Cover-Bild Godspeed - Die Reise beginnt
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Dressler
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 01.05.2012
  • ISBN: 9783862727216
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Beth Revis

Godspeed - Die Reise beginnt

Die Welt von morgen - ein Thriller der Extra-Klasse.

Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden - 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen?

Eine packende Gesellschaftsvision und ein fesselnder Pageturner um eine große Liebe, der Traum von Freiheit und tödliche Gefahren. Erster Band der Trilogie.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2019

Godspeed

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Zusammenfassung:
Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden 300 Jahre in ...

Zusammenfassung:
Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen? Eine packende Gesellschaftsvision und ein fesselnder Pageturner um eine große Liebe, der Traum von Freiheit und tödliche Gefahren.Erster Band der Trilogie.

Meine Meinung:
Wenn ich einem erzählen müsste wie lange dieses Buch auf meiner WL stand (4 Jahre) würden alle denken ich hätte sie nicht mehr alle. Ich habe es endlich gekauft und verschlungen. Ich mag es weil es mal was anderes ist. Eine Heldin die nicht von Anfang an stark ist, ein Held der auch Gefühle zeigen kann und das alles auf einem "Schiff" auf dem nichts so ist wie es scheint. Der Plot-twist war auch gut, bin gespannt wie es weiter geht!

Veröffentlicht am 22.04.2018

Ein gelungener Auftackt für diese Trilogie.

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Beth Revis - Godspeed die reise beginnt

Ein gelungener Auftackt für diese Trilogie.

Die 17-jährige Amy lässt sich einfrieren um mit ihren Eltern einen neuen Planeten zu besiedeln - 300 Jahre in der Zukunft. ...

Beth Revis - Godspeed die reise beginnt

Ein gelungener Auftackt für diese Trilogie.

Die 17-jährige Amy lässt sich einfrieren um mit ihren Eltern einen neuen Planeten zu besiedeln - 300 Jahre in der Zukunft. Doch als Amy sich einfrieren ließ dachte sie nicht, dass sie gewaltsam und viel zu früh aus ihrem eisigen Schlaf gerissen wird. Sie findet sich auf einem Raumschiff wieder auf dem alle von einem herrischen Anführer unterdrückt werden und ein Mörder frei herum läuft. Der junge Junior findet gefallen an der so andersartigen jungen Frau und möchte ihr helfen heraus zu finden, wer sie geweckt hat. Die beiden dringen bei ihren Suchen immer tiefer in die Abgründe von lange gehüteten Geheimnissen und keiner weiß mehr wem er trauen kann.

Die Geschichte beginnt mit der sehr anschaulichen Schilderung des Einfrierens von Amy und ihren Eltern. Während der Schlafphase ist Amy jedoch nicht komplett weggetreten und so werden dem Leser immer wieder ein paar Bewusstseins Gedanken von Amy mitgeteilt.

"Meistens träume ich von der Erde. Wahrscheinlich, weil ich eigentlich gern dort geblieben wäre." Seite 20

Parallel wird dann die Geschichte des jungen Anführers Junior erzählt. Er wird vom Ältesten zum neuen Anführer ausgebildet und man merkt schnell, dass es viele Geheimnisse auf dem Schiff gibt und Junior bewusst im Ungewissen gehalten wird. Er wirkt sehr kindlich und ist offensichtlich leicht beeinflussbar. Jegliche Kreative Gedanken und Abweichungen von der Norm werden auf dem Schiff von dem Ältesten unterdrückt,

"Es ist nicht mein Job, das Schiff zur Zentauri-Erde zu bringen, sondern ich muss die Leute dort hinbringen." Seite 37

Amy merkt schnell das auf dem Schiff gar nicht so ist wie auf der Erde. Die Menschen sehen alle gleich aus und benehmen sich total teilnahmslos. Sie fällt hier nicht nur aufgrund ihrer roten Haare und der blassen Haut auf, ihre aufsässige Art führt zusätzlich dazu, dass sie als Freak betitelt wird. Sie fühlt sich gefangen und kann nicht entkommen. Sie sehnt sich nach dem Wind in ihren Haaren und dem Geruch nach Regen. Der Leser wird angeregt seine eigene Umgebung bewusster wahr zu nehmen und schätzen zu lernen.
Während Amy sich zusehends im Selbstmitleid suhlt, beginnt Junior den Ältesten zu hinterfragen. Schnell weiß niemand mehr wem er wirklich trauen kann und dunkle Geheimnisse treiben immer mehr Kerben in das Soziale Netzwerk. Auch hier teilt die Autorin dem Leser auf subtile und sanfte Art mit, nicht blind allem glauben zu schenken und sich den eingenen Willen nicht nehmen zu lassen.
Da die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird kann der Leser dem Handlungsverlauf leicht folgen. Die Charaktere sind alle noch sehr oberflächlich und sehr auf sich selbst bezogen, was sich aber mit den Folgebänden, hoffentlich noch ändert und sie ebenfalls mit wachsen. Die Spannung kann gehalten werden und baut sich immer mehr auf. Es werdem dem Leser immer wieder kleine Hinweise zugeworfen und wer dem Verlauf aufmerksam folgt kann eigenständig hinter die Geheimnisse kommen, was der Intensität aber keinen Abbruch tut. Die Autorin schafft es auf unterschwellige Art aktuelle Themen der Gesellschaft in eine Fiktive Welt ein zu bauen.

Der Mix aus SciFi, Dystopie und Krimi ist der Autorin definitiv gelungen und verspricht eine Interessante und spannende Fortsetzung.

Veröffentlicht am 21.05.2019

hält nicht ganz was es verspricht

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Inhalt
Amy lässt sich mit ihren Eltern einfrieren und so auf das Raumschiff „Godspeed“ verfrachten. Am Ende der 300-jährigen Reise der „Godspeed“ sollen sie aufgetaut werden und dort helfen, den neuen ...

Inhalt
Amy lässt sich mit ihren Eltern einfrieren und so auf das Raumschiff „Godspeed“ verfrachten. Am Ende der 300-jährigen Reise der „Godspeed“ sollen sie aufgetaut werden und dort helfen, den neuen Planeten bewohnbar zu machen. Doch dann wird Amy noch mehrere Jahre vor der Landung aufgetaut und findet sich auf einem Raumschiff wieder, welches von einem tyrannischen Anführer geleitet wird und zu dessen Nachfolger Junior sie sich irgendwie hingezogen fühlt.

Meine Meinung
Mir hat die Geschichte ganz gut gefallen, wobei sie mich aber nicht komplett überzeugen konnte.

Die Handlung hat sehr interessant und spannend begonnen, sodass mich das Buch anfangs auch gekriegt hat. Doch dann flaute sie etwas ab. Es war schwierig und teilweise auch etwas langatmig, sich auf dem Raumschiff zurecht zu finden und zu verstehen, wie dort gelebt wird, was sie für Technologien haben usw. Das hat sich etwas gezogen und es dauerte auch etwas, bis ich mir ein Bild davon machen konnte. Erst, als Amy dann aufgetaut wurde, nahm das Ganze wieder Fahrt auf und wurde wieder spannender. Doch bis dahin hatte es auch länger gedauert, als ich gedacht hätte.
Relativ früh war schon klar, dass etwas auf dem Schiff überhaupt nicht stimmte. Das war auch so der Hauptgrund, warum mich das Buch fesseln konnte: ich wollte unbedingt wissen, was da los ist und wer dafür verantwortlich ist. Das war wirklich spannend und hat auch dafür gesorgt, dass ich dran geblieben bin.

Amy konnte mich nur halb von sich überzeugen. Sie blieb, genau wie Junior, etwas blass und auch ihre Gefühle und Emotionen kamen nicht wirklich bei mir an. Trotzdem konnte sie mich durch ihr Verhalten und ihre Herangehensweise an die Dinge von sich überzeugen. Gleiches gilt für Junior, wobei ich hier auch nicht immer nachvollziehen konnte, warum er auf die eine oder andere Weise reagiert hat.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten und hat sich auch den sprachlichen Besonderheiten auf dem Schiff angepasst. Wobei ich hier sagen muss, dass ich es etwas komisch fand, dass Amy sich ebenfalls so schnell daran angepasst hatte und verstehen konnte, was geredet wurde bzw, dass die anderen sie auch verstehen konnten.
Berühren konnte mich das Buch oder die Gefühle der Protagonisten jetzt nicht wirklich. Hier blieb alles eher oberflächlich und neutral, obwohl es an sich schon sehr emotionale Momente gab, aber es kam bei mir leider nichts an.

Insgesamt ein ganz guter und spannender Start in die Reihe, der auf jeden Fall Spannung für den zweiten aufgebaut hat, aber trotzdem seine Schwächen hatte.

Veröffentlicht am 27.10.2020

Revolution auf dem Raumschiff

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Obwohl dies der Auftakt zu einer Trilogie ist, so ist die Handlung doch in sich abgeschlossen, es gibt ein stimmiges Ende und keine unnötigen Cliffhanger. Das finde ich prima und würde ich mir so öfter ...

Obwohl dies der Auftakt zu einer Trilogie ist, so ist die Handlung doch in sich abgeschlossen, es gibt ein stimmiges Ende und keine unnötigen Cliffhanger. Das finde ich prima und würde ich mir so öfter wünschen.

Amy ist ein typischer Teenager, etwas stereotyp ausgearbeitet aber glaubhaft. Sie findet sich in der fremden Zukunftswelt an Bord nur schwer zurecht und wird sehr schnell misstrauisch, was viele Vorgänge und Gewohnheiten dort betrifft. Vieles wirkt auf sie völlig verrückt. Alle scheinen den Verstand verloren zu haben - bis auf die "psychisch Kranken".

Junior ist in Amys alter und wird derzeit zum nächsten Ältesten ausgebildet, der die Menschen des Raumschiffs eines Tages anführen wird. Doch bald merkt er, dass der Älteste ihm Informationen vorenthält und noch vieles im Argen liegt. Allerdings wirkt er alles in allem nicht wie ein 17-jähriger, sondern eher wie ein unsicherer 12-jähriger. Allgemein bin ich mit ihm einfach nicht warm geworden.

Sehr sympathisch war mir hingegen Harley, der Maler, und es war traurig, dass er nur ein Nebencharakter war. Allgemein waren die Nebencharaktere besser ausgearbeitet als die Hauptcharaktere.

Die Handlung hat mich sehr positiv überrascht. Ich hatte mich einem eher durchschnittlichen Liebesroman gerechnet und bekam unerwartet viel Spannung und ein wirklich interessantes Setting.

Einiges fand ich extrem vorhersehbar und war schon fast wütend, dass die Charaktere so blind sind und nicht selbst darauf kommen. Anderes blieb sehr lange im Unklaren. Und wieder anderes - vor allem am Ende - fand ich sehr unrealistisch, obwohl es wiederum zu Junior und seiner kindlichen Art passt, so zu denken.

Die Spannung wird vor allem durch die immer wieder auftretenden Fälle der unsachgemäßen Abschaltung von gefrorenen Passagieren hochgehalten. Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Leuten, wer hat etwas gegen sie und warum? Und welche Geheimnisse liegen auf der Godspeed verborgen?
Was ich an dem Cover superschön finde, ist der giftgrüne Hintergrund mit den Sternen. Genau mein Geschmack!


Die Gesicher vorne empfinde ich als recht einfallslos, denn mir fallen spontan einige weitere ein, die auch zwei Gesichter zeigen und optisch passen sie auch nicht so recht zu der Beschreibung von Amy und Junior im Buch.

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