Cover-Bild Das gibt es nur in Timmendorf
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: CW Niemeyer
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 24.02.2020
  • ISBN: 9783827195524
Sabine Latzel

Das gibt es nur in Timmendorf

Kriminalroman
Es ist so schön in Timmendorfer Strand. Exklusiv und luxuriös. Aber jemand findet, dass die fetten Tage vorbei sein sollten. Und setzt deshalb alles daran, sie zu beenden.

Lianne Paulsen flieht vor einer grässlichen Midlife-Krise – und landet in Timmendorfer Strand. Im trüben Wintergrau ist der Urlaubsort wenig einladend, doch sie bleibt. Findet Freundinnen und einen Job und allmählich zu sich selbst. Zeitgleich verübt ein unbekannter Täter Anschläge auf beliebte Veranstaltungen – oder ist es eine Täterin? Die Polizei steht vor einem Rätsel, die Timmendorfer Bürgerwehr sorgt für zusätzliches Misstrauen in der Gemeinde. Lianne soll ihrer Chefin bei der Aufklärung helfen und gerät dabei selbst in große Gefahr. Wird sie ihr neues Leben, das gerade erst begonnen hat, wieder verlieren?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2020

In Timmendorf wird es spannend

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Lianne flieht vor ihrem Leben nach Timmendorf. Nachdem ihr Mann sie für eine jüngere Frau verlassen hat, die von ihm schwanger ist, will sie nur noch eine Auszeit nehmen. Sie schmeißt ihren Job hin und ...

Lianne flieht vor ihrem Leben nach Timmendorf. Nachdem ihr Mann sie für eine jüngere Frau verlassen hat, die von ihm schwanger ist, will sie nur noch eine Auszeit nehmen. Sie schmeißt ihren Job hin und sucht in Timmendorf ihr Glück. Hier lernt sie die unterschiedlichsten Bewohner kennen und findet in ihnen gute Freunde. Auch einen neuen Job findet sie durch sie. Als eine Sabotageserie gegen Veranstaltungen des Tourismusbüros beginnt, kommt es zu einer Bürgerwehr. Auch Lianne und ihre Freunde beteiligen sich. Und es wird sehr gefährlich für sie...

Mit diesem Buch reist man nach Timmendorf. Man lernt diesen Ort der Reichen und Schönen, aber auch der normalen Touristen von allen Seiten kennen. Hier wird der Ort so gut und vor allem wahr beschrieben, daß man ein gutes Bild bekommt. Mir ging es so, daß ich oft dachte: Das kenne ich, da war ich auch... Einfach wunderbar und genau so, wie ich es mir von einem Regionalkrimi wünsche. Spannung kommt hier ebenfalls auf. Die Frage, welches Event als nächstes betroffen sein wird, klingt die ganze Zeit mit. Der Täter wird erst ganz am Ende aufgedeckt und dieses ist wirklich extrem gefährlich und spannend. Hier hält man die Luft an und zittert mit. Die Charaktere sind sehr vielseitig. Es gibt den reichen Typ, der dies auch wissen will und ganz viele sympathische Personen mit ihren Ecken und Kanten. Allesamt aber haben sie ihren berechtigten Platz in diesem Buch. Denn dadurch wird das Buch authentisch - so ist das halt in Timmendorf.

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Veröffentlicht am 09.05.2020

Kurzweilig aber wenig Krimi

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Das Cover finde ich wunderbar! Ich liebe diese Weltkarte, in der timmendorf angepinnt ist. Auf der Rückseite des Buches sieht man die Seenbrücke, so kann man richtig eintauchen in die Ferienregion.

Inhaltlich ...

Das Cover finde ich wunderbar! Ich liebe diese Weltkarte, in der timmendorf angepinnt ist. Auf der Rückseite des Buches sieht man die Seenbrücke, so kann man richtig eintauchen in die Ferienregion.

Inhaltlich geht es um die korpulente Lianne, die von ihrem Mann wegen einer jüngeren verlassen wird. Hals über Kopf bricht sie nach Timmendorf auf. Nach und nach findet sie in Timmendorf Freunde, nimmt ab und kommt mich sich ins reine. Zeitgleich gibt es Anschläge mit heftiger Sachbeschädigung. Wer ist der Täter und warum tut er das? Die Bürger sind besorgt und es entsteht eine Bürgerwehr. Ausserdem beginnt Liannes Chefin mit einer kleinen Gruppe zu ermitteln.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! Die Autorin schafft es, Timmendorf sehr bildhaft zu beschreiben und einem ein Gefühl davon zu geben wie es ist in Timmendorfer Strand Urlaub zu machen. Es tauchen Sehenswürdigkeiten im Buch auf und man lernt die Einwohner von Timmendorf kennen. Dabei räumt die Autorin auch mit dem Klischee auf, dass in Timmendorf nur reiche Menschen leben. Sicher ist es geprägt durch die reichen, aber auch Kioskbesitzer und Strandkorbvermieter Leben hier und gehen ihrer Arbeit nach.

Was mir ebenfalls sehr gefallen ist, wie die Autorin die verschiedenen Personen gezeichnet hat. Es gibt die unterschiedlichsten Charaktere im Buch, mal sympatischer und mal weniger aber man hat alle Personen vor Augen und gewinnt viele von ihnen auch richtig lieb im Verlauf des Buches. Stellenweise ist das Buch sehr humorvoll, wasvorallem an Liannes Chefin Thea liegt. Diese haut einfach super Sprüche raus und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch Lianne ist eine sympatische Protagonistin und es hat spass gemacht ihren Weg in Timmendorf zu sich selbst zu verfolgen.

Einen Stern ziehe ich ab, da der Krimi für mich sehr kurz kam in Buch. Für mich war es eher ein schöner Frauen-und Urlaubsroman. Richtig krimi-like wurde es erst auf den letzten 50 Seiten. Die hat meinem Lesevergnügen kaum Abbruch getan, aber ich denke für "eingefleischte Krimifans" ist es nicht spannend genug. Ich kann es aber sehr empfehlen für Leser, die das Genre Krimi noch nicht so kennen. Als Einstieg ist das Buch sehr gut geeignet, ebenso für Leser, die gerne Urlaubs-und Frauenromane mit einem Schuss Krimispannung lesen möchten.

Fazit: Ein kurzweiliges Buch, das mir gut gefallen hat aber weniger Krimianteil als gedacht.

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Veröffentlicht am 25.04.2020

Die fetten Tage sind vorbei - in Timmendorf

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Darum geht es:

Lianne Paulsen ist 45 Jahre alt, ziemlich übergewichtig und steht vor den Scherben ihrer Ehe. Ihr Mann hat sich eine Jüngere gesucht. Das ist zu viel für Lianne und sie flieht nach Timmendorf. ...

Darum geht es:

Lianne Paulsen ist 45 Jahre alt, ziemlich übergewichtig und steht vor den Scherben ihrer Ehe. Ihr Mann hat sich eine Jüngere gesucht. Das ist zu viel für Lianne und sie flieht nach Timmendorf. Mitten im Winter ist aber der Ort nicht besonders einladend. Aber Lianne bleibt. Sie krempelt ihr Leben um, macht Sport und Diät und findet Arbeit bei Thea, ihrer neuen, über 80jährigen Freundin, als Strandkorbvermieterin. Es könnte alles so schön sein, wären da nicht die Anschläge im Ort. Erst fängt es recht harmlos an. Ein Auto wird zerkratzt und bei der Winter-Lounge wird der Alkohol, der ausgeschenkt werden soll, durch Salzwasser und Essig ersetzt. Aber schon bald werden die Anschläge heftiger. Beim Frühlingsgolf wird schon mehr sabotiert und dann beginnt es sogar zu Brennen. Allen Anschlägen gemein ist der Slogan, der überall gefunden wird: „Die fetten Tage sind vorbei“. Aber wer steckt hinter all diesen Anschlägen? Eine Gruppe Jugendlicher, die einigen Dorfbewohnern ein Dorn im Auge sind? Die Brüder Jupp und Martin Schmitz aus Dortmund, die jedes Jahr mit ihren protzigen Autos Urlaub dort machen und allerlei Allüren an den Tag legen? Oder doch die Appartment-Vermieterin Sigrid Steenkamp, die nach ihrer Scheidung so richtig abgestürzt zu sein scheint?

Lianne und ihre Freundin Thea versuchen herauszufinden, wer hinter den Anschlägen steckt und geraten dadurch selbst in höchste Gefahr. Das gibt es wirklich nur in Timmendorf!

Meine Meinung:

Ein wirklich klassischer Krimi ist es nicht. Wir finden weder Mord und Totschlag noch irgendwelche polizeiliche Ermittlungen. Zu Anfang macht das Buch eher den Eindruck eines Frauenromans. Es geht sehr viel um Lianne und ihre Gefühle, ihre Scheidung, ihr neues Leben ... Es liest sich aber wirklich sehr gut. Ich – als passionierter Krimileser – habe mich trotz allem wirklich super unterhalten gefühlt. Ich wollte unbedingt wissen, wie das mit Lianne weitergeht. Und das, obwohl ich mit Frauenromanen so rein gar nichts anfangen kann.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Kapitel ist angenehm lang, so dass man das Buch sehr gut sowohl in einem Rutsch, als auch in mehreren Abschnitten gelesen werden kann.

Mein Fazit:

Sabine Latzel versteht es wirklich sehr geschickt, auf 419 Seiten Liannes persönliche Geschichte (also den Frauenroman-Anteil) mit den kriminellen Machenschaften in Timmendorf (Krimi-Anteil) zu verbinden, so dass man in beiden Genres auf seine Kosten kommt. Eine leichte Sommerlektür für den Balkon oder Strandkorb. Einfach ein kurzweiliges Lesevergnügen. Von mir gibt es für diese gelungene Kombi satte 5 Sternchen und eine klare Leseempfehlung. Denn „Das gibt es nur in Timmendorf“.

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Veröffentlicht am 22.04.2020

Unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi-Roman!

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Lianne, eine vollschlanke, beruflich erfolgreiche Dame, muss der traurigen Wirklichkeit ins Auge sehen: Ihr Mann wird sie wegen einer Jüngeren verlassen. Voller Schmerz und Frust nimmt sie reißaus, lässt ...

Lianne, eine vollschlanke, beruflich erfolgreiche Dame, muss der traurigen Wirklichkeit ins Auge sehen: Ihr Mann wird sie wegen einer Jüngeren verlassen. Voller Schmerz und Frust nimmt sie reißaus, lässt alles liegen und stehen und flüchtet nach Timmendorfer Strand. Dort findet sie langsam zu sich, verändert ihren Lebensstil und findet Freunde. Aber in Timmendorf passieren seltsame Anschläge auf Veranstaltungen, die die Bewohner in Aufruhr versetzen. Als die Gewalt der Anschläge zunimmt, bildet sich eine Bürgerwehr, allen voran Liannes neue Chefin. Doch der Täter lässt sich nicht stoppen…
Sabine Latzel schreibt sehr flüssig, detailreich und voller Humor. Ihre Protagonisten haben ihren ganz eigenen, meist sehr eigenwilligen Charakter und man liest sich daher leicht und sehr kurzweilig durch das Buch. Es ist ausgesprochen unterhaltsam mit ungemein viel Lokalkolorit und eher ein sanfter Kriminalroman. Grausame und blutrünstige Taten fehlen, dafür ist die Handlung gut ausgetüftelt, recht realistisch und gut vorstellbar. Ein Kriminalroman, der sehr unterhaltsam ist und auf jeden Fall Sehnsucht nach Meer und Strand erzeugt!

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Veröffentlicht am 08.04.2020

Wenig Krimi, dafür kostenlose Werbung für Urlaub in Timmendorf

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Lianne hat die Nase voll vom Alltag und flüchtet an den Timmendorfer Strand. Zuhause hält sie nichts mehr, denn ihr Mann hat sie nach 15 Jahren Ehe durch eine Jüngere ersetzt, die zudem noch schwanger ...

Lianne hat die Nase voll vom Alltag und flüchtet an den Timmendorfer Strand. Zuhause hält sie nichts mehr, denn ihr Mann hat sie nach 15 Jahren Ehe durch eine Jüngere ersetzt, die zudem noch schwanger ist. Das Leben muss irgendwie weitergehen und so greift Lianne beherzt zu, als man ihr den Job als Strandkorbvermieterin anbietet. Doch während die Sommersonne auf den Ostseestrand brennt, hat jemand entschieden etwas gegen die Idylle zwischen den Dünen und es werden einige beliebte Veranstaltungen des Tourismus-Marketings mit fiesen Anschlägen boykottiert. Doch wer will, dass ,laut Botschaft des Täters, die fetten Jahre vorbei sind ?
Ich liebe Küstenkrimis und bin deshalb immer auf der Suche nach neuem Lesefutter, um das Meerweh mit ein bisschen Spannung in Schach zu halten. So bin auch neugierig auf "Das gibt es nur in Timmendorf" geworden. Doch was sich laut Klappentext nach einem spannenden Regio-Krimi mit Küstencharme anhört, entpuppt sich leider nach und nach als kostenlose Werbung für die Region. Je mehr Seiten gelesen sind, desto mehr verstärkt sich dieser Eindruck.
Die Geschichte gleicht einer sehr ausführlichen Beschreibung in einem Marketingprospekt der Region und sie liest sich auch dementsprechend schnell von der Hand. Die Strandszenen und die Strandkorbvermietung werden in leuchten bunten Farben geschildert und man lässt sich gerne von Lianne einen der schönen weißen Strandkörbe vermieten, um mit den Zehen im warmen Sand zu spielen und sich dem Dolce Vita hinzugeben.
Der Roman braucht 100 Seiten, um endlich in Fahrt zu kommen und das ist für einen guten Krimi einfach zu lange. Zwar überschlagen sich dann die Ereignisse und es ist spannend, aber immer wieder blitzen die Hinweise auf die ortstypischen Veranstaltungen auf und ich fühle mich wie in einer Zeitschleife gefangen, wenn immer wieder der Satz "Das gibt es nur in Timmendorf" fällt. Als Aufhänger des Buches ist er nicht schlecht, aber durch die inflationäre Nutzung wirkt er eher nervig und unangebracht.
Die Figuren sind nett, aber sie haben nicht wirklich Ecken und Kanten. Alles wirkt wie durch die ständige Brandung der Ostsee glattpoliert und somit ist auch nicht viel Abwechslung gegeben.
Alles in allem eine nette Idee, denn das Buch liest sich sicherlich bei einem sonnigen Nachmittag im Strandkorb weg wie Eis in der Sonne. Für den kleine Krimihunger zwischendurch ok, mehr aber auch nicht. Ich kann daher nur 2,5 Sternchen vergeben - Schade

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