Cover-Bild Emilies Erbe
Band 1 der Reihe "Gestüt Sommerroth"
(16)
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 415
  • Ersterscheinung: 13.10.2020
  • ISBN: 9782496702897
Bianca Elliott

Emilies Erbe

Zwei alte Gutshöfe und ein Familiengeheimnis, das bis in den zweiten Weltkrieg zurückreicht – der bewegende Auftakt zur Geschichte von Gestüt Sommerroth und seiner Bewohner.

Für die zwanzigjährige Emilie ist das Gut Zimny in Ostpreußen der schönste Ort der Welt. Hier widmet sie sich ganz der Zucht ihrer geliebten Trakehner Pferde . Doch als die Rote Armee angreift, muss die Gutsherrntochter überstürzt fliehen. Inmitten größter Not trifft sie auf Leutnant Johann Sommerroth, der ihr und den Pferden in den Westen helfen will. Erstmals schöpft sie wieder Hoffnung. Dabei ahnt Emilie nicht, welche schweren Prüfungen noch vor ihr liegen.

Während der Vorbereitungen für das diesjährige Familientreffen auf Gestüt Sommerroth, sieht Marisa eine alte Dame auf der Allee zum elterlichen Anwesen. Es ist Emilie – ihre lange verschollene Großmutter, über die nie jemand spricht! Nur wenig später wird Marisa klar, die Vergangenheit des Gestüts enthält ein dunkles Kapitel. Aber was genau ist vor dreißig Jahren geschehen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2025

Eine emotionale Achterbahnfahrt.

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Inhalt:
Marisa staunt nicht schlecht. Noch während sie das jährliche Familientreffen auf Gut Sommerroth vorbereitet, taucht ihre Großmutter Emilie auf. Diese hat nach Streitigkeiten vor Jahren das Gut ...

Inhalt:
Marisa staunt nicht schlecht. Noch während sie das jährliche Familientreffen auf Gut Sommerroth vorbereitet, taucht ihre Großmutter Emilie auf. Diese hat nach Streitigkeiten vor Jahren das Gut verlassen. Jetzt im hohen Alter möchte sie sich mit allen versöhnen. Doch Caroline, die Schwester einer verstorbenen Schwägerin von Emilie, begegnet ihr, vor allem wegen ihrer Herkunft, mit Anfeindungen. Zudem macht Caroline auch Marisa und ihren Geschwistern das Leben schwer. Als nach einem schweren Sturm eine schwerwiegende Entscheidung von Caroline getroffen wird, geht es Emilie zunehmend schlechter. Zu sehr scheinen sich die damaligen Ereignisse zu wiederholen......

Leseeindruck:
"Emilies Erbe" ist der 1. Band einer Trilogie. Es geht um Marisa und ihre Familie, aber auch um Emilie. Während sich im Gegenwartsstrang die Ereignisse nach und nach zuspitzen, erfährt man in einem Vergangenheitsstrang etwas über Emilie und ihrem Schicksal. Und das hat es in sich gehabt. Der erste Weltkrieg tobt in Preußen. Die Russen sind auf dem Vormarsch. Preußen, bekannt durch ihre Trakehnerzucht, wird immer gefährlicher für die dort lebenden Menschen. Die Gestüte warten täglich darauf, dass ein Evakuierungsbefehl kommt. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber der Befehl kommt spät und ich habe richtig mitgefiebert wie sich Menschen und mit ihnen tausende von Pferden, in Sicherheit gebracht haben. Ich war emotional fast am Limit. Wie grausam doch ein Krieg ist. Aber auch die Gegenwart hat einiges an emotionalen Momenten zu bieten. Vor allem habe ich mich gefragt, wieso Emilie ihre wahre Herkunft jahrelang verschwiegen hat.

Fazit:
Ui, ui ui. "Emilies Erbe" ist eine ganz schöne emotionale Achterbahnfahrt. Anfangs war ich etwas irritiert, da es über den Kapiteln keine Jahreszahlen gibt. Allerdings hat das nach kurzer Zeit kaum noch gestört. Ich war so gefangen in der Geschichte und spätestens als erwähnt wurde, wann genau der Evakuierungsbefehl für die Gestüte kam, konnte ich mir eine ungefähre Zeit vorstellen. Der Roman ist fiktiv. Die Geschehnisse im Krieg beruhen jedoch auf Erzählungen und Tatsachen. Über Emilies Erlebnisse nach ihrer Flucht ist noch nicht alles erzählt. Deswegen bin ich neugierig auf die Folgebände. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.09.2022

Die Flucht

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Ostpreußen - wirkt wie ein Zauberwort für spannende Familiengeschichten aus vergangenen Zeiten.

Emilies Geschichte ist eine davon. Sie spielt auf zwei Zeitebenen, damals mit der jungen Emilie auf dem ...


Ostpreußen - wirkt wie ein Zauberwort für spannende Familiengeschichten aus vergangenen Zeiten.

Emilies Geschichte ist eine davon. Sie spielt auf zwei Zeitebenen, damals mit der jungen Emilie auf dem Gut Zimny und heute, viele Jahre später.

Für sie waren ihre Trakehner Pferde ihr ein und alles, der Zucht widmet sie alle ihre Liebe und Zeit. Bis die Rote Armee einmarschiert. Ihre damalige Angst, dieVertreibung aus ihrem Zuhause, die Flucht in den Westen, haben Spuren hinterlassen. Ihre plötzliche Ankunft bei einem Familienfest bringt reichlich wirbel mit sich.

Eine wunderbare Geschichte, die mich von Anfang an mitgerissen hat. Das Eintauchen in die Vergangenheit fand ich besonders spannend! Emilie ist ein ganz besonderer, bezaubernder, starker Charakter. Das Zusammenspiel der verschiedenen Figuren wirkt sehr autenthisch.

Kriegswirren, die Pferdezucht, die Familie und ein Geheimnis ergeben ein großes Ganzes. Wunderbar erzählt, spannend, tragisch und auch hoffnungsvoll, ein großes Stück Zeitgeschichte.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 23.12.2021

Sehr schöne Familiengeschichte

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Wieder einmal ein Buch, dass mich sehr berührt hat.
Ich habe mich aufgrund des Covers, dass mir sehr gut gefallen hat, mit dem Inhalt des Buches befasst.
Es handelt von Emilie, die mit ihrer Familie auf ...

Wieder einmal ein Buch, dass mich sehr berührt hat.
Ich habe mich aufgrund des Covers, dass mir sehr gut gefallen hat, mit dem Inhalt des Buches befasst.
Es handelt von Emilie, die mit ihrer Familie auf Gut Zinny in Ostpreußen lebt.
Auf dem Gut werden die Trakehner Pferde gezüchtet und diesen gilt Emilies ganze Liebe.

Der zweite Weltkrieg ist ausgebrochen, aber noch weit weg vom Gut. Dann kommt der Krieg immer näher und als es schon fast zu spät ist, flieht die Familie über das Haff.

Das Buch wird in zwei Ebenen erzählt, was mir sehr gut gefallen hat.
Der Leser wird dann abwechselnd mit den Protagonisten von Gut Sommerroth in die Gegenwart mitgenommen. Zwischen damals und heute liegen fast 70 Jahre und so nach und nach wird der Zusammenhang erkennbar.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und man fiebert richtig mit. Teilweise war ich auch sehr erschüttert, was die Leute im Krieg und auf der Flucht furchtbares mitmachen mussten.

Auch der Gegenwartsteil ist stets spannungsgeladen, denn Emilie taucht nach fast 30 Jahren auf Gut Sommerroth wieder auf.
Auf dem Gut lebt auch Caroline, die mir absolut unsympathisch war, aber wunderbar beschrieben wurde. Die beiden Frauen sind sich auch nicht sehr gut gesinnt.
Es ist einiges vorgefallen und natürlich ist am Ende des Buches noch nicht klar, warum Emilie vor vielen Jahren das Gut verlassen hat und nun wieder zurückgekommen ist.

Ich habe mir den zweiten Band schon gekauft und werde ihn mit viel Freude und sehr gespannt lesen.

Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und gebe 5 verdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 25.01.2021

Berührend. Beeindruckend. Dramatisch.

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Leseerlebnis:
"Emilies Erbe" wird mit Zuhilfenahme eines allwissendem Erzähler wiedergegeben und springt immer wieder zwischen zwei Zeitsträngen. Während der eine im Hier und Jetzt spielt und Emilie dort ...

Leseerlebnis:
"Emilies Erbe" wird mit Zuhilfenahme eines allwissendem Erzähler wiedergegeben und springt immer wieder zwischen zwei Zeitsträngen. Während der eine im Hier und Jetzt spielt und Emilie dort eine alte Dame in den 90igern ist, handelt der andere in der Vergangenheit. In den späten Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs wird Ostpreußen von den Russen überrollt und die junge Emilie befindet sich auf der Flucht.
Bianca Elliott schreibt wahnsinnig gefühlvoll, intensiv und bildhaft. Ich hatte so viele detaillierte Bilder vor Augen. Unvergleichlich! Trotz der vielen Charaktere erhalten alle eine geniale Tiefe. Durch den vorangestellten Personenglossar kann man sehr gut den Überblick bewahren. Denn gerade zu Beginn, habe ich diesen nach den Zeitwechseln ab und zu zur Hilfe genommen. Schnell hatten sich allerdings die ganzen Personen verfestigt und gerade zu Marisa habe ich eine sehr gute Bindung aufbauen können.
Leider besitze ich keine Affinität zu Pferden. Allerdings hat das mein Leseerlebnis nicht geschmälert, sondern mir eher die Trakehner näher gebracht.
Fazit :
Eine wahnsinnig mitreißende, faszinierende und bewegende Geschichte, deren Fortsetzung ich jetzt schon herbeisehne. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 20.11.2020

Eine sehr emotionale Geschichte

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Die Geschichte um Emilie ging mir wirklich sehr unter die Haut.
Zum einen erleben wir die Flucht ihrer Familie aus Ostpreußen, die ihnen wirklich alles abverlangt hat, zumal sie ja auch ihre Trakhener ...

Die Geschichte um Emilie ging mir wirklich sehr unter die Haut.
Zum einen erleben wir die Flucht ihrer Familie aus Ostpreußen, die ihnen wirklich alles abverlangt hat, zumal sie ja auch ihre Trakhener retten wollten.
Zum anderen gibt es auch in der Gegenwart beim Gut Sommerroth einige familiäre Zwistigkeiten, die für viel Spannung sorgten. Und ausgerechnet zum großen Familienfest kommt Emilie nach 30 Jahren zurück, worüber sich eigentlich nur ihre Nichte Marisa freute.
Die Autorin schreibt sehr flüssig und emotional, ich hatte oftmals Tränen in den Augen und vergaß das Atmen vor lauter Spannung. Auch über die stolzen Trakhener konnte ich einiges lernen, was mir sehr gut gefallen hat.
Da noch einige Fragen offen sind, z.B. was damals geschah und warum Emilie 30 Jahre verschollen war, kann ich den zweiten Teil kaum erwarten.
Fazit:
Eine sehr spannende und gefühlvolle Geschichte, verbunden mit einem Familiengeheimnis und mancher Intrige. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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