Cover-Bild Das Weihnachtsherz
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 20.09.2021
  • ISBN: 9783734108211
Angelika Schwarzhuber

Das Weihnachtsherz

Roman
Ein verschneites Weingut im Elsass. Ein silbernes Medaillon. Ein bewegendes Geheimnis.

Katja liebt ihren Beruf als Goldschmiedin über alles und soll später einmal das traditionelle Schmuckgeschäft der Familie übernehmen. Sie erlernt in Brasilien die Kunst des Edelsteinschleifens, als der überraschende Tod des geliebten Vaters sie vorzeitig in ihre Heimatstadt zurückholt. Dort muss sie mit ihrer Stiefmutter Julia in der Vorweihnachtszeit um den Erhalt des Geschäfts kämpfen und sich auch noch um die demente Großmutter kümmern. Kurz vor Weihnachten erreicht sie die ungewöhnliche Nachricht des französischen Winzers Nicolas. Es geht um ein besonderes Schmuckstück, das Katja ins Elsass und zu einem dramatischen Geheimnis führt …

Angelika Schwarzhubers bezaubernde Weihnachtsromane bei Blanvalet:
1. Der Weihnachtswald
2. Das Weihnachtswunder
3. Das Weihnachtslied

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2021

Das Weihnachtsherz

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Katja ist Goldschmiedin und lebt arbeitet seit 3 Jahren in Brasilien, wo ihre Freundin Lotte eine Strandbar betreibt. Das Verhältnis zu ihrer Stiefmutter ist gespannt und ihre kleine Halbschwester Ella ...

Katja ist Goldschmiedin und lebt arbeitet seit 3 Jahren in Brasilien, wo ihre Freundin Lotte eine Strandbar betreibt. Das Verhältnis zu ihrer Stiefmutter ist gespannt und ihre kleine Halbschwester Ella kennt sie kaum, daher sieht sie auch ihren Vater kaum. Als ihr Vater schwer erkrankt fliegt sie zurück nach Deutschland und kommt aber nicht mehr rechtzeitig, um sich zu verabschieden.

Mit ihrer Stiefmutter versucht Julia sie n der Vorweihnachtszeit das väterliche Geschäft zu retten und kümmert sich außerdem noch um ihre demente Großmutter. Mit Julias Cousin verbringt sie auch immer mehr Zeit und das liegt nicht nur daran, dass er ihnen allen eine große Hilfe ist.

Als sie die Nachricht eines Winzers aus dem Elsass erreicht, der ein besonders Schmuckstück anfertigen lassen möchte, kommen sie einem dramatischen Familiengeheimnis auf die Spur.

Die Geschichte wechselt zwischen den Zeiten, Marianne und Bernard – eine Goldschmiedin und ein Kriegsgefangener im Jahre 1944.

Wer eine interessante und zudem noch romantisch unterhaltende Weihnachtsgeschichte lesen möchte, ist hier richtig. Hier stimmt alles, Schreibstil, Gefühle und Vergangenheit und Gegenwart und ohne übertriebenen Kitsch.

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Weihnachtsgeschichte und Familiengeheimnis

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Katja ist Goldschmiedin, lebt zur Zeit in Brasilien und perfektioniert ihr Können bei einem Edelsteinschleifer. Ihr Vater erleidet einen Herzinfarkt und Katja macht sich sofort auf den Weg in die Heimat ...

Katja ist Goldschmiedin, lebt zur Zeit in Brasilien und perfektioniert ihr Können bei einem Edelsteinschleifer. Ihr Vater erleidet einen Herzinfarkt und Katja macht sich sofort auf den Weg in die Heimat nach Bayern. Leider trifft sie ihren Vater nicht mehr lebend an, kurz vor ihrer Ankunft ist er verstorben.
Die Goldschmiede steht finanziell nicht mehr gut da. Katja und ihre Stiefmutter Julia wollen gemeinsam versuchen, das Geschäft zu retten. Die beiden verstehen sich nicht sehr gut, aus diesem Grunde hat Katja auch ihre Heimat verlassen. Dann ist da noch Maria, Katjas Oma und Ella, ihre Schwester, die Tochter von Julia und ihrem Vater. Ella freut sich sehr, dass ihre große Schwester da ist. Der Cousin von Julia, Jonas hilft allen bei der Bewältigung der Probleme. Er erstellt z.B. eine Website für das Geschäft. Katja erhält in der Adventszeit die Nachricht eines Winzers aus dem Elsass, sie möge doch bitte zu ihm kommen und für ihn ein Schmuckstück entwerfen. Diese Reise führt zur Aufklärung eines Familiengeheimnisses.
In einer zweiten Zeitschiene, im Winter 1944/1945, lernen sich Bernard, ein französischer Kriegsgefangener und Marianne, eine Einheimische, in Osterhofen, kennen und sie verlieben sich ineinander. Zu der damaligen Zeit eine Liebe, die gefährlich werden konnte und kaum Chancen hatte.
Das Buch passt wunderbar in die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit. Es ist sehr gut und flüssig geschrieben und lässt den Leser mit den Protagonisten mitfühlen und mitfiebern. Die zwei Zeitebenen sind jeweils klar abgegrenzt und verschwimmen nicht ineinander, dass empfinde ich als sehr positiv.
Alle die Familien- und Weihnachtsromane gerne lesen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es sind Gefühl, Familiengeheimnis, Spannung zwischen den Beteiligten, also alles was für mich dazugehört, vorhanden.

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Veröffentlicht am 02.10.2021

Damals und heute

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Darum geht es:
Ein erster Geschichtenstrang spielt in der Gegenwart. Katja Tanner ist Goldschmiedin. Sie liebt was sie tut und sie soll später mal die Goldschmiede, die ihre Familie seit mehreren Generationen ...

Darum geht es:
Ein erster Geschichtenstrang spielt in der Gegenwart. Katja Tanner ist Goldschmiedin. Sie liebt was sie tut und sie soll später mal die Goldschmiede, die ihre Familie seit mehreren Generationen betriebt, übernehmen. Um dafür bestmöglich ausgebildet zu sein, lebt die junge Frau zur Zeit in Brasilien. Dort will sie bei einem der besten seines Faches auch die Kunst des Edelstein-Schleifens erlernen und vertiefen. Sie hofft, dass sie noch reichlich Zeit hat, bis sie das Familienunternehmen übernehmen muss, denn zu ihrem Vater, seiner neuen Frau und ihrer Halbschwester hat sie fast keinen Kontakt mehr. Und das hat auch seinen Grund. Katja wurde von ihrer Stiefmutter (als diese mit ihrer Halbschwester schwanger war) quasi rausgeschmissen. Und auch ihrem Vater was Katjas Auszug ganz recht. Nun bittet Katjas Vater sie, nach Hause zu kommen. Zunächst weigert sich Katja. Doch als Katjas Stiefmutter sie aus dem Krankenhaus anruft, weil ihr Vater grade notoperiert wird, bricht sie alle Zelte in Brasilien ab und steigt sie ins nächste Flugzeug nach Deutschland. Die Goldschmiede läuft mehr schlecht als recht und Katja muss sich dringend etwas einfallen lassen. Ob das gelingen wird?

In einem zweiten Geschichtenstrang finden wir uns im Jahr 1944 wieder. Die junge Marianne ist verliebt. Ausgerechnet in Bernard, einen französischen Kriegsgefangenen. Das ist natürlich in den letzten Kriegsjahren nicht ganz einfach. Wenn das bekannt würde, dass die beiden heimlich ein Verhältnis haben ... nicht auszudenken. Und so können sich die beiden immer nur heimlich treffen. Marianne macht ihrem Bernard ein besonders Geschenk, das damals mit heute verbindet.

Meine Meinung:
Eine Geschichte, die ans Herz geht. Besonders der Teil, der 1944 spielt, hat mich tief bewegt. Man kommt seht gut in die Geschichte rein. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben. Man hat ziemlich schnell zu jedem ein konkretes Bild vor Augen. Auch in die jeweiligen Situationen kann man sich sofort gut hineinversetzen und mitfühlen. Einzig Katjas Stiefmutter war mir total unsympathisch. Die Liebesgeschichte zwischen Marianne und Bernard von 1944 hat mich total überzeugt. Die Liebesgeschichte(n), die sich in der Gegenwart entspinnen, hätte ich persönlich jetzt nicht gebraucht. Auch handelt es sich hier nicht – wie der Titel und das schön gestaltete Cover vermuten lässt – um eine reine Weihnachtsgeschichte, sondern um eine Familien-Liebes-Geschichte. Weihnachten kommt hier nur ganz am Rande vor.

Der Schreibstil ist durchaus flüssig. Es lässt sich gut lesen und man kommt recht zügig voran. Das 382 Seiten lange Buch ist in insgesamt 30 Kapitel (inklusive Epilog) unterteilt. So kann man das Buch sehr gut in einem Rutsch oder aber auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Wer einen Weihnachtsroman erwartet, der ist hier völlig falsch. Wer aber eine wundervolle, romantische Familien-Liebes-Geschichte lesen möchte, der ist hier goldrichtig. Von mir eine 4-Sterne-Leseempfehlung.

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