Cover-Bild Das hier ist doch kein Dschungel
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Jumbo
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 40
  • Ersterscheinung: 24.01.2020
  • ISBN: 9783833740411
  • Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren
Susanna Isern

Das hier ist doch kein Dschungel

Rocio Bonilla (Illustrator)

Kleines Chaos im Kinderzimmer Paula liebt es "nein" zu sagen. Am allerwenigsten möchte sie ihr Zimmer aufräumen, bis sich eines Nachts im Traum ihr Zimmer und ihr Zuhause in einen Dschungel verwandeln: Im Schlafzimmer der Eltern wohnt nun die Bärenfamilie, im Kinderzimmer richten die Affen Chaos an und in der Küche speisen Schlangen, Schimpansen und Wildschweine...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2020

Tolles Buch rund um das Thema Aufräumen

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Wer kennt es nicht?
Neben 'Ich mag kein Gemüse', ist das zweit Schlimmste für Kinder?
Aufräumen‼️
Meine Güte da kann man sich den Mund echt fusselig reden, wenn man darum bittet dass das Chaos doch auch ...

Wer kennt es nicht?
Neben 'Ich mag kein Gemüse', ist das zweit Schlimmste für Kinder?
Aufräumen‼️
Meine Güte da kann man sich den Mund echt fusselig reden, wenn man darum bittet dass das Chaos doch auch bitte wieder weggeräumt werden muss. Aber als Kind war ich da nicht anders, selbst wenn ich mich dann irgendwann zum Aufräumen habe überreden lassen, fing ich dann beim Aufräumen wieder an zu spielen, und alles endete in einem noch größerem Chaos.

Mit diesem Thema beschäftigt sich unser aktuelles Vorlesebuch 'Das hier ist doch kein Dschungel', von Susanna Isern und Rocio Bonilla. Das Buch ist liebevoll gestaltet, schön illustriert, großes Format und ein Hardcover. Die Bilder passen toll zu den Texten und während ich vorlese kann mein Sohn fleißig die Bilder bestaunen und begucken. In der Geschichte geht es um ein kleines Mädchen namens Paula, Paula liebt es wie alle Kinder 'nein' zu sagen und liebt es noch mehr nicht aufzuräumen. Doch eines nachts stürzt sie in einen wilden Traum, plötzlich wird Paula in ihrem Zimmer von einem riesigen Löwen geweckt, im Elternschlafzimmer lebte plötzlich eine Bärenfamilie, im Badezimmer lag ein riesiges Nilpferd in der Badewanne und andere, wilde Tiere verwüsteten die Küche. Mehr und mehr verwandelte sich ihr zu Hause in einen Dschungel, nichts lag mehr dort wo es liegen sollte und auf einmal entdeckte Paula noch an sich einen Affenschwanz. Das war zu viel! Paula fing an alle Sachen an ihren Platz zu räumen und Ordnung zu schaffen. irgendwann schlief sie ein, das viele Aufräumen hatte sie müde gemacht. Als sie aufwachte war sie wieder in ihrem Kinderzimmer, in ihrem 'normalen' Chaos und beschloss 'Das hier ist doch kein Dschungel', und räumte freiwillig, zur Verwunderung ihrer Mutter ihr Zimmer auf.
Ein tolles Buch für Kinder, die vielleicht so einen Anreiz finden auch ihr Kinderzimmer hin und wieder aufzuräumen. Uns hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem da man die ganzen Tiere auch noch wunderbar während des Lesen nachahmen kann. Eine absolute Empfehlung von uns

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Veröffentlicht am 07.04.2020

Ein Bilderbuch für Nein-Sager

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Wer kennt es nicht, man möchte das die Kinder dies oder jenes machen, aber sie sagen einfach „nein“ und weigern sich vehement. Was kann man da als Eltern tun? Am Besten man holt sich das Buch "Das hier ...

Wer kennt es nicht, man möchte das die Kinder dies oder jenes machen, aber sie sagen einfach „nein“ und weigern sich vehement. Was kann man da als Eltern tun? Am Besten man holt sich das Buch "Das hier ist doch kein Dschungel" von Susanna Isern und Rocio Bonilla nach Hause. Denn dann sehen die Kinder, was passieren könnte, wenn man beispielsweise sein Zimmer nicht aufräumt.

Die Autorin und die Illustratorin:
Susanna Isern arbeitet als Schriftstellerin und Psychologin. Außerdem ist sie Dozentin für Lernpsychologie. Seit 2011 veröffentlichte sie über 30 Kinderbücher, welche in mehr als 16 Sprachen übersetzt wurden. Sie erhielt mehrfach die Silbermedaille des Moonbeam Children’s Book Award in den USA.
Rocio Bonilla (geboren 1970) ist Illustratorin und Autorin vieler Kinderbücher. Sie studierte Kunst an der Universität Barcelona und arbeitete vor ihrer schriftstellerischen Laufbahn als Malerin, Fotografin und Pädagogin sowie in der Werbebranche. 2010 erschien ihr erstes Kinderbuch, angeregt durch ihre eigene Tochter. Ihre Kinderbücher "Der höchste Bücherberg der Welt", "Welche Farbe hat ein Kuss?" und "Geschwister!" habe ich euch bereits vorgestellt.

Inhalt:
„Paula liebt es, zu allem „nein“ zu sagen. Am allerwenigsten möchte sie ihr Zimmer aufräumen, bis sich eines Tages ihr Zuhause in einen Dschungel verwandelt: Im Schlafzimmer der Eltern wohnt nun die Bärenfamilie, im Kinderzimmer richten die Affen Chaos an und in der Küche speisen Schlangen, Schimpansen und Wildschweine. Als Paula beginnt, sich selbst in ein Äffchen zu verwandeln, wird ihr klar: Sie muss etwas unternehmen …“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover ist fröhlich und lustig gestaltet. Man sieht der kleinen Paula direkt an, dass sie sich weigert, etwas Bestimmtes zu tun. Das kleine Äffchen, welches am Baum hängt, macht ihren Gesichtsausdruck nach. Krokodil und Tukan gucken eher skeptisch, was da wohl los ist? Alle befinden sich in einem Dschungel. Wie Paula dort hin gerät, erzählt die Geschichte.

Die Illustrationen von Rocio Bonilla sind gewohnt bunt, fröhlich und humorvoll gestaltet. Sie erstrecken sich meist über die gesamten Doppelseiten und bieten dem Kind viel zu entdecken. Die Bilder der Illustratorin verzaubern mich immer wieder.

Begleitet werden die Bilder mit kurzen Textpassagen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Er ist nicht zu knapp gehalten, sondern schön ausgeschmückt, sodass auch der erwachsene Leser nicht gelangweilt wird.

Paula weigert sich, die Zähne zu putzen, zu baden oder ihr Zimmer aufzuräumen. Sie schläft lieber auf dem Boden, als im Bett. Eines Abends prophezeit ihre Mutter, dass Paulas Zimmer bald zu einem Dschungel mutieren würde. Und genau das passiert in der Nacht. Viele Wildtiere ziehen nicht nur in ihr Kinderzimmer, sondern in die gesamte Wohnung ein. Ihre Eltern sind verschwunden und das Chaos regiert. Als sie aus dem Haus tritt, befindet sie sich mitten im Dschungel. Wie soll sie nur wieder nach Hause finden und die Wildtiere los werden?

Die Autoren spielen hier ein wenig mit der Angst der Kinder. Was passiert, wenn wilde Tiere ins Haus kommen? Was soll man tun, wenn die Eltern verschwunden sind? Das hört sich jetzt viel schlimmer an, als es im Buch dargestellt wird. Hier stellen die wilden Tiere keine Gefahr dar, sie sind sogar äußerst witzig gezeichnet. Aber Paula muss lernen, was es heißt, wenn auf ihre Wünsche nicht eingegangen wird, wenn sie um etwas bittet, oder etwas verlangt, dies aber einfach ignoriert oder mit einem „nein“ beantwortet wird. Sie erfährt also am eigenen Leib, wie anstrengend all das sein kann.
Ihre Lösung für das Problem ist, ein wenig Ordnung zu schaffen und so wacht sie am Morgen zum Glück ohne Äffchenschwanz wieder auf, ist geläutert und räumt zunächst einmal ihr Zimmer auf.

Wer also einen kleinen Nein-Sager zu Hause hat, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Mein 4-jähriger Sohn beteuerte sofort, dass er immer brav sein Zimmer aufräumen möchte, denn er will keine wilden Tiere darin oder gar im ganzen Haus haben. Gleichzeitig amüsierte sich meine 8-jährige Tochter über die Aussagen ihres kleinen Bruders.

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Veröffentlicht am 05.02.2020

Was alles passiert, wenn man nicht aufräumt

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Ich mag diese Zeichnungen von Rocio Bonilla sehr. Paula, das kleine Mädchen hat einen großen und deshalb niedlichen Kopf mit Kulleraugen und einer kleinen roten Schleife im braunen Haar.
Leider ist Paulas ...

Ich mag diese Zeichnungen von Rocio Bonilla sehr. Paula, das kleine Mädchen hat einen großen und deshalb niedlichen Kopf mit Kulleraugen und einer kleinen roten Schleife im braunen Haar.
Leider ist Paulas Lieblingswort "Nein". Sie verweigert alles, besonders das Aufräumen. Deshalb saht ihre Mama, als sie sie zu Bett bringt "Hier wird es bald aussehen, wie im Dschungel" und als Paula erwacht spürt sie den Atem eines schnarchenden Löwen. Aber das ist nicht alles. Im Flur sind Tukane, im Schlafzimmer der Eltern probieren Bären die Kleidung, in der Wanne sitzt ein Nilpferd, Affen zerstören ihre Bücher und in der Küche sitzt eine Schar Tiere, die alles auffrisst. Aber auch vor dem Haus ist es nicht besser, da beginnt der Dschungel und als Paula bemerkt, das ihr ein Schwanz gewachsen ist, fängt sie an Spielsachen in die Kiste zu räumen. Müdes schläft sie ein. Am Morgen weckt Mama Paula und die ist froh, dass alles wieder so ist wie immer. Keine Tiere, kein Dschungel und zum Glück auch kein Schwanz. So beschließt sie vor dem Frühstück noch aufzuräumen. "Das hier ist doch kein Dschungel!"
Ich befürchte auch nach dem Buch wird Ihr Kind nicht aufräumen, aber ich denke der Buchtitel wird sicher noch oft zitiert. In jedem Fall macht das Buch einen Riesenspaß.

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Veröffentlicht am 30.01.2020

Ein wundervolles Bilderbuch mit absolut bezaubernden Illustrationen!

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Als ich das erste Mal von „Das hier ist doch kein Dschungel“ hörte, stand für mich sofort fest: Das Bilderbuch muss ich unbedingt haben. Allein schon bei dem hinreißenden Cover war es um mich geschehen. ...

Als ich das erste Mal von „Das hier ist doch kein Dschungel“ hörte, stand für mich sofort fest: Das Bilderbuch muss ich unbedingt haben. Allein schon bei dem hinreißenden Cover war es um mich geschehen. Sieht es nicht herzallerliebst aus? Die Rocio Bonilla kann einfach so zauberhaft zeichnen - ich liebe ihren unverkennbaren Zeichenstil! Ihre Bilderbücher sind mittlerweile absolute Must-Haves für mich. „Das hier ist doch kein Dschungel“ hat sie zwar nicht selbst geschrieben, aber da die Illustrationen von ihr stammen und diese immer ein Garant dafür sind, dass man es mit unglaublich warmherzigen und wunderschönen Geschichten zu tun bekommen wird, ließ ich das gemeinsame Werk von Susanna Isern und Rocio Bonilla nur zu gerne in meine Bilderbuchsammlung einziehen.

Paula ist eine Meisterin im „Nein“-Sagen. Zähne putzen, Haare kämmen, schlafen gehen... – egal, um was ihre Mutter sie bittet, Paulas Antwort lautet jedes Mal: Nein! Vor allem ihr Zimmer möchte sie nicht aufräumen. Dringend notwendig wäre es aber definitiv. Hier sieht es ja bald aus wie in einem Dschungel, meint Paulas Mutter, als sie eines Abends das Chaos-Zimmer ihrer Tochter betritt, um Gute Nacht zu sagen. Als Paula schließlich einschläft, träumt sie davon, dass ihr Zimmer sich tatsächlich in einen Urwald verwandelt. Sogar mehr als das: Das ganze Haus ist plötzlich zu einem Dschungel geworden! Neben ihrem Bett liegt plötzlich ein großer Löwe, der ihr laut schnarchend seinen Löwenatem ins Gesicht pustet. Im Schlafzimmer ihrer Eltern spielt eine Bärenfamilie Modenschau, im Bad planscht ein riesiges Nilpferd vergnüglich in der Wanne, im Wohnzimmer tobt eine Schimpansenherde und auch die Küche wird von lauter wilden Tieren belagert. Paula wird immer verzweifelter. Ihr Zuhause ist doch kein Dschungel! Noch schlimmer wird das Ganze, als Paula zu ihrem Schrecken feststellen muss, dass sie sich langsam in einen Affen zu verwandeln beginnt. Hilfe! Sie ist doch kein wildes Tier! Dieser Dschungel soll endlich verschwinden!

Das Problem, dass sich die Kinderzimmer in wahre Dschungel verwandeln, weil sich deren Besitzer partout weigern aufzuräumen, werden wohl die meisten Eltern kennen. Wem dieses Nicht-aufräumen-wollen Thema nur zu gut bekannt ist, sollte sich „Das hier ist doch kein Dschungel“ unbedingt zulegen! Auf eine zuckersüße und amüsante Weise wird Kindern hier verdeutlicht, dass man ab und an einfach mal Ordnung schaffen muss. Man möchte doch schließlich nicht das Risiko eingehen, dass eine Horde wilder Tiere irgendwann das Haus in Beschlag nimmt und für lauter Chaos sorgt, oder? ;)

Ich persönlich würde „Das hier ist doch kein Dschungel“ für Kinder ab 4 Jahren empfehlen. Ab diesem Alter sollten Mädchen und Jungen das Geschehen und die Botschaft der Handlung gut verstehen können. Jüngere Zuhörer werden die Geschichte, so denke ich, noch nicht alleine komplett auffassen können. Ihnen wird man vermutlich nach dem Vorlesen kurz erklären müssen, warum sich das Zimmer der kleinen Paula in ihrem Traum auf einmal in einen Dschungel verwandelt und immer mehr wieder zum Kinderzimmer wird, sobald sie damit beginnt, aufzuräumen.

In meinen Augen ist Susanna Isern hier eine ganz wundervolle Bilderbuchgeschichte gelungen. Kinder werden durch diese hoffentlich begreifen, dass so eine trotzige „Zu-allem-nein-sagen“-Einstellung nicht korrekt ist und über ihr Verhalten nachdenken.
Sich den Regeln und Bitten der Eltern widersetzen, wird ganz bestimmt den meisten Kinder nur zu gut bekannt sein. Mit der Protagonistin Paula werden sie sich daher prima identifizieren können. Mit ihr ist Susanna Isern eine großartige Buchheldin gelungen. Obwohl Paula verdammt dickköpfig ist und es ihrer Mutter mit ihrem ständigen NEIN nicht leicht macht, habe ich dieses kleine selbstbewusste Mädchen mit der entzückenden roten Schleife im Haar sofort in mein Herz geschlossen. Paula wirkt so schön lebendig und authentisch und durch ihr goldiges Aussehen, welches sie der fantastischen Rocio Bonilla zu verdanken hat, kann man einfach gar nicht anders, als Paula zu lieben.

Die vielen wunderhübschen und sehr aussagekräftigen Illustrationen von Rocio Bonilla haben mir mal wieder unbeschreiblich gut gefallen. Sie sind so supersüß und herzerwärmend und zaubern einem immerzu ein breites Lächeln auf die Lippen. Ganz vernarrt bin ich ja immer in die Gesichtsausdrücke ihrer Figuren; da komme ich aus dem Schmunzeln meist gar nicht mehr heraus. Auch die verschiedene Mimik der kleinen Paula hat mich bestens unterhalten. Ihr trotziger Blick, ihre vor Entsetzen weit aufgerissen Kulleraugen, ihre zufriedene Miene am Ende - hach, herrlich.
Die Zeichnungen der vielen Tiere und des wilden Dschungels fand ich aber auch große Klasse! Ich liebe einfach den einzigartigen Zeichenstil von Rocio Bonilla. Ihre liebevollen Bilder stecken stets voller niedlicher und witziger Details und sind zum Verlieben schön.

Fazit: Ein wunderbares Bilderbuch voller warmherziger, lustiger und bezaubernder Momente! Ich bin ganz begeistert von „Das hier ist doch kein Dschungel“. Auf eine fantasievolle, witzige und abenteuerliche Weise wird Kindern hier nahe gebracht, dass Aufräumen manchmal gar nicht so verkehrt ist und ein nettes „Ja“ so viel schöner sein kann als ein trotziges „Nein“.
Was das Buch für mich aber erst zu so einem richtigen Schätzchen macht, sind die wunderschönen Illustrationen von Rocio Bonilla. Ihre Bilder sind einfach nur mal wieder ein Traum. Ich kann „Das hier ist doch kein Dschungel“ wärmstens empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Wenn das Kind mal wieder nicht aufräumen möchte...

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Inhalt:
Paula liebt es "nein" zu sagen. Am allerwenigsten möchte sie ihr Zimmer aufräumen, bis sich eines Nachts im Traum ihr Zimmer und ihr Zuhause in einen Dschungel verwandeln: Im Schlafzimmer der Eltern ...

Inhalt:
Paula liebt es "nein" zu sagen. Am allerwenigsten möchte sie ihr Zimmer aufräumen, bis sich eines Nachts im Traum ihr Zimmer und ihr Zuhause in einen Dschungel verwandeln: Im Schlafzimmer der Eltern wohnt nun die Bärenfamilie, im Kinderzimmer richten die Affen Chaos an und in der Küche speisen Schlangen, Schimpansen und Wildschweine. Als Paula beginnt, sich selbst in ein Äffchen zu verwandeln, beschließt sie, dem Treiben Einhalt zu gebieten und beginnt aufzuräumen ... und das nicht nur im Traum.

Meinung:
Paula findet es toll „nein“ zu sagen. Sie möchte nicht schlafen gehen, essen oder ihr Zimmer aufräumen. Als ihre Mutter eines Tages ihr Zimmer betritt, stellt diese fest, dass es in Paulas Zimmer wie in einem Dschungel aussieht. Als Paula in dieser Nacht einschläft, träumt sie, dass ihr ganzes Zuhause sich in einen Dschungel verwandelt hat. In ihrem Zimmer liegt ein großer Löwe, im Zimmer der Eltern tummelt sich eine Bärenfamilie und in der Küche haben es sich Schlangen, Affen und Wildschweine gemütlich gemacht. Und dann fängt Paula auch noch an sich in einen Affen zu verwandeln.

Dieses Buch ist zwar nicht von der großartigen Rocio Bonilla geschrieben, sondern von Susanna Isern, da jedoch die Illustrationen von Rocio Bonilla gemalt wurden, musste ich dieses Buch unbedingt gemeinsam mit meinem Sohn lesen. Denn seit „Der höchste Bücherberg der Welt“ sind wir große Bonilla-Fans.
Aber auch Autorin Susanna Isern konnte uns überzeugen. Sie hat mit Protagonistin Paula ein Mädchen zum Leben erweckt, mit dem sich die Kinder gut identifizieren können. Denn welches Kind kennt es nicht, dass es die vielen Vorgaben der Eltern einfach nicht erledigen möchte? Gerade das Zimmer aufräumen und für Ordnung sorgen dürfte bei vielen Familien ein nicht gerade beliebtes Thema sein.

Empfohlen wird die Geschichte ab 3 Jahren. Mein Sohn mit seinen fast vier Jahren war von dem bunten Dschungel, der sich plötzlich in Paulas zuhause entfaltet, ganz angetan. Voller Freude schaute er sich die detaillierten Bilder an. Gerade die vielen verschiedenen Tiere weckten sein Interesse.
Am Ende der Geschichte bietet sich dann noch einmal die perfekte Gelegenheit, um das Geschehene mit dem Kind zu besprechen, da ich, zumindest bei meinem Sohn, das Gefühl hatte, dass er den Zusammenhang von einem verwüsteten Zimmer, das sich in einen Dschungel verwandelt, und sobald das Kind anfängt aufzuräumen es sich wieder zurückverwandelt, nicht ganz greifen konnte.

Dennoch finde ich die Botschaft des Buches sehr wichtig und nach der Nachbesprechung hat auch mein Sohn verstanden um was es hier eigentlich geht. Von daher kann ich das Buch allen Familien empfehlen, die öfter Zuhause einmal Probleme mit dem Thema aufräumen haben. Denn der hier vorgegebene Ansatz bringt die Kinder dazu ein wenig über ihr eigenes Verhalten nachzudenken.

Der Zeichenstil von Rocio Bonilla ist unverkennbar und so erkennt man bereits am Cover, welcher Illustrator hier am Werke war. Mein Sohn und ich sind mal wieder sehr begeistert von ihrer Zeichenkunst.

Fazit:
Wenn sich Affen, Schlangen, Bären und Löwen im eigenen Zuhause tummeln, dann hat sich dieses wohl in einen Dschungel verwandelt. Autorin Susanna Isern bringt jungen Lesern ab 3 Jahren das Thema aufräumen auf spielerische Art und Weise näher. Mein Sohn fand vor allen Dingen die vielen Tiere im Buch sehr faszinierend.
Am Ende gibt es von uns 4,5 von 5 Mini-Hörnchen.

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