert werden, wenn der Vater auf einmal fremd ist und die Mutter ist nicht die gleiche welche war. Der Arbeit ist so frustierend da Marie ist kurz von aufgeben und dann passiert noch etwas schreckliches , ihr eigenes Sohn wird entführt...

Schöne Geschichte wo die Mutterliebe im Vordergrund steht, aber auch leichte Spannung ist hier und viel Sachwissen , die jedoch ist so in die Geschichte reingepackt dass stört und langweilt nicht.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen, die Atmosphäre ist trüb und gespannt und die Personen sehr lebendig und realistisch.
Am meisten hat mir gefallen dass die Autorin über die traurige Sachen schreibt mit sehr viel fein Gefühl und sehr objektiv, sie nimmt von niemanden die Seite, sie stellt nur die Tatsachen und uns Leser bleibt der Meinung nicht vorgedrängt.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Zum Wohle des Kindes

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Maria Quest, verheiratet, 2 Kinder - Emma und Matthias (Matti) areitet als sogenannter Verfahrensbeistand für Kinder bei Trennungen bzw. Scheidungen. Als ihr Sohn Matti eines Tages entführt wird, hat ...

Maria Quest, verheiratet, 2 Kinder - Emma und Matthias (Matti) areitet als sogenannter Verfahrensbeistand für Kinder bei Trennungen bzw. Scheidungen. Als ihr Sohn Matti eines Tages entführt wird, hat sie einen Verdacht. Sie reist nach Holland um die vermeintliche Entführerein zu stellen. Dabei denkt sie über ihre Situation und ihr vergangenes Leben nach.
Derweilen meldet sich Matti bei Ihnen und unterbreitet seinem Vater einen Vorschlag, den es gilt in die Tat umzusetzen um Vater und Sohn wieder zu vereinen.

Ein tief gehender Roman, wo am Ende die Kinder die Sieger sind. Wenn man tiefer in die Bedeutung der Zeilen eindringt, ist es wirklich so, dass die Kinder alles wegtragen und verarbeiten müssen, was die Eltern anrichten. Bis zu diesem Buch wusste ich auch noch nicht, wie es sich mit diesem Kreidekreis verhält. Sehr interessant obwohl ich viele Romane aus dem Mittelalter lese.
Ich gebe keine volle Punktzahl, da einige Fehler sich eingeschlichen haben und zum Teil halbe Sätze 2x hintereinander waren.

Veröffentlicht am 09.06.2019

Etwas langatmig

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Ein Roman über die Liebe und doch kein Liebesroman. Eine einfühlsame Streitschrift für das Leben jenseits von Trennung, Umgang und Verweigerung. Ein Plädoyer für Veränderung. Ein Junge wird entführt. Die ...

Ein Roman über die Liebe und doch kein Liebesroman. Eine einfühlsame Streitschrift für das Leben jenseits von Trennung, Umgang und Verweigerung. Ein Plädoyer für Veränderung. Ein Junge wird entführt. Die Mutter hadert mit ihrer Arbeit als Verfahrensbeistand. Als in ihr der Verdacht wächst, dass die Entführung etwas mit ihrer Arbeit zu tun haben könnte, folgt sie einer Spur nach Holland. Während ihr Sohn auf sich allein gestellt ist, gerät ihr bislang unverwüstliches Selbstbild ins Wanken.
Wie Marie haben auch die anderen Erwachsenen mit den Herausforderungen der Zweierbeziehung, der Kleinfamilie in einer modernen Gesellschaft und dem digitalen Zeitgeist zu kämpfen. Die wahren Helden der Geschichte sind jedoch die Kinder. Was geschieht, wenn Kinder versuchen, sich selbst zu helfen, weil ihre Eltern sie vor lauter eigenen Sorgen aus dem Blick verlieren? Der fremdgewordene Vater, die abgelehnte Mutter, machtlose Fachkräfte …


Der Schreibstil liest sich recht leicht und flüssig.
Die Figuren werden sehr authentisch dargestellt, jedoch finde ich die Handlung nicht immer nachvollziehbar.
Die Geschichte regt zum Nachdenken an, es wird viel Sachwissen in die Geschichte gepackt, was sich an einigen Stellen leider wiederholt, dadurch wird es langatmig.

Vielleicht könnten diese Wiederholungen und die Flut an Sachwissen überarbeitet werden, bei dieser Gelegenheit könnte man auch die Rechtschreibfehler beseitigen.