Cover-Bild Love – Lisey’s Story

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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 752
  • Ersterscheinung: 03.03.2008
  • ISBN: 9783453432932
Stephen King

Love – Lisey’s Story

Roman
Wulf Bergner (Übersetzer)

Das Böse kommt nachts. –Das Herz stirbt zuletzt.

Liseys berühmter Mann ist tot – und sein Nachlass weckt albtraumhafte Erinnerungen und Ahnungen in ihr, die bald grausame Gewissheit werden ...
In Stephen Kings vielleicht dichtestem und persönlichstem Roman geht es um die Geheimsprache der Liebe und die Allgegenwart des Wahnsinns.

Lisey ist seit zwei Jahren Witwe. Bereits lange vor seinem Tod hat ihr Mann Scott Landon – ein hochangesehener Romanautor – für sie eine Spur mit Hinweisen ausgelegt, die sie nun immer tiefer in seine von Dämonen bevölkerte Vergangenheit führt. Stück für Stück werden sorgsam verdrängte Erinnerungen in ihr wach: an eine andere Welt, die sie einst mit Scott besucht hat, tagsüber ein märchenhaftes Paradies, während nachts überall das Böse lauert. Ob Scott dort auf sie wartet, damit sie ihn ins Leben zurückholt? Plötzlich tritt ein Verrückter auf den Plan, der sich Zack McCool nennt und es auf Scotts schriftstellerischen Nachlass abgesehen hat. Und um seine Forderungen zu bekräftigen, verletzt er Lisey auf bestialische Weise ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2020

Genial!!

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Lisey ist nun schon seit zwei Jahren Witwe, doch sie kann sich nicht überwinden das Büro ihres Mannes auszuräumen. Obwohl sie jeder drängt. Ihr Mann Scott war ein berühmter Autor von vielen Horrorromanen ...

Lisey ist nun schon seit zwei Jahren Witwe, doch sie kann sich nicht überwinden das Büro ihres Mannes auszuräumen. Obwohl sie jeder drängt. Ihr Mann Scott war ein berühmter Autor von vielen Horrorromanen und jeder will seine Unterlagen durchsehen ob noch wo weitere unveröffentlichte Werke darunter sind. Doch Scott hat auch im Tot noch einen Plan für Lisey. Während ihrer Ehe war Lisey ein paarmal mit ihm an einen Ort der tagsüber ein wahres Paradies ist, doch Nachts ist es dort gefährlich. Lisey muss zurück in die Vergangenheit um den Plan ihres Mannes zu verstehen und um herauszufinden was er ihr noch unbedingt sagen wollte...
..

Meine Zusammenfassung erhält bei weitem nicht alles was mir dazu eingefallen würde, aber ehrlich ich tu mir ein wenig schwer hier alles auf den Punkt zu bringen. Für mich war es mein zweiter Stephen King und ich bin schon beeindruckt. Der Anfang war jedoch für mich eine Katastrophe. Irgendwie wusste ich nach den ersten cirka 100 Seiten nicht einmal so wirklich was ich da gelesen habe. Aber dann als ich endlich in der Geschichte angekommen bin, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen und so habe ich diesen Klopper an einem Wochenende durchgesuchtet. Gegruselt habe ich mich nur sehr selten, doch jetzt nachdem ich ein wenig nachgedacht habe geht mir die Story schon ein wenig unter die Haut. Es werden hier viele Themen behandelt. Und ich würde hier den Rahmen sprengen wenn ich alles erzählen würde. Ich wusste gar nix als ich zu lesen begonnen habe und das finde ich auch gut so. Also irgendwie ist es jetzt offiziell ich denke auch ich bin King-Fan. Dieses Jahr möchte ich auf jeden Fall noch das ein oder andere Buch von ihm verschlingen und jetzt wo ich weiß das die Seiten einem einfach so durch die Finger gleiten werde ich auch nicht mehr so viel Respekt vor der Dicke seiner Bücher haben. Für mich ein voller Erfolg und ich gebe Love 4 von 5 Sternen. Einen Stern Abzug weil der Anfang ja so gar nix für mich war. Hier heißt es durchbeissen es wird viel, viel, viel besser.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2021

In guten, wie in schlechten Zeiten

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Liseys berühmter Mann Scott Landon war Autor. Er ist vor zwei Jahren gestorben und nun beginnt sie, seinen Nachlass zu sortieren. Dabei stößt sie auf eine Spur an Hinweisen von ihm: Immer tiefer wird die ...

Liseys berühmter Mann Scott Landon war Autor. Er ist vor zwei Jahren gestorben und nun beginnt sie, seinen Nachlass zu sortieren. Dabei stößt sie auf eine Spur an Hinweisen von ihm: Immer tiefer wird die Witwe nun immer tiefer in seine von Dämonen bevölkerte Vergangenheit führt. Stück für Stück werden sorgsam verdrängte Erinnerungen in ihr wach: an eine andere Welt, die sie einst mit Scott besucht hat. Tagsüber ein märchenhaftes Paradies, lauert nachts überall das Böse. Parallel dazu interessiert sich auch ein Verrückter namens Zack McCool für den Nachlass des berühmten Autors. Dieser bedroht und verletzt Lisey auf brutalste Weise.

LOVE gehört meiner Meinung nach nicht zu den besten Werken Stephen Kings. Es kommt keine richtige Spannung auf und auf den ersten Seiten läuft die Handlung sehr schleppend und das Seelenleben des Protagonisten ist nicht für jeden interessant. Tatsächlich wird es nach ungefähr 200 Seiten besser und man gewöhnt sich an den verwirrenden Schreibstil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2018

Verwirrend, fesselnd und einzigartig

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Die Rezension bezieht sich auf die gebundene Ausgabe des Buches „LOVE“ von Stephen King.

Die Story
Liseys berühmter Mann ist vor zwei Jahren gestorben und nun beginnt sie seinen Nachlass zu sortieren. ...

Die Rezension bezieht sich auf die gebundene Ausgabe des Buches „LOVE“ von Stephen King.

Die Story
Liseys berühmter Mann ist vor zwei Jahren gestorben und nun beginnt sie seinen Nachlass zu sortieren. Er hat ihr unteranderem eine Spur an Hinweisen hinterlassen, die sie in ihre gemeinsame Vergangenheit und zu Erinnerungen, die sie längst verdrängt hat, führt.

Das Cover
Im Vordergrund ist in dicken, großen neongelben Buchstaben der Titel „LOVE“ geschrieben. Der Hintergrund ist Schwarz und man kann am oberen Ende des Einbandes das Gesicht eines Mannes erkennen, welches von unten mit Licht angestrahlt wird. Das Cover wirkt sehr düster und passt auch mit dem geheimnisvollen und gefährlich wirkenden Mann gut zur Story.

Der Schreibstil
Am Anfang ist das Buch sehr verwirrend geschrieben. Ständig werden Sätze nicht beendet, Gedanken werden eingebracht und Klammern werden sinnlos eingesetzt. Auch das Lisey oft Synonyme und Wörter aus ihrer Pärchensprache benutzt, mit denen man noch nichts anfangen kann, ist hier nicht besonders hilfreich. Außerdem spielt die Geschichte mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit, aber oft bekommt man nicht mit, wann genau die Zeit wechselt, sodass der Zusammenhang erst klar wird, wenn man die Passagen nochmal liest.
Ich wollte schon aufgeben, als ich bei Seite 100 immer noch Schwierigkeiten hatte, dem Ganzen zu folgen, aber gab dem Buch noch eine Chance. Und tatsächlich wurde es nach ca. 200 Seiten besser. Man hat sich an den Schreibstil gewöhnt und der Autor hat seine verrückte Erzählweise ein bisschen runtergeschraubt. Dieser verrückte Schreibstil hat aber gut zu dem Inhalt gepasst und ich denke, dass auch der Anfang so verwirrend sein muss, damit man die Persönlichkeit von Lisey besser nachvollziehen kann.

Der Inhalt
Die Geschichte war was Besonderes und wurde vor allem durch den verrückten Schreibstil glaubwürdig und interessant. Die ersten 300 Seiten waren allerdings ziemlich ereignislos und es wurde erst gegen die zweite Hälfte des Buches richtig spannend. Da hat King so ziemlich alles an schlechten Erinnerungen und verrückten Ereignissen zusammengetragen, was das Ehepaar im Buch erlebt hat.

Die Charaktere
Lisey ist die Witwe eines erfolgreichen Schriftstellers. Als sie seinen Nachlass sortiert, durchlebt sie immer wieder Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit. Aber vor manchen Erinnerungen scheint sie Angst zu haben, denn sie sagt sich oft, bis hier hin und nicht weiter. Zudem hat sie häufig Gedankensprünge und redet mit ihrem verstorbenen Mann/ oder er mit ihr. Dadurch kommt sie verrückt rüber und es ist schwer ihr zu folgen. Warum das so ist, wird im Laufe des Buches gut aufgeklärt.

Fazit
Es war mein erstes Buch von Stephen King und habe daher mehr Horror erwartet. Auch sich an diesen verwirrenden Schreibstil zu gewöhnen, hat lange gedauert. Die Story hingegen war wirklich gut und auch das Gesamtbild war stimmig. Wahrscheinlich ist es nicht das beste Buch um in Stephen Kings Bücherliste einzusteigen.