Cover-Bild Reigen
Band 233 der Reihe "Hamburger Lesehefte"
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2,30
inkl. MwSt
  • Verlag: Hamburger Lesehefte
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 72
  • Ersterscheinung: 2016
  • ISBN: 9783872912329
Arthur Schnitzler

Reigen

Zehn Dialoge
Am Beispiel einer zyklisch angeordneten Szenenfolge von zehn Dialogen zeigt Schnitzler den Umgang mit Sexualität im ausgehenden 19. Jahrhundert und die damit verbundene Doppelmoral auf. Die Figuren stammen aus allen sozialen Schichten: Sowohl der Soldat als auch der Graf lassen sich von der Dirne verführen. Den Mittelpunkt des Stücks bildet das Gespräch eines verheirateten Paares, in dem sich die Rede von Liebe und Treue als leere Phrase erweist. Schnitzlers Drama entstand 1896/97, erschien zunächst im Privatdruck und 1903 öffentlich als Buch. Dies löste eine Welle der Empörung aus, ebenso die Uraufführung am 23. Dezember 1920 im Berliner Schauspielhaus, die heftige Proteste nach sich zog. Erst 1982 durfte Schnitzlers „Reigen“ wieder auf der Bühne inszenie

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2025

Interessant, befremdlich.

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Charaktere: Insgesamt treffen wir hier verschiedene Personen, die man aber alle nicht näher kennenlernt. Sympathisch fand ich hier eigentlich niemanden, da sie ja auch eigentlich alle fremdgehen bzw. mehrere ...

Charaktere: Insgesamt treffen wir hier verschiedene Personen, die man aber alle nicht näher kennenlernt. Sympathisch fand ich hier eigentlich niemanden, da sie ja auch eigentlich alle fremdgehen bzw. mehrere Verhältnisse parallel haben.

Meinung: Also mit dem ersten Dialog zwischen Dirne und Soldat wird man direkt in das erste Treffen hineinkatapultiert. Diese Treffen sind recht kurzweilig und eigentlich auch unterhaltsam. Für die Zeit wohl passend ziemt man sich hier eigentlich jedes Mal noch von der einen Seite und die andere Seite forciert die "sexuelle Vereinigung". Eigentlich gibt es hier halt nicht wirklich eine Story oder ein Kennenlernen eines Charakters, sondern einfach ein Aufeinandertreffen von Personen, die allesamt Geschlechtsverkehr mit mindestens eben 2 Personen haben. So nimmt man hier aus der Geschichte nicht wirklich etwas mit, da eben einfach auch nicht wirklich Tiefgründiges passiert, aber es ist mit 66 Seiten recht kurz und eben einfach die Idee finde ich gut, dass sich so ein Kreis einfach schließt und es alles irgendwie ähnlich aber doch auch anders verläuft bei den einzelnen Begegnungen.
Somit benutzt er hier eine Hintergrundidee mit dem Kreis, und das Hauptaugenmerk liegt wohl darauf und nicht die einzelnen Geschichten. Auch benutzt er Mundart, so dass es natürlich teilweise etwas schwieriger flüssig zu lesen ist, es aber dadurch auch umso authentischer macht.
Schön fand ich noch den zeitlichen Verlauf am Ende und eben interessant, dass dieses Werk lange nicht aufgeführt wurde und dann einen Skandal ausgelöst hat.
Insgesamt war es kurzweilig, da es viele verschiedene Begegnungen sind und wenige Seiten hat, auch etwas unterhaltsam und ich fand die Idee mit dem Kreis einfach gut.

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