Ein Roman über das Böse im Verborgenen
Dieser Roman entführt uns ins Osteuropa des Jahres 1600. Der junge Marin, gerade 13 Jahre alt, findet sich nach dem tragischen Verlust seiner Eltern durch die Masern bei seinem Großvater in einem abgelegenen ...
Dieser Roman entführt uns ins Osteuropa des Jahres 1600. Der junge Marin, gerade 13 Jahre alt, findet sich nach dem tragischen Verlust seiner Eltern durch die Masern bei seinem Großvater in einem abgelegenen Dorf wieder. Anfangs wird er herzlich aufgenommen, doch die Idylle trügt. Unheimliche Ereignisse mehren sich, und eine spürbare Bedrohung bemächtigt sich des Dorfes.
Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Malin ist eine liebenswerte Figur, dessen Empfindungen und Gedanken man mühelos nachempfinden kann. Die dichte Atmosphäre und die zunehmende Bedrohung sind förmlich greifbar. Das Ende lässt einige Fragen offen, was jedoch die Spannung nur noch weiter steigert.
Der Schreibstil ist bewusst altertümlich gehalten, was hervorragend zum historischen Setting der Erzählung passt.
Fazit: Ein exzellenter, kurzer Roman, der Lust auf weitere mysteriöse Geschichten macht.