Cover-Bild Bluteiche
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 01.03.2022
  • ISBN: 9783426307441
Anders de la Motte

Bluteiche

Kriminalroman
Marie-Sophie Kasten (Übersetzer)

Atmosphärischer Urlaubskrimi aus Schweden – vom Nummer-1-Bestseller-Autor
Auf zwei Zeitebenen deckt der unblutige Krimi des schwedischen Bestseller-Autors Anders de la Motte hoch atmosphärisch und psychologisch dicht ein erschütterndes Geheimnis auf.

In der Walpurgisnacht 1986 wird ein 16jähriges Mädchen im Wald bei einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder wird schließlich für die Tat verurteilt, und kurz darauf verschwindet die ganze Familie spurlos.
Im Frühling 2019 zieht die Ärztin Thea Lind im Schloss ein. Nachdem sie einen seltsamen Fund in einer uralten Eiche gemacht hat, wächst ihre Faszination für die alte Tragödie. Je mehr Ähnlichkeiten Thea zwischen der Kindheit des getöteten Mädchens und ihrer eigenen schmerzhaften Vergangenheit entdeckt, desto mehr ist sie überzeugt davon, dass die Wahrheit über diese Nacht nie ans Licht kam.
Und dass der Frühling 1985 vielleicht weitere Opfer gefordert hat …

»Bluteiche« ist der vierte eigenständige Kriminalroman von Anders de la Mottes hochgelobtem Jahreszeiten-Quartett, das seine Leser in die schaurig-schöne Abgeschiedenheit Süd-Schwedens mitnimmt. Die Vorgänger »Sommernachtstod«, »Spätsommermord« und »Winterfeuernacht« wurden alle für den Preis als Schwedens bester Krimi nominiert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2023

nicht immer nachvollziehbar

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1985 wird ein 16-jähriges Mädchen getötet. Es scheint, als wäre sie das Frühlingsopfer für den grünen Mann, der in der Walpurgisnacht durch die Wälder reitet, wie ein alter Aberglaube der Gegend besagt. ...

1985 wird ein 16-jähriges Mädchen getötet. Es scheint, als wäre sie das Frühlingsopfer für den grünen Mann, der in der Walpurgisnacht durch die Wälder reitet, wie ein alter Aberglaube der Gegend besagt. Ihr Stiefbruder wird für die Tat verurteilt, aber nach der Beerdigung ist der Rest der Familie spurlos verschwunden. 30 Jahre später zieht die Ärztin Thea Lind in den Ort und beginnt, fasziniert von dem Geheimnis, über das niemand sprechen will, nach zu forschen.

Gut geschrieben, spannend, überraschende Wendungen, teilweise interessante Charaktere. Dennoch ist das Buch irgendwie nicht rund. Personen, die erst so dargestellt werden, sind dann plötzlich doch ganz anders (was an sich ja kein Problem ist und in vielen Krimis vorkommt, aber hier ist es nicht schlüssig und nachvollziehbar, bzw. die Erklärungen zu dürftig) und auch die Motivation, die hinter der Vertuschung steckt ist nicht zu verstehen. Was für ein Aufwand. So weit würde doch niemand gehen. Auch das ist nur schwer nachzuvollziehen.

Dies ist das zweite Buch, welches ich von diesem Autor lese und das andere war nach dem gleichen Schema gestrickt. Kinder/Jugendliche sind irgendwie in einen Todesfall verstrickt, was aber vertuscht wird. Nach ca 30 Jahren kommt eine Frau und schnüffelt rum und will die alte Geschichte wieder ausgraben, wodurch sie angefeindet und bedroht wird. Vielleicht schreibt der Autor nur solche Geschichten. Auch das erste hat mich nicht völlig überzeugen können, war aber doch so gut, dass ich mehr von dem Autor lesen wollte. Aber ich denke mit 2 Büchern nach dem gleichen Schema, wo man bei beiden denkt, die Erklärungen von diversen kleinen Dingen/Handlungen sind nicht wirklich logisch/stimmig/nachvollziehbar, ist es erstmal genug, auch wenn beide Bücher spannend waren.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Wer ermordete Elita Svart?

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Zum Buch: Die Ärztin Thea Lind zieht mit ihrem Mann David zurück in dessen Heimatort Tornaby. Sie soll die dortige Hausarztpraxis leiten und David ein neues Restaurant in dem örtlichen Schloss Bokelund ...

Zum Buch: Die Ärztin Thea Lind zieht mit ihrem Mann David zurück in dessen Heimatort Tornaby. Sie soll die dortige Hausarztpraxis leiten und David ein neues Restaurant in dem örtlichen Schloss Bokelund aufbauen. Unterstützt werden sie dabei von Davids Familie, die in der kleinen Gemeinde hoch angesehen sind. Zufällig stößt Thea auf einen alten Ritualmord von 1986, in dem ein junges Mädchen als sogenanntes „Frühlingsopfer“ in einem Steinkreis tot aufgefunden wurde. David war damals als Kind mit seinen Freunden dabei. Doch er sowie auch die anderen Dorfbewohner wollen darüber nicht sprechen. Und Thea findet immer mehr Rätsel: wo ist zum Beispiel die Familie hin, nachdem der junge Leo des Mordes überführt wurde?

Meine Meinung: In diesem Buch geht es um einen alten Cold Case, der aber nie wirklich schlüssig aufgeklärt wurde. Thea findet immer mehr Ungereimtheiten. Doch je mehr sie nachfragt, desto verschlossener werden die Bewohner des kleinen Örtchens. Wurde damals etwas vertuscht?

Der Schreibstil hat mir hier sehr gut gefallen. Denn manche Kapitel beginnen aus der Sicht des jungen Opfers Elita in Tagebuch-Form. Auch die Gemeinde mit dem Schloss und dem ganzen Ort, in dem es eine morastige Waldlandschaft gibt, konnte man sich als Leser sehr gut vorstellen! Die Charaktere sind gut dargestellt, aber wirklich gemocht habe ich eigentlich nur Thea und den Sohn des ehemaligen Schlossbesitzers Hubert. Alle anderen Figuren sind doch recht oberflächlich und nur auf ihren Eigennutz aus.

Aber auch Thea hat einige Geheimnisse. Sie telefoniert fast täglich mit Margaux, und niemand weiß, wer das ist und in welcher Verbindung sie zu Thea steht. Am Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und Thea wird auf jeden Fall fündig. Wer suchet, der findet!

Mein Fazit: Ein toller Krimi aus dem schönen Schweden, der langsam, aber sicher zum Ziel führt! Nicht blutrünstig, auch wenn der Titel ziemlich düster klingt, geht es hier doch mehr um die noch lebenden Menschen. Das hat mir gut gefallen und ich vergebe hier gerne 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 03.10.2022

spannend nach schwierigen Anfang

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Aller Anfang ist schwer

In der Walpurgisnacht 1986 wird ein 16jähriges Mädchen im Wald neben einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder ...

Aller Anfang ist schwer

In der Walpurgisnacht 1986 wird ein 16jähriges Mädchen im Wald neben einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder wird schließlich für die Tat verurteilt, und kurz darauf verschwindet die ganze Familie spurlos.

Im Frühling 2019 zieht die Ärztin Thea Lind im Schloss ein. Nachdem sie einen seltsamen Fund in einer uralten Eiche gemacht hat, steigt ihre Faszination für die Tragödie aus der Vergangenheit, die sich direkt neben ihrem neuen Zuhause zutrug. Je mehr Ähnlichkeiten sie zwischen der Kindheit des getöteten Mädchens und ihrer eigenen schmerzhaften Vergangenheit entdeckt, desto mehr ist sie überzeugt davon, dass die Wahrheit über diese Nacht nie ans Licht kam.

Und dass der Frühling 1985 vielleicht mehr Opfer gefordert hat …

„Bluteiche“ wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zu einem erfahren wir, was 1986 in der Walpurgisnacht geschah. Diese Kapitel beginnen mit einen Tagebucheintrag. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart und ist aus Sicht von Dr. Thea Lind geschrieben.
In die Geschichte hineinzufinden, ist mir etwas schwergefallen. Der Beginn war etwas zäh, verwirrend und zog sich in die Länge. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Die Story wurde noch richtig spannend und fesselte sich bis zum Ende

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Veröffentlicht am 18.12.2021

Ein totes Mädchen über das alle schweigen

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Die Ärztin Thea Lind zieht mit ihrem Mann in ein Schloss in seine Heimatstadt. Sie ist fasziniert von der Geschichte, die sich dort in der Nähe vor über 30 Jahren zugetragen hat. Ein junges Mädchen wurde ...

Die Ärztin Thea Lind zieht mit ihrem Mann in ein Schloss in seine Heimatstadt. Sie ist fasziniert von der Geschichte, die sich dort in der Nähe vor über 30 Jahren zugetragen hat. Ein junges Mädchen wurde in der Walpurgisnacht getötet und alles deutete auf einen Ritualmord hin. Als Thea bei einem Spaziergang eine alte Blechdose findet, die mit der damaligen Tragödie zu tun zu haben scheint, lässt sie die Geschichte nicht mehr los, zumal ihr Mann darin verstrickt ist. Schnell beginnt sie im Ort einigen Leuten auf die Füße zu treten.
Die Story wird auf zwei Zeitebenen erzählt und durch den eindringlichen Schreibstil des Autors ist man als Leser sofort mittendrin im Geschehen. Zwar brauchte es eine gewisse Zeit, bevor sich die Spannung aufbaute, doch dann wurde sie konstant gehalten und durch die düstere Stimmung hatte ich den einen oder anderen Gänsehaut-Moment.
Die Charaktere wurden facettenreich dargestellt und ich hatte als Leser schnell ein deutliches Bild der Protagonisten vor Augen.
Durch falsche Fährten und undurchsichtige Handlungsstränge erfahren wir erst ganz zum Schluss die mysteriösen Hintergründe und den Tathergang. Dieser atmosphärisch dichte, jedoch unblutige Krimi von Anders de la Motte hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 13.11.2021

Geheimnisse

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Die Ärztin Thea Lind zieht mit ihrem Mann David im Schloss in dessen Heimartort Österlen. Bei einem ihrer Spaziergänge macht Thea einen seltsamen Fund. Es erweckt ihre Faszination für eine alte Tragödie. ...

Die Ärztin Thea Lind zieht mit ihrem Mann David im Schloss in dessen Heimartort Österlen. Bei einem ihrer Spaziergänge macht Thea einen seltsamen Fund. Es erweckt ihre Faszination für eine alte Tragödie. In der Walpurgisnacht 1986 wurde ein Mädchen in dem Wald am Schloss ermordet. Ihr Stiefbruder wurde für die Tat verurteilt und nur kurz darauf verschwindet der Rest der Familie spurlos. Thea glaubt, dass damals nicht die ganze Wahrheit erzählt wurde und fängt an Nachforschungen anzustellen.

Die Handlung wird abwechselnd in zwei Zeiten erzählt. Der eine Handlungsstrang spielt 1986 bis zu dem Tod von Elita, dem ermordeten Mädchen. Was danach, nach ihrem Tod und wie es tatsächlich dazu kam, passiert ist, erfährt man erst ganz zum Schluss. Der zweite Erzählstrang spielt in der Gegenwart, wo Thea ihre Nachforschungen anstellt.

Den Einstieg in die Handlung habe ich als etwas zäh empfunden und es zog sich etwas. Immer wieder hat sich einiges wiederholt. Doch ich habe weitergelesen, weil ich doch wissen wollte, wie und durch wen Elita damals tatsächlich getötet worden ist. Die beiden Handlungsstränge feuern die Spannung natürlich an und sorgen für Abwechslung.

Thea fand ich sehr sympathisch und authentisch. Ich konnte mit ihr mitfühlen. Auch sie hat ein großes Geheimnis, was sie versucht vor anderen zu verbergen, weil es ihre Vergangenheit betrifft.

Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden und es ließ sich flüssig lesen. Durch die tollen Beschreibungen konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.

Mein Fazit:
Anfangs etwas zäh, aber durch die zwei verschiedenen Handlungsstränge doch sehr spannend. Eine komplexe und undurchsichtige Story, die sehr gut gelungen ist. Dafür gibt es eine Leseempfehlung von mir.

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