Cover-Bild Vront
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: mixtvision
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 500
  • Ersterscheinung: 12.02.2020
  • ISBN: 9783958541498
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Yves Grevet

Vront

Was ist die Wahrheit?
Nadine Püschel (Übersetzer)

Sie kümmern sich um unsere Gesundheit. Sie sorgen für unsere Sicherheit. Aber der Preis dafür ist unsere Freiheit!

Scott ist dieser Preis zu hoch. Mit seinen Freunden hat er die Widerstandsgruppe Vront gegründet. Sie wollen wieder frei sein. Sie wollen feiern, sie wollen etwas riskieren, sie wollen LEBEN.
Und sie wollen allen zeigen: Es gibt nicht nur eine Wahrheit!

In dem dystopischen und gesellschaftskritischen Roman des bekannten Autors Yves Grevet geht es um die Verschmelzung von Mensch und Technologie, um die Liebe zwischen Brüdern und darum sich gegen Obrigkeiten zu wehren.

Ein mitreißender und packender Roman – ein Pageturner der noch lange nachwirkt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2020

Jugendthriller im dystopischen Setting

1

In einer nicht allzu fernen Zukunft hat es die Menschheit geschafft, dank eines Chips der Firma Longlife, der nahe dem Herzen eingesetzt wird, nahezu alle Krankheiten auszumerzen. Dieser Chip wird jeden ...

In einer nicht allzu fernen Zukunft hat es die Menschheit geschafft, dank eines Chips der Firma Longlife, der nahe dem Herzen eingesetzt wird, nahezu alle Krankheiten auszumerzen. Dieser Chip wird jeden Morgen ausgelesen und anhand der Auswertung weiß man, welche Medikamente benötigt werden. In dieser Welt wächst Stan, gemeinsam mit seinem großen Bruder Scott auf. Doch Scott gefällt die totale Überwachung nicht und er und seine Freunde wollen eigentlich nur eins: frei sein ohne Kontrolle, gemeinsam sind sie die Vront. Als jedoch eines Tages die Polizei vor der Tür steht und Scott verhaftet, wird auch Stan wach gerüttelt und er beginnt mit seinen Freunden nachzuforschen, was wirklich hinter Vront steckt.
Meine Meinung
Ein schlichtes Cover, das mich aber trotzdem sofort neugierig machte und dessen Klappentext nach einer sehr spannenden Dystopie klang. Tatsächlich hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, wenn es auch eine ganz andere Richtung einschlug, als ich zunächst noch vermutet habe.
Yves Grevet schreibt sehr einnehmend und auch jugendlich, so dass hier die Zielgruppe absolut angesprochen wird. In drei großen Abschnitten unterteilt, bietet das Buch unterschiedliche Blickwinkel, so dass der Leser sich seine eigene Meinung bilden kann. Im ersten Abschnitt erleben wir Stan, der zunächst gut damit leben kann, mit dem Chip in seiner Brust überwacht zu werden. Erst als sein Bruder Scott verhaftet wird, beginnt auch Stan diese totale Überwachung durch den Chip zu hinterfragen, denn dieser gibt nicht nur den Gesundheitszustand der Menschen weiter, sondern wird zur totalen Überachung genutzt. Der zweite Abschnitt erzählt die Geschichte aus Scotts Blickwinkel und man bekommt hier eine sehr gute Vorstellung, wie es für einen Jugendlichen sein muss, in seiner Freiheit eingeschränkt zu sein. Der letzte Abschnitt widmet sich unterschiedlichen Charakteren, die aus der Gemeinschaft Vront stammen. Alles in allem bekommt der Leser dadurch einen stimmigen Gesamteindruck und kann sich sehr gut seine eigene Meinung bilden.
Die Geschichte regt zum Nachdenken an, denn es werden zwar Gesundheit und auch Regelverstöße überwacht, doch zu welchem Preis? Dabei liest sich das ganze absolut spannend, denn vieles ist zu Beginn noch unklar und je mehr man über die Charaktere, aber auch über die Funktionen des Chips erfährt, desto mehr fesselt die Geschichte.
Die Darstellung der Charaktere, die jeweils aus ihrer Sicht in der Ich-Form erzählen, ist dem Autor absolut gelungen. Stan ist zunächst noch der unbedarfte Teenager, der erst nach der Inhaftierung seines Bruders anfängt, das System zu hinterfragen, macht eine spannende und glaubhafte Entwicklung durch. Sein großer Bruder Scott ist in seiner gedanklichen Entwicklung schon wesentlich weiter und lässt den Leser ordentlich mitfiebern. Beide Brüder sind sympathisch und gerade junge Leser können sich gut mit ihnen identifizieren.
Neben den beiden gibt es noch einige Nebencharaktere, die die Handlung voran treiben, aber ebenfalls zum Nachdenken anregen, wie z. B. die Eltern der Jungs, aber auch die Freunde.
Mein Fazit
Alles in allem ist Vront ein absolut spannender Jugendthriller im dystopischen Setting. Die Geschichte der Brüder regt zum Nachdenken an, liest sich dabei aber auch richtig spannend. Gerade in unserer derzeitigen Situation passt die Geschichte wirklich richtig gut. Interessante, vielschichtige Charaktere, eine spannende Handlung und ein interessantes Setting runden das Gesamtbild ab. Lesenswert!

Veröffentlicht am 03.07.2020

Freiheit oder Sicherheit?

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Inhalt: In Scotts und Stans Welt haben die Menschen Chips im Körper, die alles aufzeichnen. Dadurch ist die Kriminalitätsrate gesunken und es gibt weniger Krankheiten. Doch hiermit wird man auch überwacht ...

Inhalt: In Scotts und Stans Welt haben die Menschen Chips im Körper, die alles aufzeichnen. Dadurch ist die Kriminalitätsrate gesunken und es gibt weniger Krankheiten. Doch hiermit wird man auch überwacht und in seiner Freiheit eingeschränkt. Scott ist dieser Preis zu hoch und er hat die Widerstandsgruppe Vront gegründet, um friedlich gegen das System vorzugehen. Allerdings begibt er sich hiermit in größte Gefahr, die nicht nur ihn selbst, sondern auch seine gesamte Familie bedroht.

Meinung: „Vront: Was ist die Wahrheit“ ist eine Dystopie, die sich mit Überwachung und Widerstand beschäftigt.
Im Mittelpunkt stehen die Brüder Stan und Scott.
Stan ist erst 14 Jahre alt und fühlt sich im System sicher und gut aufgehoben. Als dann seine heile Welt zerbricht, ergreift er mutig die Initiative und stellt Nachforschungen an. Stan ist klug und sympathisch. Ebenso wie sein etwas schräger Freund Sol und seine neue Freundin Lottie. Um den Dingen auf den Grund zu gehen, wachsen die drei nicht nur über sich selbst hinaus, sondern merken, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt.
Scott ist 17 Jahre alt und hat, gemeinsam mit seinem besten Freund Felix, die Widerstandsgruppe Vront gegründet, um auf die Missstände im System aufmerksam zu machen. Hierbei gerät er jedoch in eine Situation, die er bald nicht mehr steuern kann.
Scott ist ebenfalls sehr mutig. Er kennt sich sehr gut mit Computern aus und würde für seine Freunde alles tun. Außerdem muss er sehr viel durchmachen und sich bald entscheiden, auf welcher Seite er stehen möchte.
Das Buch ist gut geschrieben und spannend gemacht. Diese dystopische Welt erscheint gar nicht so fern und gerade das macht die Geschichte so interessant.
Gerade ab der zweiten Hälfte konnte mich die Story packen, da es dort einfach mehr Action gibt. Und hier lernt man auch einige andere Mitglieder von Vront kennen.

Fazit: Gut gemachter Roman, dessen dystopischer Hintergrund gar nicht so weit entfernt erscheint.

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Bist du stark genug?

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Wünschst du dir absolute Sicherheit? Oder sehnst du dich nach Abenteuer und Freiheit?
Eine Gruppe Jugendlicher hinterfragt das System kritisch und gründet die „Vront“. Was aber passiert, wenn Kriminelle ...

Wünschst du dir absolute Sicherheit? Oder sehnst du dich nach Abenteuer und Freiheit?
Eine Gruppe Jugendlicher hinterfragt das System kritisch und gründet die „Vront“. Was aber passiert, wenn Kriminelle sich Fähigkeiten und Fertigkeiten des Einzelnen zunutze machen, gewisse Bereiche unterwandern und somit Macht über Leben und Tod erlangen? Kann es dann noch gelingen rechtzeitig zu einem medizinischen Notfall zu gelangen und die Bevölkerung zu schützen?

Einerseits birgt die Vorstellung der zugrunde liegenden Technologie gewiss positive Aspekte. Je tiefer man allerdings vor- und eindringt ins Geschehen, desto sensibler reagiert der Leser ob der Möglichkeiten, die schlussendlich im Ermessen und der Hand anderer liegen. Die Faszination bleibt zwar durchaus vorhanden, es ist aber sicherlich nicht verkehrt das Für und Wider abzustecken. Neugierde ist gut und wichtig, bedingungslose Anpassung eher nicht. Autor Yves Grevet lässt die „Vront“ den Aufstand proben. Jedoch nicht, wie vielleicht zu vermuten gewesen wäre, ohne Rücksicht auf Verluste, sondern weitestgehend kontrolliert und durchdacht.

Im Laufe der Erzählung wird der Leser mit unterschiedlichen Perspektiven konfrontiert, erhält Einblicke ins System und hat gleichzeitig nicht den Hauch einer Ahnung in welche Richtung die Geschichte sich noch entwickeln wird. Gut, letzteres ist vielleicht nicht ganz richtig, die ein oder andere Theorie blitzt durchaus auf. Die Konkretisierung allerdings erfolgt erst im weiteren Verlauf, der zudem noch die ein oder andere Überraschung bereit hält. Entsprechend wird ein gesundes Maß an Spannung erschaffen, die in manchen Situationen schonmal in einem wahren Cliffhanger enden kann.

Der Autor lässt seine Protagonisten diverse Gesellschaftsschichten wie -merkmale durchleuchten, wahrt dabei jedoch gekonnt die Neutralität. Sicherlich stehen die Charaktere selbst auf verschiedenen Seiten, am Ende aber ist es dem Leser überlassen ein generelles Fazit zu ziehen. Fakt jedoch ist, dass die Lektüre, trotz ein paar wenigen etwas zäher wirkenden Passagen, nachwirken wird.

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Veröffentlicht am 25.05.2020

Was ist die Wahrheit?

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Allgemeines:

Vront – Was ist die Wahrheit ist Mitte Februar 2020 als gebundenes Buch bei Mixtvision erschienen. Das Buch hat 500 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen.

Der Autor, ...

Allgemeines:

Vront – Was ist die Wahrheit ist Mitte Februar 2020 als gebundenes Buch bei Mixtvision erschienen. Das Buch hat 500 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen.

Der Autor, Yves Grevet, könnte dem ein oder anderen von euch bereits durch seinen Roman Méto, der unter anderem für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, bekannt sein. Ich habe vorher noch nichts von Grevet gelesen, Vront ist mein „Erstling“ von ihm.

Obwohl mir die auf dem Cover gewählten Farben nicht unbedingt zusagen, finde ich es sehr stimmig gestaltet. Der Hintergrund erinnert an einen Datenchip, auf dem alle Verbindungen zusammenlaufen. Durch das gewählte grelle Orange werden die Blicke auf das in der Mitte abgebildete V gerichtet, das selbstverständlich für die Vront steht, die eine große Rolle im Buch spielt.

Inhalt:

„Sie kümmern sich um unsere Gesundheit. Sie sorgen für unsere Sicherheit. Aber der Preis dafür ist unsere Freiheit!

Scott ist dieser Preis zu hoch. Mit seinen Freunden hat er die Widerstandsgruppe VRONT gegründet. Sie wollen wieder frei sein. Sie wollen frei sein, sie wollen etwas riskieren, sie wollen LEBEN.
Und sie wollen allen zeigen: Es gibt nicht nur eine Wahrheit!“ (Quelle: Mixtvision Verlag)

Meine Meinung:

Stan lebt in einem nahezu perfekten System völliger Sicherheit. LongLife hat alles unter Kontrolle. Die Firma hat jedem Menschen einen Chip implantiert. Gefahren unterschiedlichster Art werden vom System erkannt, Hilfe in Form von Polizei oder LongLife-Mitarbeitern ist sofort zur Stelle. Kein Mensch kann über die Stränge schlagen, niemand wird gewalttätig und niemandem wird ein Leid angetan. Niemandem?

Ihr habt Recht, das klingt nach einer zu perfekten Vorstellung. In der Dystopie „Vront“ treffen wir mitnichten auf eine so heile Welt, wie ich sie eingangs beschrieben habe. Viel mehr lebt Protagonist Stan in einer in meinen Augen bedrohlich klingenden Welt. Wie kann man frei und ungezwungen leben, wenn der eigene Bewegungsradius von den Eltern eingeschränkt und bestimmt werden darf? Wie soll man Kind oder Jugendlicher sein, seine Interessen ausleben und auch mal eine Notlüge erfinden dürfen, wenn LongLife alles weiß? Schnell wird Sicherheit hier zur völligen Kontrolle und zur wirklichen Einschränkung der Grundrechte von Stan und den anderen Protagonisten des Buches. Das ist vielen der handelnden Personen nicht bewusst, da sie sich gerne auf die von LongLife vermittelte Sicherheit verlassen möchten.

Doch dann ist da die Vront. Eine Organisation von Jugendlichen, die im Untergrund agiert und gegen die totale Einschränkung der Rechte ist. Die Vront wirkt zunächst wie eine Organisation, die unterstützenswert ist. Aber auch die Vront handelt nicht immer so, wie man sich es vorstellen würde. Dazu möchte ich euch nicht zu viel verraten, lest selbst…

Die Grundstory von Vront hat mich mitgerissen und gefesselt. Datenüberwachung, Kontrolle von gesundheitlichen Veränderungen und die Gewissheit, dass der eigene Standort nie unbekannt ist – so etwas bereitet mit Sicherheit nicht nur mir Sorgen. Vor allem die Tatsache, dass viele Menschen so etwas befürworten und unterstützen, hat mich in Vront schockiert.

Womit ich weniger zurechtgekommen bin, ist der Schreibstil von Grevet. Ich kann nicht beurteilen, ob er immer so schreibt oder ob es nur in diesem Buch so ist. Die ganze Handlung, die Beziehung zwischen den Protagonisten, selbst zwischen den Brüdern, wirkt so voller Distanz, dass bei mir wenig Identifikation für die Geschehnisse entstanden ist. Grevet erzählt die Ereignisse aus jeglicher Perspektive mit einer solchen neutralen Nüchternheit, dass ich manchmal Schwierigkeiten hatte, weiterzulesen. Vielleicht gefällt ebendieser Schreibstil einem anderen Leser auch sehr gut. Meins war das aber nicht.

Grevet vollzieht einige Perspektivwechsel, die aber kaum auffallen. Zunächst berichtet Stan von den Ereignissen, dann (teilweise auch rückblickend auf die bereits geschehenen Ereignisse) sein Bruder Scott und anschließend verschiedene Mitglieder der Vront. Mir ist es nicht gelungen, völlig in einer dieser Perspektiven aufzugehen, vermutlich durch die bereits erwähnte Nüchternheit der jeweiligen Erzähler. Zudem sind die einzelnen Erzählstrange wenig individuell geprägt und wirken dadurch beinahe austauschbar.

Insgesamt regt die Geschichte zum Nachdenken an. Darüber, wie weit wir in unserer Technisierung und Digitalisierung bereits fortgeschritten sind und was das auch jetzt schon für die Sicherheit unserer persönlichen Daten bedeutet. Und darüber, dass man eine solche Zukunft wie Grevet sie entwirft auf keinen Fall will. Ich kann mir vorstellen, dass das Jugendbuch auch die eigentlich angesprochene Zielgruppe sehr gut erreichen kann und den ein oder anderen zum Umdenken bewegen wird. Zum Umdenken über den täglichen exzessiven Konsum und das Mitteilen persönlicher Daten über ein Medium, das schon lange nicht mehr so persönlich ist, wie wir denken.

Fazit:

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Über das eigene Selbst und den Umgang mit den Begriffen Freiheit, Gesundheit und Sicherheit.

Veröffentlicht am 15.05.2020

Vront - Was ist die Wahrheit?

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Inhalt:

Stan und Scott leben in einer Welt in der alles überwacht wird. Denn die Geschichte spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Die Firma LongLife hat jedem Bewohner einen Chip implantiert. Durch diesen ...

Inhalt:

Stan und Scott leben in einer Welt in der alles überwacht wird. Denn die Geschichte spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Die Firma LongLife hat jedem Bewohner einen Chip implantiert. Durch diesen kann der Gesundheitszustand überwacht werden und wenn die Person in Gefahr zu sein scheint schreitet die Polizei bzw. Mitarbeiter von LongLife ein. Durch den Chip wird also quasi Sicherheit im Land gewährleistet und weniger Unfälle, Verbrechen, usw. passieren. Von dem System ist auch Stan überzeugt und er schätzt die Sicherheit die er dadurch hat. Sein Bruder Scott jedoch nicht, er und seine Freunde wollen Freiheit und aus Fehlern die sie machen lernen. Deshalb gründen sie die VRONT. Doch eines Tages steht die Polizei vor der Tür und Scott muss ins Gefängnis. Da macht sich sein Bruder und seine Freunde auf den Weg um mehr über die Vront raus zu finden. Sie stellen fest: Es ist nicht alles so, wie es scheint.

Meinung:

Den Schreibstil von Yves Grevet fand ich echt klasse. Ich bin super schnell durch Buch gekommen und konnte gut in die Welt eintauchen. Auch gefallen hat mir die Struktur des Buches, denn erst erzählt Stan aus seiner Perspektive anschließend Scott und zum Schluss verschiedene Mitglieder der VRONT. Durch die Perspektivwechsel hat man die einzeln Protagonisten richtig gut kennengelernt und man konnte sich in sie rein versetzen. Ab und zu waren ein paar Stellen dabei die ich etwas unnötig und unpassend fande. Aber insgesamt war das Buch durch das aktuelle Thema, die packende Story und den jugendlichen Schreibstil richtig toll. Es regt durchaus zum Nachdenken an und es stellt sich die Frage ob pure Überwachung wirklich mehr Sicherheit gewährleistet und wie sich das Gesundheitssystem bzw. Deutschland allgemein in Sachen Technik in Zukunft entwickeln wird!?

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