Cover-Bild Knochensuppe (Band 1)
Band 1 der Reihe "Knochensuppe"
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Golkonda Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 27.01.2023
  • ISBN: 9783965090415
Youngtak Kim

Knochensuppe (Band 1)

Der Mörder aus der Zukunft
Hyuk-Sook Kim (Übersetzer), Manfred Selzer (Übersetzer)

Mehrmals wurde die Stadt Busan von Tsunamis verwüstet, viele Bewohner wurden getötet oder verloren ihre Häuser. Im Jahr 2063 wohnen die Reichen in der „Oberstadt“; während sich die Armen in der „Unterstadt“ angesiedelt haben. Ihr einziges Ziel ist es, so viel Geld wie möglich zu verdienen, um ihr armseliges Leben hinter sich zu lassen und in die Oberstadt aufzusteigen – dafür würden sie alles tun: Extremes, Illegales und nicht zuletzt Tätigkeiten, bei denen man sein Leben riskieren muss. Als eine äußerst gefährliche Form des Zeitreisens möglich wird, werden die Bewohner der Unterstadt von den Bürgern der Oberstadt angeheuert, um nostalgische Gegenstände aus der Vergangenheit zu holen. So auch Lee Uhwan, der den ganzen Tag in der engen, schwülheißen, stinkenden Küche einer Gaststätte als Küchenhilfe arbeitet und von seinem Chef beauftragt wird, eine Zeitreise in das Jahr 2019 zu unternehmen, um ihm ein verloren gegangenes Rezept für eine Knochensuppe zu besorgen. Uhwan, der sich weder an seine Kindheit noch an seine Familie erinnern kann und ein zutiefst einsamer Mensch ist, schafft es tatsächlich, unbeschadet in die Vergangenheit zu kommen. Er nimmt einen Job in einem Knochensuppen-Restaurant an, wo er schließlich per Zufall erfährt wer seine leiblichen Eltern sein könnten. Uhwan, der seine mutmaßliche Familie nicht wieder verlieren will, beschließt, in der Vergangenheit zu bleiben – doch damit setzt er eine Kette an Ereignissen in Gang, die alle in größte Gefahr bringt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2023

Asiatische Zeitreise

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Wir schreiben zu Beginn der Geschichte das Jahr 2064 in Buhsan, Südkorea. Lee Uhwan, der im Laufe des Romans nur noch Uhwan genannt wird, ist ein armer Schlucker. Aufgewachsen im Waisenhaus und danach ...

Wir schreiben zu Beginn der Geschichte das Jahr 2064 in Buhsan, Südkorea. Lee Uhwan, der im Laufe des Romans nur noch Uhwan genannt wird, ist ein armer Schlucker. Aufgewachsen im Waisenhaus und danach immer als Küchenhilfe arbeitend, soll er nun für seinen Boss in die Vergangenheit reisen und das Rezept einer Knochensuppe ausfindig machen mit den dazugehörigen Beinscheiben. Denn echtes Fleisch wie wir es kennen, gibt es dann nicht mehr.
Uhwan überlebt die Reise in die Vergangenheit in das Jahr 2019 und macht sich auf die Suche nach dem Rezept. Nun, dass ist nur ein Teilstrang der erzählten Geschichte. Es gibt auch noch einen kuriosen Mord und dieser hängt wiederum mit dem Sohn des Suppenküchenbesitzer zusammen wo Uhwan landet.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Der Roman ist zwar eine Mischung aus Sci-Fi, Krimi und Thriller, aber es wird doch ganz leise, typisch koreanisch, erzählt. Manches Mal ist der Satzbau etwas behäbig und von konstruierter Stärke, aber ich finde das auch reizvoll. Kim Young-Tak hat hier ein zweiteiliges Debüt vorgelegt, denn dieses Buch ‚Der Mörder aus der Zukunft‘ erzählt „nur“ die Suche nach der Suppe und wie Uhwan seine elternlose Kindheit zum ersten Mal so recht reflektiert. Mit dem zweiten Teil wird die Geschichte dann hoffentlich vervollständigt, das wäre dann ‚Die Nacht, in der zwölf Menschen verschwanden‘.

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Veröffentlicht am 05.02.2023

Zeitreise ist nur die kleinste Ungewöhnlichkeit, mitreißend anders

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2064, Lee Uhwan, Waise, Mitte 40, führt ein eher armseliges Dasein, als Hilfskraft in einer kleinen Garküche. Zu etwas bringen wird er es in diesem Leben wohl nicht mehr. Doch dann beauftragt ihn sein ...

2064, Lee Uhwan, Waise, Mitte 40, führt ein eher armseliges Dasein, als Hilfskraft in einer kleinen Garküche. Zu etwas bringen wird er es in diesem Leben wohl nicht mehr. Doch dann beauftragt ihn sein Chef, in die Vergangenheit zu reisen und dort ein Rezept für die einst traditionelle Knochensuppe zu finden. Fleisch gibt es zwar in Lee's Heute nicht mehr, aber 'das Ding', das ersatzweise verwendet wird und ein obstruses Gemisch aus mehreren Tierarten ist, auch damit, glaubt sein Boss, muss eine solch herrliche Suppe kochbar sein. Zeitreisen ist gefährlich, aber was hat Lee Uhwan schon zu verlieren. Und tatsächlich, nur zwei Personen überleben den Trip ins Jahr 2024, einer davon ist Lee. Das mit dem Rezept klappt dann auch, aber das umtriebige, mystische, futuristische oder vielleicht auch einfach nur sehr absonderliche Geschehen, dass den Mann und damit auch uns Leser dann ereilt, das hat schon seinen ganz eigenen Charme. Für Lee wird es zudem unerwartet familiär, mit unbekannten Eltern und noch eine Generation davor. Wie Lichtblitze erscheinen verschiedenste Menschen, Gruppen, Handlungstränge, Erzählperspektiven, real, abgehoben, völlig aus der Ordnung gefallen und dann doch wieder auch nicht, auf dem Papier. Wobei das alles so bildhaft daherkommt, dass es sich im eigenen Kopf auch ein bisschen wie auf einer große Leinwand darstellt. Es ist schwer, das schon irgendwie angedachte große Ganze dabei nicht aus den Augen zu verlieren, aber man beißt sich durch und selbst, wenn man sich das ein oder andere Mal nur dem entsprechenden Moment hingibt, es funktioniert.
Ein tolles Buch, das man keinem einzelnen Genre zuordnen kann, anders, ungewöhnlich, eigen auch im Stil und meilenweit davon entfernt, sich dem sogenannten Mainstream zuordnen lassen zu können. Und es gibt noch mehr davon. Denn ein profan normales Ende, das ist hier natürlich nicht vorgesehen. Das Erlesen, Erleben geht bald weiter und zumindest ich bin dann wieder mit dabei.

Veröffentlicht am 13.01.2023

Hochspannend und rätselhaft

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Lee Uhwan reist aus der Jahr 2064 in der Vergangenheit ins Jahr 2024 im Auftrag von seinen Chef, er soll lernen wie Knochensuppe muss gekocht sein. Uhwan lernt nicht nur das er lernt auch dass das Leben ...

Lee Uhwan reist aus der Jahr 2064 in der Vergangenheit ins Jahr 2024 im Auftrag von seinen Chef, er soll lernen wie Knochensuppe muss gekocht sein. Uhwan lernt nicht nur das er lernt auch dass das Leben auch die glückliche Seiten hat, da er dort ins lebensgefährliche Situation geraten wird , ahnt er nicht ....

Was soll ich schreiben ? das lesen war pure Genuss und fast alles hat hier gestimmt, die langsam aber immer wachsende Spannung wie im guten Krimi, die hochgeladene, düstere und schwere Atmosphäre wie im Thriller , die fast immer schlecht gelaunte Personen so lebhaft wie im einen Roman, die Zeitreisen wie im Fantasy, die hochaktuelle Themen wie in einen Artikel aus heutigen Zeitung und das alles ist reichlich mit philosophischen Phrasen noch bestückt - viel ? aber möglich aus dieser Konstellation eine hervorragende Geschichte zu machen.

Der Schreibstil ist nicht leicht, mit Wiederholungen und die asiatischen Namen war für mich keine Flüssige lesen, aber die Wiederholungen habe ich gebraucht weil nur dank denen die "ganze Essenz " ist rausgekommen. Auch die sehr detallierte Beschreibungen bei gewählten Szenen kann der Leser als seltsam und übertrieben empfunden, aber die sorgen für schnelle und gute Kopfkino.

Sehr gelungene und sehr empfhelenswerte Mischung aus mehreren Genre .

Veröffentlicht am 24.03.2023

Ungewöhnliche Zeitreise

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“Knochensuppe” von Kim Young-tak ist der erste Band der Reihe. Es ist definitiv eine ungewöhnliche Geschichte. In der Zukunft ist das Zeitreisen möglich. Da der Protagonist Uhwan nicht viel über seine ...

“Knochensuppe” von Kim Young-tak ist der erste Band der Reihe. Es ist definitiv eine ungewöhnliche Geschichte. In der Zukunft ist das Zeitreisen möglich. Da der Protagonist Uhwan nicht viel über seine Vergangenheit weiß und keine Perspektive in seiner Zeit hat, begibt er sich auf die Zeitreise um für seinen Chef ein verloren gegangenes Rezept für eine Knochensuppe zu erlernen. Dies ist jedoch nur einer der verschiedenen komplexen Erzählstränge, die am Ende alle miteinander zusammenhängen. Der Erzählstil des Autors ist recht nüchtern und ruhig. Dennoch kommt hier zum Schluss Spannung auf. Die Geschichte hat ein offenes Ende und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Wer komplexe Geschichten mag, sowie Zeitreisegeschichten, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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Veröffentlicht am 24.01.2023

Zurück in die Zukunft

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Der koreanische Autor Kim Young-tak war mir bisher nicht bekannt.

Sein Buch " die Knochensuppe" ist der erste Teil einer spannenden, interessanten Geschichte, in der sowohl Gegenwart als auch Zukunft ...

Der koreanische Autor Kim Young-tak war mir bisher nicht bekannt.

Sein Buch " die Knochensuppe" ist der erste Teil einer spannenden, interessanten Geschichte, in der sowohl Gegenwart als auch Zukunft eine Rolle spielen.

Der " Held" der Geschichte begibt sich auf eine Zeitreise aus dem Jahr 2064 nach 2024, um zu lernen, wie man eine gute Knochensuppe kocht.

Die Knochensuppe ist ein sehr wichtiger Bestandteil der asiatischen Küche.

Im Jahr 2024 angekommen, stellt er fest, dass das Leben in dieser Zeit genauso seine Tücken und Stolperfallen hat, wie in seiner Gegenwart.

Er lernt, wie man Knochensuppe kocht, findet sogar so etwas wie Familie.

Aber der Autor gibt sich damit nicht zufrieden. Da kommen sehr viele dubiose Figuren ins Spiel, die zusammen mit den uns Europäern wenig geläufigen Namen zeitweise ganz schön herausfordernd sind.

Aber kurze Kapitel und eine unverblümte Sprache tragen dazu bei, dass man am Ende , das kein Ende der Geschichte ist, am Liebsten gleich Band zwei haben und weiter lesen möchte.

Die Farbgebung des Covers sowie dessen Gestaltung passen bestens zu Inhalt.



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