Cover-Bild Das Perchtenerbe
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Yellow King Productions
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Märchen & Sagen
  • Ersterscheinung: 30.10.2020
  • ISBN: 9783946309994
Birgit Arnold

Das Perchtenerbe

Trommelschläge, Schreie, Glockengeläut – laut und angsteinflößend ziehen wilde Gestalten durch die Straßen der Alpenländer.

Die Perchten kommen während der dunkelsten Jahreszeit, um über die Menschen zu richten.

Im Haus ihrer Großeltern betritt Marie ein bis dahin verschlossen gebliebenes
Zimmer ihres verstorbenen Großvaters. Sie entdeckt zahlreiche geschnitzte Holzmasken, die dieser Zeit seines Lebens angefertigt hatte. Darunter eine, deren Ausstrahlung sie besonders in ihren Bann zieht: die Maske der Frau Percht.

Und schon bald taucht Marie in die Erzählungen ihrer Großmutter über diese längst vergessene Sagengestalt und die düstere Welt des Brauchtums ein.

Eine Geschichte über Enttäuschungen, Verzweiflung und Hoffnung,
über den alten Naturglauben, der von der christlichen Kirche immer weiter verdrängt wurde.

Eine Geschichte über Licht und Finsternis,
hin- und hergerissen zwischen dem Reich der Lebenden und der Unterwelt.

Eine Geschichte, die in Marie fortleben wird.


Mit farbigen Illustrationen von Benjamin König!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2020

Perchtenbrauchtum

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Meine Meinung und Inhalt

„Du kannst Gesichter erkennen, aus denen das Wissen über den Lebenskreislauf spricht, Fratzen, die dich vor möglichen Vergehen warnen, die dir Angst einflößen sollen, in manchen ...

Meine Meinung und Inhalt

„Du kannst Gesichter erkennen, aus denen das Wissen über den Lebenskreislauf spricht, Fratzen, die dich vor möglichen Vergehen warnen, die dir Angst einflößen sollen, in manchen wird der Kampf ums Überleben sichtbar, andere drücken Wut über die Unvernunft der Menschen aus. Diese Masken werden Schiachmasken genannt. Sie stehen für die dunkle Zeit des Jahres, für das Vergängliche, das Gestorbene. Ganz anders dagegen wirken die Schönmasken dort drüben. Aus ihnen strahlt die Kraft der Sonne und des Lichts. Sie bringen die Fruchtbarkeit zu den Menschen, die Hoffnung und den Neubeginn.“ (ZITAT)


Im Haus ihrer Großeltern betritt Marie ein bis dahin verschlossen gebliebenes Zimmer ihres verstorbenen Großvaters. Sie entdeckt zahlreiche geschnitzte Holzmasken, die dieser zeit seines Lebens angefertigt hatte. Darunter eine, deren Ausstrahlung sie besonders in ihren Bann zieht: die Maske der Frau Percht.


„Kennst du ihre Geschichte?“, fragte sie mit zitternder Stimme.

„Natürlich, Kind. Denn diese Gestalt hatte großen Einfluss auf unser

Leben.“ (ZITAT)


Und schon bald taucht Marie in die Erzählung ihrer Großmutter über diese längst vergessene Sagengestalt und die düstere Welt des Brauchtums ein.
Eine Geschichte über Enttäuschungen, Verzweiflung und Hoffnung über den alten Naturglauben, der von der christlichen Kirche immer weiter verdrängt wurde.

Mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen. Ich war sofort in die Geschichte vertieft und in meinem Kopf konnte ich mir ganz wunderbare Bilder ausmalen und mich in der Handlung der Sagengestalt verlieren.

Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und gefällt mir sehr gut.

Ebenso möchte ich das schöne Cover hervorheben, das sofort meine Neugier wecken konnte.

Birgit Arnold wuchs im bayerischen Fünfseenland auf. Schon immer war ihr die Nähe zu Natur und Heimat wichtig. Nach ihrem Studium der Europäischen Betriebswirtschaftslehre war sie lange im Finanzbereich tätig, bis sie sich auf ihre wahre Leidenschaft besann, und ihr Hobby zum Beruf machte. Sie nahm Sprech- und Schauspielunterricht und arbeitet heute hauptberuflich als Sprecherin und Sängerin. Durch das Schreiben verbindet sie ihre Leidenschaften Natur, Heimat und die Arbeit an Texten.


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Veröffentlicht am 22.10.2020

Spannender Einblick in die Mythologie

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„Ich hoffe, ihr versteht eines Tages, dass alles Eins ist, dass alles ineinandergreift und voneinander abhängt. Nichts kann ohne das andere existieren.“

Frau Percht ist das Überbleibsel einer Zeit, bevor ...

„Ich hoffe, ihr versteht eines Tages, dass alles Eins ist, dass alles ineinandergreift und voneinander abhängt. Nichts kann ohne das andere existieren.“

Frau Percht ist das Überbleibsel einer Zeit, bevor die christliche Religion kam und sie verdrängte wurde. Doch nicht alle haben sie vergessen und auch heute noch gibt es Menschen, die sich an sie und ihre Lehren erinnern und diese Werte schätzen und hochhalten. Maries Großvater war einer davon und nun nimmt ihre Großmutter sie mit in die Zeit, als die Frau Percht ihren letzten Einfluss verlor und ihn mithilfe einer mutigen jungen Frau doch aufrechterhalten konnte.

Ich habe vor dieser Geschichte kaum etwas von Frau Percht gewusst, nur der Name war mir grob bekannt. Es ist definitiv ein sehr spannender Einblick in diese Mythologie, in das Leben der Menschen zu der Zeit und ihre Ängste und Gefühle. Es ist sehr spannend und anschaulich beschrieben. Und es birgt eine sehr schöne Lehre, die man – besonders in dieser Zeit wieder – nicht vergessen sollte.

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Veröffentlicht am 11.10.2020

Interessante Idee

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Das Cover war das, was mich sofort neugierig gemacht hat, denn es ist total interessant, mysteriös und ein bisschen düster - also überaus passend zum Buch.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen ...

Das Cover war das, was mich sofort neugierig gemacht hat, denn es ist total interessant, mysteriös und ein bisschen düster - also überaus passend zum Buch.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen u 150 Seiten hat, fliegt man auch nur so durch die Geschichte. Mir hat der Anfang unglaublich gut gefallen, als Frau Percht vorgestellt und die alten Bräuche erklärt wurden. Der Teil war sehr spannend, super geschrieben - wenn auch immer ziemlich kurz - und düster, also genau das, was ich mir von dem Buch erhofft hatte. Danach war ich jedoch leider enttäuscht, denn auch wenn das Buch kurz ist und man weiß, dass nicht jede Szene lang beschrieben wird, so war es mir doch viel zu kurz an machen Stellen. Die Mitte war mir leider ein bisschen zu langweilig, interessant wurde es dann erst zum Ende hin, jedoch konnte es das dann auch wieder nicht herrausreißen.

Die eigentliche Protagonistin in dem Buch begleitet man fast ihr ganzes Leben lang und lernt sie so ganz gut kennen. Mein Problem mit ihr war jedoch, dass sie meistens einfach alles akzeptiert hat - nur am Ende nicht, da hat sie mal gehandelt und nicht akzeptiert, was gerade passiert ist. Ich hätte mir sehr gewünscht, wenn man noch ein bisschen mehr über Frauch Percht als Charakter hätte.

Insgesamt eine wirklich tolle Idee, die mir noch immer gefällt, bei der mir nur alles zu schnell und zu "einfach" ging. Durch den doch guten Schreibstil lässt dich das Buch trotzdem ganz gut lesen und es passt ziemlich gut zur düsteren Jahreszeit.

Veröffentlicht am 07.10.2020

Starker Anfang, schwaches Ende

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'Das Perchtenerbe' erzählt vom Brauchtum der Perchtennächte und der Geschichte, die dahintersteht. Als Marie bei ihrer Großmutter einen Raum voller Perchtenmasken entdeckt, erzählt diese ihr vom Großvater, ...

'Das Perchtenerbe' erzählt vom Brauchtum der Perchtennächte und der Geschichte, die dahintersteht. Als Marie bei ihrer Großmutter einen Raum voller Perchtenmasken entdeckt, erzählt diese ihr vom Großvater, der die Masken geschnitzt hat. Aber sie erklärt Marie auch, woher das Brauchtum kommt und was es mit Frau Percht und ihren Gesellen auf sich hatte.

Was folgt, ist die Geschichte der Frau Percht, die im Winter zu den Leuten in die Dörfer kam, um zu prüfen ob diese ordentlich leben und das Gebot, zum Jahreswechsel die schwere Arbeit ruhen zu lassen, einhalten. Als Belohnung sorgt Frau Percht für Fruchtbarkeit und gute Ernten. Widersetzt sich jedoch jemand den alten Gesetzen, ist die Strafe tödlich. Die Menschen wenden sich jedoch immer mehr ab von Frau Percht und den alten Gebräuchen, da das Christentum Einzug hält und den alten Glauben ausmerzt.

Es ist aber auch die Geschichte von Criste, einem Mädchen, dass alles daran setzt Frau Percht in ihre Welt zu folgen. Da Criste jedoch noch lebt, muss sie in der Zwischenwelt verbleiben und findet schliesslich die Bestimmung, den Menschen die alten Sitten wieder nahe zu bringen.

Das Buch beginnt unglaublich fesselnd und ich konnte es kaum erwarten, mehr über Frau Percht zu erfahren, die über das Gleichgewicht von Mensch und Natur wacht und die Menschen dazu anhält, mit der Natur und den Jahreszeiten zu leben und auch die nötigen Ruhepausen im Winter einzuhalten, damit im Frühjahr wieder alles mit neuer Kraft angepackt werden kann. Leider ließ die Spannung im Verlauf des Buches immer mehr nach und versiegte am Ende sogar ganz. Auch der Großvater wird bloß am Schluß kurz erwähnt und hat mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun.

Hier hätte ich mir mehr künstlerische Freiheit gewünscht, die das Leben der Frau Percht im Angesicht des sich verbreitenden Christentums nicht einfach still und leise versiegen lässt, sondern in einem spektakulären Finale dramatisch untergehen oder grandios wieder auferstehen lässt. Erwähnenswert sind noch die schaurig-schönen, sehr atmosphärischen farbigen Illustrationen, die einige Seiten des Buches schmücken.

Letztendlich entsprach die Geschichte leider nicht meinen Erwartungen, aber wenigstens nehme ich aus dem Buch neu erlangtes Wissen über das Perchtentum mit, über das ich schon immer mehr erfahren wollte.

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Veröffentlicht am 05.10.2020

Alte Bräuche der Perchten

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Das Mädchen Marie findet bei ihren Grosseltern ein Zimmer mit alten Masken. Ihre Grossmutter beginnt ihr daraufhin eine Geschichte über den Brauch der Perchten zu erzählen, über Frau Percht, ...

Das Mädchen Marie findet bei ihren Grosseltern ein Zimmer mit alten Masken. Ihre Grossmutter beginnt ihr daraufhin eine Geschichte über den Brauch der Perchten zu erzählen, über Frau Percht, die zwischen den Jahren in den kalten Rauhnächten zu den Menschen kommt und diese zu richten, mal in einer Fratzengestalt, oder als wunderschöne Frau. So richtet Frau Percht auch eines Tages über die Mutter von Criste und setzt somit einen Anstoss von Geschehnissen in Gang.

Ich muss sagen, dass ich etwas mehr von der Geschichte erwartet hätte. Man lernt einiges über diesen alten, fasst vergessenen Brauch dies hat mir auch gut gefallen und hat mich bei der Stange gehalten. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, stellenweise ist es mir fasst zu einfach geschrieben,einer Kurzgeschichte gleich.
Auch die Charaktere sind mir leider sehr fremd geblieben, blass und farblos. Das Buch hat wenige Seiten und das merkt man der Charakterzeichnung leider auch an. So konnte ich nicht alle Handlungen der Personen wirklich nachvollziehen und oft war mir die Handlung auch zu wirr, sprunghaft und wenig spannend geschrieben. Es war alles in allem nett für zwischendurch aber mehr auch nicht. Es gibt auch ein paar Zeichnungen im ebook, eigentlich eine schöne Idee, aber auch dem Tolino so klein, dass ich kaum etwas erkennen konnte.

Fazit: Man lernt etwas über einen alten Brauch, der mehr und mehr in Vergessenheit gerät, dies hat mir gefallen. Leider konnte mich die Geschichte an sich aber nicht so packen wie gewünscht, die Charaktere bleiben zu farblos, die Geschichte wenig spannend.

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