Cover-Bild Die Weihnachtsgeschwister
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.10.2019
  • ISBN: 9783832184742
Alexa Hennig von Lange

Die Weihnachtsgeschwister

Roman
Es ist Weihnachten und nacheinander trudeln die Geschwister Tamara, Ingmar und Elisabeth mit ihren Kindern und Partnern im Haus ihrer Eltern ein. Schneeflocken fallen sanft vom Himmel und wie jedes Jahr weckt das vertraute Heim für einen Moment die Hoffnung auf ein besinnliches Fest. Doch sobald alle an einem Tisch sitzen, ist es mit dem Frieden vorbei: Tamara ist neidisch auf Elisabeth, die nicht nur beruflich erfolgreicher ist, sondern jetzt auch noch diesen attraktiven neuen Freund mitgebracht hat. Ingmar ärgert sich über Tamaras mangelndes Interesse an ihren Mitmenschen und dem Klimawandel. Elisabeth versucht wie immer, zu allen nett zu sein, und macht es dadurch nur noch schlimmer.
Nach einer Nacht im Hotel kommen die drei Geschwister an Heiligabend wieder am Elternhaus zusammen. Aber zu ihrer großen Überraschung öffnet ihnen niemand die Tür. Wo sind die Eltern? Um das Rätsel zu lösen, begeben sich Tamara, Elisabeth und Ingmar auf eine Spurensuche zurück in ihre glückliche Kindheit. Und finden eine magische Botschaft für ihre Zukunft.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2020

Absolut unsympathische Charaktere...

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Der Titel und das winterlich-weihnachtliche Cover hatten mich angesprochen. Später habe ich es jedoch bereut, zum Buch gegriffen zu haben. Selten habe ich so eine Ansammlung unsympathischer und überzeichneter ...

Der Titel und das winterlich-weihnachtliche Cover hatten mich angesprochen. Später habe ich es jedoch bereut, zum Buch gegriffen zu haben. Selten habe ich so eine Ansammlung unsympathischer und überzeichneter Charaktere in einem Buch in Händen gehalten! Ob nun die mit ihrem Leben ewig unzufriedene un mannsgeile Hausfrau, die sich dem Freund ihrer Schwester schamlos aufdrängt, oder die verhuschte, schreckhafte und harmoniebedürftige kleine Schwester, die des lieben Frieden willens alles herunterschluckt oder der egoistische und stets eifersüchtige Bruder - hier waren lauter Extreme auf engstem Raum versammelt, die auch nicht mal die geringsten Regeln des Anstands und der Höflichkeit wahrten...
Ich habe mich bis zum Ende der Kurzgeschichte durchgekämpft, aber auch der versöhnlich gedachte Schluss vermochte mich nicht mehr zu überzeugen...

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Veröffentlicht am 20.12.2019

Fröhliche Weihnachten, oder auch nicht

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Zum Buch:

Tamara, Elisabeth und Ingmar reisen nebst Partner und Kindern nach Hause um bei und mit den Eltern Weihnachten zu feiern. Wie in jedem Jahr kommen sie in der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander. ...

Zum Buch:

Tamara, Elisabeth und Ingmar reisen nebst Partner und Kindern nach Hause um bei und mit den Eltern Weihnachten zu feiern. Wie in jedem Jahr kommen sie in der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander. Doch schon beim ersten Aufeinandertreffen kommt es zum Streit, die Eltern, beide schon fast achtzig, müssen mal wieder schlichten ...

Meine Meinung:

Vom Klappentext angezogen, wer will kein magisches Weihnachten voller Harmonie, wollte ich das Buch gerne lesen. Ich mag auch die Kinder- und Jugendbücher der Autorin sehr gerne, also Buch ausgeliehen und losgelesen.
Im ersten Kapitel musste ich mich zuerst an die Erzählweise gewöhnen, denn die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Erwachsenen Kindern. Man erfährt von jedem etwas, vor allem aber, wie sehr sie sich und ihren Zusammenhalt der Kindheit doch vermissen.
Tamara, die älteste, ist voller Neid und Ungunst, Elisabeth, das mittlere Kind, ist sehr unsicher, fühlt sich nach zwei gescheiterten Ehen beziehungsunfähig und Ingmar, der jüngste im Bunde, fühlt sich unverstanden und von seinen Schwestern im Stich gelassen.
Eine ganz normale Familie, man lebt sich auseinander, trifft sich vielleicht noch zwei-, dreimal im Jahr und hat sich nicht mehr wirklich was zu sagen. So ist es leider in vielen Familien.
Alexa Henning von Lange ist es sehr gut gelungen den Familienzwist zu beschreiben, ein absolut lesenswertes Buch mit einer Geschichte, die aus dem Leben gegriffen ist.
Es ist vielleicht keine romantische, besinnliche Weihnachtsstory voller Romantik, aber sie ist ehrlich und toll erzählt. Mir hat sie jedenfalls gut gefallen.

Veröffentlicht am 08.12.2019

Alle Jahre wieder

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Jedes Jahr treffen sich die Geschwister Tamara, Ingmar und Elisabeth mit ihren Familien bei ihren Eltern um Weihnachten zu feiern. Die Geschwister verbindet eine Hassliebe, so dass jedes Jahr die Situation ...

Jedes Jahr treffen sich die Geschwister Tamara, Ingmar und Elisabeth mit ihren Familien bei ihren Eltern um Weihnachten zu feiern. Die Geschwister verbindet eine Hassliebe, so dass jedes Jahr die Situation eskaliert und es zu Streit kommt. Auch dieses Jahr ist die Stimmung aufgeladen bis es eine plötzliche Änderung gibt und die Ereignisse mit Zuckerguss übergossen werden.
Die Handlung wird aus Sicht der Geschwister erzählt. Dadurch erfahren wir wie sich sich fühlen, was sie erwarten und wie die anderen auf sie wirken. Durch die vielschichtige Sichtweise gewinnt das Buch ihren Reiz. Es wirkt aus dem Leben gegriffen. Bis dahin hat mir das Buch richtig gut gefallen. Danach kam ein Umschnitt und plötzlich herrschte Friede-Freude-Eierkuchen und das Buch kippte in den Kitsch. Es gab für mich keine nachvollziehbare Erklärung, wieso es die 180° Wende gab.
Das Buch hat Potenzial, aber durch das Ende wurde es verschenkt.
Außerdem ärgert mich die Preispolitik des Verlages. Für eine Kurzgeschichte (92 e-book Seiten) werden 15€ verlangt.

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Veröffentlicht am 08.12.2019

tolles Buch

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Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Die Geschwister Tamara, Elisabeth und Ingmar ...

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Die Geschwister Tamara, Elisabeth und Ingmar kommen mit ihren Familien wie jedes Weihnachten nach Hause zu ihren Eltern. Aber kaum sind alle beieinander, ist der Frieden aus, denn jeder ist auf jeden neidisch. Als sie Heilig Abend zu ihren Eltern fuhren, um ein klärendes Gespräch zu führen, öffnete ihnen niemand. Sie bekamen es mit der Angst zu tun und die Älteste kletterte auf einen Baum um zum Balkon zu gelangen. Es war keiner zu sehen. Sie holten sich von der Nachbarin die Schlüssel, so wie sie es früher gemacht hatten. Es war niemand im Haus, sie suchten es komplett durch und erinnerten sich an früher.
Wie geht es weiter? Tauchen die Eltern wieder auf? Schaffen sie es wieder Geschwister zu werden wie sie es früher waren?
Ein wunderschönes Buch, das einen auch nachdenken lässt. Es ist ein wirkliches Weihnachtsbuch. Ich habe das Buch in einem durchgelesen, da ich nicht aufhören konnte. Habe es auch meiner Freundin empfohlen und die fand es auch klasse. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, holt es euch, denn sonst verpasst ihr was.

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Veröffentlicht am 05.12.2019

Geschwisterzwist

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Die ehemalige Pop-Literatur-Ikone Alexa Hennig von Lange ist inzwischen eine der profiliertesten deutschen Autorinnen, wenn es gilt, gesellschaftsrelevante Themen zu beschreiben, insbesondere das familiäre ...

Die ehemalige Pop-Literatur-Ikone Alexa Hennig von Lange ist inzwischen eine der profiliertesten deutschen Autorinnen, wenn es gilt, gesellschaftsrelevante Themen zu beschreiben, insbesondere das familiäre ist im Mittelpunkt.
Hier sind es 3 sehr unterschiedliche Geschwister, die zu Weihnachten bei ihren alten Eltern zu Besuch kommen.
Die eine ist eher hart und zynisch, die jüngste Schwester weich und harmoniebdürftig. Der Bruder steht irgendwo dazwischen.
Wie sie zu diesem Fest aufeinanderprallen, hat Alexa Hennig von Lange präzise beschrieben und sie lässt die kleinen Sticheleien sichtbar werden.
Ursachenforschung findet sich zum Teil in einer gewissen Ernüchterung der Lebensumstände.

Mich hat das Buch beeindruckt, wie auch schon der letzte Roman Kampfsterne, aber man hätte noch mehr aus dem Buch machen können, wenn etwas mehr Raum gegeben würde. Die 160 Seiten sind rasch ausgelesen.

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