Cover-Bild Harpunentod: Frau Scholles Gespür für Mord
Band 1 der Reihe "Frau Scholle ermittelt auf Amrum"
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13,00
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  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 12.03.2024
  • ISBN: 9783499004025
Sophie Tammen

Harpunentod: Frau Scholles Gespür für Mord

Ein Amrum-Krimi

Amrum kann tödlich sein. Polizeisekretärin Frau Scholle und ihr Hund Dolores ermitteln.
Unterhaltsame Inselspannung von einer Bestsellerautorin, die wie keine andere das Flair von Inseln, Küste und Meer einfängt.

Gabriele Scholle mag ihren Job als Sekretärin bei der Kriminalpolizei. Die gute Seele des Büros hat ein feines Gespür für Ungereimtheiten. Anstatt mit ihrem Mann vorzeitig in Rente zu gehen, reist Gaby mit ihrer Labradoodle-Hündin Dolores nach Amrum. Dort will sie sich  die frische Nordseeluft um die Nase wehen lassen und zur Ruhe kommen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird beim abendlichen Strandspaziergang die Inselidylle empfindlich gestört: Ein Mann sitzt tot in einem Ruderboot. In seiner Brust steckt eine Harpune. Ist es dieselbe, die ihr Vermieter, Kapitän Behrendsen, bei der Museumsführung über Walfang in der Hand gehalten hatte? Gaby Scholle kann nicht anders: Sie tauscht Meeresbrise gegen Mordermittlung. Der Käpt'n wäre ein guter Partner bei den Recherchen. Dumm nur, dass er einer ihrer Hauptverdächtigen ist. 

Der erste Fall für die unwiderstehliche Polizeisekretärin Frau Scholle: Sie hat einen feinen Sinn für Mord – und auch ihre Labradoodle-Hündin hat eine besondere Spürnase.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2024

Einfach spitze!

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„Harpunentod“ ist für mich das erste Buch, das ich von der Autorin Sophie Tammen gelesen habe. Und ich muss gestehen ich habe mich auf den ersten Blick in die Insel Amrum verliebt und freue mich wieder ...

„Harpunentod“ ist für mich das erste Buch, das ich von der Autorin Sophie Tammen gelesen habe. Und ich muss gestehen ich habe mich auf den ersten Blick in die Insel Amrum verliebt und freue mich wieder so wunderbare Menschen kennen zu lernen. Dies ist der erste Amrum-Krimi, indem die Polizeisekretärin Gabriele Scholle und ihre Labradoodle-Hündin Dolores die Hauptrolle spielen
Der Inhalt: Gabriele Scholle mag ihren Job als Sekretärin bei der Kriminalpolizei. Die gute Seele des Büros hat ein feines Gespür für Ungereimtheiten. Anstatt mit ihrem Mann vorzeitig in Rente zu gehen, reist Gaby mit ihrer Labradoodle-Hündin Dolores nach Amrum. Dort will sie sich die frische Nordseeluft um die Nase wehen lassen und zur Ruhe kommen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird beim abendlichen Strandspaziergang die Inselidylle empfindlich gestört: Ein Mann sitzt tot in einem Ruderboot. In seiner Brust steckt eine Harpune. Ist es dieselbe, die ihr Vermieter, Kapitän Behrendsen, bei der Museumsführung über Walfang in der Hand gehalten hatte? Gaby Scholle kann nicht anders: Sie tauscht Meeresbrise gegen Mordermittlung. Der Käpt'n wäre ein guter Partner bei den Recherchen. Dumm nur, dass er einer ihrer Hauptverdächtigen ist.
Ich bin total begeistert! Durch die herrlichen Beschreibungen der Autorin – man spürt ihre Liebe zur Insel – habe ich ein genaues Bild vor meinem inneren Auge. Ich genieße meinen Aufenthalt auf Amrum von der ersten Sekunde an. Mich hat die Insel sofort in ihren Bann gezogen und nicht nur die Insel, sondern auch dieser spannende Amrum-Krimi. Ich lerne eine äußerst sympathische Protagonistin kennen, die sich hier auf der Insel eine Auszeit nehmen will und ihre Gedanken sortieren. Doch schon auf der Anreise erlebt sie so einiges und als sie dann am ersten Abend eine Leiche entdeckt, ist ihr Ermittlerinstinkt geweckt. Gaby ist ja nicht umsonst seit 40 Jahren Polizeisekretärin. Sie hat ein sehr feines Gespür und eine ganz besondere Beobachtungsgabe. Es hat total Spaß gemacht, mit ihr auf Verbrecherjagd zu gehen. Natürlich bekommt sie auch Unterstützung von ihrem Vermieter, einem alten sympathischen Seebären. Selbstverständlich darf ihre Hündin Dolores nicht fehlen. Ich muss gestehen, dass ich bei Lesen sogar ab und an ein Grinsen im Gesicht hatte. Gaby ist einfach einsame Spitze und das Ende der Lektüre lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Ein absoluter gelungener Amrum-Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
Das perfekte Gesamtpakt – unterhaltsam und spannend. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Übrigens das Cover ist ein echter Hingucker, am liebsten würde ich sofort meine Koffer packen, um die Insel zu erkunden.

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Veröffentlicht am 08.03.2024

Tod im Ruderboot

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„Ich hatte einfach ein verdammt gutes Gespür für Menschen, und zwar nicht nur für die guten. Ich erkannte sofort, wenn jemand auf der anderen Seite des Lichts stand. Und immer dann wurde aus dem Gespür ...

„Ich hatte einfach ein verdammt gutes Gespür für Menschen, und zwar nicht nur für die guten. Ich erkannte sofort, wenn jemand auf der anderen Seite des Lichts stand. Und immer dann wurde aus dem Gespür für Menschen ein Gespür für Mord.“ (S. 73) Gabriele Scholle gönnt sich zusammen mit ihrer Labradoodle-Hündin Dolly (Dolores) eine Auszeit von ihrer Arbeit und ihrem Mann auf Amrum. Sie ist seit 40 Jahren Polizeisekretärin bei der K11 in Wiesbaden und wird von ihren Kollegen wegen ihres guten Gedächtnisses geschätzt und weil ihr oft Widersprüche auffallen.
Leichen hat sie bisher zum Glück nur auf Tatortfotos gesehen, trotzdem erkennt sie sofort, dass sich der Mann, der da nachts tot im Ruderboot sitzt, die Harpune bestimmt nicht selbst in die Brust gerammt hat. Und dass es ausgerechnet die Harpune ist, die ihr ihr Vermieter, der alte Kapitän Frerk Behrendsen (den sie mit einem Augenzwinkern Kapitän Ahab nennt), am Nachmittag im Walfangmuseum gezeigt hat.
Die herbeigerufene Polizei hält sie für eine Kollegin, weil sie sie souverän anleitet und angibt, dass sie beim K11 arbeitet. Dass sie „nur“ die Sekretärin ist, verschweigt sie geschickt. Und so besprechen sie auch die nächsten Ermittlungen mit ihr. Doch auch Sophie und Ahab können das Nachforschen nicht lassen ...

Auf der Insel verbreitet sich schnell, dass eine Urlauberin eine Leiche gefunden hat. Darum wird Sophie überall gern gesehen und ausgehorcht. Doch sie dreht den Spieß um und erfährt von den Insulanern, dass der Tote kein Kind von Traurigkeit war und sich einige Feinde gemacht hatte. „Wenn davon ausgegangen wird, dass einer der gehörnten Ehemänner ihm die Harpune in die Brust gerammt hat, ist die Liste lang.“ (S. 90) Kapitän Ahab weiß Ähnliches zu berichten und die Ermittlungen schweißen sie zusammen, doch so ganz traut sie ihm nie, denn sie hat das Gefühl, dass er ihr etwas verheimlicht.

Sophie muss man einfach mögen und auch Kapitän Ahab ist ganz sympathisch, wenn man erst mal hinter seine raue Schaue blickt. So mag er z.B. angeblich keine Hunde – aber warum bleibt Dolly dann so gern bei ihm, wenn Sophie mal alleine losziehen will?

Sophie Tammen ist das Pseudonym der Autorin Anne Barns, die mich schon mit ihren Ost- und Nordseeinsel-Romanen begeistern konnte.
In „Harpunentod: Frau Scholles Gespür für Mord“ verbindet sie geschickt Cosycrime und Inselfeeling, außerdem erfährt man nebenbei viel Wissenswertes über Amrum und seine Geschichte. Mich hat die Geschichte bis zum Ende gefesselt und sehr gut unterhalten. Sie erinnert ein bisschen an die von mir so geliebte alte Fernsehserie „Adelheid und ihre Mörder“, wo eine Polizeisekretärin schlauer ist als ihr Chef und die Kollegen, und die Morde meist im Alleingang löst.

5 Sterne für diesen spannenden Krimi mit Inselfeeling.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Urlaubskrimi

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Gabriele Scholle reist mit ihrer Hündin Dolores nach Amrum. Dort trifft sie auf das erste Urlaubshindernis: Ihr Vermieter dachte, Dolores wäre ein Mensch. Hunde sind in seiner Ferienwohnung nicht erlaubt. ...

Gabriele Scholle reist mit ihrer Hündin Dolores nach Amrum. Dort trifft sie auf das erste Urlaubshindernis: Ihr Vermieter dachte, Dolores wäre ein Mensch. Hunde sind in seiner Ferienwohnung nicht erlaubt. Doch für Dolores macht er nach einigem zögern eine Ausnahme. Beim abendlichen Spaziergang wird ihr Urlaub dann erneut gestört. Sie findet eine Leiche! Ein Mann sitzt in einem Ruderboot, durchbohrt von einer Harpune. Als Sekretärin bei der Kriminalpolizei kennt sie sich aus und beginnt eigene Ermittlungen. Schließlich hält man sie ja auf der Insel sowieso für eine Kommissarin!

"Harpunentod" ist der erste Fall auf Amrum für Gaby Scholle und Dolores. Sophie Tammen hat mit diesem Krimi eine tolle Strandkorblektüre geschaffen. Sie beschreibt Amrum und die Nordsee so liebevoll, daß man hier wirklich Urlaubsfeeling bekommt. Ihre Charaktere sind ebenso liebevoll beschrieben. Gaby hatte sofort mein Herz erobert, auch wenn ich es nicht so gut fand, daß sie das Missverständnis über ihren Beruf nicht sofort aufgeklärt hat und dies ausnutzt. Auch ihr ständiges "Schatz", wenn sie mit ihrem Hund sprach, war ein wenig nervig. Mein wahrer Lieblingscharakter war jedoch Frerk Behrendsen, von Gaby Käptn Ahab genannt. Ich mochte seine norddeutsche, zunächst distanzierte Art und sein auftauen im Laufe der Handlung. Sophie Tammen hat hier einen Krimi geschrieben, der eher ruhig daherkommt und nicht gerade vor Spannung übersprudelt. Man liest hier sehr entspannt, rätselt zwar mit, aber ist nicht richtig gefesselt. Trotzdem macht dieser Krimi aufgrund seines leicht lesbaren Textes, der sympathischen Charaktere und des wunderschönen Handlungsschauplatzes sehr viel Spaß!

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Auch als Hörbuch empfehlenswert

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Dieser Amrum Krimi erscheint als Hörbuch im @argonverlag
Mit einer Dauer von 7 Stunden wurde er sympathisch von Silke Buchholz eingelesen.

Frau Scholle, eigentlich Polizeisekretärin, trifft auf ihren ...

Dieser Amrum Krimi erscheint als Hörbuch im @argonverlag
Mit einer Dauer von 7 Stunden wurde er sympathisch von Silke Buchholz eingelesen.

Frau Scholle, eigentlich Polizeisekretärin, trifft auf ihren ersten Toten. Und kann nicht anders als mit den Ermittlungen zu beginnen. Ihr Näschen ist dabei in alle Richtungen ausgerichtet, das hilft sogar der Polizei vor Ort.
Ausgerechnet ihr Vermieter, der wortkarge und etwas maulige Kapitän Ahab, ist ihr erster Verdächtiger.

Diese Story nimmt uns mit auf die Insel Amrum, zeigt uns etwas von dessen Geschichte, dem Fischfang und bringt uns die manchmal raubeinigen Einwohner nahe, die zwar erstmal mißtrauisch sind, doch ein grosses Herz haben.
Frau Scholle kommt in so manch brisante Situation.

Die bildhafte Darstellung der Insel hat mich so manches Mal ans Meer gebeamt und ich sah mich mit Frau Scholles Hund am Strand spazierengehen.

Wer also #cosycrime im hohen Norden mag, der greift hier gerne zum Auftakt dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Schönes Inselflair, aber zu wenig Spannung!

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Im Rowohlt Verlag erscheint der Amrum-Krimi "Harpunentod" von Sophie Tammen (Pseudonym der Autorin Anne Barns).

Gabriele Scholle ist seit 40 Jahren Sekretärin bei der Kriminalpolizei Wiesbaden und jeder ...

Im Rowohlt Verlag erscheint der Amrum-Krimi "Harpunentod" von Sophie Tammen (Pseudonym der Autorin Anne Barns).

Gabriele Scholle ist seit 40 Jahren Sekretärin bei der Kriminalpolizei Wiesbaden und jeder schätzt sie, auch weil sie einen Sinn für Ungereimheiten hat und damit die Ermittlungen in die richtigen Bahnen leitet. Als ihr Mann vorzeitig in Rente geht, unternimmt Gaby mit Hündin Dolores eine Auszeit auf Amrum. Sie möchte abschalten, mit Dolores am Strand spazieren und die Nordsee-Insel einfach nur genießen. Aber dann findet sie auf einem Spaziergang in einem Ruderboot einen toten Mann, in dessen Brust eine Harpune steckt. So eine Waffe hat sie bereits im Museum gesehen, als ihr Vermieter Kapitän Frerk Behrendsen Gaby im Museum über Walfang informiert hat. Von diesem Moment an ist Gaby Scholle nicht mehr zur Erholung auf Amrum, sie stürzt sich kopüber in die Ermittlungen.

So wie Gaby Scholle die Polizisten am Tatort einweist, rechnet niemand damit, dass sie eigentlich als Sekretärin bei der Kripo arbeitet. Und das bindet Gaby auch niemandem auf die Nase und mischt sich raffiniert in den Kreis der Ermittler und wird als gleichwertige Kollegin in den Fall eingebunden.

Ihr Vermieter Frerk gehört zum Kreis der Verdächtigen, doch Gaby erkennt, dass hinter seiner harten Schale ein weicher Kern steckt. Sie nennt ihn passend zum Walfang-Thema Ahab und nutzt seine Ortskenntnis für ihre Ermittlungen.

Bei den Nachforschungen um den Toten findet Gaby heraus, das er ein Frauenheld war und sie reihenweise verführt hat. Sicherlich hat er im Kreis der Ehemänner den ein oder anderen Feind. Aber wer könnte zu einem Mord fähig sein?

Sophie Tammen lässt auf stimmungsvolle Weise das landschaftliche Flair Amrums mit seinen Stränden und der Meeresbrandung einfließen, sodaß man gleich Lust auf einen Strandspaziergang bekommt.

Mit Gaby hat sie eine Figur erschaffen, die zwar als Sekretärin arbeitet, aber doch den richtigen Riecher besitzt und den entscheidenden Spuren nachgeht. Mit ihrem Hund verbindet sie eine innige Verbundenheit und irgendwie sind sie Seelenverwandte, denn auch Dolores hat eine Nase für Krimifälle, wie sie im vorliegenden Fall beweist.

Die Erzählweise ist flüssig, angenehm leicht zu lesen und sehr bildhaft beschreibend, was mir jedoch in einem Krimi eine Spur zu ausführlich erscheint und besser zu einem Roman passt. Auch die Ermittlungen gestalten sich etwas langatmig und ich habe echte Spannungsmomente leider vermisst. Trotzdem ist dieser Krimi unterhaltsam zu lesen und lässt entspannt das Flair der Nordsee nachspüren.

Bei diesem Urlaubskrimi hat mich die Sehnsucht nach der Nordsee erfasst und ich habe mich auf die Insel gesehnt. Als gute Unterhaltung mit einer Tasse Tee bestens geeignet, um im Strandkorb zu sitzen und Urlaubsgefühle zu entwickeln.

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