Tolles Buch trotz kleiner Schwächen
Beim Lesen hatte ich oft Forever Young im Kopf. Nicht, weil der Song eins zu eins passt, sondern weil er genau dieses Gefühl einfängt: jung sein, sich verlieren, ohne zu wissen, wie sehr das mal wehtun ...
Beim Lesen hatte ich oft Forever Young im Kopf. Nicht, weil der Song eins zu eins passt, sondern weil er genau dieses Gefühl einfängt: jung sein, sich verlieren, ohne zu wissen, wie sehr das mal wehtun kann. Genau darum geht es hier.
Um die erste Liebe und um das, was passiert, wenn das Leben dazwischenkommt.
Die Stimmung am See hat mich sofort abgeholt. Man spürt die Sommertage, hört das Wasser rauschen und sieht die beiden nachts Sterne zählen.
Ich mochte besonders die stille Chemie zwischen Percy und Sam. Ihre Verbindung wirkte ehrlich. Kein unnötiges Drama, sondern echte Verletzlichkeit.
Allerdings hatte ich auch Momente, in denen mir die Geschichte zu sehr auf der Bremse stand. Die Frage, was eigentlich damals passiert ist, wird lange (fast zu lange) hinausgezögert.
Auch der Schreibstil war nicht immer meins. Viele kurze Sätze und viele Metaphern, das wirkte stellenweise ein bisschen zu viel. Ich hätte mir hier und da mehr klare Gedanken statt verkünstelter Beschreibungen gewünscht.
Trotzdem ein tolles Buch mit kleinen Schwächen, aber genau richtig für alle, die gerne in vergangene Sommer und alte Gefühle abtauchen. 🫶🩷