Urban Fantasy Highlight
Legendborn hat alle Komponente, die ein gutes Fantasy Buch braucht und für mich war das Buch definitiv ein Highlight!
Eine starke Protagonistin: Bree ist 16 Jahre alt und hat ein Stipendium für das Early ...
Legendborn hat alle Komponente, die ein gutes Fantasy Buch braucht und für mich war das Buch definitiv ein Highlight!
Eine starke Protagonistin: Bree ist 16 Jahre alt und hat ein Stipendium für das Early College bekommen. Ihre Mutter ist vor ein paar Monaten gestorben und sie kommt noch nicht ganz damit klar. Bree ist sehr stur und überzeugt davon, dass eine geheime Society die Finger da im Spiel hatte. Ich finde sie sehr stark, weil sie es am Anfang definitiv nicht leicht hat und sich trotzdem durchkämpft, sich nicht unterkriegen und aufhalten lässt.
Ein gutes Worldbuilding: Hier ist es Urban Fantasy an einem College in Carolina. Bree, die nichts ahnt, stolpert in die geheime Gesellschaft der Ritter der Tafelrunde - die heute noch existieren! Wie das passiert ist und wogegen die Ritter heute kämpfen ist ist toll mit dem historisch überliefertem verwoben.
Ein cooler Cast: gleich zu Beginn lernt man Nick kennen, der wirklich ganz großes Bookboyfriend Potenzial hat und dank ihm wird Bree in die Welt hineingezogen, aber auch beschützt. Aber nicht nur er macht einen tollen Cast aus, sondern auch alle anderen, die in der Society sind und entweder als 'gut' oder 'böse' fungieren und so ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Nicht zu vergessen Bree's beste Freundin, zwischen denen es am Anfang etwas holpert...
Und Plot Twists? Die gibt es auch! Teilweise bahnen sie sich an und teilweise kommen sie total aus dem Nichts, aber schaffen es immer, dem Buch eine tolle Wendung und einen interessanten Weitergang zu bescheren.
Nicht zu vergessen, der ernstere Teil: Kolonialismus, Rassismus und Sklaverei. Diese Themen tauchen immer mal wieder auf und geben dem Buch auf einer viel tieferen Ebene noch eine Bedeutung. Bree hat viel mit Rassismus zu kämpfen, sei es am College oder in der Society und auch ihre Vorfahren hatten es nicht leicht. Ich kann dazu nichts sagen, aber fande alle Erfahrungen authentisch dargestellt und denke, dass die Autorin definitiv darauf aufmerksam machen wollte, wie erschreckend aktuell das Problem auch heute noch ist.
Alles in allem habe ich das Buch geliebt und wirklich bei der Story mitgefiebert, weshalb es für mich ein Highlight ist, dem es an nichts fehlt.