Cover-Bild Lübecks Töchter. Der Traum von Bildung und Freiheit
Band 1 der Reihe "Lübecks Töchter"
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 03.11.2025
  • ISBN: 9783426562970
Anna Husen

Lübecks Töchter. Der Traum von Bildung und Freiheit

Roman | Band 1 der historischen Roman-Reihe »Lübecks Töchter«. Zwei Schwestern kämpfen für Frauenbildung

Zwischen Liebe und Berufung: Eine junge Lehrerin kämpft für ihren Traum – und um ihr Glück

»Der Traum von Liebe und Freiheit« ist der erste Band von Anna Husens  historischer Familiensaga »Lübecks Töchter« .

Die junge Lehrerin Amélie hat einen großen Traum, als sie 1874 in ihre Heimatstadt Lübeck zurückkehrt: Gemeinsam mit ihrer Schwester Clara will sie ein Seminar zur Ausbildung von Lehrerinnen gründen. Denn es braucht dringend mehr Frauenbildung, damit die Töchter von heute später selbst über ihr Leben bestimmen können. Doch Ferdinand Rubens, Beamter der Oberschulbehörde, setzt alles daran, ihren Plan zu vereiteln.

In dieser schwierigen Zeit ist es Amélies Kindheitsfreund Richard, der ihr wieder neuen Mut gibt. Mit jeder hoffnungsvollen Begegnung kommt Amélie dem jungen Witwer und seiner kleinen Tochter näher. Und doch weiß sie in jedem zärtlichen Moment, dass sie sich zwischen ihrem Traum und ihrer Liebe entscheiden muss …

Historischer Roman mit dem Zauber Lübecks und einem zeitlosen Thema: Frauenbildung

Anna Husen lebt selbst an der Ostseeküste und entführt ihre Leserinnen in der historischen Roman-Reihe und Familiensaga »Lübecks Töchter« mit viel Atmosphäre in die zauberhafte Hansestadt. Wie die Schwestern Amélie und Clara Ende des 19.Jahrhunderts gegen das Patriarchat aufbegehren und für ihren Traum kämpfen, lässt uns mitfiebern und mitleiden. Und hoffnungsvoll in eine bessere Zukunft blicken.

Die historische Roman-Reihe zum Mitfiebern erscheint in folgender Reihenfolge:

  • Lübecks Töchter. Der Traum von Bildung und Freiheit
  • Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft

Entdecke auch Anna Husens historische Familiensagas am Timmendorfer Strand:

  • Die Frauen der Villa Sommerwind. Das Glück am Horizont
  • Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont
  • Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Liebe am Horizont

Und Anna Husens historischen Liebesroman in Lübeck:

  • Der Duft von Marzipan

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2025

Sehr interessantes Buch über die Ausbildung von Lehrerinnen im 19. Jh

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Lübecks Töchter von Anna Husen öffnet dem Leser die Augen, bezüglich der Schweierigkeiten im 19. Jahrhundert Lehrerin werden zu wollen. Damals durfte eine Lehrerin keinen Mann haben, nicht verheiratet ...

Lübecks Töchter von Anna Husen öffnet dem Leser die Augen, bezüglich der Schweierigkeiten im 19. Jahrhundert Lehrerin werden zu wollen. Damals durfte eine Lehrerin keinen Mann haben, nicht verheiratet sein und schon gar nicht ein Kind haben. Sie durfte nur Lehrerin sein und sonst nichts.
Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen, nicht nur, weil man hier etwas über die Geschichte und die höhere Tochterschule in Lübeck lernt, nein, sondern auch, weil in diesem Buch nicht die Männer als böses dargestellt werden (außer einer und das zu Recht, nenne keinen Namen wegen Spoiler). Sondern, weil das Buch auch gut aufzeigt, dass es genauso böse Frauen gibt! Silke hat es absolut nicht leicht und wir erfahren auch bald warum. Dann gibt es da noch Richard den Amelie aus Kindheitstagen kennt und wo eine unglaubliche Anziehungskraft vorherrscht. Aber, sie darf ja nicht...oder doch? Richard hat eine kleine Tochter namens Natalie, diese kleine Person hat mich komplett eingefangen! Sie ist so lustig und schlau und hat ein unglaublich gutes Gespür.
An der Schule soll es ein Seminar für Zukünftige Lehrer geben, doch da gibt es einen Oberschulrat, der den 3 Schwestern (Amelie, Clara und Pauline) das Leben schwer machen will....und dabei Amelie in eine wirklich schlimme Situation bringt. Wie alles ausgeht, lest selbst. Es lohnt sich wirklich!
Der Schreibstil ist so schön, man lernt etwas, man fühlt sich in die Personen rein und da nicht nur alles total friedlich ist, verliert das Buch auch nicht an Spannung! Zur Schauplatzauswahl kann ich nur sagen, wer Lübeck noch nicht kennt, will spätestens nach diesem Buch einmal hin. Die Charaktere sind alle ziemlich treffendn und passend gewählt, niemand kommt zu kurz, niemand wird zu oberflächlich betrachtet! Ich habe es sehr sehr genossen es zu lesen und freue mich schon richtig auf Band 2!

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Ein schöner historischer Roman

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Mein Lesefazit:

Wir lernen Lübeck im 19. Jahrhundert kennen, indem es nur Herren gestattet ist Jungen zu unterrichten und die Mädchen nur zu lernen haben wie sie einen Haushalt führen müssen und wie die ...

Mein Lesefazit:

Wir lernen Lübeck im 19. Jahrhundert kennen, indem es nur Herren gestattet ist Jungen zu unterrichten und die Mädchen nur zu lernen haben wie sie einen Haushalt führen müssen und wie die Kinder erzogen werden. Weitere Bildung ist den Mädchen nicht gestattet. Das sehen die Geschwister Roquette nicht so. Sie möchten in Lübeck den höheren Mädchen Bildung, sowie die Möglichkeit geben, später als Lehrerin zu arbeiten ermöglichen. Und nehmen den Kampf gegen die Obere Schulbehörde auf um ihren Ziel ein privates Lehrerseminar für Frauen zu eröffnen. Dafür nehmen sich viel Widerstand in Kauf. Amelie begegnet nach ihrer Rückkehr in Lübeck ihren Freund aus Kinderzeiten und möchte seiner Tochter Natalie auch die Möglichkeit geben. Viel Wissen zu erlangen. Denn ihre Hartnäckigkeit ihm Rechnen und Lesen beizubringen, hat es Richard ermöglicht, als Kaufmann eine Stellung zu bekommen. Es ist zu der Zeit den jungen Frauen, die zu damaliger Zeit immer Fräulein genannt worden, nicht erlaubt zu heiraten und einen Beruf nachzugehen. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, besonders die Eindrücke die wir von Lübeck bekommen fand ich sehr schön. Ich freue mich schon darauf wie es mit dem Lehrerinnen Seminar weitergeht und wie lange sie noch ausbilden dürfen und ob sie Konkurrenz dazu bekommen.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

toller historischer Roman

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„Lübecks Töchter - Ein Traum von Bildung und Freiheit“ von Anna Husen, entführt uns ins späte 19. Jahrhundert. Clara und Amélie sind Schwestern und kämpfen gegen Widerstände und Geschlechterrollen. Sie ...

„Lübecks Töchter - Ein Traum von Bildung und Freiheit“ von Anna Husen, entführt uns ins späte 19. Jahrhundert. Clara und Amélie sind Schwestern und kämpfen gegen Widerstände und Geschlechterrollen. Sie wollen ein Lehrerinenseminar für Frauen aufbauen. Ein Zentrum, in dem der Fokus auf Bildung und Selbstbestimmung liegt. Natürlich müssen sie dabei viele Hürden nehmen und persönliche Opfer bringen...

Ich habe bereits einige Werke von Anna Husen verschlungen und bin immer wieder fasziniert, wie historische Fakten und Fiktion perfekt in Einklang gebracht werden. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Ein ruhiger und atmosphärischer Roman, der den steinigen Weg der mutigen Frauen perfekt ausdrückt. Ich konnte mich gut in die Story einfinden und hatte die Stadt Lübeck mit ihren Bewohnern vor Augen, sehr bildhaft.
Natürlich lebt der Roman von einer Mischung aus einem Hauch Romantik, Gefühl, Dramatik und einem „Bösewicht“, dem man gern mal die Meinung sagen möchte.
Für historisch wissbegierige Leser das perfekte Geschenk unterm Tannenbaum.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Eine wunderschöne Story, mein persönliches Jahreshighlight bei den historischen Büchern

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Ich liebe diese historische Story über Amélie Roquette, ihren Schwestern und Lübeck.
Amélie Roquette war zusammen mit ihrer Schwester, die erste Frau, die in Lübeck ein Lehrerinnenseminar durchführen durfte.
Die ...

Ich liebe diese historische Story über Amélie Roquette, ihren Schwestern und Lübeck.
Amélie Roquette war zusammen mit ihrer Schwester, die erste Frau, die in Lübeck ein Lehrerinnenseminar durchführen durfte.
Die Schwestern Roquette haben damals für die Bildung und die Rechte von Frauen gekämpft. Natürlich gab es im Lübecker Rathaus unter den Herren einige, für nicht begeistert waren und dies verhindern wollten. Mutig und selbstbewusst scheinen die Lehrerinnen zu sein, sie besitzen Kampfgeist und den Willen ihren Wunsch durchzusetzen.
Gegen welche Widerstände sie sich behaupten müssten, müsst ihr selbst lesen und ich verspreche euch, es wird spannend. Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen ...
Gibt es ein schöneres Setting, als das alte Lübeck mit seinem Katherineum, dem Holstentor und den kleinen Gassen?
Die Autorin hat zu diesem Buch intensiv recherchiert, was man anhand der Beschreibungen der Stadt und auch dem Hintergrundwissen rund um Amélie Roquette und dem Lehrerinnenseminar merkt.
Der Schreibstil ist warmherzig, gefühlvoll und spannend, die Leser werden von der ersten Seite in die Story gezogen.
Ich habe das Buch regelrecht durchgesuchtet und könnte es gar nicht aus der Hand legen.
Für mich ist es das Jahreshighlight überhaupt, absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Historisches Lesehighlight

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Anna Husen hat mich mit "Lübecks Töchter - Ein Traum von Bildung und Freiheit" wieder einmal restlos begeistert und tief in eine andere Zeit entführt. Dieser historische Roman hat einfach alles, was ich ...

Anna Husen hat mich mit "Lübecks Töchter - Ein Traum von Bildung und Freiheit" wieder einmal restlos begeistert und tief in eine andere Zeit entführt. Dieser historische Roman hat einfach alles, was ich so liebe: starke Frauenfiguren, eine packende, historisch fundierte Handlung und ein Setting zum Träumen.
​Plot und Setting: Der Kampf um Lübeck
​Wir tauchen ein ins späte 19. Jahrhundert, genauer gesagt ins Lübeck der 1870er Jahre. Und mal ehrlich: Was für eine perfekte Kulisse für eine Geschichte über Aufbruch und Emanzipation! Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Amélie und Clara. Amélie, eine leidenschaftliche Lehrerin, kehrt 1874 mit einem großen, mutigen Traum in ihre Heimat zurück: Sie will zusammen mit ihrer bodenständigen, aber ebenso engagierten Schwester Clara ein Seminar zur Ausbildung von Lehrerinnen gründen. Denn es ist eine Sache, Töchter zu unterrichten, aber eine ganz andere, ihnen die Tür zur Selbstbestimmung durch einen eigenen Beruf zu öffnen.
​Dieser Plan ist der Anker der gesamten Geschichte – und genau deshalb knistert es auf jeder Seite vor Konflikt. Denn natürlich stößt dieser Wunsch nach Frauenbildung auf massiven Widerstand. Ferdinand Rubens von der Oberschulbehörde verkörpert das Patriarchat, das mit allen Mitteln versucht, diesen Traum zu vereiteln. Dieser Kampf um die Gründung des späteren Roquetteschen privaten Lehrerinnenseminars ist historisch so toll recherchiert und so lebendig mit Fiktion verwoben, dass ich nicht nur mitgefiebert, sondern auch ganz viel dazugelernt habe.
​Charaktere und große Gefühle
​Die Schwestern Amélie und Clara sind für mich das Herzstück des Buches und einfach großartig. Sie sind authentisch und stark in ihrem gemeinsamen Kampf, wobei Amélie die feurige, treibende Kraft und Clara der ruhige, besonnene Gegenpol ist. Ich finde es so überzeugend, wie die Autorin beleuchtet, welche persönlichen Opfer dieser Traum von Bildung und Freiheit mit sich bringt.
​Besonders emotional wird es bei der Frage nach Amélies persönlichem Glück. Der historische Roman spart natürlich auch die Liebe nicht aus. Amélie muss sich entscheiden: Liebe oder Berufung? Anna Husen hat diesen inneren Konflikt so zart und einfühlsam beschrieben, dass ich wirklich mit Amélie gelitten und mir so sehr gewünscht habe, dass sie die richtige Entscheidung für sich trifft. Es geht um Mut, es geht um Selbstbestimmung, und es geht darum, für seine Träume zu kämpfen – gerade in einer beherrschten Männerwelt.
​Mein Fazit: Ein Lese-Muss für alle Histori-Fans!
​Anna Husen beweist einmal mehr, dass sie eine fantastische Geschichtenerzählerin ist. Ihr Schreibstil ist so herrlich flüssig, emotional und detailverliebt, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich hatte die Bilder des späten 19. Jahrhunderts – von den beschriebenen Kleidern und Miedern bis hin zur wunderschönen Kulisse der Hansestadt – direkt vor Augen.
​Genau so lese ich historische Romane am liebsten: perfekt recherchierte Fakten, eingebettet in eine fesselnde, gefühlvolle Erzählung, die mich als Leserin komplett in ihren Bann zieht. "Lübecks Töchter" ist ein Plädoyer für Bildung, Mut und die Kraft von Frauen, und für mich definitiv ein absolutes Highlight.
​⭐️ 5/5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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