Cover-Bild Helden
Band 2 der Reihe "Die Mythos-Tetralogie"
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau
  • Themenbereich: Belletristik - Märchen, Mythen, Fabeln und Legenden
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 461
  • Ersterscheinung: 13.10.2020
  • ISBN: 9783351034818
Stephen Fry

Helden

Die klassischen Sagen der Antike neu erzählt
Matthias Frings (Übersetzer)

»So schlitzohrig wurden die Triumphe und Niederlagen der alten Heroen nur selten erzählt.« DPA 

Jason und Medea schläfern den niemals schlafenden Drachen ein und stehlen das Goldene Vlies, Theseus überwindet mit Ariadnes List den unüberwindbaren Minotaurus und findet aus dem Labyrinth – und gegen den smarten Ödipus hat die eingebildete Sphinx keine Chance: Nie wurden spektakulärere Abenteuer von clevereren Helden erlebt als in der klassischen Antike. Nun haucht der legendäre britische Komiker Stephen Fry den Sagen mit Dialogen, die an Monty-Python Sketche erinnern, neues Leben ein. 

»Suchtstoff.« NDR 

»Genauso entzückend und schwer aus der Hand zu legen wie ›Mythos‹.« The Herald

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2021

Humorvolle Götter

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Dies ist bereits der zweite Teil von Stephen Fry rund um die Helden der Antike. Jeder kennt ja irgendwie die Grundlagen der alten Göttersagen. Doch auf diese Art, wie Stephen Fry sie uns hier präsentiert, ...

Dies ist bereits der zweite Teil von Stephen Fry rund um die Helden der Antike. Jeder kennt ja irgendwie die Grundlagen der alten Göttersagen. Doch auf diese Art, wie Stephen Fry sie uns hier präsentiert, kennt man sie noch nicht.

Stephen Fry hat einen einzigartigen Humor und mit diesem bringt er uns hier die alten Götter wie Herakles, Ödipus und wen es sonst noch alles gibt, näher. Der Autor bringt hier auch die menschlichen Seiten der großen Götter zum Vorschein. Ein bisschen Grundkenntnisse der Sagen sollten aber aufjeden Fall vorhanden sein, sonst könnte man doch ein paar Verständnisprobleme haben.

Der Schreibstil von Stephen Fry ist locker und voll mit dem bekannten britischen Humor. Die Erzählweise trägt dazu bei, dass die Seiten nur so dahin fliegen und man merkt gar nicht, wie schnell man durch das Buch durch geflogen ist.

Fazit

Ein humorvoller Rückblick auf die alten Sagen

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Zugänglich

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„Helden“ von ist der zweite Teil „Mythos“ indem uns Stephen Fry die Sagen der Götter und Figuren der Antike neu erzählt.
Mich hat das Buch interessiert, da ich ein meinem Studium (Geschichte & Germanistik) ...

„Helden“ von ist der zweite Teil „Mythos“ indem uns Stephen Fry die Sagen der Götter und Figuren der Antike neu erzählt.
Mich hat das Buch interessiert, da ich ein meinem Studium (Geschichte & Germanistik) immer wieder mit eben diesen Sagen in Berührung komme, aber nicht mehr alle Geschichten und Zusammenhänge im Kopf habe.
Und Stephen Fry hat es geschafft etwas Ordnung ist das große Wirrwar der Antiken Sagen zu bringen und zeigt aber auch auf, dass sich manche Erzählungen wiedersprechen.
Das Ganze erzählt er nicht wie in der Orginalen, teilweise kompliziert zu verstehen und relativ trocken, sondern auf eine humorvolle lockere Art. Das Buch hat als gedruckte Ausgabe um die 400 Seiten. Ich dachte erst das wird eine Lektüre die mich lange begleitet, aber ich bin durch das Buch geflogen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Besonders spannend finde ich die Geschichte rund um Ödipus, und in Stephen Frys Erzählart einfach zum weglachen.
Insgesamt hatte ich richtig viel Freude mit dem Buch. Fry schafft es einfach diese komplexe Sagenwelt leicht zugänglich und unterhaltsam anzugehen. Das Buch kann ich nur empfehlen!

Veröffentlicht am 16.10.2020

Unterhaltsame Klassiker

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„Helden“ von Stephen Fry bietet einen unterhaltsamen Einblick in die griechische Mythologie, den man sich als Klassikfan nicht entgehen lassen sollte.
Die ist schon das zweite Buch des Autors, welches ...

„Helden“ von Stephen Fry bietet einen unterhaltsamen Einblick in die griechische Mythologie, den man sich als Klassikfan nicht entgehen lassen sollte.
Die ist schon das zweite Buch des Autors, welches diese spezielle Thematik aufgreift, aber man muss den ersten Band nicht zwingend gelesen haben, um hier Spaß zu haben. Fry arbeitet sich gewissenhaft durch die berühmtesten und auch die weniger bekannten griechischen Heldengestalten und ihre sagenhaften Abenteuer. Von Herakles über Theseus bis zu Ödipus oder Orpheus bekommen alle ihren ruhmreichen Auftritt.
Ich würde aber auf jeden Fall empfehlen, dass man zumindest die Grundzüge und die wichtigsten Figuren der griechischen Götter- und Sagenwelt vorab bereits kennt, denn ansonsten wird es schwierig, den Überblick über die unzähligen Namen und Personen zu behalten. Aber auch für geübte Leser wird das stellenweise schwierig und Konzentration beim Lesen ist gefragt.
Ich gebe zu, dass ich leicht voreingenommen bin, denn ich bin ein riesiger Fan von Stephen Fry und seinem unvergleichlichen Humor. Er bringt mit seinem Buch frischen Wind in die alten Geschichten und erzählt die Heldentaten auf witzige und amüsante Art und Weise neu. Man hat den Eindruck, er erzählt einfach skurrile Erlebnisse eines Bekannten. Allein die eingebauten Dialoge sind herrlich. Man merkt überhaupt nicht, wie die Seiten dahinfliegen und man schon wieder am Ende angelangt ist. Zur besseren Übersicht und zum Verständnis gibt es am Ende des Buches noch eine alphabetische Aufstellung aller wichtigen Figuren, sowie jede Menge erklärende Fußnoten. Zum Abschluss folgen noch einige passende Kunstwerke zu Thematik.

Mein Fazit:
Für Fans des Autors und der griechischen Sagenwelt lohnt sich dieses Werk unbedingt. Mir hat es viel Spaß gemacht und ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Lehrreich und wizig

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Nach "Mythos" entführt uns Stephen Fry wieder in die Welt der griechischen Antike und dieses Mal geht es nicht um Titanen und Götter, sondern um die Helden und Halbgötter. Zu Beginn gibt es einen witzigen ...

Nach "Mythos" entführt uns Stephen Fry wieder in die Welt der griechischen Antike und dieses Mal geht es nicht um Titanen und Götter, sondern um die Helden und Halbgötter. Zu Beginn gibt es einen witzigen Rückblick mit Kurzinformationen zum ersten Band und zu den Göttern mit einem geschickten Übergang zu Hera. Man muss den ersten Band nicht kennen, doch er ist so lesenswert, dass ich ihn allen ans Herz lege. Außerdem sollte man zumindest ein wenig Vorkenntnisse mitbringen, um besser "durchzusteigen". Der Schreibstil von Fry ist herrlich und er macht aus dem trockenen Ausgangstext witzige und auch lehrreiche Geschichten. So lernt man gerne etwas über die Antike - hoffentlich folgen weitere Bücher über andere Götterwelten.

Veröffentlicht am 30.10.2020

Die Fortsetzung von Mythos, mit Spotlight auf die Helden

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Die griechische Antike ist bekannt für ihre Vielzahl an Helden, Monstern und göttlichen Rachegelüsten. Stephen Fry haucht diesen klassischen Mythen auf seine ganz eigene Art Leben ein und holt sie in unsere ...

Die griechische Antike ist bekannt für ihre Vielzahl an Helden, Monstern und göttlichen Rachegelüsten. Stephen Fry haucht diesen klassischen Mythen auf seine ganz eigene Art Leben ein und holt sie in unsere Zeit. Dabei erzählt er von den Sagen des Perseus, Jason, Theseus, Herakles und Odysseus und verzichtet ganz auf eine hochtrabende Interpretation der Geschichten, sondern bringt sie lediglich mit Hintergründen und Details, dem Leser näher.
Stephen Fry ist britischer Schauspieler, Moderator und Komiker, stellt aber auch als Dichter, Journalist, Drehbuchautor und Schriftsteller seine mannigfaltigen Talente unter Beweis. Helden, ist sein zweites Buch über die Mythologie der griechischen Antike. In Mythos, dem ersten Buch, widmet er sich eher den Anfängen, den Göttern aber auch dem Ursprung der Monster, Halbmenschen und Menschen. Da vieles in dieser Linie unmittelbar miteinander verflochten ist, überschneiden sich einige Begegnungen im ersten und zweiten Band, was jedoch immer seine Berechtigung hat. Er erwähnt immer die für die jeweilige Situation relevanten Aspekte und langweilt so nie mit schon bereits bekannten Informationen. Fry schafft es das Ganze in eher umgangssprachliche, witzige und manchmal auch freche Dialog Form zu bringen. Die Mythologie ist natürlich keine belegte Geschichtsschreibung, doch er versucht aus mehreren überlieferten Dramen für uns einiges in Sinn und Reihe zu bringen, erwähnt jedoch auch, dass es über manches, abweichende Auffassungen gibt. Wir begegnen jeder Menge Namen von Königen, ihren Söhnen und Frauen, von Göttern, Halbgöttern, Geliebten, Helden, Nymphen, Halbwesen und Menschen, die man sich keinesfalls alle merken kann. Doch die Darstellung des großen Ganzen, mit seinen Zusammenhängen ist wirklich sehr imposant, denn auch damals gab es hinter vielen großen Männer schon starke Frauen und wurden auch damals Monster nicht immer so geboren. Vieles lag in der Hand der Götter, Willkür oder Missgunst entschieden hier schnell und erbarmungslos über das Schicksal. All das bringt Stephen Fry in seinem 2. Teil über griechischen Mythologie, der zwar grob die Zusammenhänge vom Anfang erklärt, danach aber ganz auf bekannte und weniger bekannte Sagen eingeht, näher. Somit lässt sich dieser Band unabhängig lesen, zum vollen Verständnis wären jedoch beide Werke sinnvoll. Mit seiner charmanten, witzigen Art haucht er, mit den von ihm erdachten Dialogen Leben in diese Sagen und macht den klassischen Stoff, auch ohne Studium der Antike, für jeden verständlich. Ein gutes Buch für alle, die ihre ersten Schritte in die griechische Antike wagen wollen, doch auch für alte Hasen finden sich hier und da noch Details und Zusammenhänge, die weniger geläufig sind. Für mich, die einige der Sagen schon kannte waren vor allem die Verstrickungen dahinter und welchen Bezug, vieler heute noch im Sprachgebrauch geläufigen Begriffe mit den Menschen aus dieser Zeit und ihren Geschichten haben. Die größten Dramen schreibt nun mal das Leben, wenn dann auch noch die Götter ihre Finger mit im Spiel haben, Antike Dichter der dramaturgischen Fantasie freien Lauf lassen und Stephen Fry das auf witzige Art erzählt, kann auch Geschichte Spaß machen.
Fazit: sehr umgangssprachlich gehaltene, aus mehreren Quellen in Reihe gebrachte Sammlung über mehr oder minder berühmte Helden der griechischen Antike. Geschichte witzig verpackt und für die heutige Zeit erzählt.

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