Cover-Bild Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit
Band 2 der Reihe "Die Witch Hunter-Reihe"
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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 31.08.2018
  • ISBN: 9783423718004
Virginia Boecker

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

Roman
Alexandra Ernst (Übersetzer)

Macht, Krieg, Mut und Liebe

Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2021

Sehr starke Fortsetzung!

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Um John zu retten, musste Elizabeth ihr Stigma aufgeben. Nun trägt er es und wird Elizabeth immer fremder, denn das Stigma macht aus dem sanftmütigen Heiler einen Mann, der in den Krieg ziehen will. Doch ...

Um John zu retten, musste Elizabeth ihr Stigma aufgeben. Nun trägt er es und wird Elizabeth immer fremder, denn das Stigma macht aus dem sanftmütigen Heiler einen Mann, der in den Krieg ziehen will. Doch auch an sich selbst spürt Elizabeth die Konsequenzen. Es scheint, als hätte sie einen Teil von sich verloren, der sie zu der gemacht hat, die sie war. Zurück bleibt ein geschwächtes Mädchen, dem keiner zutraut, sich dem neuen König Blackwell zu stellen. Dennoch muss Elizabeth es versuchen, denn ganz Harrow und all seine Bewohner sind in größter Gefahr...

Das Cover ist genauso wunderschön wie beim ersten Teil, als Symbol wurde das Schwert Azoth gewählt, das in diesem Band eine wichtige Rolle spielen wird. Es stört mich lediglich, dass der Titel auf dem Buchrücken bei Band 1 und 2 nicht auf der gleichen Höhe, sondern etwas versetzt ist.

In die Welt konnte ich schnell wieder eintauchen und fand mich sogleich in einer spannenden Geschichte wieder. Bereits in den ersten Kapiteln muss sich Elizabeth dem Rat stellen, wird Angegriffen und die neue Seite von John zeigt sich. Man findet sich in der verborgenen Landschaft Harrows wieder, die einem bis dahin nur aus Erzählungen bekannt war.
Die Zeit, die Elizabeth bei John und Peter zuhause verbracht hat, hat mir sehr gefallen, da mir die beiden Charaktere bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen sind. Die Beziehung zwischen Peter und John finde ich schön dargestellt.
Auch der weitere Plot hatte viele starke Szenen, zwischen denen keine Langeweile aufgekommen ist und es sich auch nicht gezogen hat. Immer wieder kamen neue Geschehnisse, Charaktere oder Erkenntnisse hinzu, was mich definitiv hat mitfiebern lassen.

Die Veränderung von Elizabeth und John fand ich zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig, da das Stigma offensichtlich eine große Macht hat. Auch dass Elizabeth von den anderen auf ihr Stigma reduziert wurde und sich teils auch selbst darauf reduziert hat, finde ich verständlich, da sie bereits im jungen Alter ihr Leben der Hexenjagd verschrieben hat und dies ihre ganze Welt war. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Verlust des Stigmas beinahe einem Identitätsverlust gleich kommt. Ohne es muss Elizabeth herausfinden, wer sie wirklich ist, da sich an John ja zeigt, dass es den Charakter eines Menschen stark verändern kann.

Schade fand ich, dass Fifer und George in diesem Teil nur noch kleinere Rollen inne hatten. Von den beiden hätte ich mir mehr gewünscht, da ich sie im ersten Teil sehr gerne mochte - besonders George!
Dafür wurde die Geschichte durch Skyler bereichert, den ich in ersten Teil schon cool fand, der im zweiten Teil aber mein Herz gestohlen hat! Er hat sich definitiv zu meinem Lieblingscharakter entwickelt! (Wäre er nicht mit Fifer zusammen und würde ich John nicht so mögen, hätte ich mir eine Lovestory zwischen Elizabeth und Skyler auch gut vorstellen können!)

Zum Ende gab es natürlich die große Schlacht, die sich schon im ganzen Band angebahnt hat und die auch ein absoluten Highlight war. Wenn auf etwas im ganzen Buch so hingearbeitet wird, finde ich es manchmal schwer, die Erwartungen des Lesers letztendlich auch erfüllt zu bekommen. Hier wurde ich jedoch nicht enttäuscht. Anschaulich und mit vielen Details wurden die Geschehnisse erzählt, sodass sich alles wie ein Film vor meinem inneren Auge abgespielt hat.
Das Ende war dramatisch, spannend und einfach nur großartig! Ich finde, es wurde alles perfekt gelöst und ein paar Tränen sind mir auch aus den Augen gekullert.

Insgesamt eine sehr starke Fortsetzung, die mir sogar noch besser gefallen hat, als der erste Teil! Eine wirklich tolle Geschichte, die ich bestimmt noch einmal lesen werde, da mir besonders die Charaktere seeehr gut gefallen haben.

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Veröffentlicht am 12.03.2020

Witch Hunter 2

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Der zweite Band startet zeitlich ein wenig später als der erste Teil geendet hat. Im ersten Drittel lässt die Autorin es etwas ruhiger angehen und durch kleine Rückbleden findet man ganz gut zurück in ...

Der zweite Band startet zeitlich ein wenig später als der erste Teil geendet hat. Im ersten Drittel lässt die Autorin es etwas ruhiger angehen und durch kleine Rückbleden findet man ganz gut zurück in die Geschichte. Es war schon einige Zeit her, dass ich den Reihenauftakt gelesen hatte.

Elisabeth wird für ihre Taten vor Gericht gestellt und auch in diesem Band merkt man ihr an wie schwer es ihr fällt ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, Vertrauen zu fassen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Konflikt zwischen ihr und John war durchaus gelungen, allerdings für meinen Geschmack zu schnell beendet um wirklich glaubwürdig zu sein. Hier wurde es leider etwas klischeehaft.
Skyler wieder zu treffen war aber richtig klasse, der Typ ist einfach der Hammer und ich habe ihn sehr in mein Herz geschlossen!!
Malcom war für mich eine große Überraschung. Er zeigt sich von einer ganz anderen Seite und mein Hass auf ihn aus dem ersten Band ist ziemlich schnell verflogen.

Der finale Kampf gegen Blackwell steht an und die Geschichte konzentriert sich sehr auf Kampfstrategien, Kampftraining und Kriegsführung. Das mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, aber mir hat es sehr gut gefallen! Die Autorin findet hier eine gute Mischung aus Zwischenmenschlichem und Action. Der finale Höhepunkt war extrem spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, geschweige denn das Buch zur Seite legen. Der Abschluss selbst ist zwar recht offen gestaltet, passt für mich aber gut zur gesamten Handlung.

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Veröffentlicht am 13.01.2019

Gute Dilogie ohne echten Überraschungseffekt

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Meine Meinung:
In den zweiten Teil der Witch Hunter Reihe konnte ich sehr gut starten, obwohl Band 1 schon eine ganze Weile her ist und ich wirklich nicht mehr viel wusste. Die Autorin macht es dem Leser ...

Meine Meinung:


In den zweiten Teil der Witch Hunter Reihe konnte ich sehr gut starten, obwohl Band 1 schon eine ganze Weile her ist und ich wirklich nicht mehr viel wusste. Die Autorin macht es dem Leser aber leicht und baut gerade zu Beginn einige Rückblenden ein, die einem helfen, gut in die Geschichte zurück zu finden.
Aus diesem Grund hat mich die Geschichte von vornherein in ihren Bann gezogen, weil ich sofort wieder mitten im Geschehen war. Ich war also von Beginn erstmal begeistert, obwohl ich sogar mit Zweifeln an diesen Band gegangen bin, da ich recht viel schlechtes gehört hatte.

Diese Meinung kann ich aber nicht bestätigen oder teilen, weil ich wirklich gefesselt war und für mich dieser zweite Band schon ein gutes Lesevergnügen geboten hat. Ich habe mich gerne wieder mit Elizabeth in die Welt der Magier und Hexenjäger begeben. Elizabeth macht weiterhin Jagd auf den neuen König und hatten dabei mit alten und neuen Problemen zu kämpfen. Die Charaktere sind für mich wieder sehr gut und facettenreich aufgebaut. Alte Lieblinge kommen zurück, neue Figuren werden geschaffen, oder einem bereits bekannte Figuren näher gebracht. Virginia Boecker schafft es so, den Leser am Ball zu halten und Sympathie für ihre Figuren zu erzeugen. Dennoch fehlte mit hier irgendwie der Zauber des ersten Bands. Ich muss sagen, dass mir irgendwie der Fokus der Geschichte etwas verloren gegangen ist. Ging es in Band 1 noch wirklich um Hexenjäger, Macht, Stigma und Kampfgeist, ist mir Band 2 doch zu sehr geprägt von den immer gleichen Diskussionen um John und seine Launen. Ich hatte Elizabeth sehr viel furchtloser und irgendwie taffer in Erinnerung. In diesem Band erschien sie mir fast weinerlich und anstrengend. Auch wenn ich wirklich jederzeit gefesselt war und mich nicht durch die Geschichte gequält habe, war mir das Ende dann aber doch zu einfach, zu wenig überraschend und wirklich etwas zu harmonisch.


Fazit:


Wir bekommen einen wirklich guten letzten Band der Dilogie geboten, der einen nochmal fesselt, einem bereits bekannte und neue Charaktere näher bringt, aber einen irgendwie nicht überrascht. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber ich bin auch froh, dass die Autorin sich für eine Dilogie entschieden hat und ihre Geschichte nicht unnötig in die Länge zieht. Ich vergebe dennoch sehr gute 4 Sterne!

Veröffentlicht am 16.08.2019

"Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit" von Virginia Boecker

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Band 2 von 2

Cover:
Das Cover ist meiner Meinung nach leider etwas zu unspektakulär gestaltet. Für mich ist es einfach kein Eyecatcher, und hätte ich nicht gezielt danach gesucht, wäre es mir in der Buchhandlung ...

Band 2 von 2

Cover:
Das Cover ist meiner Meinung nach leider etwas zu unspektakulär gestaltet. Für mich ist es einfach kein Eyecatcher, und hätte ich nicht gezielt danach gesucht, wäre es mir in der Buchhandlung nicht aufgefallen.

Meinung:
Leider konnte mich auch der zweite Band nicht wirklich begeistern. Die Charaktere fand ich zwar auch in diesem Buch gelungen, doch alles andere war mir einfach zu langwierig.
Die Geschichte an sich war ganz okay, aber meiner Meinung nach nichts besonderes.
Den Schreibstil der Autorin fand ich okay. Was mich allerdings gestört hat, war, dass ich irgendwann das Gefühl hatte, dass es absolut wenig Konversationen in dem Buch gibt. Für mich hat es sich irgendwann so angefühlt, als ob die Geschichte nur noch erzählt wird und die Charaktere gar nicht mehr zu Wort kommen. Vielleicht habe ich dieses Gefühl auch einfach nur bekommen, weil ich über einen Monat gebraucht habe, bis ich das Buch durchhatte und dementsprechend oft lange Pausen hatte.
Das Ende fand ich jedoch wiederum ziemlich gelungen. Das war der erste Part in dem Buch den ich spannend fand und der mir wirklich gefallen hat.

Fazit:
Im Großen und Ganzen war das Buch okay, empfehlen oder noch mal lesen würde ich es allerdings nicht.

Veröffentlicht am 18.09.2018

Solider Abschluss der Dilogie

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Allgemeines:

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit ist als zweiter Teil einer Dilogie am 31.08.2018 als Taschenbuch bei dtv erschienen. Das Jugendbuch hat 384 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren ...

Allgemeines:

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit ist als zweiter Teil einer Dilogie am 31.08.2018 als Taschenbuch bei dtv erschienen. Das Jugendbuch hat 384 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. Die gebundene Ausgabe erschien bereits im November 2016.

Auch auf dem Cover des zweiten Bandes ist Protagonistin Elizabeth abgebildet. Lediglich die Perspektive der Abbildung und die gewählten Farben bilden einen Unterschied.

Meine Rezension zum ersten Teil findet ihr hier.

Inhalt:

„Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung …“ (dtv Verlagsgesellschaft)

Meine Meinung:

Elizabeth Grey hat also ihr Stigma verloren. Das ist eine Information, die uns aus dem Klappentext entgegenspringt. Doch was passiert, wenn eine Protagonistin das verliert, was sie ausgemacht hat? Das, was sie zu etwas Besonderem gemacht hat? Wird sie zu einer anderen Person oder ist sie so stark, dass sich für uns Leser nichts ändert?

Fragen, die mich nach dem Lesen des Klappentextes und zu Beginn der Lektüre beschäftigt haben. Ich kann euch versichern, dass Elizabeth immer noch eine sympathische und starke Protagonistin ist. Aber eine andere. Eine, die zum Teil auch naiv und schwach wirkt. Anfangs hat mich gestört, dass sehr häufig erwähnt worden ist, dass sie ihr Stigma verloren hat. Wir wissen es doch nun wirklich. Dadurch wurde sie als Person noch stärker auf das Stigma reduziert. Nicht nur in den Augen der Leser, nein auch innerhalb der Gesellschaft, in der sie lebt. Schade, wie Menschen mit solchen Dingen umgehen. Mir hat es gefallen, dass sie sich innerhalb der Geschichte weiterentwickelt und ihre Fähigkeiten auch in den Augen anderer ausbauen konnte. Manchmal trifft sie aber Entscheidungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ob einem das gefällt oder nicht, das muss jeder selbst für sich entscheiden.

Protagonist John macht ebenfalls Veränderungen durch. Er hat das Stigma, das vorher Elizabeth‘ Leben begleitet hat. Die Frage, ob es ihn beherrschen oder ob er es beherrschen wird, war für mich sehr spannend. In seinen Handlungen wirkte John im zweiten Band leider nicht so souverän wie im ersten. Überspitzt gesagt, wirkte er wie ausgewechselt. Als ob man den alten John gegen einen anderen ausgetauscht hätte, der komplett gegensätzlich handelt. Eine große Entscheidung, die er getroffen hat, konnte ich in keinster Weise nachvollziehen. Dadurch hat er als Charakter für mich an Glaubwürdigkeit verloren.

Im Vergleich zum sehr guten ersten Band halten wir einen soliden zweiten Band in Händen. Über weite Teile der Geschichte konnte Virginia Boecker mich nicht überraschen. Zwar fühlte ich mich in der Geschichte willkommen und ich habe sie gerne gelesen, aber völlig begeistert war ich nicht. Vermutlich liegt das daran, dass die Geschichte erst langsam Fahrt aufgenommen hat und sich teilweise sehr hinzog. Erst zum Ende hin kam bei mir erneut die vom Auftaktband gewohnte Spannung auf. Als schade habe ich es empfunden, dass der Schluss der Handlung doch relativ schnell abgehandelt war. Ich wurde unbefriedigt zurückgelassen und hätte mir gewünscht, dass die Autorin dem Ende der Geschichte mehr Raum gegeben hätte.

Fazit:

Wer Fan von Band 1 ist, liest mit Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit einen soliden zweiten Band, der leider nicht an den ersten herankommt.