Cover-Bild Das Leben und das Schreiben
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 08.02.2011
  • ISBN: 9783453435742
Stephen King

Das Leben und das Schreiben

Memoiren
Andrea Fischer (Übersetzer)

„Ich schreibe so lange, wie der Leser davon überzeugt ist, in den Händen eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein.“ Stephen King

Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren – Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur.

»Eine Konfession.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2025

Spannende Einblicke in Kings Leben und Schreibprozess

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Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch von Stephen King gelesen und habe es auch nicht vor, weil ich nicht glaube, dass es mir gefallen würde, und ich habe zu viel Angst davor, Recht zu haben, also ...

Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch von Stephen King gelesen und habe es auch nicht vor, weil ich nicht glaube, dass es mir gefallen würde, und ich habe zu viel Angst davor, Recht zu haben, also lieber auf Abstand bleiben. Aber ich habe vor Jahren viel Gutes über dieses Buch gehört (und es dann irgendwie vergessen), und ich bin selbst Schreiberling (oder versuche es zumindest), und es ist keine seiner Horror-Geschichten, also habe ich sofort zugesagt, als mein Bruder mich plötzlich fragte, ob ich sein Exemplar lesen wolle.
Und ich habe es nicht bereut. Die Mischung aus Schreibtipps und Memoiren war wirklich interessant zu lesen, und ich fand es toll zu erfahren, wie King bestimmte Dinge sieht. Ich stimme nicht allem zu, aber ich verstehe, worauf er hinauswollte, und viele seiner Tipps sehe ich durchaus ein. (Ich zum Beispiel schreibe auch eher „Szenen“ als Plots, und gehe von dort aus weiter, und das hat bei mir bisher ganz gut funktioniert, obwohl ich auch alles am Ende noch mal abschreibe/neu schreibe, was er wohl nicht tut.)
Außerdem habe ich nicht nur viel über Kings Einstellung zum Schreiben gelernt, sondern auch über ihn persönlich, denn ich wusste zwar, dass er ein Bestsellerautor war und ein wenig darüber, wie er schreibt, aber ich wusste nicht das Geringste über sein Leben, so dass ich auch hier viel Neues gelernt habe.
Es ist in erster Linie ein Buch über das Schreiben (wie besonders der Titel „On Writing“ auch zeigt), kein Buch darüber, wie man schreibt, oder Tipps, oder ein Kapitel für jede Regel oder so etwas, aber es gibt Regeln und Ratschläge in dem Buch, gemischt mit Geschichten aus Kings Leben, und es war meiner Meinung nach sehr inspirierend. Ich würde also sagen, dass man das Buch durchaus als Ratgeber/Handbuch lesen kann (schätze ich), aber ich denke, dass man in diesem Fall mit etwas anderem glücklicher sein könnte, und hier geht es eher um eine andere Perspektive, aus der man vielleicht lernen kann, was ich anders bewerten würde als einen Ratgeber. Trotzdem sehr gut und informativ, und ich glaube nicht, dass ich einen „echten“ Ratgeber vorziehen würde.

Veröffentlicht am 11.01.2023

Der beste Schreibratgeber, den es gibt.

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„Das Leben und das Schreiben“ besteht aus drei Abschnitten. Im ersten Abschnitt arbeitet King biografisch. Er erzählt Anekdoten aus seinem Leben, durch die wir verstehen, wie er zum Schriftsteller wurde. ...

„Das Leben und das Schreiben“ besteht aus drei Abschnitten. Im ersten Abschnitt arbeitet King biografisch. Er erzählt Anekdoten aus seinem Leben, durch die wir verstehen, wie er zum Schriftsteller wurde. Spannend, aber nicht das Highlight des Buchs.

Das war für mich Teil 2. Hier gibt King sehr präzise Einblicke in sein eigenes Schreiben – und zwar auf eine sehr unterhaltsame Weise. 3 Punkte, die ich mitnehme, sind:

📖 Wir dürfen mit geschlossener Tür schreiben. Erst wenn wir dazu bereit sind, sollten wir unseren Text anderen zeigen.
📖 Testleser*innen aus Familie und Freundeskreis funktionieren – wenn sie ehrlich sind.
📖 Wer etwas aus Freude tut, kann es ewig tun.

Teil 3 beschäftigt sich mit einem schweren Unfall Kings und erzählt, wie ihm das Schreiben den Weg zurück ins Leben geebnet hat. Ein berührendes Schicksal, dass auch allen, die sich mit therapeutischem Schreiben beschäftigen, Mut macht 😇

Ich kann euch „Das Leben und das Schreiben“ wärmstens empfehlen. Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben und zugleich
unglaublich hilfreich. Außerdem kann man danach sagen: Natürlich habe ich mal etwas von Stephen King gelesen 🙃

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Veröffentlicht am 22.10.2017

Sehr inspirierend

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Dieses Buch ist nicht nur eine Biographie über Stephen King. Er beschreibt da auch wie er schreibt und was seiner Meinung nach dazugehört um ein guter Schriftsteller zu werden. Das Handwerkszeug jedes ...

Dieses Buch ist nicht nur eine Biographie über Stephen King. Er beschreibt da auch wie er schreibt und was seiner Meinung nach dazugehört um ein guter Schriftsteller zu werden. Das Handwerkszeug jedes Schriftstellers steht im Vordergrund: die Sprache.

Was soll ich zum Cover mehr sagen, als das es glänzt? Sehr toll gemacht. ;)
Der Beginn ist eine Art Lebenslauf von ihm. Ja, er nennt es selber so, denn er beschreibt seine Kindheitserinnerungen nicht in einen langen, fließenden Text, sondern diese werden als Anekdoten in kurzen Kapiteln vorgestellt. Und das geschieht wie gewohnt in seinem lockeren und witzigen Stil, sodass man sich nicht nur direkt angesprochen fühlt sondern auch als wäre man ein guter Kumpel von ihm. Dafür sorgen dann auch die Einschübe in Klammern, die immer mal dazwischen gestreut werden. Einfach sehr gut zu lesen.
Wobei man manchmal fast vergessen könnte, dass es das wahre Leben des Stephen King ist, denn mir kam es ab und zu so vor, als würde ich einen Roman lesen.
Und trotzdem war ich fasziniert davon, wie viele Einblicke er in sein privates Leben zulässt und was ihn zum Schreiben gebracht hat. Denn darum geht es hauptsächlich, seinen Weg zum Schriftsteller. Und obwohl er schreibt, man soll nicht zu viel in das Buch hineininterpretieren, habe ich unwillkürlich versucht Verbindungen zu seinen Romanen in seinem Leben zu finden.
Z.B. habe ich mich gefragt, ob er viele Kinder in der Außenseiterrolle schreibt, wegen seiner eigenen Kindheit. Aber vielleicht geht das wirklich zu weit.
Ich habe mir bei der Lektüre nochmal richtig vor Augen geführt, wie viel Arbeit nicht nur in einem Roman von ihm steckt, sondern wie lang und hart sein Weg hin zum Meister des Horrors war.
Und mit dieser Ehrlichkeit hatte er mich total in seinen Bann geschlagen. Denn auch ein Stephen King setzt sich nicht einfach so hin und schreibt ein Buch in einem hinunter, es steckt jede Menge Arbeit darin.
Und dann im nächsten Teil, geht es über das Schreiben.
Und ab diesem Abschnitt ist das Buch wirklich eine tolle Hilfe für angehende Autoren. Zuerst schreibt er auch einige Kapitel zum Handwerkszeug und ich meine das wirklich so, denn er redet hier über die Sprache und der Vergleich hat mich direkt gepackt.
Zusätzlich sind noch einige kurze Beispiele abgedruckt und man kann hautnah miterleben, wie Stephen King an seine Text rangeht.
Denn es steht natürlich im Vordergrund die Mittel, wie er selber schreibt und was er von guten Texten hält. Und obwohl das recht subjektiv klingt, habe ich bei vielen Autoren in Interviews oder in Gesprächen mitbekommen, dass diese viele Dinge genauso machen oder sehen. Und dann denke ich mir, muss doch was an den Tipps von ihm dran sein, oder?
Manche Sachen habe ich nicht immer genauso gesehen, aber trotzdem habe ich das mit viel Interesse und Vergnügen gelesen.
Am Ende wird es dann nochmal sehr persönlich.
Die letzten Seiten sind dann anderen Büchern gewidmet. Bücher von Stephen Kings Leseliste oder auch die Bücher, die er in diesem Werk erwähnt hat. Diese Seiten werde ich dann noch durcharbeiten und mir den einen oder anderen Tipp rausschreiben. ;)

Mein Fazit: Das ist keine reine Biographie, denn neben den biographischen Elementen ist das Hauptthema eigentlich das Schreiben. Aber trotzdem ist das Buch nicht langweilig und man kann sich wirklich einige Tipps hinter die Ohren schreiben. Mir hat das Buch auf jeden Fall Lust gemacht wieder was zu schreiben.

Veröffentlicht am 03.07.2022

Background stories are always important

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Stephen King schrieb seine Memoiren während seiner Genesung nach einem schweren Unfall.
Es ist schön den Autor etwas näher kennenzulernen und Tipps von ihm zu ergattern.

Stephen King schrieb seine Memoiren während seiner Genesung nach einem schweren Unfall.
Es ist schön den Autor etwas näher kennenzulernen und Tipps von ihm zu ergattern.

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