Feminismus. Worte, die geschrieben werden müssen.
Die Sammlung zeigt, wie vielfältig und vielschichtig dieser Begriff sein kann – von körperlicher Erfahrung bis hin zu emotionaler Verletzlichkeit. 💭
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Geschichte ...
Die Sammlung zeigt, wie vielfältig und vielschichtig dieser Begriff sein kann – von körperlicher Erfahrung bis hin zu emotionaler Verletzlichkeit. 💭
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Geschichte einer Frau, die ihre Menstruation in ein Kunstprojekt verwandelt – eine ebenso provokante wie poetische Auseinandersetzung mit weiblicher Körperlichkeit. 🎨 Bitter bleibt, dass ihre Arbeit erst dann Beachtung findet, als ein Mann sie stellvertretend präsentiert.
Am meisten beeindruckt haben mich die Texte, die laut, schräg oder unbeirrt ehrlich sind. 💥 Sie halten der Gesellschaft einen Spiegel vor und lassen die unterdrückte Wut und Verletzlichkeit vieler Frauen spürbar werden. Andere Beiträge haben mich weniger erreicht – vermutlich, weil mir manche Themen persönlich (noch) etwas ferner liegen. 🤷♀️
Viele der Beiträge kreisen um Mutterschaft, Weiblichkeit und die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen. 🤰 Dabei geht es nicht nur um biologische Vorgänge, sondern auch um Fragen von Identität, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Besonders eindrucksvoll fand ich jene Texte, die sich trauen, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen oder mit Sprache und Form zu experimentieren. ✍️
Trotzdem überwiegt der positive Eindruck: Bluten ist eine vielseitige, kluge und manchmal unbequeme Sammlung, die lange nachhallt. 🌹 Nicht jede Geschichte wird jede*n gleichermaßen berühren, aber gerade diese Vielfalt macht den Reiz des Buches aus. Ein starkes, mutiges Projekt, das Denkanstöße liefert – und das man nicht so schnell wieder vergisst. ✨