Cover-Bild Wie Nebel in der Sonne

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 332
  • Ersterscheinung: 14.08.2018
  • ISBN: 9782919802623
Astrid Töpfner

Wie Nebel in der Sonne

Der berührende Roman von Astrid Töpfner über zwei Menschen auf ihrer Reise ins Glück.

Dass sich aus einem Flirt und zu viel Wein gleich eine gemeinsame Reise nach Spanien entwickeln würde – damit hätten Susanna und Mark sicher nicht gerechnet. Schließlich begegnen sie sich am Abend vor der Abfahrt zum ersten Mal. Was in einer kleinen Bodega in Zürich beginnt, wird zu einem höchst emotionalen Trip.

Beide ahnen noch nichts davon, welches Ziel der jeweils andere mit dieser Fahrt verfolgt: Susanna begibt sich nach dem Tod ihrer Mutter auf die Suche nach ihrer Familie und kommt dabei einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, und Mark versucht nach einem tragischen Erlebnis den Glauben an die Liebe wiederzufinden und sich selbst zu verzeihen. Für beide ist diese Reise mit Trauer und Schmerz verbunden, aber auch mit Neuanfängen, Freude und der Hoffnung auf Glück.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2019

Ein wunderbarer Liebesroman

0

Hallo meine lieben Bücherfreunde,
heute habe ich für Euch mal wieder eine Rezension. Es handelt sich um den Roman von Astrid Töpfner “Wie Nebel in der Sonne”.
Ein wundervoller Roman, der mir wirklich ...

Hallo meine lieben Bücherfreunde,
heute habe ich für Euch mal wieder eine Rezension. Es handelt sich um den Roman von Astrid Töpfner “Wie Nebel in der Sonne”.
Ein wundervoller Roman, der mir wirklich gut gefallen hat.
Aber meine genauere Meinung über das Buch, findet Ihr in meinem Video.

https://youtu.be/Smu6pmz08Lk

Mein Fazit:
Die Schriftstellerin, Astrid Töpfner, hat mir mit ihrem Roman ein paar schöne Lesestunden beschert. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und die Geschichte zwischen Susanna und Marc war spannend zu lesen. Diese Story ist leicht und flüssig zu lesen, so dass man einfach entspannen kann.
Sterne: 4 von 5

Veröffentlicht am 12.04.2019

Ein sehr tief gehendes Buch, welches sich mit Leichtigkeit liest

0

Als ich anfing dieses Buch zu lesen, konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Es ist die Geschichte von Susanna und Mark, die sich nach schweren Schicksalsschlägen begegnen und einen Weg gemeinsam ...

Als ich anfing dieses Buch zu lesen, konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Es ist die Geschichte von Susanna und Mark, die sich nach schweren Schicksalsschlägen begegnen und einen Weg gemeinsam beschreiten. Dabei ist jeder noch mit der Aufarbeitung des Erlebten beschäftigt.
Susanna erlebt die letzten Tage mit ihrer Mutter und durch die immer wieder eingestreuten Erinnerungen, wird auch die Tiefe der Verbindung zu ihrer Mutter sehr deutlich. Dies ist für sie schwer zu ertragen und sie begibt sich mit der Asche ihrer Mutter auf eine Reise, um sie in ihrer Heimat in Spanien beizusetzen.
Mark hat auch so einiges erlebt und arbeitet daran das Erlebte zu verarbeiten. Auch er möchte nach Spanien und macht sich mit Susanna auf die 1000 Kilometer lange Reise. Dabei nähern sie sich langsam an, aber jeder merkt auch, dass der Andere ein großes Problem mit sich herumträgt.
Mir haben die leisen Töne des Buches besonders gut gefallen. So beginnt jeder der Beiden über den Anderen nachzudenken und trifft damit auch unweigerlich Entscheidungen für sich selbst.
Ein wirklich tolles Buch mit interessanten Protagonisten.
Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 05.10.2018

Wie Nebel in der Sonne

0

Ein Buch, das sehr viele Emotionen freisetzt und den Leser an vielen Stellen nachdenklich läßt. Susanna pflegt ihre en Krebs erkrankte Mutter bis zum Tod. In dieser schweren Zeit erfährt sie auch noch, ...

Ein Buch, das sehr viele Emotionen freisetzt und den Leser an vielen Stellen nachdenklich läßt. Susanna pflegt ihre en Krebs erkrankte Mutter bis zum Tod. In dieser schweren Zeit erfährt sie auch noch, dass ihr Freund sie betrügt. Total ausgelaugt und nervlich ziemlich am Ende trifft sie eines Tages in einer schweizer Bodega Mark. In weinseeliger Laune fordert sie ihn auf, sie doch nach Spanien zu begleiten, wohin sie die Urne ihrer Mutter bringen will. Markus sagt zu und dann beginnt die Reise. Hier auf der Fahrt brechen Gefühle auf, Susanna trauert um ihre Mutter, um ihre verlorene Liebe und hat Angst, nach über 20 Jahren ihren spanischen Verwandten gegenüberzutreten. Aber auch Mark hat einiges hinter sich und aufzuarbeiten. Zudem steht seine Ehe vor dem Aus. Über Neckereien und Fotzeleien kommen sich die beiden näher. In Spanien dann erfährt Susanna ein Familiengeheimnis, was ihr schwer zu schaffen macht. Als sie von Marks Ehe erfährt, scheint ihr ganzes Kartenhaus zusammenzusstürzen. Die Autorin läßt den Leser an dem Leben zweier Menschen teilhaben. Zwischen den einzelnen Kapiteln kommen immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Susannas seelich Krisen werden hier wirklich akribisch genau beschrieben, das Krebsleiden ihrer Mutter, der Vater, der die Familie vor vielen Jahren verlassen hat. Alles das nagt an ihrem Selbstbewußtsein. Auch Mark ist in seinem Leben nicht glücklich. Er als Freigeist, als Fotograf auf der ganzen Welt unterwegs, wurde in eine Ehe gedrängt. Das Buch läßt sich gut lesen, sprachlich schön ausgedrückt kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Lndschaftsbeschreibungen sind so bildlich dargestellt, so dass man sich fast an diesem Ort hineinversetzt fühlt. Die einzelnen Kapitel sind jeweils aus Sicht von Mark und aus Sicht von Susanna dargestellt. Ein wunderbares Buch, das einem viel zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 03.10.2018

Herzbewegend, aufwühlend, ergreifend- einfach große Klasse

0

Wie Nebel in der Sonne

Von Außen: Das Cover des Romans ist in einem sehr schönen Sonnengelb gehalten, was dadurch in meinem Buchregel sehr herraussticht. Gelb kommt nun mal nicht so häufig vor. Trotzdem ...

Wie Nebel in der Sonne

Von Außen: Das Cover des Romans ist in einem sehr schönen Sonnengelb gehalten, was dadurch in meinem Buchregel sehr herraussticht. Gelb kommt nun mal nicht so häufig vor. Trotzdem gefällt mir die Farbgebung sehr gut .Der Titel des Buches ist in großen Lettern vorne aufgedruckt. Sehr schön ist hierbei der " Ombre" Look. Durch die Wörter führt das Band einer Herzkette- die Bedeutung dieser wird noch in dem Roman aufgelöst . Insgesamt ein sehr schönes Cover, was vortrefflich zum Inhalt passt.

Von Innen: Der Inhalt... WoW... Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber der Buchrücken beschreibt schon sehr gut, worauf man sich mit "Wie Nebel in der Sonne" einlässt. Auf einen höchst emotionalen Trip. Infolge des tollen Schreibstils, der einen von Seite eins bis zum Ende begleitet, erlebt der Leser diesen emotionalen Trip nicht nur von außen. Man wird förmlich in die Geschichte mit eingezogen, als würde einen das Buch einsaugen und nicht mehr freigeben. Dadurch erlebt man das Geschreibene selbst mit, man ist viel näher an der Geschichte dran und fühlt die Emotionen der Protagonisten, als wären es die eigenen. Dafür großes Lob an die Autorin! Für mich bedeutete dies aber auch, diesen höchst emotionalen Trip auch selbst zu durchleben. "Wie Nebel in der Sonne" ist absolut kein Roman, der sich mal locker flockig von der Hand lesen lässt. Nein. Vielmehr wühlt der Roman den Leser so stark auf, dass auch die eigenen Gefühle überquellen. Besonders der Tod von Susannas Mutter bewegt einen als Leser sehr. An manchen Textstellen spürte ich Susannas Verlust so stark mit, als hätte ich selbst jemanden verloren. Es zerreißt einem förmlich das Herz. Zugleich ist der Roman aber auch so schön und mitreißend, dass man immer weiter an dem Geschriebenen dranbleiben möchte. Und das ich auch oft an manchen Seiten länger zu knabbern hatte, macht für mich einen wirklich gelungenen Roman aus !

Ich muss sagen - Hut ab - liebe Astrid Töpfner !
Du hast hier einen wirklich bewegenden, wundertollen Roman geschaffen! Das dieser auch noch dein Debütroman ist, ist wirklich erstaunlich!

Insgesamt ist "Wie Nebel in der Sonne" ein wirklich, wirklich, wirklich sehr toller Roman , der einen aber auch zum Nachdenken anregt und durch seine aufwühlende Art einem länger in Errinnerung bleibt und viel länger beschäftigt als es viele Roman von schon weltbekannten Autoren jemals geschafft hätten. Großartig !

Vielen vielen Dank, dass ich " Wie Nebel in der Sonne" lesen durfte. Ein ganz besonderes Privileg. Danke !

Veröffentlicht am 21.09.2018

Toller Debütroman

0

Der Debütroman von Astrid Töpfner überzeugt mit viel Gefühl und Herz, ohne dabei kitschig zu werden. Der Einstieg in die Geschichte ist zuerst kein leichter, denn unsere Protagonistin Susanna hat eine ...

Der Debütroman von Astrid Töpfner überzeugt mit viel Gefühl und Herz, ohne dabei kitschig zu werden. Der Einstieg in die Geschichte ist zuerst kein leichter, denn unsere Protagonistin Susanna hat eine schwere Zeit. Ihre Mutter ist an Krebs erkrankt. Ihr tagesablauf besteht im Moment nur aus der Pflege dieser und ihrem Job in einer Gärtnerei. Ihre Schwester Amaia verwirklicht sich seit Jahren in Indien selbst und reagiert nicht auf Susannas Bitten nach Hause zu kommen. Auch ihr Freund Sven fühlt sich durch die Zeit, die sie ihrer Mutter widmet, vernachlässigt. Beide sind keine große Hilfe oder Stütze in dieser schwierigen Situation. Als Susanna erfährt, dass Sven sie betrügt, ist sie am Tiefpunkt angelangt. Kurz darauf stirbt ihre Mutter. Susanna ist gefangen in ihrer Trauer, als Amaia doch noch pünktlich zum Begräbnis auftaucht. Gemeinsam verabschieden sie die Mutter, als Susanna sich entschließt die Asche in ihre Heimat zu bringen. Sie nimmt sich Urlaub, um die Urne nach Spanien zu überführen - an den Ort, wo ihre Mutter als Kind glücklich war....

Mark und Susanne treffen zufällig in einer spanischen Weinstube aufeinander. Ein kleiner Flirt und zu viel Alkohol führen zu einer spontanen Entscheidung. Susanna bietet Mark die Mitreise nach Spanien an. Zu Beginn der Reise bereuen sie beide, so vorschnell gehandelt zu haben, doch mit der Zeit wird der Roadtrip von Zürich nach Nordspanien eine emotionale Tour mit Höhen und Tiefen. Beide Charaktere haben viel aufzuarbeiten. Immer wieder gibt es kurze Rückblicke in die Vergangenheit, die uns nach und nach mehr über Susanna und Mark offenbaren. Diese sind in kursiver Schrift gehalten. Erst allmählich öffnen sie sich gegenüber dem Anderen und geben immer mehr von ihren Gedanken und Gefühlen preis. So erkennen Mark und Susanna am Ende, was im Leben wirklich zählt.
Dazu kommt noch ein kleines Familiengeheimnis, das Susannas Welt auf den Kopf stellt. Trauer, Liebe und Schuldgefühle sind der rote Faden in der Geschichte.

Susanna und Mark sind zwei sympathische Protagonisten, wobei Mark kurzfristig etwas an Sympathie einbüßt, als seine Geschichte näher beleuchtet wird. Er ist ein richtiger "Halodri", der es mit den Frauen nicht sehr ernst meint und eine Entscheidung trifft, die er später bereut. Er ist charmant und überzeugt von seiner Ausstrahlung auf Frauen. Doch hinter seiner coolen Fassade steckt ein junger Mann mit Herz und einer tragischen Geschichte.
Susanna kann nicht loslassen und ihre Trauer nicht zulassen. Zu lange hat sie alleine gekämpft, um die Tage zu überstehen. Auch von den Männern wurde sie schon zu oft enttäuscht und auch diesmla ist sie sich sicher, dass auch Mark etwas zu verbergen hat.
Astrid Töpfner gelingt es sehr gut die innere Zerissenheit der beiden Figuren darzustellen. Jeder kämpft gegen seine eigenen Dämonen. Dabei zieht der Roman den Leser aber nicht in eine melancholische Lesestimmung, sondern man bekommt das Gefühl, dass die Charaktere aus den dichten Nebel herausfinden und sich am Ende einen Platz an der Sonne sichern.

Schreibstil:
Astrid Töpfner schreibt sehr gefühlvoll und diaoglastig. Der warmherzige, aber melancholische Roman hat ein trauriges Thema, welches die Autorin jedoch gekonnt mit einigen witzigen Dialogen mischt und den Leser nicht hinabzieht. Die Beschreibung der Landschaft ist bildhaft und lebendig.
Susannas spanische Herkunft mütterlicherseits wird durch spanische Worte immer wieder hervorgehoben. Es ist gerade so viel, dass auch Leser, die wie ich nicht der Sprache mächtig sind, den Sinn verstehen.

Fazit:
Ein warmherziger Roman über Liebe, Verlust und Schuldgefühle, der durch den teilweise witzigen Roadtrip an Melancholie verliert. Die Autorin versteht es mit einer etwas anderen Liebesgeschichte zu überzeugen, die zugleich schön und trautig ist. Ein toller Debütroman!