Cover-Bild Die Farbe von Schmerz
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 23.07.2019
  • ISBN: 9783748189565
A.L. Kahnau

Die Farbe von Schmerz

Wenn mein Schmerz eine Farbe hätte, dann wäre er lila.

Sanft fahre ich mit den Fingern über den Fleck. Er hat die Form eines Schwans. Mit langem Hals und breitem Körper. Sein Schnabel reicht bis an meinen untersten Rippenbogen, die Schwanzfedern berühren meine linke Hüfte. Ein Kunstwerk in Blau-Lila.
Faszinierend, dass etwas so Grobes wie die Faust meines Stiefvaters etwas so Filigranes wie diesen Fleck erzeugen kann.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2020

Bewegende Geschichte einer wirklich mutigen Protagonistin.

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Meine Meinung:


Erstmal Herzlichen Dank an die Autorin das ich ihr Werk vorab lesen durfte.


Angesprochen hat mich dieses Buch eigentlich im ersten Augenblick durch das Cover, als ich dann den Klappentext ...

Meine Meinung:


Erstmal Herzlichen Dank an die Autorin das ich ihr Werk vorab lesen durfte.


Angesprochen hat mich dieses Buch eigentlich im ersten Augenblick durch das Cover, als ich dann den Klappentext gelesen habe war es um mich geschehen.


Das Buch begann recht schnell, man wurde förmlich in die Situation rein geschmissen.

Es hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr los gelassen.

Die ersten 4 Kapitel haben mich förmlich auf die Palme gebracht, wie oft wollte ich das Buch einfach nur in die Ecke schmeißen oder den Stiefvater einfach nehmen und verprügeln.

Das Buch handelt von Kindesmissbrauch, nein nicht Vergewaltigung. Denn ganz ehrlich auch wenn man sein Kind regelmäßig verprügelt spricht man schon von Kindesmissbrauch.

Zum Glück schafft es Emil ab zuhauen und ihr eigenes Leben auf zu bauen. Sie trifft auf ihrem Weg dort hin Simeon dem sie sich auch emotional öffnet und an sich lässt.


Emil hat mich wirklich bewegt und einige Gedankengänge in mir angeregt.

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Veröffentlicht am 17.01.2020

.... wenn man alleine gelassen wird

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Nach langen hin und her überlegen habe ich mich doch entschieden meine Gedanken zu dem Buch aufzuschreiben. Die Geschichte hat mich von Anfang an in Ihren Bahn gezogen und lässt nicht mehr los. Worum ...


Nach langen hin und her überlegen habe ich mich doch entschieden meine Gedanken zu dem Buch aufzuschreiben. Die Geschichte hat mich von Anfang an in Ihren Bahn gezogen und lässt nicht mehr los. Worum geht es:


Romy ist ein 17-jähriges Mädchen die von Ihrem Stiefvater seit ca. fünf Jahren misshandelt wird. Zuerst waren es nur Ohrfeigen aber mit der Zeit kamen auch Fäuste dazu. Aber nicht nur körperlich wird sie von Ihrem Stiefvater misshandelt. Auch von verbalen Angriffen macht er nicht halt. Fette Kuh, faule Sau und ein Nichtsnutz sind nur die wenigen Beschimpfungen die ich hier aufzählen möchte.


Was mich aber mehr als aufwühlt ist die Mutter. Dass man die körperlichen Misshandlungen seit fünf Jahren an der eigenen Tochter nicht mitbekommt kann mir doch niemand erzählen. Aber gut, lassen wir es so stehen. Warum sitzt sie aber daneben und akzeptiert die verbalen Angriffe, aber damit noch nicht genug, sie steht komplett auf der Seite ihres Mannes und bestätigt ihn noch dazu in dem sie zugibt wie sie von der Tochter enttäuscht ist. Als Mutter von zwei Kindern kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen.


Dann selber die Romy. Warum behalte ich es so lange für mich. Schlimmer kann es doch gar nicht mehr werden. Vor allem wenn es doch so sichtbar ist, dass von der Mutter keine Hilfe zu erwarten ist. Was mich auch wahnsinnig Aufgeregt hat ist ihre Naivität. Sie hat sich entschieden von zu Hause wergzulaufen, kann man ihr nicht übel nehmen. Aber dann glaubt sie jedem den sie auf ihrem Weg trifft. Wie kann sie nach so einer Vergangenheit noch so “blauäugig” sein. Und hat sie echt nicht begriffen wie es in dem Klub zu geht? Ich bin einfach nur sprachlos von dieser Naivität.


Das Ender der Geschichte war leider enttäuschend. Da habe ich eigentlich mit einem großen “Knall” gerechnet. Aber dass der Stiefvater so schnell aufgibt, habe ich nicht erwartet. Da habe ich auf mehr gehofft. Auch dass sie die Anzeige nur wegen ihrer Mutter aufgegeben hat ist lächerlich, denn meiner Meinung nach hat sie es nicht verdient und zeigt mir nur eins, sie hat aus der ganzen Geschichte nichts gelernt.


Die Geschichte hat mir einiges zu denken gegeben. Das ist wohl das Ziel jedes Autoren, jeder möchte oder hofft beim Schreiben, dass sein Buch noch lange im Gedächtnis des Lesers bleibt und diese Autorin hat es mit der Geschichte auf jeden Fall geschafft. Denn ich habe selten mir über eine Geschichte so viele Gedanken gemacht.

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Veröffentlicht am 14.09.2019

Mitreißend und Gefühlvoll

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Die Farbe von Schmerz - A.L. Kahnau
Verlag: Books on Demand
Taschenbuch: 13,99 €
Ebook: 2,99 €
ISBN: 9783748189565
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2019
Genre: New adult / Drama
Seiten: 448
Inhalt:
Wenn mein ...

Die Farbe von Schmerz - A.L. Kahnau
Verlag: Books on Demand
Taschenbuch: 13,99 €
Ebook: 2,99 €
ISBN: 9783748189565
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2019
Genre: New adult / Drama
Seiten: 448
Inhalt:
Wenn mein Schmerz eine Farbe hätte, dann wäre er lila.
Sanft fahre ich mit den Fingern über den Fleck. Er hat die Form eines Schwans. Mit langem Hals und breitem Körper. Sein Schnabel reicht bis an meinen untersten Rippenbogen, die Schwanzfedern berühren meine linke Hüfte. Ein Kunstwerk in Blau-Lila.
Faszinierend, dass etwas so Grobes wie die Faust meines Stiefvaters etwas so Filigranes wie diesen Fleck erzeugen kann.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Wie schon bei den anderen Büchern von A. L. Kahnau, ist auch dieses wieder wunderschön. Allein die Farben die hier verwendet wurden sehen einfach toll aus. Ich finde es wundervoll.
Zum Buch:
Vorweg schon einmal, in diesem Buch geht es um Gewalt und Misshandlung, wer also ein Buch welches solches beinhaltet nicht lesen kann, der sei hier erst einmal vorgewarnt.
Aber wer A. L. Kahnau kennt, weiß das ihre Bücher immer ein sehr spezielles Thema aufgreifen und auch sehr tiefgründig sind.
Hier geht es um Romy, die von ihrem Stiefvater misshandelt wird und versucht auszubrechen aus diesem Kreis. Als dann auch noch ihr Cousin anfängt sie zu misshandeln ist es endgültig vorbei und sie flüchtet. Auf ihrer Flucht lernt sie eine Gruppe von jungen Männern kennen und schließt sich denen sozusagen an, ob dies nun besser ist, solltet ihr selbst herausfinden.
Als sie versucht einen Job zu finden um auszuziehen, wird er ihr jedes Mal von dem gleichen weggeschnappt. Simeon! Doch auch er hat kein leichtes Leben, wie ihr herausfinden werdet.
Der Schreibstil ist eben typisch Lena, er zieht einen in seinen Bann und man muss sich selbst dabei erinnern, das man atmen muss, denn sie raubt einem mit ihren Geschichten schier den Atem. Sie bringt Themen auf den Punkt, die ja doch meist eher totgeschwiegen werden und gerade das, gefällt mir so an ihren Geschichten.
Auch die Protagonisten hat sie so realistisch dargestellt, man könnte denken man liest hier eine wahre Begebenheit und sind wir wirklich mal ehrlich, das passiert hinter geschlossen Türen doch tausendfach. Romy und auch Simeon sind zwei Charaktere, wie wir sie überall finden, gezeichnet vom Leben und trotzdem verlieren sie nicht den Mut zu kämpfen und immer weiter zu kämpfen. Ich bewundere die beiden, denn so manch einer hätte schon aufgegeben.
Und trotz diesem Leben, bleibt Romy immer sie selbst, opfert sich für andere auf und bleibt sanftmütig und sie selbst. Diesen Charakter muss man einfach lieben.
Die Atmosphäre ist schon oft recht beklemmend und man fühlt den Schmerz der Protagonisten richtig mit, zumindest erging es mir so. man möchte helfen, eingreifen, aber das bleibt hier nur ein Wunsch. Ich kann euch immer wieder nur die Bücher von Lena nahe legen, denn sie sind einfach so realistisch und geben einen etwas zum, nachdenken.
Für mich war dieses Buch wieder einmal ein Must Read und ich kann es nur empfehlen, daher gebe ich hier auch 5 von 5 Sternen und bin gespannt, welches Thema Lena beim nächsten Buch aufgreift.

Veröffentlicht am 08.09.2019

Ein Buch voller Realität

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Inhalt
Wenn mein Schmerz eine Farbe hätte, dann wäre er lila.

Sanft fahre ich mit den Fingern über den Fleck. Er hat die Form eines Schwans. Mit langem Hals und breitem Körper. Sein Schnabel reicht bis ...

Inhalt
Wenn mein Schmerz eine Farbe hätte, dann wäre er lila.

Sanft fahre ich mit den Fingern über den Fleck. Er hat die Form eines Schwans. Mit langem Hals und breitem Körper. Sein Schnabel reicht bis an meinen untersten Rippenbogen, die Schwanzfedern berühren meine linke Hüfte. Ein Kunstwerk in Blau-Lila.
Faszinierend, dass etwas so Grobes wie die Faust meines Stiefvaters etwas so Filigranes wie diesen Fleck erzeugen kann.

Meinung:
Von den ersten Zeilen an fühlte ich mich mit der Protagonistin Romy verbunden. Diese Story behandelt Tabuthemen der heutigen Gesellschaft, Themen die leider noch viel zu oft im verborgenen Geschehen. Zum einen wie bereits auch der Klappentext vermuten lässt spielt Misshandlung eine große Rolle, aber es geht noch um vieles mehr. Vorurteile, Selbsthass, Schuldgefühle, das Gefühl nicht gut genug zu sein, als schwarzes Schaf zu zählen und auch um Gefühle wie Freundschaft oder Liebe.
Die Autorin hat mich nicht nur mit diesen Zeilen berührt, sondern mich vor allem mitfühlen lassen - ich habe geweint, gelacht und war wütend auf die Geschehnisse. Einige Gefühle der Protagonistin waren mir bekannt und ich konnte mich gefühlt stellenweise zu gut in sie hinein versetzen, an anderen Stellen wiederum wusste ich, dass es Unrecht ist, aber es wurde auch deutlich gemacht, wie man dich selbst machtlos werden lässt, wenn man nicht dagegen handelt.
Es geschah so viel in diesem Roman, was mein Herz regelrecht zerrissen hat und weinen ließ, aber es gab nicht nur negative Gefühle, sondern auch positive Wendungen, die dafür sorgten das sich die Narben wieder schließen.

Fazit
Diese Geschichte war für mich wie eine Zerreißprobe, eine Geschichte die so viel Realität beinhaltet, dass sie nur erschrecken kann und mich als Leser mit einer Vielzahl an Emotionen zurück ließ. Auch wenn ich persönlich nicht so einer extremen Sitation ausgesetzt war, gibt es dennoch zu viele, die genau solche Dinge tagein tagaus erleben. Ein Roman der schockiert, berührt und zum Nachdenken anregt - 5 von 5 Sternen ?

Veröffentlicht am 01.09.2019

Ein emotionales Highlight

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Ein neues Buch von A. L. Kahnau und es war klar, dass ich es lesen möchte. Erstens habe ich schon einige Bücher
von der Autorin gelesen und zweitens war der Klappentext absolut interessant. Und dann noch ...

Ein neues Buch von A. L. Kahnau und es war klar, dass ich es lesen möchte. Erstens habe ich schon einige Bücher
von der Autorin gelesen und zweitens war der Klappentext absolut interessant. Und dann noch dieses wunderschöne Cover. Viele Gründe um das Buch "Die Farbe von Schmerz" zu lesen.

"Die Farbe von Schmerz" ist kein einfaches Buch. Es ist keine einfache Geschichte. Es behandelt ernste Themen wie häusliche Gewalt. Es enthält keine extra Triggerwarnung, aber das muss auch nicht. Der Klappentext erklärt genug, denke ich.

Oft musste ich einen Satz nochmal lesen, weil ich nicht glauben konnte was ich da lese. Aber ja es stand wirklich da.
Die Autorin hat es hier geschafft authentische und realistische Charaktere zu schaffen.

Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass Romy kein einfaches Leben hat. Ich konnte ihre Angst förmlich spüren.
Ich musste schlucken und hätte dort so gerne eingegriffen. Tränen musste ich verdrücken, denn mir war es teils echt heftig. Keiner hat was gemerkt bzw. wollte nichts merken. Romy ist das schwarze Schaf in der gesamten Familie und ich wollte laut losschreien und sie aus dieser Familie retten. Wie kann man nur so sein? Ich versteh es nicht!
Sim ist ein toller Charakter, auch wenn man erst denkt..oha was geht bei ihm alles ab?! Aber mit den Seiten lernen wir ihn kennen und man kann es besser verstehen. Er wird zu Romys Halt.

Die Autorin schreibt die Geschichte mit Bedacht. Sie wählt einfühlsame Worte aus und bringt so tiefe Gefühle hervor.
Manchmal überrollten mich die Emotionen. Tränen füllten meine Augen. Schreie wollten raus.

Die Farbe von Schmerz lässt mich nachdenklich und traurig zurück. Aber es ist ein wundervolles Buch. Ein Highlight für mich! Lest es aber nur, wenn ihr Gewaltszenen gut aushalten könnt.