Cover-Bild Der Mörder ist selten der Gärtner
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 28.02.2025
  • ISBN: 9783404193981
Thomas J. Fraunhoffer

Der Mörder ist selten der Gärtner

Garten-Krimi

Landurlaub mit Leiche

Mit Herzblut betreibt Esther Dumanski die Pension »Sonnenblume« in der Nähe des Starnberger Sees. Allerdings liegt die Herberge abgelegen in einem Wald und hat alles andere als Seeblick. Als dann noch akute Geldnot bei den Dumanskis Einzug hält, hat die begeisterte Hobby-Gärtnerin Esther die Idee, Landurlaub gepaart mit Gartenkursen anzubieten - als Schnupperkurse für neugierige Städter und Stressabbau für überbeanspruchte Büromenschen. Der Plan scheint aufzugehen: Schon bald tritt die erste Gruppe Garten-Fans ihren Urlaub bei Esther an. Leider dauert es nicht lange, bis die Naturerholung erheblich gestört wird, denn die Truppe findet eine Leiche im benachbarten Wald. Da stellt sich die Frage: Ist der Mörder etwa einer von ihnen?

Ein humorvoller Krimi zum Trendthema Gärtnern

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2025

Spannender Krimi mit etlichen Überraschungen

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„...An der Fichte in der Nähe lehnte der Spaten, mit der die Person vor ein paar Stunden das Loch ausgegraben hatte. Vorsorglich, falls es nicht anders ging, als ihr Opfer zu töten. Es war nicht anders ...

„...An der Fichte in der Nähe lehnte der Spaten, mit der die Person vor ein paar Stunden das Loch ausgegraben hatte. Vorsorglich, falls es nicht anders ging, als ihr Opfer zu töten. Es war nicht anders gegangen, beinahe wie erwartet. Jetzt gab es ein Problem weniger...“

Schon im Prolog des Buches werde ich mit einem Mord konfrontiert. Allerdings bleibt die Person des Täters im Dunklen.
Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Er sorgt für Abwechslung und manche Überraschung.
Esther Dumanski hat sich mit einer Pension selbstständig gemacht. Sie ist zwar nicht weit vom Starnberger See entfernt, aber für manche Gäste doch zu weit. Um eine bessere Auslastung zu erreichen, bietet sie Gartenseminare an. Ihr Mann ermuntert sie dazu, doch ihr kommen plötzlich Bedenken.

„...Ich bin kein Profi, habe mir alles angelesen. Auf einmal kommt mir meine Idee total bescheuert vor. Was, wenn die Gäste von mir was anderes erwarten?...“

Dann reist die erste Gruppe an. Wie zu erwarten, ist sie bunt gemischt. Das betrifft auch die Motive, die sie in die Pension geführt haben.
Am ersten Abend hören sie einen Schrei. Esther führt alle Willigen in den Wald. Dort liegt eine tote junge Frau. Natürlich gibt es keinen Handyempfang. Also gehen sie zurück zur Pension, um die Polizei zu informieren. Als die kommt, ist von der Leiche weit und breit nichts zu sehen. Da die Gäste nicht mehr ganz nüchtern sind, glauben die Beamten, dass es nie eine Tote gegeben hat.
Aus dem Gartenseminar wird nun eine private Mordermittlung.
Mir gefällt, wie detailliert sowohl die Personen mit ihren Eigenheiten als auch die Landschaft beschrieben werden.

„...Dahinter glitzerte das Wasser eines kleinen See in der Sonne, die direkt auf die Lichtung schien. Libellen huschten im Zickzack über die Oberfläche. Zwei Enten watschelten trötend an Aaron vorbei...“

Nicht alle sind von den Ermittlungen begeistert. Jan zum Beispiel würde lieber am Hochbeet arbeiten. Noch ahnen sie nicht, dass weitere Überraschungen auf sie warten. Natürlich bleibt das Thema Garten nicht ganz außen vor. Ich lerne einiges über Giftpflanzen und Gartenwerkzeuge.
Auch die Geschichte des Starnberger Sees und seiner Umgebung wird gekonnt in die Handlung integriert.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Humorvoller Krimi

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„Der Mörder ist selten der Gärtner“ ist ein humorvoller Krimi der in der idyllischen Umgebung des Starnberger Sees spielt.
Esther Dumanski betreibt die Pension „Sonnenblume“, die allerdings nicht so gut ...

„Der Mörder ist selten der Gärtner“ ist ein humorvoller Krimi der in der idyllischen Umgebung des Starnberger Sees spielt.
Esther Dumanski betreibt die Pension „Sonnenblume“, die allerdings nicht so gut läuft.
Deshalb bietet sie Gartenkurse für genervte Städter an, die dem Stress entfliehen und wieder zur Work-Life-Balance finden wollen.
Doch gleich am ersten Abend finden sie im nahegelegenen Wald eine Leiche, die kurz darauf auch noch verschwindet.
Ist einer der Gartler der Täter?

Der Titel und das Cover haben mich sofort angesprochen und ich muss sagen, es hat sich total gelohnt diesen schon teilweise sehr witzigen Krimi zu lesen.
Der Plot war sehr durchdacht und die bunt zusammengewürfelte Garten-Truppe einfach nur Mega; wie auch die restlichen Charaktere.
Ich habe mich wiederfinden können und bin gerne mit Esther auf „Mörderjagd“ gegangen, obwohl die Leiche nicht auffindbar war.
Thomas J. Frauenhoffer hat geschickt spannende, humorvolle und ein bisschen skurrile Momente verwoben, was das Lesen sehr unterhaltsam gemacht hat.
Fazit: eine gelungene Mischung aus Krimi und Komödie, die zeigt, dass man sich nicht vom äußeren Schein blenden lassen soll. Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Ein spannender Kriminalroman

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Nachdem die Situation in ihrer Pension Sonnenblume, die malerisch in der Nähe des Starnberger Sees liegt, alles andere als rosig ist, beschließt Esther Dumanski, einen Gartenkurs anzubieten. Bald trudeln ...

Nachdem die Situation in ihrer Pension Sonnenblume, die malerisch in der Nähe des Starnberger Sees liegt, alles andere als rosig ist, beschließt Esther Dumanski, einen Gartenkurs anzubieten. Bald trudeln die ersten Gäste ein und während der Vorstellungsrunde am Abend erklingt plötzlich ein Schrei aus dem nahegelegenen Wald. Zu ihrem Entsetzen entdecken sie dort eine Leiche. Schnell beginnt eine fieberhafte Ermittlung unter den Anwesenden, doch die Frage steht im Raum. Ist der Mörder etwa einer von ihnen?

Bereits der Prolog hat meine Interesse geweckt. In einer so idyllischen Umgebung geschieht ein Mord. Die Gäste, die sich auf eine entspannte Zeit eingestellt hatten, sowie die Pensionswirtin Esther sehen sich plötzlich der Herausforderung gegenüber, einen Mord aufzuklären. Da gerät das Gärtnern in Hintergrund.
Die Charaktere sind äußerst authentisch und vielfältig gestaltet, wobei mir insbesondere Öko-Emil und sein Schicksal ans Herz gewachsen ist. Innerhalb der Gäste gibt es zahlreiche Verdächtige, und dem Autor gelingt es, die Spannung aufrechtzuerhalten und mit überraschenden Wendungen zu überzeugen.

Fazit: Wie ich es von diesem Autor gewohnt bin, bietet dieser Cosy-Crime, im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Vertretern des Genres, alles andere als harmlosen Lesespaß. Er begeistert durch spannende Wendungen und eine durchdachte Handlung.
Die Expertise des Autors als Polizeibeamter spiegelt sich in den Ermittlungen wider, die realistisch und nachvollziehbar sind.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.03.2025

368 Seiten voller Spannung mit tollem Setting

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Handlungsort:  Starnberger See

Esther hat sich mit ihrem Mann Julius ein kleines Idyll geschaffen und bietet nun Crashkurse im Gärtnern an. Der Kurs wird gut besucht und mal mehr oder weniger mit Begeisterung ...

Handlungsort:  Starnberger See

Esther hat sich mit ihrem Mann Julius ein kleines Idyll geschaffen und bietet nun Crashkurse im Gärtnern an. Der Kurs wird gut besucht und mal mehr oder weniger mit Begeisterung teilgenommen. Die Teilnehmer sind ein bunter Haufen und aus allen Schichten und Ecken Deutschlands zusammengekommen. Man nähert sich an, aber wohl auch, weil Esther und Julius sich wirklich sehr viel Mühe geben. Dann spürt diese Herzlichkeit von Anfang an. Alles könnte so harmonisch sein ... wenn da nicht dieser Schrei die Idylle gestört hätte. Auch wenn die Kursteilnehmer ganz unterschiedlich sind, ist bei allen sofort die Neugier geweckt. Woher kam der Schrei? Was war passiert? Aber nicht nur diese Fragen gilt es während der 40 Kapitel zu klären. 


Der Autor schafft von Anfang an eine Wohlfühlatmosphäre. Ein bisschen Urlaubsfeeling, ein bisschen Sightseeing, ein bisschen Botanik und natürlich auch eine gute Portion an Spannung. All dieses zusammen, ergibt einen tollen unterhaltsamen Krimi bei dem einfach alles passt. Tolle Protagonisten, die total unterschiedliche Charaktereigenschaften besitzen, aber als Ganzes perfekt harmonieren. Ein traumhaftes Setting wird zum Schauplatz von Mord und Hobbygärtnerei. 

Mit einem tiefen Seufzen habe ich das Buch beendet und mit Freude am Ende gelesen, dass bereits ein Neues vom Autor im Planung ist. Ich bin gespannt und voller Vorfreude. 


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Veröffentlicht am 15.03.2025

Naturerholung und Gartenworkshop, Leiche inklusive

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Inhaltsangabe Verlag:
Landurlaub mit Leiche
Mit Herzblut betreibt Esther Dumanski die Pension »Sonnenblume« in der Nähe des Starnberger Sees. Allerdings liegt die Herberge abgelegen in einem Wald und hat ...

Inhaltsangabe Verlag:
Landurlaub mit Leiche
Mit Herzblut betreibt Esther Dumanski die Pension »Sonnenblume« in der Nähe des Starnberger Sees. Allerdings liegt die Herberge abgelegen in einem Wald und hat alles andere als Seeblick. Als dann noch akute Geldnot bei den Dumanskis Einzug hält, hat die begeisterte Hobby-Gärtnerin Esther die Idee, Landurlaub gepaart mit Gartenkursen anzubieten - als Schnupperkurse für neugierige Städter und Stressabbau für überbeanspruchte Büromenschen. Der Plan scheint aufzugehen: Schon bald tritt die erste Gruppe Garten-Fans ihren Urlaub bei Esther an. Leider dauert es nicht lange, bis die Naturerholung erheblich gestört wird, denn die Truppe findet eine Leiche im benachbarten Wald. Da stellt sich die Frage: Ist der Mörder etwa einer von ihnen?

Meine Inhaltsangabe:
Erster Satz: »Die Luft roch nach Fichtenzweigen und Harz, Finsternis lag über dem Wald wie ein riesiges schwarzes Tuch.«

Esther hat sich ihren Traum erfüllt und eine kleine Pension übernommen. Diese liegt zwar in der Gegend des Starnberger Sees, aber leider nicht am See, sondern abgelegen in einem Waldstück. Die Besucher bleiben aus, an Geld mangelt es und so bietet sie kurzerhand einen Garten-Workshop an, der auch guten Zulauf hat. Esther und ihre Gäste legen also los und gehen schon mal in den Wald für einen kleinen Kräuterkunde-Exkurs. Doch statt Kräutern finden sie die Leiche einer blonden, jungen Frau. Sie holen die Polizei, kehren an den Fundort zurück und: weg ist sie! Sie müssen einiges an Häme über sich ergehen lassen und fühlen sich missverstanden. Bis am nächsten Tag eben diese blonde Leiche, allerdings sehr lebendig, in der Pension eincheckt. Haben Esther und ihre Gartler doch ein Gläschen Sekt zu viel schnabuliert? Doch dann taucht die nächste Leiche auf und bleibt auch tot. Jetzt stellen die Pensionsbewohner Ermittlungen an, Verdächtige gibt es hier und dort und schon sind sie mittendrin, in ihrem eigenen Gartenkrimi auf Leben und Tod.

Mein Eindruck:
Ich mag die Bücher des Autors, der auch unter dem Pseudonym Franz Hafermeyer Krimis schreibt, sehr. Das liegt zum einen an seinem sehr gut zu lesenden Schreibstil und der wie immer enthaltenen ordentlichen Prise Humor, aber auch an den realistisch beschriebenen Polizei- und Tatortbeschreibungen (im echten Leben arbeitet der Autor als Polizeibeamter). Dieser Fall hier hat es in sich, die Tatwaffe ist außergewöhnlich, der Mord brutal und der Weg bis zur Auflösung mit Verdächtigen gespickt, die ich nacheinander verwerfe, wieder hervorhole, wieder verwerfe. Was dann am Ende tatsächlich bei rauskommt ist ein echtes Ding, mehr kann ich leider nicht verraten. Sehr spannend geht es aber zu und ich habe echt mitgefiebert. Neben den ganzen harten Krimisachen lerne ich aber auch viel über das Gärtnern und über (Gift-)Pflanzen und bekomme zudem eine schöne Sightseeing-Tour rund um den Starnberger See. Das alles ist herrlich harmonisch miteinander verwoben und macht im Gesamten einfach irre Spaß. Durchweg supergute Unterhaltung, daher natürlich 5/5 Sterne.

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