Cover-Bild Das Leben und andere Zaubertricks - Depression and Other Magic Tricks
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diederichs
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Lyrik, Poesie
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 164
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • ISBN: 9783424350944
Sabrina Benaim

Das Leben und andere Zaubertricks - Depression and Other Magic Tricks

zweisprachig Deutsch / Amerikanisch
Jochen Winter (Übersetzer)

Heilende Poesie

Der Auftritt von Sabrina Benaim auf dem Women Of The World Poetry Slam 2015 in den USA hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Mit ihrem Gedicht versuchte sie, ihrer Mutter ihre Depression zu erklären und beeindruckte das Publikum nachhaltig. Heute ist das Video Kult und auf youtube mit 50 Mio. Clicks die meistgesehene Performance eines Poetry Slams, die selbst in deutschen Medien für große Resonanz sorgte.

In diesem Buch nun finden sich neben ihrem bekannten Gedicht weitere beeindruckende Texte, die von Liebe, Schmerz und Träumen handeln. Mit ihrem außergewöhnlichen Gespür ergründet sie die Tiefe der Seele und schafft durch ihre kraftvolle Poesie einzigartige Lesemomente.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2019

Zauberhafte Poesie

0

In "Das Leben und andere Zaubertricks - Depression and Other Magic Tricks" werden Gedichte und Texte der kanadischen Autorin präsentiert, die die unterschiedlichsten Gefühlszustände um Liebe, Einsamkeit, ...

In "Das Leben und andere Zaubertricks - Depression and Other Magic Tricks" werden Gedichte und Texte der kanadischen Autorin präsentiert, die die unterschiedlichsten Gefühlszustände um Liebe, Einsamkeit, dem Wunsch sich Mitzuteilen und dem Unvermögen dazu, Nähe und Isoliertsein ausloten, Gefühlszustände, die auch nicht-depressiven Menschen geläufig sind.
Den Originaltexten ist jeweils die deutsche Übersetzung so gegenübergestellt, dass man beim Lesen leicht den Blick von einer Version zur anderen schweifen lassen kann, ohne den Lesefluss zu unterbrechen.
Wer den Youtube-Clip von Sabrina Benaims "Explaining my depression to my mother" noch nicht kennt, dem sei hier ans Herz gelegt, dies nachzuholen. Ihre emotionale und sprachgewandte Vortragsweise hatte mich tief beeindruckt und hat auch hier bewirkt, dass ich immer wieder auf dieses Gedicht zurückgekommen bin. Doch auch die "Zaubertricks 001 - 004" fand ich schlicht zauberhaft. In die längeren, zusammenhängenden Texte muss man sich einlesen, aber das Gemeinsame aller Texte ist die wunderbare oft bilderhafte Sprache.
In zwei Texten wendet sich Sabrina Benaim an Beyoncé, betitelt "Liebe Beyoncé" I und II, an eine, die sich mit Depression auskennt. Das ist nicht der einzige Bezug zur Musikwelt: Im größtenteils geschwärzten Text "Better together Jack Johnson, erased" bleiben einzig zwei Sätze der Lyrics des Singer-Songwriters Jack Johnson übrig, im Text "House of Cards a radiohed erasure" bleiben vom Songtext der britischen Band nur einzelne Satzfetzen stehen, und im Text "Since I met you baby Black Joe Lewis & the Honeybears erasure" ist der Songtext der Bluesband bis auf einzelne aus dem Kontext gerissene Wörter ausradiert.
Es gibt noch ein Gedicht, das mir ganz besonders gefallen hat: "Gedicht von dem Moment, nachdem du fortgegangen bist für Chimwemwe". Die Nähe, die darin zum Ausdruck kommt, tut gut.
Eine Bemerkung noch zu der grandiosen Übersetzung (von Jochen Winter): Obwohl der Übersetzer ganz nah am Originaltext bleibt, schafft er es, sowohl den Rythmus als auch die Stimmung von Sabrina Benaims Texten wiederzugeben.

Insgesamt großartig und unbedingt eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 08.06.2021

Gedichte

0

In den verschiedenen Gedichten konfrontiert die Autorin den Leser mit ihren Gefühlen zu ihrer Krankheit. Die Texte strahlen für mich eine negative Grundstimmung aus. Wenn man an Depressionen leidet, ist ...

In den verschiedenen Gedichten konfrontiert die Autorin den Leser mit ihren Gefühlen zu ihrer Krankheit. Die Texte strahlen für mich eine negative Grundstimmung aus. Wenn man an Depressionen leidet, ist dieses Buch nicht sehr aufbauend. Es dient eher dem Zweck dem Leser näher zu bringen wie sich ein depressiver Mensch fühlt, leidet.

Es gefällt mir, dass die Texte in Deutsch und Englisch abgedruckt sind. Leider sind im Deutschen auch alle Wörter kleingeschrieben. Die insgesamt kleine Schrift macht das Lesen etwas schwer.
Alles in allem kein Buch für mich. Hatte etwas anderes erwartet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 18.11.2020

Nett für zwischendurch, mehr aber auch nicht

0

Ich habe ziemlich gemischte Gefühle zu diesem Buch.

Der Klappentext und der Titel haben mich wirklich angesprochen und ich musste es sofort lesen. Jedoch habe ich mich etwas zu sehr gefreut, und leider ...

Ich habe ziemlich gemischte Gefühle zu diesem Buch.

Der Klappentext und der Titel haben mich wirklich angesprochen und ich musste es sofort lesen. Jedoch habe ich mich etwas zu sehr gefreut, und leider wurde ich etwas enttäuscht. Ich habe gehofft mehr über ihre Depressionen zu lesen, ihren Umgang damit und wie es sich für sie anfühlt, doch leider waren es oft Texte, die mich einfach nicht so berührt haben.

Viele Wörter und Sätze ergaben für mich keinen Sinn, aber das lag wahrscheinlich auch an der Übersetzung. Den das Buch ist so aufgebaut, das auf der linken Seite die Originaltexte auf Englisch stehen und rechts auf deutsch übersetzt. Viele Texte waren merkwürdig übersetzt und ich musste die Seiten dann überspringen. Es gab keinen so wirklichen roten Faden zwischen den einzelnen Texten, und oftmals musste ich es entziffern. Es war nichts Ganzes und nichts halbes.
Einige Zeilen jedoch waren wirklich schön ausgedrückt, und ich konnte die Texte gut verstehen und verinnerlichen.
Ich habe mir im Anschluss die Performance des Slams „Explaining my Depression to my Mother“ der Autorin angesehen, und fand diesen wirklich gut. All ihre Texte in dem Buch haben sich blass angefühlt im Gegnsatz zu dem Text ihres Auftrittes.

Es war ein nettes Buch für zwischendurch, doch nochmal werde ich nicht danach greifen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.11.2019

Wohl Geschmackssache

0

Kurze und lange Gedichte reihen sich in diesem Büchlein aneinander. In ihnen beschäftigt sich die Autorin mit Themen wie Krankheiten oder Beziehungen. Allen ist eine negative Grundstimmung immanent. Wenn ...

Kurze und lange Gedichte reihen sich in diesem Büchlein aneinander. In ihnen beschäftigt sich die Autorin mit Themen wie Krankheiten oder Beziehungen. Allen ist eine negative Grundstimmung immanent. Wenn man an Depressionen leidet, sollte man jedoch besser zu einem anderen Werk greifen, denn wirklich erhellend oder aufbauend ist dieses Büchlein in meinen Augen nicht.

Gewöhnungsbedürftig ist einerseits, dass die Gedichte unterschiedlich gesetzt sind - mal links-, mal rechtsbündig; mal mit Absätzen, mal fortlaufend -, und andererseits, dass es zu jedem englischen Original eine deutsche Übersetzung gibt. Manchmal ist es jedoch nur eine sinngemäße Übertragung. Ob ich allerdings das dasselbe/das gleiche Werk 2x lesen will?
Zudem sind sowohl im Englischen als auch im Deutschen alle Wörter kleingeschrieben. Neben der ohnehin kleinen Schrift ist das dem Lesefluss nicht zuträglich.

Für mich war das Buch leider nichts.