Cover-Bild Heidewut
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11,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 26.07.2018
  • ISBN: 9783740804428
Angela L. Forster

Heidewut

Kriminalroman
Trügerische Idylle in der Lüneburger Heide – ein rasanter Kriminalroman mit viel Lokalkolorit und Tiefgang.

Die Schneverdinger Heidekönigin verschwindet nach ihrer Krönung spurlos. Auch die Suche in der Hütte im Pietzmoor, ihrem letzten Aufenthalt, ist vergebens. Zwei Wochen später wird ein Ratsvorsitzender auf dem Naturistenweg in Wehlen erschossen aufgefunden. Wem war der Mann ein Dorn im Auge? Und wie hängen beide Fälle zusammen? Als geheime Unterlagen auftauchen und ein zweiter Toter mit einem Schweineschädel auf dem Kopf gefunden wird, stoßen Inka Brandt, Hauptkommissarin aus Hanstedt, und ihr Team auf Zusammenhänge, die die Morde in ein völlig neues Licht tauchen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2021

Vielschichtiger und spannender Regionalkrimi

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Cover:
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Das Titelbild zeigt eine Moorlandschaft in der Heide und wirkt einerseits schön, andererseits auch etwas düster. Man bekommt direkt eine Vorahnung, dass die Heide auf den 2. Blick ...

Cover:
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Das Titelbild zeigt eine Moorlandschaft in der Heide und wirkt einerseits schön, andererseits auch etwas düster. Man bekommt direkt eine Vorahnung, dass die Heide auf den 2. Blick nicht nur schön ist, sondern auch ihre dunklen Geheimnisse hat. Sehr ansprechend und gelungen für einen Krimi aus dieser Gegend.

Inhalt:
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Hauptkommissarin Inka Brandt möchte gerade mit ihrer 4jährigen Tochter in den Urlaub fahren, als das Telefon klingelt: Der Schneverdinger Ratsvorsitzende Gerd Knöppel und zufällig auch der Patenonkel von Inka wurde erschossen und unbekleidet auf dem Naturistenpfad gefunden. Der Urlaub ist für Inka somit gestrichen und sie beginnt mit ihren Kollegen zu ermitteln. Doch bleibt dies nicht der einzige Fall, denn eine vermisste Heidekönigin scheint ebenfalls im Zusammenhang mit dem Toten gestanden zu haben. Und schließlich kommen noch 2 weitere Tote hinzu, davon einer mit einem Schweinekopf auf dem Kopf. Die Ermittlungen erweisen sich als kompliziert und Inkas Freund und Kollege Sebastian braucht ebenfalls ihre Hilfe, da er immer noch auf der Suche nach dem Mörder von seiner Frau und seiner Tochter ist. Und dieser treibt ein tödliches Spiel mit ihm.

Mein Eindruck:
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Bereits im Prolog wird Spannung aufgebaut und die Tatsache, dass der anschließende Leichenfund am Naturistenpfad scheinbar zunächst in keinerlei Zusammenhang hierzu steht, hält die Spannung gleich aufrecht. Die Autorin versteht es, geschickt verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, dabei teils falsche Fährten zu legen, teils Teilstränge zu lösen, um dem Leser dann wieder neue Rätsel aufzugeben. Dadurch bleibt eine dauerhafte Anspannung und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nebenher erfährt man dabei auch einiges über das Leben in der Heidelandschaft, vor allem die Landwirtschaft und kulinarischen Spezialitäten. Auch Umweltaspekte werden gekonnt eingewoben in die Handlung, wobei sowohl Argumente der Umweltschützer als auch der Bauern zum Tragen kommen, so dass der Leser sich hierzu gut eine eigene Meinung bilden kann. Gewürzt wird das Ganze dann noch mit einer Prise Humor vor allem in den Dialogen zwischen Inka und ihren Kollegen. Diese Vielschichtigkeit hat mir sehr gut gefallen.

Dies ist der 3. Band der Heidekrimi-Reihe der Autorin, aber der erste, den ich gelesen habe. Die Ermittlerin Inka ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Sie hilft ihren Mitmenschen, kümmert sich liebevoll um ihre Tochter und ermittelt auf pragmatische und kluge Weise. Ihre private Vorgeschichte aus den ersten beiden Bänden wird hier offensichtlich fortgesetzt. Man kann m. E. diesen Band gut unabhängig von den vorigen Bänden lesen. Es ist jedoch mit Sicherheit sinnvoller, die beiden Vorgänger zu kennen, da ein Handlungsstrang sich offensichtlich durch alle Bände zieht und auch, wenn die notwendigsten Fakten recht gut zusammengefasst werden, wird man beim Lesen doch neugierig auf die konkrete Geschichte dahinter.
Das Ende des Buches ist ungewöhnlich in dem Sinne, dass es nicht so richtig zu Ende ist, sondern vielmehr direkt neugierig auf den nächsten Band macht und schon fast als Cliffhanger angesehen werden kann.
Mich konnte der Krimi aber gerade wegen dieses Cliffhangers, der Vielschichtigkeit und dem über mehrere Bände ausgedehnten Handlungsstrang überzeugen. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Bände lesen!

Fazit:
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Vielschichtiger Krimi mit Lokalkolorit, durchgängiger Spannung und einer sympathischen Ermittlerin.

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Veröffentlicht am 09.05.2021

Schweinerei in der Heide

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Darum geht es:
In Schneverding wurde die Heidekönigin gekrönt. Was für ein Ereignis. Doch schon am Abend ihrer Krönung verschwindet sie spurlos. Ihre letzte Spur führt ins Moor. Wo ist sie nur geblieben? ...

Darum geht es:
In Schneverding wurde die Heidekönigin gekrönt. Was für ein Ereignis. Doch schon am Abend ihrer Krönung verschwindet sie spurlos. Ihre letzte Spur führt ins Moor. Wo ist sie nur geblieben? Wurde sie entführt? Wollte sie sich im Moor umbringen?
Zwei Wochen später: Inka Brandt, Kriminalkommissarin bei der Hansteder Wache, freut sich auf ihren Urlaub. In ein paar Stunden will sie mit ihrer vierjährigen Tochter Paula nach Helgoland fahren. 4 Wochen abschalten und nichts tun. Herrlich. Doch kurz bevor sie ins Auto steigen und losfahren will, klingelt ihr Handy. Ihr Chef ist dran. Es wurde eine Leiche auf dem Naturistenweg gefunden. Sie ist ganz und gar nicht begeistert, aber als sie erfährt, dass das Opfer ihr Patenonkel Gerd Knöppel ist, verschiebt sie den Urlaub. Wer hatte einen Grund, den Ratsvorsitzenden zu erschießen? War es einer der Jäger, die zur Treibjagd wollten? Oder war es jemand, der etwas gegen den „Nackedei-Wanderweg“ hatte?
Und was hat die geplante Schweinemastanlage mit alle dem zu tun? Fragen über Fragen, die Inka zu lösen versucht.

Meine Meinung:
Mit Heidewut ist Angela L. Forster wieder ein toller Heidekrimi gelungen. Man wird hier immer wieder zum Miträtseln animiert. Glaubt man, man ist dem Täter auf der Spur, wird man ein paar Seiten weiter eines Besseren belehrt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Man hat direkt zu jedem ein Bild vor Augen. Heidewut ist der dritte Fall um die Kriminalkommissarin Inka Brandt. Man kann dieses Buch aber problemlos auch als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden sind hier nicht notwendig.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 336 Seiten lange Buch ist in 35 Kapitel unterteilt. So kann man dieses Buch sehr gut in einem Rutsch, aber auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Wieder ein toller Heidekrimi aus der Feder von Angela L. Forster, an dem jeder seine Freude haben wird, der bei einem Krimi ohne allzu viel Blutvergießen auskommt und sich gerne in die Heide entführen lässt. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Meine Leseempfehlung mit 5 Sternen.


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Veröffentlicht am 02.05.2021

Toller Regionalkrimi

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Ein toller spannender Krimi erwartet euch. Der Schreistil ist gut und flüssig und die Charaktere sind bildlich geschrieben. Mit viel Lokalkolorit in der Geschichte. Die Heidekönigin verschwindet nach ihrer ...

Ein toller spannender Krimi erwartet euch. Der Schreistil ist gut und flüssig und die Charaktere sind bildlich geschrieben. Mit viel Lokalkolorit in der Geschichte. Die Heidekönigin verschwindet nach ihrer Krönung spurlos. Die Suche nach ihrem ist vergebens. Zwei Wochen später wird ein Ratsvorsitzender auf dem Naturistenweg erschossen aufgefunden. Wer steckt hinter allem? Hängen die Fälle zusammen? Fragen über Fragen. So dass man das Buch nur kaum aus den Händen legen kann. Somit kann ich den Krimi nur sehr empfehlen, besonders wenn man Regionalkrimis liebt. Dieses Krimi spielt wie schon am Titel zu sehen ist in der deutschen Heide.

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Veröffentlicht am 22.05.2021

atmosphärischer Regionalkrimi

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Das Cover dieses Buch sieht richtig toll aus und hat mich neugierig gemacht. Und auch den Titel „Heidewut“ finde ich originell und vielversprechend.
Dies war mein erstes Buch der Autorin Angela L. Forster ...

Das Cover dieses Buch sieht richtig toll aus und hat mich neugierig gemacht. Und auch den Titel „Heidewut“ finde ich originell und vielversprechend.
Dies war mein erstes Buch der Autorin Angela L. Forster und ich war sehr gespannt auf den Regionalkrimi aus der Lüneburger Heide.
Ganz kurz zum Inhalt:
Der Schneverdinger Ratsvorsitzende Gerd Knöppel wird ermordet aufgefunden. Pikanterweise ist es der Patenonkel von Hauptkommissarin Inka Brandt, die in diesem Fall ermitteln muss. Auch Knöppels Mitarbeiterin, zugleich die Schneverdinger Heidekönigin ist spurlos verschwunden. Es gibt noch weitere Mordfälle, so beispielsweise eine Leiche, der ein Schweinskopf aufgesetzt wurde. Inka und ihr Team tappen lange Zeit im Dunkeln….
Meine Meinung:
Das Buch liest sich sehr gut. Man ist schnell in dem Geschehen drin. Am Anfang habe ich mir jedoch ein wenig schwer getan, die einzelnen Personen und Handlungsstränge richtig zuzuordnen.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich unterhaltsam und zugleich auch spannend liest. Es kommt auch etwas Atmosphäre von der Lüneburger Heide mit rein. Dies sorgt für etwas Lokalkolorit.
Sehr schön fand ich es auch, dass Angela L. Forster mit einem ersten Hintergrundthema, nämlich der Schweinemast, noch zusätzlichen Tiefgang eingebaut hat.
Das Ende war überraschend und nicht vorhersehbar. Trotzdem hätte es für meinen Geschmack doch noch einen Tick mehr Spannung insgesamt geben können.
Auf jeden Fall ein toller Regionalkrimi, der eindeutig Lust auf mehr von Angela L. Forster gemacht hat. Ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.05.2021

Heide Krimi

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Trügerische Idylle in der Lüneburger Heide – ein rasanter Kriminalroman mit viel Lokalkolorit und Tiefgang.
Die Schneverdinger Heidekönigin verschwindet nach ihrer Krönung spurlos. Auch die Suche in der ...

Trügerische Idylle in der Lüneburger Heide – ein rasanter Kriminalroman mit viel Lokalkolorit und Tiefgang.
Die Schneverdinger Heidekönigin verschwindet nach ihrer Krönung spurlos. Auch die Suche in der Hütte im Pietzmoor, ihrem letzten Aufenthalt, ist vergebens. Zwei Wochen später wird ein Ratsvorsitzender auf dem Naturistenweg in Wehlen erschossen aufgefunden. Wem war der Mann ein Dorn im Auge? Und wie hängen beide Fälle zusammen? Als geheime Unterlagen auftauchen und ein zweiter Toter mit einem Schweineschädel auf dem Kopf gefunden wird, stoßen Inka Brandt, Hauptkommissarin aus Hanstedt, und ihr Team auf Zusammenhänge, die die Morde in ein völlig neues Licht tauchen. (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere und die Landschaft ist sehr gut dargestellt. Der Spannungsbogen hat mir auch gut gefallen. Zu erst verschwindet die Heidekönigin und dann noch der erschossene Ratsvorsitzende. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

Am besten ihr lest auch den spannenden Krimi aus der Heide. Ich kann das Buch nur empfehlen. Jetzt wünsche ich euch nur noch viel Spaß beim Lesen.

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