Cover-Bild Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Skandal im Bohemia (Fall 7)
Teil 7 der Serie "Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street"
(13)
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 23.10.2020
  • ISBN: 9783742417114
Viviane Koppelmann

Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Skandal im Bohemia (Fall 7)

Hörspiel mit Johann von Bülow, Florian Lukas u.v.a. (2 CDs)
Johann von Bülow (Sprecher), Florian Lukas (Sprecher), Peter Jordan (Sprecher)

Fünf Jahre sind seit dem Tod von Sherlock Holmes vergangen. Jeden Tag fragt sich John Watson aufs Neue, wie sein genialer Partner in die Falle von James Moriarty tappen konnte. Doch jetzt muss Watson handeln: In einem Enthüllungsbuch behauptet die Klatschreporterin Irene Adler, Holmes habe all die Verbrechen nur aus einem Grund aufklären können – weil er sie selbst begangen hat. Um Beweise für die Unschuld seines Freundes zu finden und dessen Ehre zu retten, rollt Watson alte Fälle auf. In den beiden ersten Folgen der 2. Staffel legen sich Sherlock & Watson mit gefährlichen Terroristen und gewieften Erpressern an.

Hörspiel mit Johann von Bülow, Florian Lukas, Peter Jordan
2 CDs | ca. 1 h 42 min

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2020

Der moderne Sherlock Holmes und sein Watson

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Sherlock ist nun mehr seit einigen Jahren tot und Watson ist immer noch dabei, den Tod seines Freundes zu verarbeiten, als plötzlich der Ruf von Sherlock Holmes in Gefahr ist. Also rollt Watson alte Fälle ...

Sherlock ist nun mehr seit einigen Jahren tot und Watson ist immer noch dabei, den Tod seines Freundes zu verarbeiten, als plötzlich der Ruf von Sherlock Holmes in Gefahr ist. Also rollt Watson alte Fälle wieder auf um, den Ruf seines Freundes zu retten.

Meine Meinung: Die moderne Hörspiel Variante von Sherlock Holmes, spielt im modernen London und überzeugt durch seine tolle Vertonung. Dabei halten sich die Geschichten sehr nah an den Original Fällen.

Das Ganze bekommt durch das moderne Setting einen neuen Anstrich. Aber nicht nur das moderne London spielt hier eine Rolle, sondern auch der Podcast bzw. Blog von Watson. In dieser Folge fand ich, dass der Podcast sich besser in die Geschichte eingefügt hat.

Etwas weniger rasant wie die Folge 6 der Reihe, bringt sie dafür aber viele humorvolle Momente. Gerade wie mit der Schüchternheit und Korrektheit von Watson gespielt wird, hat mir sehr gut gefallen.

Der Fall bleibt spannend, da ziemlich lange nicht klar ist, was die Erpresser eigentlich für ein Ziel verfolgen. Daher fand ich die Wendung auch sehr gelungen.

Fazit: Tolle Vertonung, die die Fälle von Sherlock Holmes in einem modernen Licht erscheinen lässt.

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Veröffentlicht am 11.12.2020

Das Dreamteam ermittelt im modernen London

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Die Drehbuchautorin Viviane Koppelmann transportiert den Klassiker, wie es bereits die BBC-Serie getan hat, ins moderne London. Sherlock scheint tot, Watson will ihn rehabilitieren, da das Gerücht aufgekommen ...

Die Drehbuchautorin Viviane Koppelmann transportiert den Klassiker, wie es bereits die BBC-Serie getan hat, ins moderne London. Sherlock scheint tot, Watson will ihn rehabilitieren, da das Gerücht aufgekommen ist, Sherlock sei selbst für die Verbrechen verantwortlich gewesen, die er aufgeklärt hat. Also berichtet Watson in seinem Blog von großen Fällen, bei denen Sherlock versagt hat.
Ein Hörspiel über Sherlock und Watson - keine leichte Aufgabe, angesichts der Tatsache, dass diese Figuren schon vielfältig dargestellt wurden. Das hat Koppelmann meines Erachtens gut hinbekommen. Die Arroganz eines Sherlocks und die etwas trottelige, aber liebenswürdige Art des Watson sind ihr absolut gelungen. Die Kommentare in Form des Blogs fand ich ebenfalls spannend, hier kann man viele alte Bekannte antreffen, mal mehr, mal weniger offensichtlich.
Die technischen Effekte passten gut zu den Texten. Während in der Serie die Wörter in Form von Texteinblendungen bei Sherlock um den Kopf schwirren und seine geniale Art zu denken und zu beobachten darstellen, wird hier mit Soundeffekten gearbeitet, die einen Stereoeindruck hinterlassen, so dass man meint, Sherlocks Gedanken fliegen um seinen Kopf herum. An einigen Stellen hätte die Musik etwas dezenter sein dürfen, das Problem habe ich aber auch bei Kinofilmen, die sind mir generell zu unausgewogen. Was mir nicht ganz gefallen hat, waren die Stimmen der meisten weiblichen Darsteller. Während die Männer großartig umgesetzt waren, fand ich die weiblichen Stimmen oft nicht passend. Mrs. Hudson wirkte viel zu jung, Irene Adler und die Moderatorin zu gekünstelt. Ich hatte schon überlegt, ob es zum Teil daran liegen könnte, dass das Original von Sir Arthur Conan Doyle vielleicht anders ist, denn das habe ich leider immer noch nicht gelesen, aber das schien es nicht zu sein.
Insgesamt haben mich die Folgen dennoch überzeugt, denn normalerweise fällt es mir eher schwer, Hörbüchern oder -spielen zu folgen. Lediglich am Schluss wurde es mir teilweise zu unübersichtlich und schnell, weil dann recht viele Namen neu auftauchten oder in Verbindung gebracht wurden.

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Veröffentlicht am 30.11.2020

Watson auf den Spuren der Vergangenheit

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Vielleicht habe ich mich mit Folge 6 ein bisschen eingegrooved und komme deshalb besser mit Folge 7 klar, aber ich habe einfach das Gefühl, hier wurde viel besser der feine englische Humor eingestreut ...

Vielleicht habe ich mich mit Folge 6 ein bisschen eingegrooved und komme deshalb besser mit Folge 7 klar, aber ich habe einfach das Gefühl, hier wurde viel besser der feine englische Humor eingestreut und platziert. Dennoch hat sich bei mir sehr schnell der Gag mit Blog/Podcast abgenutzt und ich finde es teils ein bisschen nervig. Sicher findet das seine Fans, es soll wohl auch ein Running Gag sein, aber bei mir kommt es eben nicht so positiv an.

Ein Follower von Watson bringt diesen dazu, weiter in der Vergangenheit bzw. erledigten Fällen zu kramen, um Sherlock Holmes zu rehabilitieren. Dabei steht Watson das eine oder andere Mal doch arg auf dem Schlauch. Mir kam nämlich recht schnell in diesem Band ein Verdacht, der sich zwar nicht bestätigt, aber auch nicht zerschlagen hat. Vermutlich wird am Ende dieser Staffel das geschehen, was ich erahne. Das wäre auch nur logisch, da dies auch beim Original der Fall ist. Hinweise gibt es zuhauf und das eine oder andere mehr oder weniger überraschende Ereignis deuten meiner Meinung nach auch stark darauf hin.

Der Erpressungsfall ist so herrlich altbacken angelegt, so moralisch und für mich urkomisch, dass ich durchgehend breit grinsen musste. Klar, die Ermittlungsarbeit ist typisch Sherlock Holmes und Dr. Watson. Mit einem gewieften Holmes und einem ergebenen Watson. Aber dazwischen – einfach soooo skurril!

Wer die TV-Serie kennt, wird ein bisschen stark daran erinnert. Mich stört am meisten, dass ich gedacht hatte, es ist wirklich einfach eine neue Version im 21. Jahrhundert, doch es werden schlicht die Fälle ein Jahrhundert weitergetragen, sprich – die Zeit wird verändert. Das ist ein wenig schade, aber recht passabel gelungen.

Mich animieren diese beiden neuen Folgen nur leider nicht dazu, die komplette Serie zu genießen. Ich kann verstehen, dass sie ihre Fans hat, ich zähle mich nur leider nicht dazu. Allerdings gebe ich unumwunden zu, dass Teil 7 doch gelungener ist als Teil sechs. Deshalb gebe ich hier auch einen Stern mehr, nämlich vier.

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