Cover-Bild Hochland
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: DVA
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 12.09.2016
  • ISBN: 9783421046970
Steinar Bragi

Hochland

Thriller
Tina Flecken (Übersetzer)

Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte ...

Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue, menschenfeindliche Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und rammen ein Haus, das in der Einöde plötzlich wie aus dem Nichts vor ihnen aufragt. Notgedrungen müssen sie die Nacht dort verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Was lauert dort draußen in der Sandwüste? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Zunehmend panisch geraten die Städter miteinander in Streit, und ihre Versuche, den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, werden immer verzweifelter. Gibt es ein Entrinnen?

Ein verstörender Pageturner vor der einzigartigen Kulisse des isländischen Hochlands.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2016

Geschmackssache

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Vier Menschen wollen in der einsamen und kargen Landschaft des isländischen Hochlandes campen. Hrafn, Anna, Egilt und Vigdís begeben sich mit einer Menge Alkohol und Drogen auf ihre Reise. Als dichter ...

Vier Menschen wollen in der einsamen und kargen Landschaft des isländischen Hochlandes campen. Hrafn, Anna, Egilt und Vigdís begeben sich mit einer Menge Alkohol und Drogen auf ihre Reise. Als dichter Nebel aufzieht, kommen sie von der Straße ab und verlieren am Ende ganz die Orientierung. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich eine Wand auf, und der Fahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Die Wand gehört zu einem einsam gelegenen Haus, dessen Bewohner vom Lärm aufgeschreckt nach draußen eilen. Die Reisenden dürfen bei dem seltsamen alten Paar übernachten. Doch aus einer Nacht sollen viele werden. Alle Versuche, zurück in die Zivilisation zu gelangen, scheitern.

Das alte Paar bleibt in der Geschichte im Hintergrund und taucht in der Geschichte eher selten auf. Was schade ist, denn die beiden sind interessante Figuren. Die Freunde können in ihrem Haus übernachten und sich frei bewegen, so als gäbe es die alten Herrschaften gar nicht. Dabei werden gerade diese von vielen Geheimnissen umgeben.

Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Obwohl die Handlung in der dritten Person geschrieben ist, wechselt die Sicht der Geschehnisse zwischen den vier Protagonisten. Jeder von ihnen erinnert sich an Begebenheiten aus seiner Vergangenheit und wie diese mit den anderen Personen verbunden ist. Leider schweifen diese Erinnerungen dermaßen ab, dass die eigentliche Handlung, nämlich das Stranden in der Einöde und die Versuche, von dort zu entkommen, in den Hintergrund gerät.

Im Klappentext lautet der Kommentar von Kristof Magnusson „ein faszinierendes Buch voller Schrecken, das sich aus unserer Realität speist und auf sie zurückverweist … beklemmend und hochspannend.“ Auf der Rückseite verspricht Gomorron Sverige „Dieser Mann beherrscht alle Schattierungen des Horrors … furchteinflößend“. Als ein Buch voller Schrecken oder Horror würde ich dieses Buch jedoch nicht beschreiben.

Die Geschichte dehnt sich wie Kaugummi, ist oft nur flach erzählt, und die Versuchung, das Buch abzubrechen, war enorm groß. Am Ende bin ich aber froh, doch durchgehalten zu haben. Somit habe ich das Geheimnis um das Haus und die einsame Gegend erfahren. Jedoch können diese paar Seiten am Ende des Buches nicht wieder gut machen, was Anfang und Mittelteil an Spannung fehlte. Auch der Schluss ist nicht das große „Aha-Erlebnis“. Auch hätte ich gerne mehr über die beiden Bewohner des Hauses erfahren. Die beiden Figuren kamen eindeutig zu kurz.

Aus der Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, hätte man mehr machen können. Vielleicht haben die Kommentare auch falsche Erwartungen bei mir geweckt. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eindeutig Geschmackssache.

Ich danke dem Bloggerportal und dem DVA Belletristik Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

Veröffentlicht am 23.01.2017

Satz mi X

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zum Inhalt
Vier junge Leute machen sich auf im isländischen Hochland zu campen um mal dem ganzen Trubel zu entfliehen.
Sie sind gezwungen in einem alten, entlegenen Haus, bei lustigen alten Leutchen zu ...

zum Inhalt
Vier junge Leute machen sich auf im isländischen Hochland zu campen um mal dem ganzen Trubel zu entfliehen.
Sie sind gezwungen in einem alten, entlegenen Haus, bei lustigen alten Leutchen zu übernachten, nachdem sie Ihren Jeep im Nebel vor einen Baum gesetzt haben.
Nur.... sind die lustigen alten Leute gar nicht so lustig....



meine Meinung
Tja, der Klappentext verspricht so viel...aber leider ist das alles heiße Luft. Die Grundstory ist die, wie man sie in Millionen Horrorfilmen wieder findet..... 4 Leute, Ausflug in die Einöde und das Böse lauert schon.
Für mich war das Ganze ein völliges Wirrwarr von langatmigen Passagen. Auch wenn hier und da etwas Spannung aufkam und man doch gerne wissen will, wie der ganze Quatsch sich jetzt auflöst, denkt man am Ende... Zeitverschwendung.
Der Schreibstil ist ganz ok, auch wenn ich dieses typische skandinavische überhaupt nicht leiden kann. Die Charaktere sind dafür unterirdisch. Alle nervig und irgendwie unrealistisch.
Die Covergestaltung ist dafür sehr gelungen.


mehr als 1 ★ ist hier nicht drin

Veröffentlicht am 12.10.2016

Dieses Buch ist eher enttäuschend, als gruselig, spannend und schockierend!

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Inhalt:

Zwei recht junge Paare aus Reykjavik, wollen mit dem Jeep eine Ausflug ins isländische Hochland machen. Die Gegend wirkt nicht gerade einladend und ist eher als trist und menschenfeindlich zu ...

Inhalt:

Zwei recht junge Paare aus Reykjavik, wollen mit dem Jeep eine Ausflug ins isländische Hochland machen. Die Gegend wirkt nicht gerade einladend und ist eher als trist und menschenfeindlich zu betrachten. Als dichter Nebel aufzieht und die Sicht immer schlechter wird, passiert etwas unvorhergesehenes. Sie rammen mit dem Jeep ein Haus, das plötzlich im Nebel auftaucht. In ihrer Not müssen die Paare dort die Nacht verbringen und das älter Paar das dort wohnt, macht auf die Gruppe einen komischen Eindruck. Irgendetwas stimmt nicht, doch gibt es noch ein entrinnen für die vier?

Meine Meinung:

Der Klappentext klang für mich recht vielversprechend und daher war die Freude auf das Lesevergnügen recht hoch. Doch dieses Gefühl hat sich recht schnell in Wohlgefallen aufgelöst.
Die ersten Seiten haben mich noch etwas mitgerissen, aber der Rest des Buchs war für mich eher eine Enttäuschung.
Die beiden Paare, Hrafn und Vigdis, Egdill und Anna, machen mit dem Jeep einen Ausflug ins isländische Hochland. Nach einiger Zeit, kommt dichter Nebel auf und die Sicht wird immer schlechter, was dazu führt, dass sie ein Haus, das plötzlich vor ihnen im Nebel auftaucht, rammen.
Das ältere Paar, das in dem Haus wohnt, macht auf die Gruppe einen recht komischen Eindruck, denn sie tun alles um ihnen zu helfen.
Immer wieder passieren irgendwelche unerklärlichen Dinge und die Umgebung macht auch keinen vertrauenerweckenden Eindruck.
Trotzdem versuchen die vier alles mögliche um von dort wegzukommen, doch es gibt kein entrinnen.
Ich hatte mir ehrlich mehr von diesem Buch erwartet, denn für mich war es weder spannend noch in irgendeiner Weise schockierend.
Vielleicht waren aufgrund des Klappentextes auch meine Erwartungen zu hoch, wobei ich das nicht glaube. Auf den ersten Seiten war ich ja noch guter Dinge, aber als dann immer noch nichts wirklich spannendes passierte, fing die Enttäuschung schon an.
Im Verlauf des Buchs erfährt man zwar so einiges über die Vergangenheit der Charaktere, die sich anscheinend eh nicht so richtig gut verstehen, was aber meiner Meinung nach nichts mit der Geschichte an sich zu tun hatte.
Im Großen und Ganzen vermisse ich Spannung und Grusel, was dieses Buch ja eigentlich ausmachen sollte.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist eher enttäuschend, als gruselig, spannend und schockierend!