Ein ganz großer Traum
Im dritten Teil dreht sich zuerst einmal alles um Zoe. Sie ist Zahnärztin mit einer gutgehenden Praxis und die jüngste der drei Freundinnen. Anna arbeitet schon seit Jahren bei ihr. So nach und nach haben ...
Im dritten Teil dreht sich zuerst einmal alles um Zoe. Sie ist Zahnärztin mit einer gutgehenden Praxis und die jüngste der drei Freundinnen. Anna arbeitet schon seit Jahren bei ihr. So nach und nach haben sie und Ilona sich auch angenähert. Nachdem sie einen Herzinfarkt überlebt hat wird ihr Wunsch, ein Kind zu bekommen immer größer. Zur Zeit ist sie Single und liebt es alleine in ferne Länder zu reisen.
Während Zoe über Silvester auf den Kapverden ist, trifft sie dort auf eine junge Frau mit einer Behinderung und lernt sie und deren Familie kennen. Auf dem Heimweg ins Hotel überlebt Zoe nur mit viel Glück bei einem Autounfall. Nach ihrer Heimkehr setzt sich in der 43 jährigen immer mehr der Wunsch nach einem Kind in ihrem Kopf fest. Heutzutage gibt es ja Mittel und Wege ein Kind zu bekommen, wenn auch kein Mann vorhanden ist.
Unterstützung erhält sie natürlich von ihren beiden Freundinnen.
Nach ihrer Behandlung in einer Klinik fährt Zoe voller Vorfreude und inneren Aufregung auf einen Zahnärztekongress. Dort trifft sie ganz überraschend auf einen ehemaligen Freund. Ihre Trennung liegt schon Jahre zurück und trotzdem haben beide wieder dieses Kribbeln im Bauch. Doch reicht das aus, um wieder eine Beziehung aufzubauen? Mit was für einer Reaktion muss Zoe rechnen, wenn sie ihm erzählt, was sie getan hat, um ein Kind zu bekommen? Wird er ihre Entscheidung akzeptieren und will er überhaupt Kinder?
Fragen über Fragen, die von der Autorin in diesem Buch am angesprochen werden. Ich möchte nicht weiter darauf eingehen, sonst müsste ich spoilern.
Zoe, die etwas sprödere der drei Frauen, hat dieses Mal ihre verletzliche Seite zeigen können. Das hat mir sehr gut gefallen.
Natürlich gab es auch in diesem Band sehr viel zu lachen. Die Verwirrung der Ärztin z.B., bei der Zoe in Behandlung ist. Die drei Freundinnen treten auch diesmal wieder in einige Fettnäpfchen. Doch wie immer, sie stehen zueinander und lassen sich nicht im Stich. Das ist wahre Freundschaft.
Ich hoffe sehr darauf, noch mehr von den drei Frauen, der Familie und Freunden, die sich im Laufe der Geschichten sehr vergrößert hat, zu lesen. Sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Darauf einen selbstgemachten Eierlikör, ob mit oder ohne Alkohol. Es muss einfach weitergehen mit den drei Freundinnen vom Chiemsee.