Cover-Bild Mord auf dem Eis
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9,49
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 21.10.2021
  • ISBN: 9783960417897
Beate Maly

Mord auf dem Eis

Historischer Kriminalroman
Ein wunderbarer Schmökerkrimi aus dem verschneiten Wien der 20er Jahre.

Winter 1924: Während die Stadt im Schnee versinkt, verbringen Ernestine und Anton viel Zeit im Wiener Eislaufverein und vergnügen sich beim beliebten Rundtanz. Doch die winterliche Idylle wird jäh zerstört, als eine junge Eiskunstläuferin ermordet wird. Ernestines und Antons detektivisches Gespür ist gefragt, und die beiden stürzen sich in einen neuen Fall, der erschütternder nicht sein könnte.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2022

Mord im Eislaufverein

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Winter 1924: Wien versinkt im Schnee und der pensionierte Apotheker Anton und seine Freundin, die pensionierte Lehrerin Ernestine entdecken ein neues Hobby für sich: Eislaufen bzw. Eistanzen.

Doch wie ...

Winter 1924: Wien versinkt im Schnee und der pensionierte Apotheker Anton und seine Freundin, die pensionierte Lehrerin Ernestine entdecken ein neues Hobby für sich: Eislaufen bzw. Eistanzen.

Doch wie bei den beiden üblich, geschieht in ihrem Umfeld bald wieder ein Mord, eine junge Eiskunstläuferin wird tot aufgefunden. Für Anton und Ernestine der Startschuss für eine neue Ermittlung....

Wenn man sich einmal an das ungleiche Duo (und Antons etwas störende Leidenschaft für österreichische Schmankerl) gewöhnt hat, dann machen diese Bücher richtig Spaß. Wie immer merkt man dem Text an, dass die Autorin genau recherchiert hat, um historische Fakten einzubauen. Die Handlung selbst ist spannend und intelligent aufgebaut. Daher von mir 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Ein Advent mit Lebkuchen, Eislauf und Mord

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Der Klappentext: „Winter 1924: Während die Stadt im Schnee versinkt, verbringen Ernestine und Anton viel Zeit im Wiener Eislaufverein und vergnügen sich beim beliebten Rundtanz. Doch die winterliche Idylle ...

Der Klappentext: „Winter 1924: Während die Stadt im Schnee versinkt, verbringen Ernestine und Anton viel Zeit im Wiener Eislaufverein und vergnügen sich beim beliebten Rundtanz. Doch die winterliche Idylle wird jäh zerstört, als eine junge Eiskunstläuferin ermordet wird. Ernestines und Antons detektivisches Gespür ist gefragt, und die beiden stürzen sich in einen neuen Fall, der erschütternder nicht sein könnte.“

Zum Inhalt: „Mord auf dem Eis“ ist der sechste Fall, über den sich die pensionierte Lateinlehrerin Ernestine Kirsch und ihr Freund der ehemalige Apotheker Anton Böck den Kopf zerbrechen. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und einzeln gut zu lesen. Ich muss sagen, ich wusste nicht, dass dieses Buch Teil einer Serie ist und hatte zwar am Anfang die ersten paar Seiten, den Eindruck mir fehlen einige Hintergrundinformationen, aber dann kam ich sehr gut zurecht und lernte auch die Protagonisten schnell besser kennen. Rosa, Antons Enkelin ist begeisterte Eisläuferin und ihr Großvater und Ernestine begleiten sie immer wieder zum Wiener Eislaufverein, dort treffen sie nicht nur auf interessante Personen, es passiert auch ein Mord. Eine Eiskunstläuferin wird erschlagen und so unbeliebt wie sie war häufen sich die Verdächtigen. Mit ihrer enormen Neugier und ihrer Hartnäckigkeit begibt sich Ernestine auf Spurensuche und deckt so manches Geheimnis auf.

Meine Meinung: Die Autorin Beate Maly stellt einmal mehr ihre Kenntnisse über Wien und die Wiener-Geschichte unter Beweis, ich kenne Wien persönlich ganz gut und hatte alles sofort vor Augen. Auch die politische und gesellschaftliche Situation der Zwanziger Jahre kommt sehr anschaulich und verständlich rüber und unterstütz den Verlauf der Geschichte. Dazu kommt noch ein verzwickter Mordfall mit mehreren Wendungen und ein, in meinen Augen gelungener historischer Kriminalroman wartet auf seine Leser. Ich kann ihn nur jedem Krimifan, der historische Krimis liebt empfehlen.

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Veröffentlicht am 29.01.2022

Quereinstieg in tolle Serie

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Ich habe den 6. Band der Serie rund um Ernestine Kirsch und Anton Böck als ersten aus dieser Serie gelesen. Das hat dem Lesevergnügen aber nicht geschadet, ich bin trotzdem gut mitgekommen. Der Kriminalfall ...

Ich habe den 6. Band der Serie rund um Ernestine Kirsch und Anton Böck als ersten aus dieser Serie gelesen. Das hat dem Lesevergnügen aber nicht geschadet, ich bin trotzdem gut mitgekommen. Der Kriminalfall als solcher ist sowieso in sich abgeschlossen. Rund um die Familie Böck ist es vermutlich schon interessanter, wenn man die Bücher in der korrekten Reihefolge liest, aber auch so habe ich mich gut ausgekannt.


Als Wiener hat es mich besonders begeistert, dass ich die Schauplätze alle kenne (wenn auch natürlich nicht in den 20er Jahren). Und auch so manch gefallener Name ist einem als Wiener ein Begriff, wie zum Beispiel Heindl. Ich fand es sehr interessant darüber zu lesen, wie der Wiener Eislaufverein damals aussah und genutzt wurde. Es gibt ihn ja noch immer, aber von seinem Glanz hat er so einiges verloren, wie die Autorin auch im Nachwort anklingen lässt. Was mich allerdings etwas grübeln lässt, ist dass öfters von einem Waisenhaus in der Alserstraße die Rede war. Dieses war jedoch meines Wissens nach in der Boltzmanngasse. Nachdem ich ganz in der Nähe wohne, hat mich das doch etwas beschäftigt.


Ein bisschen hat mich das Buch an die Soko Kitzbühel erinnert. Denn auch dort ermitteln der Vater und dessen Bekannte immer munter mit und mischen sich einfach überall ein. Ernestine und Anton können sich einfach nicht zurück halten - Ernestine mit ihrer Neugier und Anton hauptsächlich beim Essen.


Der Kriminalfall selbst war präsenter als ich vermutet hätte und doch recht spannend. Nach einem Mord im Wiener Eislaufverein gibt es unzählige Verdächtige und Ernestine hat so einige Täter im Visier. Wer es tatsächlich war, kann man als Leser nur mutmaßen. Das hat mir sehr gut gefallen.


Tja, wie es aussieht, muss ich wohl die ersten 5 Bände noch nachholen!

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Veröffentlicht am 29.01.2022

Unterhaltsam

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Das Buch spielt in den 20iger Jahren. Eine junge Eislaufkünstlerin wird ermordet. Ernestines und Anton - selbst begeistert vom Eis - beginnen mit ihren Ermittlungen. Ich fand das Buch sehr spannend und ...

Das Buch spielt in den 20iger Jahren. Eine junge Eislaufkünstlerin wird ermordet. Ernestines und Anton - selbst begeistert vom Eis - beginnen mit ihren Ermittlungen. Ich fand das Buch sehr spannend und unterhaltsam. Die Zeit, in der es spielt, ist interessant und man bekommt einen tollen Einblick geboten. Auch die Figuren sind spannend angelegt. Der Fall ist überraschend, dabei aber auch kurzweilig. Auch der Schreibstil ist schön. Das tolle Cover passt dazu. Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Charmantes rotes Wien

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Neben Umbauarbeiten im ehemaligen Kutscherhäuschen verbringen Ernestine Kirsch und Anton Böck viel Zeit beim Eislaufen. Antons Enkelin Rosa erhält Unterricht im Eislaufverein und im Buffet gibt es legendäre ...

Neben Umbauarbeiten im ehemaligen Kutscherhäuschen verbringen Ernestine Kirsch und Anton Böck viel Zeit beim Eislaufen. Antons Enkelin Rosa erhält Unterricht im Eislaufverein und im Buffet gibt es legendäre Frankfurter und köstliche Cremeschnitten. Und schon gibt es eine tote Eiskunstläuferin, womit Ernestines Neugier und detektivischer Spürsinn, gepaart mit Logik und ein wenig Phantasie auf Hochtouren zu laufen beginnen. Der Winter 1924 im roten Wien bietet eine ebenso vorweihnachtliche wie spannende Kulisse für einen weiteren Mordfall, in dem die gewitzte pensionierte Lateinlehrerin und ihr Freund und früherer Apotheker vielversprechenden Spuren folgen.

Einen gut durchdachten Kriminalfall verknüpft Beate Maly geschickt mit der privaten Geschichte von Ernestine und Anton, die man bereits durch einige andere Fälle begleiten durfte. Diesmal fällt die Handlung ins winterliche Wien der Zwischenkriegszeit. Der geneigte Leser wird mit hervorragend recherchierten Details konfrontiert, erlebt das flotte Treiben am Heumarkt ebenso wie eine Fahrt mit der offenen Tram von der Esslinggasse im ersten Bezirk über Augartenbrücke (oder Maria-Theresienbrücke) durch die Leopoldstadt und Brigittenau in den großen Arbeiterbezirk Floridsdorf. Gemeindebauten und Gaswerk, das mittlerweile - knapp hundert Jahre später - schon wieder einer modernen Wohnsiedlung gewichen ist, prägen das historische Bild, welches die Autorin in anschaulichen Beschreibungen vor unserem geistigen Auge entstehen lässt. Das rote Wien wird hervorragend dargestellt und ebenso detailreich beschrieben wie die charmanten Personen, welche hier Haupt- und Nebenfiguren abgeben. Die spiegelglatte Eisfläche nimmt man beim Lesen ebenso wahr wie den verführerischen Duft von Kakao, Zimt und gefülltem Nusslebkuchen, Holzofen gegen Einbauküche ist ein genauso wichtiges Thema wie der modische Kurzhaarschnitt der Frau. So verwoben in den damaligen Alltag präsentiert sich mit ruhigen, aber dennoch mitnehmenden Worten die Aufklärung des kalten „Mordes auf dem Eis“.

Flüssig und leicht, da und dort mit ein wenig Dialekt, liest sich dieser wunderbare sechste Fall, in dem die neugierige Ernestine und ihr Süßspeisen liebender Freund Anton den tatsächlichen Ermittlern auf die Sprünge helfen. Auch wenn der Band in sich abgeschlossen ist, so finde ich es doch sehr interessant, die Vorgängerbände (zumindest teilweise) zu kennen, um die privaten Entwicklungen noch besser zu verstehen.

In diesem Sinne: Bitte gerne weitere Morde oder Tode in und rund um Wien mit Ernestine Kirsch und Anton Böck. Ich empfehle jedenfalls die gesamte Reihe, von der jeder Teil für sich ein ganz besonderes Lesevergnügen darstellt.



Titel Mord auf dem Eis

Autor Beate Maly

ISBN 978-3-7408-1202-7

Sprache Deutsch

Ausgabe Flexibler Einband, 272 Seiten

ebenfalls erhältlich als ebook

Erscheinungsdatum 15. Oktober 2021

Verlag emons

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