Cover-Bild Blutritual

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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.03.2019
  • ISBN: 9783732557738
Arne Petersen

Blutritual

Ein vermisstes Mädchen. Ein Dorf mit einem dunklen Geheimnis. Und ein nie aufgeklärtes, schreckliches Verbrechen.

Mitten im Winter verschwindet in dem norddeutschen Dorf Greiderheide ein junges Mädchen spurlos in den Wäldern. Die junge Kommissarin Anika Bartelsen übernimmt den Fall. Kurz darauf taucht auch noch Kommissar Gustaf Ohlsen aus Berlin in dem Dorf auf. Er sucht nach seiner Tochter, einer Journalistin, die ebenfalls vermisst wird und hier zuletzt für eine Story recherchiert hat - Zufall? Nach anfänglichem Widerstand bezieht Anika Bartelsen Ohlsen in ihre Ermittlungen ein. Gemeinsam stoßen sie schließlich auf ein schreckliches, nie aufgeklärtes Verbrechen. Hat der alte Fall etwas mit dem aktuellen zu tun? Immer mehr verfangen sich die Kommissare in einem Netz aus Schein, Lügen und Aberglauben, bis sie selbst in großer Gefahr schweben ...

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.




Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 5 Regalen.
  • 3 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2019

Mysteriöser Krimi

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Ohlson ist krankgeschrieben. Nachdem er erfährt, dass seine Tochter, zu der er kaum Kontakt hat, verschwunden ist​, fährt er zu ihren letzten Aufenthaltsort. Im Ort ist noch ein weiteres Mädchen verschwunden. ...

Ohlson ist krankgeschrieben. Nachdem er erfährt, dass seine Tochter, zu der er kaum Kontakt hat, verschwunden ist​, fährt er zu ihren letzten Aufenthaltsort. Im Ort ist noch ein weiteres Mädchen verschwunden. Außerdem gibt es einige mysteriöse Ereignisse.
Der Krimi beginnt betulich. Es kommt kaum Spannung auf. Auch hatte ich die Befürchtung, dass die Geschichte ins Mystische abdriftet, was ich gar nicht mag. Der Autor hat aber dann noch die Kurve bekommen und eine realistische Auflösung geboten. Die Spannung zieht erst im letzten Drittel an und dann ratzbatz ist das Buch zu ende. Ich hätte mir die Auflösung etwas ausführlicher gewünscht.

Mehr als 3,5 Sterne werden es nicht.

Veröffentlicht am 13.05.2019

Blutritual

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Im kleinen und beschaulichen Dorf Greiderheide verschwindet ein junges Mädchen. Die Bewohner bekommen es mit der Angst zu tun, denn damals vor vielen Jahren vor dem Krieg sind schon einmal 2 Mädchen spurlos ...

Im kleinen und beschaulichen Dorf Greiderheide verschwindet ein junges Mädchen. Die Bewohner bekommen es mit der Angst zu tun, denn damals vor vielen Jahren vor dem Krieg sind schon einmal 2 Mädchen spurlos verschwunden und nie mehr wieder aufgetaucht.

Zeitgleich sucht Gustaf Ohlsen nach seiner Tochter Sophie und alle Spuren führen nach Greiderheide. Er begibt sich in das Dorf, mietet sich ein Haus und beginnt mit der Suche seiner Tochter vor Ort. Es lässt sich nicht vermeiden das sich diese Suche mit der Suche nach dem vermissten Mädchen verknüpft. Gemeinsam mit dem LKA beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nicht nur die beiden sind verschwunden, auch nebenbei passieren viele schreckliche Verbrechen in Greiderheide.

Der Schreibstil ist nicht wirklich ansprechend. Es kommt zu keinem Punkt wirklich Spannung auf. Die Protagonisten sind eher blas, man bekommt nicht wirklich einen Bezug zu ihnen.

Der Touch des mystischen sowie die vielen geschichtlichen Punkte und Erzählungen waren leider auch nicht mein Fall.

Mich konnte das Buch nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 24.04.2019

Aberglauben, Mythen und alte Geheimnisse

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Der Berliner Kommissar Gustaf Ohlsen vermisst seine Tochter, die als Journalistin einer heißen Spur zu folgen scheint. Voller Sorge und mit einem unguten Gefühl macht er sich auf den Weg nach Greiderheide, ...

Der Berliner Kommissar Gustaf Ohlsen vermisst seine Tochter, die als Journalistin einer heißen Spur zu folgen scheint. Voller Sorge und mit einem unguten Gefühl macht er sich auf den Weg nach Greiderheide, wo sie sich zuletzt aufgehalten haben soll. Dort begegnet er einer Gruppe brutaler Jugendlicher und trifft auf eine Mauer des Schweigens. Bald schon wird ein erhängter, junger Syrer aufgefunden und Ohlsen begegnet Kommissarin Anika Bartelsen vom LKA, die im Falle eines vermissten Mädchens ermittelt. Etwas widerwillig lässt Bartelsen den krankgeschriebenen Ohlsen an ihren Ermittlungen teilhaben. Die beiden Kommissare tauchen bei ihrer Suche nach dem verschwundenen Mädchen Merle und Ohlsens Tochter tief in düstere, alte Geheimnisse ein. Rätselhafte Botschaften, das Schweigen der Bewohner und kriminelle Jugendliche machen es ihnen zudem schwer, in ihren Ermittlungen voranzukommen. Dabei drängt die Zeit, wenn sie die Vermissten lebend finden wollen.
Arne Petersen schafft von Anfang an eine düstere Atmosphäre in Greiderheide, die durch den temporeichen Schreibstil den Leser geradezu vorwärts treibt. Oft wollte ich das Buch gar nicht zur Seite legen – nur noch einen Abschnitt lesen und dann aufhören. Das Grauen schlich sich langsam ein und die vielen Rätsel um Mythen um Zahlen und Urängste verbunden mit dem Auftauchen von Wölfen machten den Krimi nicht nur spannend, sondern zudem sehr interessant. Altes Wissen und Aberglaube vermischten sich zusehendes mit den Ermittlungen und führten mich immer wieder in die falsche Richtung. Die beiden Kommissare sind ganz gut beschrieben, vor allem Ohlsens Gefühlswelt macht ihn sehr menschlich. Ihre Handlungen sind nicht fehlerfrei, was sie zudem nicht als „Helden“ auszeichnet. Das gefällt mir sehr gut, denn warum sollten nicht auch Polizisten Fehler machen. Das Ende war absolut spannend und die Auflösung des Falles eine Überraschung für mich. Ich hoffe, dass ich wieder einmal etwas von Ohlsen und Anika lesen werde. Die beiden scheinen gut zusammenzupassen, wenn sie auch ganz unterschiedliche Ermittlungsmethoden haben. Einzig ein paar kleine Ungereimtheiten haben mich stutzen lassen, aber das Lesevergnügen nicht geschmälert.

Veröffentlicht am 22.04.2019

Spannender Krimi

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Das Cover ist genau nach meinem Geschmack und schön gestaltet. Es verursacht direkt beim ersten Blick eine gewisse Spannung und hat mich neugierig gemacht auf den Klappentext. Dieser konnte mich dann auch ...

Das Cover ist genau nach meinem Geschmack und schön gestaltet. Es verursacht direkt beim ersten Blick eine gewisse Spannung und hat mich neugierig gemacht auf den Klappentext. Dieser konnte mich dann auch überzeugen und ich war gespannt auf dieses Buch von Arne Petersen.

Klappentext:
Ein vermisstes Mädchen. Ein Dorf mit einem dunklen Geheimnis. Und ein nie aufgeklärtes, schreckliches Verbrechen.

Mitten im Winter verschwindet in dem norddeutschen Dorf Greiderheide ein junges Mädchen spurlos in den Wäldern. Die junge Kommissarin Anika Bartelsen übernimmt den Fall. Kurz darauf taucht auch noch Kommissar Gustaf Ohlsen aus Berlin in dem Dorf auf. Er sucht nach seiner Tochter, einer Journalistin, die ebenfalls vermisst wird und hier zuletzt für eine Story recherchiert hat - Zufall? Nach anfänglichem Widerstand bezieht Anika Bartelsen Ohlsen in ihre Ermittlungen ein. Gemeinsam stoßen sie schließlich auf ein schreckliches, nie aufgeklärtes Verbrechen. Hat der alte Fall etwas mit dem aktuellen zu tun? Immer mehr verfangen sich die Kommissare in einem Netz aus Schein, Lügen und Aberglauben, bis sie selbst in großer Gefahr schweben ...


Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Spannung baut sich nach und nach auf und hält auch fast über das gesamte Buch. Es gab einige Passagen, die nicht ganz so spannend waren, aber diese waren kurz. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Zu den Ermittlern bekommt man einen guten Bezug und kann die Art der Ermittlungen gut nachvollziehen.

Mich hat das Buch gut unterhalten und ich hatte ein paar spannende Lesestunden mit diesem Krimi von Arne Petersen. Ich vergebe 4 Sterne und werde weitere Bücher des Autors sicherlich auch wieder lesen.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Solider Krimi allerdings mit einigen Handlungslücken

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Blutritual ist ein guter Krimi der den Leser ins Dorf Greiderheide führt und viele verschiedene historische, mythologische und auch aktuelle Themen anschneidet ...
Die Hauptfigur Gustaf Ohlsen hat mir ...

Blutritual ist ein guter Krimi der den Leser ins Dorf Greiderheide führt und viele verschiedene historische, mythologische und auch aktuelle Themen anschneidet ...
Die Hauptfigur Gustaf Ohlsen hat mir gut gefallen und ich würde gerne noch mehr von ihm lesen und auch darüber ob es weiteren Kontakt mit Anika gibt ...
Im Mittelteil gab es für mich eine Handlungslücken bzw zu große Sprünge die ich gerne näher erklärt gehabt hätte und auch bei der Aufklärung fehlen mir einige Fakten und Erklärungen

ACHTUNG SPOILER

Handlungslücken gab es vor allem in dem Bereich wo Merles Leiche gefunden wird - man erfährt erst nebenbei dass es sich dabei um Merle gehandelt hat und es gibt keine Erklärung wie das festgestellt wurde. Bei der Aufklärung fehlt mir die Information was es nun mit Sahids Tod auf sich hatte - war es Selbstmord oder doch Mord? Und auch die Erklärung was man sich von dem vollzogenen Blutritual versprochen hat fehlt mir ebenso wie die Verbindung des Blutrituals zur germanischen Mythologie die man auch noch ausführlicher behandeln hätte können da es ja das eigentliche Grundmotiv für die ganzen Morde war