Cover-Bild Opus Eins
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: REDRUM BOOKS UG
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 372
  • Ersterscheinung: 17.11.2020
  • ISBN: 9783959575713
Simon Lokarno

Opus Eins

Wenn die Welt am Abgrund steht, kann dann Augmented Reality die Lösung sein?
Wird so die Menschheit überleben?

Wir schreiben das Jahr 2200. Stell dir vor, du liegst im Garten deiner Villa in der Sonne. Deine wunderschöne Frau serviert dir einen Cocktail – die ganze Welt ein Paradies.
Dann erinnerst du dich, dass all das nicht echt ist. Nur der schöne, neue digitale Anstrich der Welt: eine alles überdeckende Augmented Reality, die die grässliche Wahrheit überschminkt.
Der Realitätsdesigner Link versucht aufzudecken, welches grausame Geheimnis die gottgleich verehrte KI hinter dem virtuellen Schleier verbirgt.
Der Blick auf die Wirklichkeit zeigt eine trostlose und verkommene Welt, die alles andere als sweet und happy ist.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2021

Hat Spaß gemacht

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Meinung:
Nachdem mir ÜBER UNS DIE HÖLLE des Autors so unglaublich gut gefallen hatte, habe ich mich auf OPUS EINS schon sehr gefreut. Zum einen, weil ich Simon Lokarnos Art zu schreiben sehr mag und zum ...

Meinung:
Nachdem mir ÜBER UNS DIE HÖLLE des Autors so unglaublich gut gefallen hatte, habe ich mich auf OPUS EINS schon sehr gefreut. Zum einen, weil ich Simon Lokarnos Art zu schreiben sehr mag und zum anderen, weil ich gehofft hatte, dass sie Geschichte mit einem Knall ( wie bei ÜBER UND DIE HÖLLE) endet.
Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Was für eine Story!

Link ist ein Charakter, an den man sich schnell gewöhnt. Obwohl er durch die Umstände, in denen er lebt und an die er sich gewöhnt hat, in vielem etwas schwerfällig und bequem wirkt, ist er einem nicht unsympathisch.
Als er dann durch äußere Umstände zum Aktionismus getrieben wird, kommt die Geschichte schnell in Gang.
Und diese war ganz nach meinem Geschmack. Mysteriöse Vorkommnisse und Fehlfunktionen bei den Haushaltshelfern, Geheimnisse aus der Vergangenheit, eine Verschwörung der besonderen Art und die Endzeitstimmung in der schönen neuen Welt fehlt auch nicht.

Der Schreibstil ist locker gehalten und damit schnell und zügig zu lesen.

Der Erzählstil ist temporeich, unterhaltsam und sehr bildgewaltig. Ich hatte keine Probleme mir die Orte und die Figuren dieser Welt, vor meinem geistigen Auge auferstehen zu lassen.

Das Ende, würde ich meinen, ist typisch Lokarno und passt wie Arsch auf Eimer !

Fazit:
Dieses Sci-Fi-Werk aus dem Redrum Verlag lohnt sich auf jeden Fall.
Ich hatte meinen Spaß an der Story und an der Action und hoffe auf baldigen neuen Lesestoff von Simon Lokarno.

Empfehlung:
Klare Lese-Empfehlung

Von mir gibt`s:
5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.01.2021

Packender und bizarrer Endzeit-Thriller mit einem erschreckenden Szenario

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Mit diesem Buch legt der Autor Simon Lokarno einen packenden Endzeit-Thriller vor, der mich in erster Linie durch sein interessantes und zuweilen ziemlich bizarres Setting, das hier mit viel Liebe zum ...

Mit diesem Buch legt der Autor Simon Lokarno einen packenden Endzeit-Thriller vor, der mich in erster Linie durch sein interessantes und zuweilen ziemlich bizarres Setting, das hier mit viel Liebe zum Detail entwickelt wird, überzeugen konnte.

Im Jahr 2200 hat die von Klimakatastrophe und Kriegen geplagte Menschheit ihr Schicksal längst in die Hände der Künstlichen Intelligenz Archon gelegt, die seitdem gottgleich verehrt wird. So lebt man in einer bunten Welt, in der eine alles überdeckende Augmented Reality, die grässliche Wahrheit überschminkt. Als der Realitätsdesigner Link versucht, einen Blick hinter den digitalen Schleier zu werfen, stößt er auf ein grausames Geheimnis, das nicht nur sein Leben auf den Kopf stellt.

Mit einem packenden Schreibstil, einem hohen Erzähltempo und viel Einfallsreichtum erschafft der Autor hier zunächst eine faszinierende und zugleich erschreckende neue Welt, um sie anschließend als schönen Schein zu entlarven und Stück für Stück wieder zu zerstören. In Sachen Gewalt und blutigen Einlagen lässt der Autor dabei wenig bis nichts aus, zu einem bloßen Effekt lässt er diese Passagen aber nicht verkommen, sie ergeben sich stets aus der gut aufgebauten Geschichte heraus. Getragen wird das Ganze von einer Riege gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Und auch wenn der gute Link ab und an etwas zu passiv rüberkommt, habe ich ihn doch schnell ins Herz geschlossen und mit ihm mitgefiebert.

Wer auf spannende und eher düstere Endzeit-Thriller steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Ein kurzweiliger SciFi-Roman über eine AR-Welt, von der wir nur träumen können

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Was ist das wohl für eine Welt, in der wir durch die Verwendung eines AR-Filters kaum noch Ressourcen verbrauchen? Was ist das für ein Leben, wenn wir unser Aussehen nach unseren Wünschen verändern können? ...

Was ist das wohl für eine Welt, in der wir durch die Verwendung eines AR-Filters kaum noch Ressourcen verbrauchen? Was ist das für ein Leben, wenn wir unser Aussehen nach unseren Wünschen verändern können? Wie wäre es wohl, keine Regierung zu haben, sondern von einer Künstlichen Intelligenz namens Opus Eins geleitet zu werden?

Der Autor Simon Lokarno entführt uns in eine Welt, von der wir nur träumen können. Themen wie Hungersnot, Umweltverschmutzung oder Korruption sind Geschichte. Ebenso braucht es keiner Schönheitsoperationen mehr, denn das Aussehen kann ein jeder Mensch nach Angebotenen Avataren und der Mode entsprechend verändern. Es braucht einzig eine an der Stirn eingepflanze Lambda-Warze und ein wenig Vertrauen in die Künstliche Intelligenz, die alles organisiert.

Unser Protagonist Link kennt die Schattenseiten des Lebens, aber auch die Errungenschaften dank Opus Eins, arbeitet er doch mit Werkzeugen, die ihm kurzzeitig den Blick auf die wahre Welt ermöglichen. Nur widerwillig wird er in den Sog von Ereignissen gezogen, der Veränderungen verspricht.

Mit diesem Buch hat Simon Lokarno ein wunderschönes Werk über eine potentielle Zukunft, Möglichkeiten, Chancen und Gefahren geschaffen, das sich locker lesen lässt und doch mit ernsten Hintergedanken aufwartet.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Eine düstere Zukunftsvision

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Die Zukunft im Jahr 2200, kaum etwas ist echt, es existiert eine virtuelle Welt. Makel werden "übermalt" mit digitalen Funktionen.
Die Schönheit ist wichtig, wer will alternde Gesichter sehen und die Krankheiten, ...

Die Zukunft im Jahr 2200, kaum etwas ist echt, es existiert eine virtuelle Welt. Makel werden "übermalt" mit digitalen Funktionen.
Die Schönheit ist wichtig, wer will alternde Gesichter sehen und die Krankheiten, die einen Menschen entstellen.
Eine gottähnliche Macht beherrscht die Menschheit. Archon ist ein programmierter Herrscher, der sich gefährlich selbstständig entwickelt.
Diese Science Fiction Szenerie ist nicht neu, einige Bücher habe ich über diese Thematik gelesen. Es geht in diesem Fall einen Schritt weiter in die Zukunft, da die Welt außerhalb der digitalen Verschönerung total trostlos und scheinbar nicht mehr zu retten ist. Ohne Archon hört die Menschheit auf zu existieren. Krankheiten können nicht mehr eingedämmt werden, Nahrungsmittel werden knapp. Die Menschen brauchen Archon.
Doch zum Glück gibt es auch hier Rebellen, die anderer Meinung sind. Die Welt muss befreit werden von Archon.In diese Aufgabe rutscht der Realitätsdesigner Link eher unfreiwillig. Im wird die Grausamkeit der hochverehrten KI präsentiert. Er begreift nach anfänglichem zögern, wie gefährlich diese Übermacht ist. Ein fast unmögliches Unterfangen, aber es gibt Hoffnung. Links muss eine Person aus seiner Vergangenheit finden, mit deren Hilfe es möglich sein könnte, Archon zu stoppen.

Ein paar Szenen habe ich überblättert, weil sie mir zu grausam waren. Nicht ohne Grund steht auf dem Buchcover "Nichts für schwache Nerven". Gewaltausdrücke stehen an der Tagesordnung, was mir nicht gefallen hat.
Ansonsten ist es ein hochspannendes SciFi Abenteuer mit viel Fantasie und nicht allzu vielen schockierende Szenen. Der Leser wird ein wenig in die Irre geführt mit seinen Gedankengängen, das Ende überrascht und kommt anders als ich vermutete.
Diese Zukunftsvision ist erschreckend, aber durchaus denkbar. Ich bin lese gerne SciFi Geschichten, angefangen mit Star Wars.
Mit Link war es ein sehr unterhaltsamer Endzeit-Thriller, der noch eine Weile die Gedanken beschäftigt.

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Veröffentlicht am 22.01.2021

Brutal, der Weltenbau fasziniert, das unlogische und sprunghafte Verhalten der Figuren nervt …

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Cover und Klappentext schaffen positive und passende Assoziationen zu Werken wie „Ready Player One“, „Surrogates“, „Die Optimierer“, „I, Robot“, „Daemon“ und „Hologrammatica“. Stichworte: Endzeitthriller, ...

Cover und Klappentext schaffen positive und passende Assoziationen zu Werken wie „Ready Player One“, „Surrogates“, „Die Optimierer“, „I, Robot“, „Daemon“ und „Hologrammatica“. Stichworte: Endzeitthriller, Nahe-Zukunft-Thriller, Dystopie, verseuchte Erde, Direktiven einer Künstlichen Intelligenz, Augmented Reality.

Großartig finde ich die erdachte Welt mit vielen kreativen Ideen zu Alltag, Arbeitswelt, Augmented Reality, Mobilität usw. in der Zukunft. Die Beschreibungen sind bildhaft und eindringlich. Eine stimmige dystopische Atmosphäre zieht sich hindurch. Gleichzeitig generieren die Vorzüge dieses von einer KI gesteuerten Systems willkommene Denkanstöße und Diskussionen. Auch wenn die ausführliche Darstellung oft Spannung und Tempo herausnimmt und Selbstverständlichkeit vermissen lässt (z. B. wenn eine Figur seitenlang aus dem Fenster sieht und Wahrnehmungen wiedergibt, ohne Auswirkung auf die Handlung), gehören diese Stellen trotzdem zu den besten des Romans.

Sprachlich überzeugend. Das Schriftbild beim Taschenbuch ist angenehm zu lesen, bloß die Systematik bei Kapitelüberschriften und -einteilung habe ich nicht durchschaut.

Spannung und Komplexität sind grundsätzlich vorhanden. Meine Lieblingsfiguren sind Ska, Ivon und Rifka. Die Schicksale einiger naturverbundener Nebenfiguren sind anrührend.

Schwächen sehe ich in der Charakterzeichnung und in der Logik des Handlungsverlaufs. Link und weitere im Mittelpunkt stehende Figuren sind ständig schlecht gelaunt. Es fällt schwer, zu sympathisieren und sich zu identifizieren. Es berührt kaum, wenn jemand in Gefahr gerät oder sogar stirbt. Es gibt viele Gewaltszenen, die zu wenig Sinn und gefühlsmäßige Würdigung erfahren (Kanonenfutter). Untätigkeit und Aktion finden zu merkwürdigen Zeiten statt. Motive bleiben nebulös. Vertrauen scheint einfach da zu sein, oft lässt sich nicht nachvollziehen, wodurch sich eine Haltung ändert. Die Widerstandsgruppe (eigentlich doch Kernpunkt der Geschichte) brilliert mit Halbwissen und ohne Konzept, wie es weitergeht, falls ihr (vergleichsweise einfach gestrickter) Plan gelingt. Die tragende Rolle von Link überzeugt nicht.

Das Buch endet abgeschlossen. Das Ende ist nicht meins. Trotz aller Kritik bin ich insbesondere aufgrund der Eindrücke mit Mehrwert froh, den Roman gelesen zu haben. Drei Sterne mit Tendenz zu vier Sternen. Der Weltenbau bietet grundsätzlich Potenzial für eine Fortsetzung.

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