Cover-Bild Das Spiel zwischen Licht und Schatten
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hänssler
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 08.01.2025
  • ISBN: 9783775162463
Tabea Rompf

Das Spiel zwischen Licht und Schatten

Deutsches Reich, 1945. Als britische Soldaten auf ein Gefängnis der Gestapo stoßen, ahnen sie nicht, dass es sich bei der Inhaftierten um die amerikanische Geheimagentin Margret »Maggie« Nelson handelt. Allerdings erweist sie sich als keine große Hilfe für Craig Brodie, der die Kriegsverbrechen der Nazis dokumentieren soll. Und das, obwohl der Mann, den sie während des Kriegs ausspioniert hat, spurlos verschwunden ist. Doch Maggie selbst kämpft seit ihrer Befreiung mit den gesundheitlichen Folgen ihrer Gefangenschaft – und mit dem Misstrauen, das ihr von allen Seiten entgegenschlägt. Mit Gott hat sie gebrochen und versucht nun, ihren eigenen Weg zurück ins Leben zu finden ... Aber wird sie dort den Frieden finden, den Gott verspricht?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2025

Absolut beeindruckend und sehr berührend!

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In meinen Augen hat Tabea Rompf hier einen beeindruckenden, sehr berührenden Roman geschrieben, der mich absolut begeistert hat! Die Thematik ist natürlich alles andere als einfach und definitiv keine ...

In meinen Augen hat Tabea Rompf hier einen beeindruckenden, sehr berührenden Roman geschrieben, der mich absolut begeistert hat! Die Thematik ist natürlich alles andere als einfach und definitiv keine „leichte Kost“.
Ich habe sehr mit Maggie mitgefühlt. Ihre Kämpfe – geistlich, emotional, körperlich, als auch mental – waren für mich sehr berührend zu sehen. Ich kann mir (Gott sei Dank) gar nicht vorstellen, wie schlimm es sein muss, die Dinge erlebt zu haben, die sie als enttarnte Spionin im Hitler-besetzten Deutschland durchmachen musste.

Auf sehr authentische Art und Weise schildert die Autorin ihren langen Weg zurück ins Leben und zurück zu ihrem Glauben und Vertrauen an Gott. Allein dieser Glaube hat sie die Folter durch die Nazis überleben lassen und allein dieser Gott war es auch, der sie aus den Fängen derselben befreit hat. Davon ist sie überzeugt.

Doch als sie aufgrund der Misshandlungen dann irreparable körperliche Schäden davonträgt, und zusätzlich auch noch von ihren Vorgesetzten aufgrund der „missglückten Mission“ wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wird, bricht die jungen Agentin endgültig zusammen. All die Enttäuschung, der Frust und die Verletzungen brechen plötzlich aus ihr heraus und sie wendet sich komplett von Gott ab. In ihren Augen hätte er dafür sorgen müssen, dass sie – wenn sie schon all die schlimmen Sachen durchmachen musste – dann wenigstens gesund wird und auch die entsprechende Unterstützung und Wertschätzung des amerikanischen, als auch britischen Secret Service bekommt.

In „Das Spiel zwischen Licht und Schatten“ folgen wir Maggie dann eben auf dem langen und steinigen Weg der Heilung. Ein Weg, der mit vielen Rückschlägen und weiteren Enttäuschungen gesäumt ist, aber schlussendlich Freiheit, Heilung und neue Hoffnung für sie bereithält. Eine Reise, auf der sie erkennen darf, dass Gott treu ist und treu bleibt, auch wenn wir uns in Bitterkeit und Wut gegen ihn wenden.

Eine Zeit, in der sie erlebt, dass Gott nie fern war und auch wenn Dinge anders gelaufen sind, als sie es sich erhofft hat, sein Plan für sie trotzdem gut ist und er sogar aus dem größten Scherbenhaufen etwas Gutes hervorbringen kann.

Eine Geschichte, die auch uns Leser und Leserinnen daran erinnert, dass Vergebung und eine „nach Hause kommen“ zu Gott jederzeit möglich ist. Bei Gott ist viel Vergebung, Gnade und Trost. Er heilt unsere Wunden und hilft uns, unsere Zweifel zu überwinden. Er versteht uns, selbst wenn wir uns selbst nicht mehr verstehen und ist da, wenn wir bereit dazu sind, ihn wieder nahe an unser Herz zu lassen.

Als Maggie an diesen Punkt kommt, kehrt sie um. Sie bittet um Vergebung dafür, dass sie an ihm – seiner Liebe und Treue – gezweifelt hat und erkennt, dass wahre Heilung und Freiheit nur bei Gott zu finden ist.

Ich nehme es mir nicht heraus, Maggie für manche Dinge, die sie in ihrem Schmerz gesagt und getan hat, zu verurteilen. Denn ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich in ihrer Situation reagiert hätte. Was mir diese Geschichte viel mehr zeigt ist, dass der Gott, an den ich glaube und dem ich diene, ein Gott der Vergebung und Gnade ist. Ein Gott, der mich auch in meinen Zweifeln und Kämpfen nicht alleine lässt und dessen ewige Liebe mich immer wieder nahe an Sein Herz zieht. Wie dankbar bin ich dafür.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Mitreißend-Ausdrucksstark-Ermutigend

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Das neue Buch von Tabea Rompf hat mich sofort angesprochen. Das Cover finde ich sehr spannend und gelungen. Es hat mich neugierig gemacht.

Deutschland 1945, Maggie wird von britischen Soldaten in einem ...

Das neue Buch von Tabea Rompf hat mich sofort angesprochen. Das Cover finde ich sehr spannend und gelungen. Es hat mich neugierig gemacht.

Deutschland 1945, Maggie wird von britischen Soldaten in einem geheimen Keller einer Nazigröße gefunden. Halb tot und von der Gestapo schwer gefoltert überlebt sie die an ihr verübten Gräueltaten. Allerdings hat sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Sie kann sich kaum an Geschehnisse erinnern, und merkt sich Gespräche und Informationen kaum. Außerdem hat sie immer wiederkehrende fürchterliche Kopfschmerzen. Aber ihr größtes Problem ist, dass Agent Craig Brodie, ihr nicht ganz glaubt und vertraut. Maggie ist nämlich auch eine Geheimagentin. Aus den USA über die Schweiz eingereist, arbeitete sie bei dem Nazionalsozialisten Erich Heckler als Hausangestellte. Nun wollen die amerikanischen und britischen Geheimdienste alles über ihre Erfahrungen mit den Nazionalsozialisten wissen. Aufgrund ihrer Konzentrationsprobleme kann sie aber nicht alle Fragen beantworten.

Das Verhalten der Geheimdienste lässt Maggie verzweifeln. Und der Gott, den sie im Gefängnis noch angefleht und angebetet hatte, ist plötzlich so weit entfernt von ihr. Sie fühlt sich von ihm im Stich gelassen. Warum wird sie als Täterin, und nicht als Opfer angesehen? Und wo war Gott, als sie gefoltert wurde? Als Maggie dann auch noch Tablettensüchtig wird, wirkt es so, als ob Gott gar keine Rolle mehr in ihrem Leben hat. Wird sie wieder zu ihm zurück kommen?

Tabea Rompf ist eine junge talentierte und sehr ambitionierte Schriftstellerin. Ihre Darstellung von Maggie und ihrer komplexen Beziehung zu Gott und ihrer Umwelt ist sehr authentisch. Die Autorin ist sehr geschickt darin, die Gefühlswelt der Protagonisten mit einer Stärke zu transportieren, dass man als Leser alle Emotionen miterlebt. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass dieses Buch in sechs Teilen aufgebaut ist. Jedes Teil beginnt mit einem Bibelvers. Am Ende des Buches geht die Autorin auf die sechs Bibelverse ein, und stellt sehr gute Reflektionsfragen. Das habe ich bislang noch nicht gesehen und es hat mich angesprochen.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

anders als gedacht und doch beeindruckend intensiv

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Mit ihrem zweiten Roman hat Tabea Rompf einen intensiven und eindrücklichen Roman geschrieben, der aber nicht mit ihrem Debütroman zu vergleichen ist. Meiner Meinung nach ist dieses Buch genauso gut, fast ...

Mit ihrem zweiten Roman hat Tabea Rompf einen intensiven und eindrücklichen Roman geschrieben, der aber nicht mit ihrem Debütroman zu vergleichen ist. Meiner Meinung nach ist dieses Buch genauso gut, fast noch intensiver, aber eben anders.


Der Einstieg fiel mir leicht, die Geschichte ging direkt ins Herz und vermittelte eine diffuse Atmosphäre voller Spannung. Diese Spannung hielt sich das ganze Buch über. Lange, sehr lange wusste ich nicht, wo die Geschichte hinführen würde und war manchmal schon fast verwirrt, denn jede Idee, jede Ahnung musste ich schnell wieder verwerfen. Am Anfang waren es zudem viele Informationen, einige Charaktere, mehrmalige Schauplatzwechsel und zusätzliche Flashbacks, die es einzuordnen gilt, doch dann fällt alles langsam an seinem Platz und ergibt ein stimmiges Bild.


Dieses Buch war für mich wie eine Reise vom dunklen Land ins Land des Lichts. Maggie war eine interessante und vielschichtige Person, die großartig beschrieben wurde und eine tolle Charakterentwicklung durchmacht.


Ich hatte das Gefühl, sie persönlich zu kennen, habe mit ihr gelitten, geweint und verzweifelt nach Gerechtigkeit gesucht. Beim Lesen hatte ich häufiger einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen, denn die Beschreibungen waren intensiv und aufwühlend, ja fast dramatisch. Hier geht es spürbar durch tiefen Schmerz.


"Das Spiel zwischen Licht und Schatten" ist besonders, ich kenne kein vergleichbares Buch und bin sehr beeindruckt über die Tiefe, die ich hier finden konnte.


Wer eine Liebesgeschichte sucht, sucht hier vergebens. Hier geht es um den Weg einer verwundeten Frau, die an ihren Erlebnissen zerbricht und Heilung sucht. Hier geht es um größere Liebe als die zwischen Mann und Frau, und wenn man sich drauf einlässt, kann dieses Buch eine Menge im Herzen bewegen. Die Fragen zur Reflexion am Ende des Buches helfen dabei, sich mit Gott und dem eigenen Leben auseinanderzusetzen und die Geschichte samt Botschaft noch im Herzen zu bewegen.


Wer also ein außergewöhnliches Buch sucht und bereit ist, sich auf ein intensives Leseabenteuer einzulassen, wird dieses Buch schätzen. Es zeigt ganz deutlich, dass am Ende eines Tunnels das Licht wartet.

Veröffentlicht am 16.03.2025

Zurück ins Leben

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Es ist kaum auszuhalten. Die Enge. Der stechende Geruch nach Blut und Schweiß.

Britische Soldaten bergen die verborgenen Opfer eines Nazis. Der Kunsthändler hatte einen geheimen Kerker im Keller seiner ...

Es ist kaum auszuhalten. Die Enge. Der stechende Geruch nach Blut und Schweiß.

Britische Soldaten bergen die verborgenen Opfer eines Nazis. Der Kunsthändler hatte einen geheimen Kerker im Keller seiner Villa.

Eine schwer verwundete Frau ist die einzige Überlebende. Maggie ist noch jung, doch es scheint, dass sie nach diesem schrecklichen Erlebnis nichts mehr vom Leben zu erwarten hat. Sie war monatelang in einem finsteren Loch eingesperrt. Ihre einzigen Besucher waren da, um sie zu foltern. Nun ist sie zwar frei, doch ihre äußeren und inneren Verletzungen machen ihr schwer zu schaffen. Dazu kommen die Befragungen durch den Geheimdienst. Vielleicht am schlimmsten ist das Gefühl, dass man ihr nicht glaubt.

Dieses Buch zeichnet den Weg dieser Frau zurück ins Leben. Am schwersten wiegt für sie das Gefühl, von Gott im Stich gelassen worden zu sein. Von ganzem Herzen wollte sie ihm dienen. Große Opfer nahm sie auf sich, beseelt von dem aufrichtigen Wunsch, das Richtige zu tun. Gott müsste sie dafür doch zumindest mit Gesundheit und einem erfüllten Leben belohnen, meint sie.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Maggies verzweifelte Kämpfe mit Gott. Ihre Enttäuschung und Wut, ihr Versuch, eigene Lösungen zu finden, ihre Leere und Sehnsucht. Ihre Hoffnungslosigkeit und Suche nach einem erfüllten Leben werden eindrücklich geschildert und lassen den Leser mitfühlen. Unerwartete Wendungen und Begegnungen mit Menschen aus Maggies Vergangenheit sorgen für Spannung, sodass es schwerfällt, mit dem Lesen aufzuhören. Schade ist nur, dass der Leser wenig über Maggies Kindheit, Jugend und Familie erfährt. So bleibt ihre Figur fast zweidimensional und es fällt ohne dieses Hintergrundwissen manchmal schwer ihre Gefühle und Entscheidungen nachzuvollziehen.

Die Eindrücke von den Nachkriegsjahren in Amerika und der Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit mitsamt den Nürnberger Prozessen in Deutschland sind sehr interessant. Besonders beeindruckt die Tiefe, mit der die Motive der Nebencharaktere geschildert werden, etwa die eines alten Freundes oder des Agenten, der Maggie befragt.

Fazit: Von Anfang bis Ende weist diese Erzählung auf einen Gott hin, der zwar nicht immer leicht zu verstehen ist und nicht alle unsere Wünsche erfüllt, aber doch gut und vertrauenswürdig ist. Mit lebendig gezeichneten Figuren und einer spannenden Handlung ist dieser Roman sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 27.01.2025

Anders als erwartet und doch auf seine ganz eigene Art sehr gut

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Nachdem mir Tabeas erstes Buch schon so gut gefallen hatte, war ich voller Vorfreude auf ihr neues Werk. Ich erwartete einen spannenden Spionagethriller – mit Nervenkitzel und einer zarten Liebesgeschichte: ...

Nachdem mir Tabeas erstes Buch schon so gut gefallen hatte, war ich voller Vorfreude auf ihr neues Werk. Ich erwartete einen spannenden Spionagethriller – mit Nervenkitzel und einer zarten Liebesgeschichte: Doch ich wurde enttäuscht. Dieses Buch enthält eine ganz andere, aber ebenso spannende Geschichte: Eine in der es um den Glaubenskampf, Heilung und Hoffnung einer gebrochenen und einsamen Frau geht.

Tabea entführte mich lesetechnisch ins Jahr 1945, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Dort begegnete ich Maggie, einer amerikanischer Geheimagentin. Sie wurde von dem britischen MI6 Agenten Craig Brodie, in einem geheimen Gefängnis der Nazis brutal fast zu Tode gefoltert und zum Sterben zurückgelassen, gefunden. Von da an begleitete ich sie auf ihrem Weg der Genesung, der sie durch verschiedene Schauplätze führte. Immer wieder fragte ich mich: Wird Maggie Gerechtigkeit erfahren? Wird sie körperlich und seelisch heilen? Und werden die Menschen die ihr Misstrauen erkennen, dass man sie viel zu schnell aufgegeben hat?
Doch es ging nicht nur um diese Fragen. Maggie steckt tief in einer Glaubenskrise – und genau das hat mich besonders gefesselt. Ihre Wut auf Gott, ihre Zweifel und Zerrissenheit waren so greifbar beschrieben, dass ich mich in sie hineinfühlen konnte.

Es war spannend, Maggie auf ihrer Glaubensreise zu begleiten und mitzuerleben, wie sie langsam wieder auf die Beine kommt. Tabea hat es meiner Meinung nach großartig geschafft, die Abkehr von Gott und den Weg zurück mit all seinen Höhen und Tiefen glaubhaft darzustellen.

Natürlich ist so ein Buch nicht für jeden etwas. Aber ich fand Maggies Entwicklung so nachvollziehbar und berührend. Die ihr verliehene Geschichte fesselte mich und ließ mich einige Zeit nicht los. Das Ende des Buches ist Besonders, denn es gibt einen Reflexionsteil, der den Leser einlädt, über das eigene Glaubensleben nachzudenken. Dieses Buch ist anders – überraschend, tiefgründig und ermutigend. Wer sich auf so eine Geschichte einlässt, wird sicher nicht enttäuscht.

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