Cover-Bild Ins Watt gebissen
Band 1 der Reihe "Ino Tjarks & Co ermitteln"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 03.06.2019
  • ISBN: 9783426522967
Regine Kölpin

Ins Watt gebissen

Ein Küsten-Krimi

Vor dem Deich liegt eine Leiche! Der Küsten-Krimi „Ins Watt gebissen“ von Erfolgsautorin Regine Kölpin bietet Nordsee-Flair, viel Humor, ein eigenwilliges Ermittlerteam und einen kuriosen Mord. „Ins Watt gebissen“ ist der Auftakt zu einer neuen Küsten-Krimi-Reihe und die ideale Urlaubs-Lektüre!

Tjarkshusen, Friesland: Gleich hinter dem Haus des alten Eigenbrötlers Ino Tjarks hat der Kurdirektor Alois Winterscheid ins Gras (der Salzwiese) gebissen. Und weil Ino nie ein Hehl daraus gemacht hat, was er von den Plänen hält, die der Bayer Alois für eine neue Touristenattraktion an der Küste Frieslands hatte, steht er nun unter Mord-Verdacht. Da hilft nur eines: gemeinsam mit seiner patenten Haushälterin Gerda und der Bäckerin Theda den wahren Mörder zu schnappen! Tatsächlich haben die drei bald eine heiße Spur: Alois hatte Streit mit einer Frau (nur welcher? Alois liebte nicht nur eine!). Doch bevor sie der Sache weiter auf den Grund gehen können, überschlagen sich die Ereignisse …

Ein heiterer Küsten-Krimi für den Nordsee-Urlaub und für alle Nordsee-Fans!

„Die perfekte Urlaubslektüre: wunderbar leicht und lustig.“ („Das Neue Blatt“ über Regine Kölpins „Oma geht campen“)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2021

Ein Reihenauftakt, der neugierig auf die Fortsetzung(en) macht.

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Der erfahrene Krimi-/Thrillerleser sollte zwischen den 288 Seiten keinen Krimi mit Mord und Totschlag erwarten. Es ist eher ein Reihenauftakt, der auf das typisch friesische Dorfleben mit all seinen Tücken ...

Der erfahrene Krimi-/Thrillerleser sollte zwischen den 288 Seiten keinen Krimi mit Mord und Totschlag erwarten. Es ist eher ein Reihenauftakt, der auf das typisch friesische Dorfleben mit all seinen Tücken hinzielt. Alleine schon durch die dialektischen Ausdrücke und Reden, wird dem Leser eine gewisse Zugehörigkeit vermittelt. Man ist somit nicht nur Leser, sondern wird zum Teil der Gemeinschaft. Ich habe mich durchgängig gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 01.09.2019

Mord in den Salzwiesen

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Eigentlich hat Ino Tjarks nicht gegen Nachbarn. Doch kann es nicht ein ruhiger wortkarger Fischer sein? Muss es ausgerechnet die junge Familie mit den hyperaktiven Kindern sein, die keine Regeln und Grenzen ...

Eigentlich hat Ino Tjarks nicht gegen Nachbarn. Doch kann es nicht ein ruhiger wortkarger Fischer sein? Muss es ausgerechnet die junge Familie mit den hyperaktiven Kindern sein, die keine Regeln und Grenzen zu kennen scheinen? Als der eine Junge plötzlich eine Leiche hinter Inos Haus findet, scheint es mit der Ruhe endgültig vorbei zu sein, vor allem, da es sich bei der Leiche um den Kurdirektor Alois Winterscheid handelt…

Willkommen in Friesland. Nicht Ostfriesland. Soviel sei gleich schon mal gesagt. Der Eigenbrötler Ino findet eine Leiche hinter seinem Haus, doch damit nicht genug. Handelt es sich bei der Leiche doch um den Kurdirektor, auf den er nicht gerade gut zu sprechen ist. Natürlich gerät er erst einmal ins Visier der Ermittlungen. Seine Haushälterin Gerda kann das nicht dulden und stellt gemeinsam mit der Bio-Bäckerin Theda eigene Nachforschungen an. Leider geraten die beiden damit nicht nur in diverse Fettnäpfchen, sondern auch in Gefahr.

Humorvoll, unterhaltsam, mit einigem Lokalkolorit und Spannung schickt die Autorin Regine Kölpin den Leser nach Friesland. Dort lernte ich nicht nur Ino und seine Macken kennen und lieben, sondern fühlte mich recht schnell wohl in Tjakshusen. Es ist ein recht leichter Krimi, der jedoch spannend ist, Wendepunkte und so manche Überraschung hat. Eben noch meint man den Täter zu kennen und schon wendet sich das Blatt. Durch die vielen Geheimnisse, wird der Fall erst mit der Zeit etwas klarer.

Fazit:

Ein toller Sommerkrimi mit viel Witz und Esprit, sympathischen Protagonisten und Lokalkolorit, den ich direkt an der Nordsee genossen habe. Da er als erster Teil angekündigt ist, hoffe ich natürlich auf eine baldige Rückkehr nach Tjakshusen und ein Wiedersehen mit Ino und Gerda.

Veröffentlicht am 10.07.2019

Ein Regionalkrimi der feinsten Sorte

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Eigenbrötler Ino Tjarks will hinterm Deich einfach nur in Ruhe mit Dogge Tiger und Gerda als Nachbarin und Haushälterin leben. Doch gegenüber ist Familie van der Fisk mit ihren vier Kindern eingezogen. ...

Eigenbrötler Ino Tjarks will hinterm Deich einfach nur in Ruhe mit Dogge Tiger und Gerda als Nachbarin und Haushälterin leben. Doch gegenüber ist Familie van der Fisk mit ihren vier Kindern eingezogen. Aus ist es mit der Ruhe! Erst recht, als eines der Kinder hinter Inos Haus in den Salzwiesen die Leiche des Kurdirektors Alois Winterscheid findet. Stranguliert durch einen Schal. Winterscheid war nicht sehr beliebt - erstens war er Bayer, zweitens wollte er einen Freizeitpark errichten. Sein größter Feind war ausgerechnet Ino. Jetzt steht er unter Verdacht, doch Gerda und Bäckersfrau Theda machen alles, um den wahren Mörder zu überführen.


Absolut klasse! Das umschreibt es eigentlich. Regine Kölpin hat neben ihrer Oma-Serie nun eine Krimi-Serie gewagt - und die ist gelungen. Die Charaktere der Friesländer sind richtig natürlich. Herzlich, aber gegenüber Fremden erst einmal auf Distanz. Eigentlich möchte man seine Ruhe genießen. Dies wird bei Ino richtig deutlich herausgearbeitet. Aber man hält auch zusammen - siehe Gerda und Theda. In der Not wird niemand im Stich gelassen. Das Cover verspricht einen humorvollen Regionalkrimi, den bekommt man. Hier hält sich Humor und Spannung die Waage. Man kann herzhaft lachen und an der nächsten Stelle hält man vor Spannung die Luft an. Nebenbei lernt man noch etwas über das Häuptlingswesen und seine Geschichte. Und ganz wichtig: Ostfriesland ist nicht zu verwechseln mit Friesland! Mit diesem Buch bin ich an die Nordsee gereist - die Landschaft ist einfach herrlich beschrieben und erwacht zum Leben.

Diese neue Serie ist jetzt schon Kult für mich und ich hoffe darauf, daß Ino, Gerda und Theda noch viele Fälle lösen werden!

Veröffentlicht am 20.06.2019

Humorvoller Krimiauftakt bei den Friesen

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"Ins Watt gebissen" heißt der Auftaktband der Reihe "Ino Tjarks & Co ermitteln" von Autorin Regine Kölpin aus dem Knaur Verlag. Der Küsten-Krimi spielt in Friesland.


Tjarkshusen, Friesland: Ino Tjarks ...

"Ins Watt gebissen" heißt der Auftaktband der Reihe "Ino Tjarks & Co ermitteln" von Autorin Regine Kölpin aus dem Knaur Verlag. Der Küsten-Krimi spielt in Friesland.


Tjarkshusen, Friesland: Ino Tjarks bekommt ungebetenen Besuch, hinter seinem Haus wird die Leiche des Kurdirektors Alois Winterscheid gefunden. Den mochte Ino überhaupt nicht, denn die geplante Touristenattraktion von Alois hätte dem Ort seiner Meinung nach nicht gut getan.

Seine öffentlich bekannte Meinung macht Ino leider verdächtig, er muss also den wahren Mörder finden, um seine Unschuld zu beweisen. Seine Haushälterin Gerda und die Bäckerin Theda sind da die geeigneten Kundschafterinnen, schon bald stossen sie auf eine heiße Spur.



In diesem Krimiauftakt lässt Regine Kölpin ein ganz besonderes Ermittlerteam antreten, eine Zweckgemeinschaft, die neugierig und dank der nötigen Beziehungen den Dorfbewohnern auf den Zahn fühlen und so einige entscheidende Dinge herausfinden.


Die Liebe der Autorin zur Nordsee-Küste wird in der Geschichte durchgängig spürbar, stets gibt es sichtbare Beschreibungen der Gegend um Horumersiel. Schon allein die Namenswahl der Figuren wie Ino, Focko, Harm oder Theda ist typisch friesisch und für manchen Leser gewiß ungewohnt. Mit den Landschaftsbeschreibungen, den ortstypischen kulinarischen Köstlichkeiten und einigen friesischen Dialogen oder Floskeln kommt genau die passende Stimmung auf, die man sich für Friesland so vorstellt. Oder hat man anderswo schon mal etwas von einem Klüntjemörder gehört?


Das Ermittlertrüppchen mit ihrer friesischen Variante von Miss Marple sorgt für heitere Erlebnisse, der humorvolle Ton zieht sich durch die gesamte Story und man kann sich an ihnen regelrecht erfreuen. Wie rührend Gerda Ino umsorgt, ihm liebevoll Essen zubereitet und wie sich dann auch noch ihre Kontrahentin Theda mit ins Ermittlerboot setzt, hat schon eine Menge heitere Ausgelassenheit, die man mit ihnen genießen kann.


Auch von der Spannung her hat es Regine Kölpin geschafft, die Mordaufklärung kontinuierlich mit neuen Wendungen zu bestücken. Am Ende gibt es dann sogar einen kleinen Showdown, der mit einer besonderen friesischen Waffe beendet wird.



Dieser Krimiauftakt sorgt mit seinem Unterhaltungswert und der Rahmenhandlung für entspannende Lesezeit und eignet sich bestens als Urlaubslektüre. Vergnüglich, leichter Krimi mit ordentlich Nordsee-Stimmung.