Cover-Bild Mord im Hotel Sacher

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 18.03.2019
  • ISBN: 9783442487820
Beate Maxian

Mord im Hotel Sacher

Ein Wien-Krimi - Die Sarah-Pauli-Reihe 9
Mord im Hotel Sacher – ein Albtraum für die feine Wiener Gesellschaft ...

Im Hotel Sacher wird ein rauschendes Frühlingsfest gefeiert, und Journalistin Sarah Pauli ist für den Wiener Boten unter den illustren Gästen. Die Feier ist in vollem Gange, als plötzlich ein Schrei ertönt – in den Waschräumen wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wie sich herausstellt, war das Opfer Konditorin in einer nicht weit vom Sacher entfernten Patisserie. Die Boulevard-Presse hat schnell den Täter ausgemacht: Konditor Max Brücker, Chef und Exfreund der Toten. Sarah ist skeptisch und stößt bald auf rätselhafte Kuchenverzierungen und jede Menge dunkle Geheimnisse …

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 4 Regalen.
  • 2 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2019

Der ruhigste Sarah Pauli Krimi

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"Mord im Hotel Sacher" ist bereits der neunte Fall der sympathischen Sarah Pauli, die als Journalistin beim Wiener Boten arbeitet. Ihre Kolumnen über Bräuche und Aberglauben sind bei den Lesern sehr beliebt ...

"Mord im Hotel Sacher" ist bereits der neunte Fall der sympathischen Sarah Pauli, die als Journalistin beim Wiener Boten arbeitet. Ihre Kolumnen über Bräuche und Aberglauben sind bei den Lesern sehr beliebt und ihre Spürnase bringt sie immer wieder in unglaubliche Situationen.
Diesmal feiert Sarah mit ihrer Familie das Frühlingsfest im Hotel Sacher, als ihr eine Frau auffällt, die sich komisch benimmt. Kurze Zeit später findet man genau diese Person erschlagen auf der Damentoilette. Sofort ist Sarah Neugierde geweckt und sie beginnt nachzuforschen. Die Tote ist eine Konditorin, die unweit vom Hotel in einer Patisserie gearbeitet hat. Sie hat kunstvolle Torten kreiert, die sich in Wien großer Beliebtheit erfreuen. Mit ihrem Chef und Freund Max Brücker führte sie eine On/Off Beziehung, die ihn sehr schnell ins Visier der Polizei rücken. Doch Sarah ist nicht überzeugt von dieser angeblichen Beziehungsstat....

Was passt besser zum Hotel Sacher als ein Krimi rund um eine Konditorin und Tortenkreationen?
Wer kennt sie nicht die berühmte Sacher Torte, die eigentlich von Eduard Sacher in der k.u.k. Hofzucker Bäckerei Demel kreiert worden ist und dies zu einem Rechtsstreit zwischen dem Hause Sacher und dem Hause Demel führte?
Besagte ermordete Konditorin hat mit ihren Tortenkreationen aber auch verborgene Botschaften versteckt. Mit der Sprache der (Zucker- oder Marzipan-) Blumen hat sie ihren fantasievollen Torten noch den speziellen Touch gegeben. Deswegen zweifelt Sarah immer mehr an der angeblichen Beziehungstat. Gekonnt lässt Beate Maxian die Sprache der Blumen miteinfließen. Ein angeblich neuer Freund gibt ebenfalls Rätsel auf. Anja, die beste Freundin der ermordeten Iris und kontrollsüchtige Lehrerin, kann nicht verstehen, dass diese Geheimnisse vor ihr hatte. Während Sarah sich im Freundeskreis von Iris umsieht, bringt der Tod von Iris Anja völlig aus der Fassung.

Die Kombination aus Journalismus und Ermittlung beherrscht Sarah Pauli vollkommen. Mittlerweile ist Kommissar Stein fast ein Freund für Sarah geworden, der ihre Nachforschungen akzeptiert. Beruflich steht Sarah vor einer Beförderung und privat wird sie bald umziehen. Trotz all diesen Veränderungen bleibt der Krimi eher ruhig und fast zu harmonisch. Die Spannungskurve ist diesmal eher im Mittelfeld zu finden.

Man kann diesen neunten Teil auch alleinstehend lesen, aber die Reihe einzuhalten wäre sinnvoller, da sich die Charaktere weiterentwickeln.

Schreibstil:
Beate Maxian schreibt mit viel Lokalkolorit und vermittelt dem Lesergekonnt den Flair und Charme der Stadt Wien. Die Geschichte ist kurzweilig und lässt sich flüssig lesen. Mit ihrer sympathischen Journalistin Sarah Pauli hat die Autorin eine richtige Kultfigur erschaffen. Die Charaktere sind authentisch und haben Ecken und Kanten.

Fazit:
Ein sehr ruhiger Krimi, der etwas mehr an Spannung vertragen hätte! Die detaillierte Beschreibung Wiens und der Torten macht Lust auf mehr und die einzigartige Ermittlerin trägt die Geschichte. Einer der schwächeren Krimis der Reihe. Trotzdem werde ich auch Sarah Paulis zehnten Fall wieder lesen.

Veröffentlicht am 19.05.2019

Wieder ein interessanter Fall für Sarah Pauli!

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Die Journalistin vom Wiener Boten, Sarah Pauli, feiert mit ihren Freunden im berühmten Hotel Sacher, als die Leiche einer jungen Konditorin gefunden wird. Da diese Frau Sarah davor schon aufgefallen war, ...

Die Journalistin vom Wiener Boten, Sarah Pauli, feiert mit ihren Freunden im berühmten Hotel Sacher, als die Leiche einer jungen Konditorin gefunden wird. Da diese Frau Sarah davor schon aufgefallen war, kann sie es mal wieder nicht lassen, eigene Nachforschungen anzustellen. Der Ex der Toten war auch bei dem Fest und gerät unter Mordverdacht, da er sich noch kurz vor ihrem Tod heftig mit ihr gestritten hat. Sarah stößt bei ihren Ermittlungen auf die phantasievollen Torten, die die Tote kreiert hat und auf denen außergewöhnliche Verzierungen zu sehen sind. Kommt sie hinter die Bedeutung dieser?

Dies ist bereits der neunte Wien-Krimi um die sehr sympathische Journalistin Sarah Pauli, die sehr abergläubisch ist und sich mit Bräuchen und Sitten sehr gut auskennt, so dass sie sogar eine Kolumne darüber schreibt. Mit ihrer guten Spürnase macht sie Kommissar Stein mal wieder Konkurrenz und hilft ihm erfolgreich beim Aufklären dieses besonderen Falles. Ich lese immer wieder gerne die Krimis von Beate Maxian, die in der heimeligen Atmosphäre Wiens spielen. Dazu kommt, dass Sarah Pauli so nette Kollegen und so einen tollen Chef hat, mit dem sie zudem verbandelt ist (das gibt es auch nur im Roman!). Also mal wieder ein richtiger Wohlfühl-Krimi aus dem schönen Wien!