Anfang einer interessanten Dystopie
Wow, was hat Runa Elodie Doe da nur für eine interessante urban Fantasy mit ihrer Dystopie Slopeside erschaffen.
Die Geschichte von Phoebe und Alex ist zwar aus meiner Sicht mehr urban, als fantastisch, ...
Wow, was hat Runa Elodie Doe da nur für eine interessante urban Fantasy mit ihrer Dystopie Slopeside erschaffen.
Die Geschichte von Phoebe und Alex ist zwar aus meiner Sicht mehr urban, als fantastisch, denn sie wartet mit unheimlich viel Gesellschaftskritik innerhalb der dramatischen, fast realistischen Geschehnisse auf, aber das stört mich absolut nicht. Die Geschichte ist trotz viel Drama, sozialen Ungerechtigkeiten sowie bereits erwähnten gesellschaftspolitischen Themen, aber weder überladen, noch so verschachtelt geschrieben, dass es unverständlich oder gar verwirrend ist.
Nein, hier kriegen wir eine klar und strikt erzählten Auftakt der Dystopie, die mich bei manchen Situationen genauso ratlos wie Phoebe zurücklässt, da hier so ein bis zwei Sachen ungeklärt bleiben, weil ja in einem Auftakt nicht alles aufgeklärt wird.
Für mich als Lesende ist die Balance der Erzählung von dramatisch, spannenden Momenten zu ruhigeren Passagen genau richtig und alles, was so erzählt wird, ist für mich sehr gut nachvollziehbar. Das alles sorgt dafür, dass ich mehr als gefesselt von der Geschichte bin, auch wenn ich das Buch nicht so zügig durchsuchten konnte, wie ich es gerne gewollt hätte, denn aufgrund der Zustände im Slope und dem, was den Bewohnern dort so passiert, brauchte ich zwischendurch dann doch einfach mal eine Pause vom Gelesenen. Also Vorsicht, die Geschichte ist nicht ohne, zumindest wenn man so ein Weichei ist, wie ich das nunmal bin.
Als Fazit kann ich somit sagen, dass es ein sehr interessanter Auftakt ist, den ich gerne an alle empfehle, die keine Angst vor Dystopien haben, die schon sehr nah an der Realität sind.