Cover-Bild Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 15.01.2018
  • ISBN: 9783734161308
Anna Stephens

Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Roman
Michaela Link (Übersetzer)

Krieg wird kommen, Verrat wird lähmen, Tod wird herrschen …

Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2019

Es gibt stellen in dem Buch die hätten kürzer sein können, das Cover ist auch nicht so meines

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Eins möchte ich vorweg schon einmal Loben. Bücher mit Karten finde ich ja super, so kann man sich ein gutes Bild von der Welt machen in der das Buch spielt. Mir macht es immer wieder Spaß in diese Karte ...

Eins möchte ich vorweg schon einmal Loben. Bücher mit Karten finde ich ja super, so kann man sich ein gutes Bild von der Welt machen in der das Buch spielt. Mir macht es immer wieder Spaß in diese Karte zu schauen und den Ort zu suchen über den gesprochen wird. Wie man aber hört ist das Cover weniger meines, ich wollte das Buch wegen dem Klappentext lesen. Ich muss sagen gelohnt hat es sich auch. Es ist zwar jetzt nicht der Brüller das Buch aber die Geschichte ist Spannend, einfach anders und es macht Spaß eine neue Welt zu entdecken. Die Kapitel drehen sich um die Hauptpersonen dessen Namen das Kapitel trägt und so führt das Buch weiter durch die Geschichte während es immer wieder wechselt. Die Geschichte an sich wird aber nicht aus der Sicht der Charakter erzählt und so kommt man auch nicht aus dem Lesefluss, sondern kann gewohnt weiterlesen. Sehr angenehme Längen von Kapitel, der Schreibstil der Autorin und die Art die Kapitel zu unterteilen war für dieses Buch genau richtig.
Die Autorin schreibt sehr ausführlich, vielleicht wäre es an manchen Stellen kürzer gegangen, doch auch sehr spannend und ihre Charaktere in dem Buch sind wirklich sehr gut ausgearbeitet. Wie das Cover schließen lässt ist die Geschichte recht düster, dreht sich sehr viel um den Krieg in diesem Land. Doch trotzdem ist die Geschichte wirklich sehr gut geworden, ich wurde gerne den zweiten Teil lesen.

Veröffentlicht am 03.10.2019

Mein Highlight 2019

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507 Seiten voller Spannung, Verrat, Intrigen, Kämpfe, Offenbarungen....alles hier drin!

Es ist der erste Teil der Reihe, auch der zweite Teil ist bereits erhältlich und der dritte soll im März?! nächsten ...

507 Seiten voller Spannung, Verrat, Intrigen, Kämpfe, Offenbarungen....alles hier drin!

Es ist der erste Teil der Reihe, auch der zweite Teil ist bereits erhältlich und der dritte soll im März?! nächsten Jahres erscheinen.

Das ganze geht nicht zu sehr in die Tiefe, vor allem nicht bei den Charakteren, was jedoch bei 507 Seiten kein Wunder ist. Trotzdem sind sehr interessante Charaktere dabei und man erfährt immer mal weitere Details / Hintergründe von ihnen.

Die Geschichte an sich ist simpel: Ein Volk das die Dunkle Dame und ihren Bruder (Götter) verehrt will das Reich das im Licht Der Tänzerin (Göttin) wandelt, erobern. Dazu braucht es nur eine ordentliche Portion Intrigen, Verrat, Folter, Blutschwüre usw. und schon kann es Los gehen. Klingt vielleicht öde oder wie schon hunderte mal gelesen....doch:

Die Story ist sowas von spannend und packend! Ich hab das Buch in zweieinhalb Tagen gelesen!
Vor allem für die Fantasy Leser die gerne Kämpfe und Schlachten möchten ist das hier genau das richtige.

Trotz der Kämpfe etc kommt es nicht brutal daher oder zu sehr auf Kämpfe bedacht, nein, sie sind ein Teil der Geschichte, passend und sehr gut dargestellt!

Spektakulär!!!

Veröffentlicht am 30.09.2018

Das Ende des Friedens

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„Es ist fast tausend Jahre her, seit der Schleier herabgelassen wurde… Jetzt wird er schwächer. Die Roten Götter werden mächtiger, und das Licht nimmt ab. Blut wallt auf.“

In der Welt von Gilgoras herrscht ...

„Es ist fast tausend Jahre her, seit der Schleier herabgelassen wurde… Jetzt wird er schwächer. Die Roten Götter werden mächtiger, und das Licht nimmt ab. Blut wallt auf.“

In der Welt von Gilgoras herrscht seit fast tausend Jahren ein brüchiger Waffenstillstand zwischen dem Volk des fruchtbaren Rilpors und den Mirak in den unwirtlichen Bergregionen. Es sind hingegen nicht nur die Menschen, die sich gegenüberstehen, sondern auch unterschiedliche Götter: Während die Rilporer Anhänger der Götter des Lichts sind, huldigen die Mirak den Roten Göttern. Und Letztere sind es, die nach jahrelanger Verbannung nach Rilpor drängen, auf einem Weg aus Blut und Chaos. Denn nur wenn Blut fließt, können sie wieder zurück in ein physischen Dasein kehren und Wesen aus Fleisch werden.

Unter Führung von Lanta, die von ihrem Volk wegen ihrer Nähe zu den Göttern Gesegnete nennen, begeben sich die Mirak sich auf den Weg, ihre Verbannung zu beenden.

Die Aussichten sind denkbar günstig. Zwar hat die Sklavin Rillirin in ihrer Verzweiflung den König der Mirak getötet und ist danach geflohen. Doch Corvus, der neue König, beweist, wozu er er nach seiner Machtergreifung fähig ist.

Außerdem ist das Reich Rilpor geschwächt. Denn König Ratoth, einst angesehener Herrscher, vergräbt sich nach dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau in seiner Trauer und verfällt vor den Augen seiner Söhne Janis und Rivil zunehmend dem Wahnsinn.

Doch damit nicht genug. Während die Mirak sich sammeln und immer stärker werden und zudem Verräter in den eigenen Reihen agieren, sind die Rilporer völlig ahnungslos in Bezug auf die drohende Gefahr. Lediglich der Seher Dom erhält von den Göttern in Visionen einen nebulösen Blick in die Zukunft. Der Calestar ist es auch, der die Bedeutung von Rillirin, die Aufnahme bei den Beschützern der Grenze von Rilpor, den Wächtern und Wölfen gefunden hat und von einigen misstrauisch beäugt wird, erkennt. Allerdings kämpft Dom mit eigenen Dämonen...

Anna Stephens „Wächter und Wölfe. Das Ende des Friedens“ ist blutrünstig, brutal, düster und beginnt mit einer Opferung, einer versuchten Vergewaltigung und einem Mord. Eine zartbesaitete Seele mit schwachen Nerven mag sich dem möglicherweise nicht aussetzen.

Auch danach macht es die Autorin dem Leser zunächst nicht leicht, dem Geschehen zu folgen. Zwar ist dank der im Innenteil des Buches befindlichen Karten eine ausgezeichnete Orientierung möglich, und zudem beschränken sich die Handlungsorte auf Rilpor und das Gilgoras-Gebirge, wodurch die Welt ausschnitthaft klein und (noch) ohne Bezug zu den umgebenden Ländern und Völkern dargestellt wird. Zudem sind die einzelnen Kapitel in der Regel kurz und überschaubar. Doch wechseln von Anfang ständig die Protagonisten und folglich auch die Perspektiven. Und so scheint der Überblick verloren zu gehen.

Ist allerdings diese erste Hürde überwunden, bleibt eine pure Begeisterung, in das spannungsvolle und wendungsreiche Geschehen einzutauchen. Denn Anna Stephens offeriert in ihrem durchaus ambitioniert zu nennenden Debüt eine komplexe und funktionierende, wenngleich noch nicht in Gänze und epischer Breite ausgearbeitete Welt, die hauptsächlich von (Macht)Kämpfen geprägt ist. Kein neues Szenarium, und doch bringt die Autorin mit ihrem Konstrukt der miteinander rivalisierenden Götter, die sich in die Belange der sterblichen Menschen einmischen und diese zu lenken versuchen, einen interessanten Aspekt in ihr fantasievolles Handlungsgeflecht.

Im Verlauf der Ereignisse gelingt es, den vertraut werdenden Figuren zu folgen und ihre Wesen zu ergründen. Hier liegt die Stärke der Autorin.

Ihre Protagonisten präsentieren sich als faszinierende bunte Mischung, die sich in keine Schablonen passen lassen. Es dauert eine Weile, bis die Fronten, wer auf welcher Seite steht, geklärt sind. Nachdem diese Frage nicht mehr im Raum steht, treten beide Gruppen mit ausgereiften Charakteren beidseitigen Geschlechts auf und erweisen sich einander in der Wahl der Mittel als durchaus ebenbürtig.

Dabei wachsen einem einige schnell ans Herz. Zum Beispiel Rillirin, die ehemalige Sklavin, zunächst zurückhaltend und fragil, jedoch mit einem starken Entwicklungspotential. Crys Tailorson, der unbestreitbar ein talentierter Soldat, aber ebenso ein Filou mit losem Mundwerk ist, gern dem Glücksspiel frönt und immer wieder degradiert wird. Calestar Dom, der als Seher unerwünschte Botschaften von den Roten Göttern erhält, und unfreiwillig mit ihnen in Verbindung tritt. Andere wie die Gesegnete Lanta wiederum – zwar de facto als Böse angelegt – sind aber in ihrer Handlungsweise so ihrem Glauben verhaftet, dass diese aus deren Sicht nachvollziehbar erscheint.

Aber natürlich würde die die Geschichte nicht funktionieren, wenn sie nur grauslich und unappetitlich (wobei zugegebenermaßen schon ein paar diesbezügliche Szenen vorhanden sind, die im Gedächtnis bleiben) wäre und die handelnden Personen tumb und entsetzlich wären. Vielmehr stecken neben Verrat, Misstrauen, Verschwörung, Intrigen und politische Machenschaften, Verzweiflung und Tod auch Loyalität und ehrenvolles Verhalten, Vertrauen, Zuversicht, Freundschaft, Liebe und Zuneigung darin. Anna Stephens gönnt einigen ihrer Helden durchaus auch wenige, aber trotzdem schöne Momente, unerwartet, überraschend und zum Teil abseits der gängigen Muster.

Dies ist „Das Ende des Friedens“. Es ist intensiv und grausam zugleich. Und Anna Stephens beschert dem Leser einen fiesen Cliffhanger, so dass die Wartezeit bis zum zweiten Band der als Trilogie angelegen Reihe äußerst lang erscheint. Doch „Das Erwachen der Roten Götter“ kann nicht aufgehalten werden. Im Februar 2019 ist es soweit.

Veröffentlicht am 20.08.2018

Spannend

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Bei diesem Fantasy-Roman hat mich in erster Linie der Klappentext in seinen Bann gezogen – und nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist toll – bildreich, liest sich flüssig und passt sich perfekt den jeweils ...

Bei diesem Fantasy-Roman hat mich in erster Linie der Klappentext in seinen Bann gezogen – und nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist toll – bildreich, liest sich flüssig und passt sich perfekt den jeweils vorherrschenden Stimmungen an. Man erlebt brutale Kampfszenen und Kriegsschauplätze, es wird gefoltert, intrigiert, aber auch mal gelacht. Die Mischung ist extrem gut gelungen und hat mir viel Spaß gemacht. Auch die Figuren sind authentisch und (mal mehr, mal weniger) liebenswert gestaltet. Mir gefiel vor allem, wie sich die junge Sklavin im Verlauf entwickelt hat und das Ende kam für mich ehrlich gesagt sehr unerwartet. Die Geschichte konnte mich fesseln, mitreißen und absolut begeistern. Zartbesaiten Lesern würde ich die Leseprobe vorab anraten, aber allen, die gerne in kriegerische Abenteuer abtauchen, kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen.



Veröffentlicht am 17.06.2018

Gar nicht mal schlecht...

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Am Hof von Mirak lebt und arbeitet die Sklavin Rillirin, aber Rillirin macht einen schweren Fehler und soll aufgrund dessen sterben. Wie durch einen Zufall gelingt ihr tatsächlich die Flucht, auf ihrem ...

Am Hof von Mirak lebt und arbeitet die Sklavin Rillirin, aber Rillirin macht einen schweren Fehler und soll aufgrund dessen sterben. Wie durch einen Zufall gelingt ihr tatsächlich die Flucht, auf ihrem Weg begegnet Sie Dom. Er hat die Gabe des Sehens bzw. das was er sieht ist nicht immer relevant. Natürlich weiß Dom zu diesem Zeitpunkt noch nicht welches Verbrechen Sie begannen hat, bloß dass Sie von den Soldaten des Hofes gejagt wird. Aber Rillirin hat auch noch ein gut gehütetes Geheimnis und wenn das in die falschen Hände gerät könnte es Krieg bedeuten. Auch der Krieger Cry hat was herausgefunden, ob die beiden das gleiche Geheimnis bewahren...

Furchtbar viele Charaktere, teilweise schwierig einzusortieren. Sehr viele Kriegs- und Kampfszenen, aber die Story dahinter war gar nicht mal schlecht.

Normalerweise bin ich kein Fan von solchen Büchern, aber da dieses Buch ich nun mehrfach als Empfehlung gelesen habe, dachte ich warum eigentlich nicht. Ja, es ist nicht einfach in das Buch einzusteigen, man braucht schon einige Seiten aber dann finde ich es wirklich gut.

Mir persönlich hätte es gefallen, wenn man statt den Kampfszenen einfach mehr Geschichte reingebracht hätte, vielleicht wäre das ganze dann doch noch interessanter geworden. So würde ich der Geschichte an sich gute 4 von 5 Sternen geben.