Am Strand des Feriendorfs Euronat, Europas größtem Nudistencamp an der französischen Atlantikküste, wird mitten in der Hauptsaison ein junger Politiker tot aufgefunden – nackt, ermordet. Erst kurz zuvor hatte er angekündigt, das traditionsreiche Camp schließen zu wollen. Während die Gemeinschaft der Camper leidenschaftlich gegen das drohende Ende ihres Freiheitsraums protestiert, nimmt Kommissar Luc Verlain die Ermittlungen in ungewohnt freizügiger Umgebung auf – und stößt auf ein Geflecht aus politischem Kalkül, gesellschaftlichen Spannungen und einem persönlichen Geheimnis, das tödlich endete. Ein hitziger Fall, der mit einem einzigartigen, faszinierenden Setting überrascht – Luc Verlains wohl ungewöhnlichster Einsatz.
Luc bekommt es mit einem Mord an einem sehr ungewöhnlichen Ort zu tun. Euronat ist das größte FKK-Camp an der französischen Atlantikküste. Besucht wird es vor allem von Deutschen, inzwischen aber auch ...
Luc bekommt es mit einem Mord an einem sehr ungewöhnlichen Ort zu tun. Euronat ist das größte FKK-Camp an der französischen Atlantikküste. Besucht wird es vor allem von Deutschen, inzwischen aber auch vielen Franzosen und internationalen Gästen. Doch die Bürgermeisterin der Gemeinde will das Camp schließen und stattdessen Luxushotels bauen lassen. Unterstützt wird sie vom Staatssekretär des Verteidigungsministeriums, den sie von früher kennt. Doch genau dieser wird bald im Camp nackt und tot aufgefunden. Die Ermittlungen ergeben einige Überraschungen.
Mir gefällt die Reihe gut und dieser zehnte Band gehört für mich zu einem der besten. Das liegt zum Teil an dem sehr ungewöhnlichen Ort, an dem das Buch spielt. Aber auch an den interessanten Randbemerkungen: ich wusste nicht, dass man als Ausländer in Frankreich wählen kann. Die Lösung, was die Auflösung des Camps angeht, fand ich schlichtweg genial. Der Fall selber verlief wie alle vorherigen eher ruhig und die Ermittlungen sind nachvollziehbar. Leid tut mir der Kollege von Luc, bin gespannt, wie die Verhandlung ausgehen wird. Alles in allem freue ich mich auf die angekündigte zeitnahe Fortsetzung und kann eine Leseempfehlung aussprechen
Klappentext:
Am Strand des Feriendorfs Euronat, Europas größtem Nudistencamp an der französischen Atlantikküste, wird mitten in der Hauptsaison ein junger Politiker tot aufgefunden, nackt, ermordet. Erst ...
Klappentext:
Am Strand des Feriendorfs Euronat, Europas größtem Nudistencamp an der französischen Atlantikküste, wird mitten in der Hauptsaison ein junger Politiker tot aufgefunden, nackt, ermordet. Erst kurz zuvor hatte er angekündigt, das traditionsreiche Camp schließen zu wollen. Während die Gemeinschaft der Camper leidenschaftlich gegen das drohende Ende ihres Freiheitsraums protestiert, nimmt Kommissar Luc Verlain die Ermittlungen in ungewohnt freizügiger Umgebung auf, und stößt auf ein Geflecht aus politischem Kalkül, gesellschaftlichen Spannungen und einem persönlichen Geheimnis, das tödlich endete. Ein hitziger Fall, der mit einem einzigartigen, faszinierenden Setting überrascht – Luc Verlains wohl ungewöhnlichster Einsatz.
„Strandgut“ ist mittlerweile schon der 10. Aquitaine Krimi von Alexander Oetker.
Luc Verlain der smarte Kommissar ist mir schon seit dem ersten Band sympathisch.
Auf sein Töchterchen Aurélie ist er sehr stolz, sie ist ein wahrer Sonnenschein. Luc’s Partnerin Anouk ist mittlerweile Leiterin der Police national in Bordeaux und somit Luc’s Chefin. Die kleine Aurélie ist, während Anouk und Luc arbeiten bei Luc’s Vater gut aufgehoben.
Das Feriendorfs Euronat ist ein Nudistencamp an der französischen Atlantikküste und der Bürgermeisterin Anne Dujardin ein Dorn im Auge. Viele Anhänger der freien Körperkultur haben sich hier niedergelassen, darunter auch viele Deutsche. Es gibt nicht nur den großen Campingplatz, viele haben sich auch aufwendigere Häuser gebaut. Nur leider ist das Land von der Gemeinde nur gepachtet, für 99 Jahre, dann fällt es an die Gemeinde zurück. Die Bürgermeisterin, will den Pachtvertrag allerdings aufkündigen, was zu viel Umut führt. Der junge, erfolgreiche Politiker, der neben ihr auf der Bühne stand und sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen scheint wird kurz nach der Verkündung im Camp tot aufgefunden, natürlich nackt.
Luc Verlain nimmt die Ermittlungen auf, an seiner Seite seine Partnerin Anouk.
Alexander Oetker beschreibt wie immer die Handlungsorte sehr anschaulich. Die malerischen Orte werden immer gut beschrieben. So auch das Feriendorfs Euronat. Es ist ein richtiger kleine Ortsteil, mit Campingplatz, Häusern, Restaurants und Geschäften. Nur das hier die Menschen einfach nackt durch die Straßen laufen. Für Luc ist das eine verzwickte Situation, er muss sich erst einmal an den Anblick der nackten Menschen, die ihm bei Befragungen gegenüberstehen gewöhnen.
Natürlich fehlt auch die Kulinarik nicht. Den auch während der Ermittlungen muss Luc und sein Team essen und trinken.
Die Charaktere sind wieder gut gezeichnet und einige ja schon aus den vorherigen Bänden bekannt. So treffen die Leser*innen auch Rose Schillinger wieder, die man im letzten Band kennenlernt hatte.
Alexander Oetker erzeugt recht schnell Spannung, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter steigert. Der Schreibstil von Alexander Oetker ist flüssig, leicht verständlich und fesselnd.
Die kurzen Kapitel verleiden dazu immer weiterzulesen.
„Strandgut“ ist wieder einmal ein richtig guter und spannender Krimi.
Ich freue mich jetzt schon auf den 11. Band, „Silberküste“ der im September 2026 erscheinen soll.
Ich liebe die Bücher von Alexander Oetker, weil er so herzlich und lebendig erzählt, dass man sich als Lesender mitten im Geschehen fühlt. Seine Charaktere sind so vielschichtig und nahbar, sind so lebensnah ...
Ich liebe die Bücher von Alexander Oetker, weil er so herzlich und lebendig erzählt, dass man sich als Lesender mitten im Geschehen fühlt. Seine Charaktere sind so vielschichtig und nahbar, sind so lebensnah und -echt, dass man sich die Lektüre wie "alte Bekannte treffen" anfühlt Trotzdem kommt die Realität nicht zu kurz.
Auch diesen Krimi aus Aquitanien habe ich verschlungen. Die Neubesetzung der offenen Stelle gefällt mir gut, die Dramatik um Yacine lässt mich besorgt zurück.
Ich liebe es, wie aus den Beschreibungen der Örtlichkeiten die Liebe zu diesem Land, der Kultur, dem Essen, der Landschaft spricht....Wunderbar!
„Wir haben es hier mit einer Sekte zu tun – einer Sekte, die für Nacktheit und Eskapismus steht. Das Gegenteil von Moral, die pure Sünde.“ (S. 55)
Als die Bürgermeisterin von Grayan-et-l’Hôspital auf ...
„Wir haben es hier mit einer Sekte zu tun – einer Sekte, die für Nacktheit und Eskapismus steht. Das Gegenteil von Moral, die pure Sünde.“ (S. 55)
Als die Bürgermeisterin von Grayan-et-l’Hôspital auf einer Pressekonferenz verkündet, dass sie den Pachtvertrag des Euronat, Europas größtem FKK-Camp kündigen will, laufen die Camper Sturm. Unterstützung erhält sie vom ehrgeizigen Staatssekretär Guy Martinez, der politisch hoch hinaus will. Umso schockierender ist es, als Guy am nächsten Morgen splitterfasernackt und tot am Strand aufgefunden wird.
Für Luc und sein Team stellt sich die Frage, wie und warum der moralische Hardliner dorthin gelangte und weshalb er nackt war. Wollte ihn der Mörder damit zusätzlich demütigen? War es ein Racheakt und Guy ein zufälliges Opfer, oder wurde er gezielt an den Strand gelockt?
Die Camper bilden eine eingeschworene Gemeinschaft. Viele von ihnen verbringen seit Jahrzehnten ihre Sommer im Euronat oder haben sich als Rentner dauerhaft an der Atlantikküste niedergelassen. Aus den einst einfachen Holzhütten sind im Laufe der Jahre komfortable Häuser und sogar luxuriöse Villen mit Whirlpool, Sauna und Weinkeller geworden. Der Platz ist stetig gewachsen, ohne dass sich bisher jemand öffentlich daran störte – schließlich profitieren die Einheimischen wirtschaftlich erheblich von den Sommergästen. Doch es gibt auch kritische Stimmen: überfüllte Straßen, gesperrten Strandabschnitte und der freizügige Lebensstil sorgen nicht bei allen für Begeisterung. Die Bürgermeisterin steht mit ihrer Haltung also keineswegs allein da.
In dieser aufgeheizten Atmosphäre ermitteln Luc und sein Team mit vollem Körpereinsatz. Den Hochsommer an den kilometerlangen, unberührten, feinsandigen Stränden der Côte d'Argent können sie jedoch kaum genießen. Luc fühlt sich unter den Nackten sichtlich unwohl, was Anouk und die neue Kollegin Rose Schillinger genüsslich kommentieren. Gleichzeitig begeht Yacine einen folgenschweren Fehler, der ihn seine Karriere kosten könnte. Und schnell wird klar, dass hinter dem Mord mehr steckt als nur ein politischer Streit um die Zukunft von Euronat.
Auch der 10. Fall von Luc Verlaine überzeugt wieder mit Spannung, Lokalkolorit und einer guten Portion Humor. Als Kind der DDR bin ich selber begeisterte Anhängerin der FKK-Kultur und freue mich jedes Jahr auf den Sommer an der Ostsee. Die Atlantikküste zwar deutlich weiter entfernt, doch nach dieser Lektüre wächst die Versuchung, Euronat eines Tages selbst einen Besuch abzustatten.
Dies ist ein kurzweiliger Krimi, der sich mitten im FKK Camp abspielt.
Ob wohl die Polizei nun naggisch ermittelt?
Die Reihe im Luc Verlain notiert den 11.Teil, und wie so oft bei Reihen, bin ich Quereinsteigerin.
Habe ...
Dies ist ein kurzweiliger Krimi, der sich mitten im FKK Camp abspielt.
Ob wohl die Polizei nun naggisch ermittelt?
Die Reihe im Luc Verlain notiert den 11.Teil, und wie so oft bei Reihen, bin ich Quereinsteigerin.
Habe trotzdem alles nachvollziehen können und werde mal sehen, welche Folgen Storytel noch auf Lager hat, um weiter vorne zu beginnen.
Das Hörbuch erscheint im @argonverlag mit einer sympathischen Dauer von 8 Std, 52 Min und wird engagiert gelesen von Frank Arnold.
Obwohl im Klappentext steht, es geht um Politik, ist die Ermittlung keineswegs dröge und wir werden mit ein paar Wendungen in die Irre geleitet.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.